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Sprüche, Weisheiten, Zitate

AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Das wundert mich regelmäßig, wenn die Zeilen Dir etwas sagen wozu brauchst noch mehr?
Sie sagen mir nicht nur "etwas", ich stimme mit ihnen überein; solche Seelenverwandtschaften wiederum sind selten genug, um mehr vom Autor wissen zu wollen. Also Kafka. Danke.

Liebe Grüße

Zeili
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Erst wenn ich mir den Schnaps nicht mehr leisten kann, mit dem ich meine Antidepressiva morgens runterspüle, werd ich schauen, ob ich „es meinem Chef endlich so richtig zeige“...

... und kündige.

Office Hero (Ich könnte, wenn ich wöllte e.V.)
 
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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Erst wenn ich mir den Schnaps nicht mehr leisten kann, mit dem ich meine Antidepressiva morgens runterspüle, werd ich schauen, ob ich „es meinem Chef endlich so richtig zeige“...

... und kündige.

Office Hero (Ich könnte, wenn ich wöllte e.V.)

wenn mehrere "einfach so" kündigen würden, wäre das schon vergleichbar mit den Sklavenaufständen früher... aber der große Unterschied ist, daß es nicht reichen würde, einfach wegzulaufen oder seinem Vorgesetzten notfalls mit der Axt den Schädel zu spalten. Die Welt von heute ist in einem Punkt ganz anders und nicht vergleichbar mit der Welt damals - und das ist das große Krebsgeschwür der "Virtualität" und die Machtkonzentration, die darin liegt. Man müßte daher vor allem gegen einen unsichtbaren Gegner antreten, der nur virtuell existiert: das Geld, das nur als binärkodierte Information auf Festplatten existiert und das in seiner Flüchtigkeit und Beliebigkeit die Grundlage der Ausbeutung der Menschheit und des Planeten darstellt. Es müßte - analog zu früheren Bodenreformen - eine Reform des gesamten Geldbestandes geben... letztendlich ein globaler Reset aller Bankencomputer...

Der Rote Baron
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

vom Roten Baron: aber der große Unterschied ist, daß es nicht reichen würde, einfach wegzulaufen oder seinem Vorgesetzten notfalls mit der Axt den Schädel zu spalten. Die Welt von heute ist in einem Punkt ganz anders und nicht vergleichbar mit der Welt damals - und das ist das große Krebsgeschwür der "Virtualität" und die Machtkonzentration, die darin liegt. Man müßte daher vor allem gegen einen unsichtbaren Gegner antreten

Hallo redbaron.

Vermutlich hast du Recht.
Der Gegner ist unsichtbar und scheinbar übermächtig. Gegen einen Private Equity Fond kann man nicht mit brennenden Barrikaden oder einer gut geschliffenen Axt angehen. Man kann „ihm“ auch nicht die Luft rauslassen oder „irgendwas mit dem Blinker“ machen.

Aber der Gegner war auch als wir Schüler waren, als wir Kinder waren oder als wir unsere Ziele und Ängste eingeimpft bekamen, übermächtig.

Es scheint heute an der Zeit, sich davon befreien zu müssen und einfach auf die Gegenwart ohne Schubladenwissen zu reagieren. Scheinbar müssen neue Wege gesucht werden, um dem was man als Lebenswert erkennt, zu helfen. Man kann nur hoffen, dass der fond dann mangels Masse irgendwann ohnehin geschlossen werden muss. Wenn keiner mehr brav „hingeht“.

Es wird einem keiner dabei helfen und es wird nicht viel nutzen, die ewig wissenden davon zu überzeugen. Sie wollen mit dir kämpfen um ihres zu beschützen. Vielleicht muss der, der neue lebenswerte Wege sucht, diese solange weiter für sich gehen, bis eines Tages ein Schubladendenker von sichaus über deinen Zaun kuckt und denkt „hmm, eigentlich auch nicht schlecht...und ohne die Gewalt des „so sollte es sein“? ...seltsam, vielleicht ist das einzige, was man tun kann, das, dass er sich etwas von deinem Leben abkucken will. Man muss ihm wahrscheinlich jedoch vertrauen, dass er aus der Hängematte irgendwann von alleine aufsteht, um sich am Leben zu beteiligen. Er wird aufstehen, wenn er bemerkt hat, dass keiner mehr hinter ihm steht, der ihn antreibt.

Nichtmehr jeder wird heute bis dahin kommen können für die meisten wird die Autorität die einzige Rettung bleiben, schade drum.

Bernd
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Una salus victis nullam sperare salutem:
Einzige Rettung der Besiegten ist es,
auf keine Rettung zu hoffen.

- Vergil, Aeneis
 
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