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Sprüche, Weisheiten, Zitate

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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

„Wir sind wie der Mann, der sich selbst für einen Gefangenen in der Zelle hält.
Er steht am Ende eines kleinen, dunklen, öden Raums auf den Zehen.
Die Arme nach oben gestreckt, versucht er sich am Gitter eines kleinen Fensters, der einzigen Lichtquelle im Raum, fest zu halten.
Wenn er sich ganz fest anklammert, sich ganz nah ans Gitter drückt und den Kopf schräg hält, kann er zwischen den oberen Stäben einen winzigen Flecken strahlenden Sonnenlichts sehen. Dieses Licht ist seine einzige Hoffnung, er will es auf keinen Fall verlieren.
Er bleibt am Fenster, ans Gitter gepresst und schaut nach oben.
Dieser Schimmer von Licht, der ihm das Leben bedeutet, ist so wichtig für ihn, dass er nie auf den Gedanken kommt davon los zulassen und den dunklen Teil der Zelle zu erforschen. Deshalb entdeckt er nie, dass die Tür am anderen Ende offen ist und dass er frei ist.
Er war immer frei, durch die Tür in den hellen Tag zu gehen, wenn er nur losgelassen hätte. Viele der Niederlagen in unserem Leben sind nicht nur auf die Enge unseres Gesichtfeldes zurück zu führen, sondern auch auf unsere Ausreden.
Wie oft machen wir die Umstände zu unserem Gefängnis und andere Leute zu unseren Kerkermeistern.“
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

„Wir sind wie der Mann, der sich selbst für einen Gefangenen in der Zelle hält.
Er steht am Ende eines kleinen, dunklen, öden Raums auf den Zehen.
Die Arme nach oben gestreckt, versucht er sich am Gitter eines kleinen Fensters, der einzigen Lichtquelle im Raum, fest zu halten.
Wenn er sich ganz fest anklammert, sich ganz nah ans Gitter drückt und den Kopf schräg hält, kann er zwischen den oberen Stäben einen winzigen Flecken strahlenden Sonnenlichts sehen. Dieses Licht ist seine einzige Hoffnung, er will es auf keinen Fall verlieren.
Er bleibt am Fenster, ans Gitter gepresst und schaut nach oben.
Dieser Schimmer von Licht, der ihm das Leben bedeutet, ist so wichtig für ihn, dass er nie auf den Gedanken kommt davon los zulassen und den dunklen Teil der Zelle zu erforschen. Deshalb entdeckt er nie, dass die Tür am anderen Ende offen ist und dass er frei ist.
Er war immer frei, durch die Tür in den hellen Tag zu gehen, wenn er nur losgelassen hätte. Viele der Niederlagen in unserem Leben sind nicht nur auf die Enge unseres Gesichtfeldes zurück zu führen, sondern auch auf unsere Ausreden.
Wie oft machen wir die Umstände zu unserem Gefängnis und andere Leute zu unseren Kerkermeistern.“
Diese Zeilen, rotegraefin, sind wieder einmal so sinnvoll, dass mich schon der Name des/der Autors/in interessieren würde.

LG Zeili
 
„Wir sind wie der Mann, der sich selbst für einen Gefangenen in der Zelle hält.
Er steht am Ende eines kleinen, dunklen, öden Raums auf den Zehen.
Die Arme nach oben gestreckt, versucht er sich am Gitter eines kleinen Fensters, der einzigen Lichtquelle im Raum, fest zu halten.
Wenn er sich ganz fest anklammert, sich ganz nah ans Gitter drückt und den Kopf schräg hält, kann er zwischen den oberen Stäben einen winzigen Flecken strahlenden Sonnenlichts sehen. Dieses Licht ist seine einzige Hoffnung, er will es auf keinen Fall verlieren.
Er bleibt am Fenster, ans Gitter gepresst und schaut nach oben.
Dieser Schimmer von Licht, der ihm das Leben bedeutet, ist so wichtig für ihn, dass er nie auf den Gedanken kommt davon los zulassen und den dunklen Teil der Zelle zu erforschen. Deshalb entdeckt er nie, dass die Tür am anderen Ende offen ist und dass er frei ist.
Er war immer frei, durch die Tür in den hellen Tag zu gehen, wenn er nur losgelassen hätte. Viele der Niederlagen in unserem Leben sind nicht nur auf die Enge unseres Gesichtfeldes zurück zu führen, sondern auch auf unsere Ausreden.
Wie oft machen wir die Umstände zu unserem Gefängnis und andere Leute zu unseren Kerkermeistern.“
osho zen tarot - der aussenseiter

zen073.jpg


das kind auf dieser karte steht vor einem tor und schaut hindurch.
es ist so klein und überzeugt davon, dass es nicht hindurchkommt.
so merkt es gar nicht, dass das schloss an der kette gar nicht
abgeschlossen ist....es braucht es nur zu öffnen.

 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

"... wer veröffentlicht, nimmt in Kauf,
dass die Öffentlichkeit ihn verwurstet."​
- Wolfgang Schmidbauer, Helfersydrom
und Burnout-Gefahr, 2002​

____________________________________________
Das Buch ist im Lektorat "Pflege" des Urban & Fischer
Verlages (München) erschienen. - Für einen "Vorläufer"
dieses Lektorats war ich (1970 ff) einmal zuständig.
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

"... wer veröffentlicht, nimmt in Kauf,
dass die Öffentlichkeit ihn verwurstet."​
- Wolfgang Schmidbauer, Helfersydrom
und Burnout-Gefahr, 2002​

____________________________________________
Das Buch ist im Lektorat "Pflege" des Urban & Fischer
Verlages (München) erschienen. - Für einen "Vorläufer"
dieses Lektorats war ich (1970 ff) einmal zuständig.


tja, in jeder Nachricht steckt auch ein Körnchen Senf...

Der Rote Baron
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Diese Zeilen, rotegraefin, sind wieder einmal so sinnvoll, dass mich schon der Name des/der Autors/in interessieren würde.

LG Zeili

Das wundert mich regelmäßig, wenn die Zeilen Dir etwas sagen wozu brauchst noch mehr? Aber hier kannst Du noch das ganze Buch erwerben.

Ein weiterer Text von Franz Kafka hier leider nur auf Englisch beinhaltet eigentlich das Gleiche.

Ich muss mir mein Recht nehmen, es es gibt mir keiner.

meint :waesche1: :schaf: rg
 
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