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Sprüche, Weisheiten, Zitate

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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Weils vielleicht aktuell ist.

Der Selbstmord ist ein Ereignis der menschlichen Natur, welches, mag auch drüber schon so viel gesprochen und gehandelt sein als da will, doch einen jeden Menschen zur Teilnahme fordert, in jeder Zeitepoche wieder einmal verhandelt werden muss.
Goethe, Dichtung und Wahrheit, III,13​
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

«Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger ... Für solche faule Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Anblick der Dampfwolke, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung ... Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit unserer Literatur wird man es zuerst bemerken ... Aber es liegt auch im Rauchen eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden honetten Menschen ...»
Goethe (Artemis-Ausg. 22,518 f.)​


Oh Jessas! :haare: Ich rauche! Zwar nur draußen, gehe immer vor die Tür.
Nix mehr mit Denken und Dichten! :(
Werde es ab sofort bleiben lassen müssen, sonst hat Goethe ja unrecht! :teufel2:
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Die deutsche Literatur ist einäugig. Das lachende Auge fehlt.

Erich Kästner​

Das spricht gegen die deutsche Literatur ....
Wahrscheinlich gibt es neben den "Hühner-Augen" noch 3 weitere:

1. ein geschlossenes
2. ein weinendes
3. ein lachendes Auge ...

Gruß, moebius :blume2:
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Das spricht gegen die deutsche Literatur ....
Wahrscheinlich gibt es neben den "Hühner-Augen" noch 3 weitere:

1. ein geschlossenes
2. ein weinendes
3. ein lachendes Auge ...

Gruß, moebius :blume2:

Und ein zugedrücktes (oder besser zwei zugedrückte?) - für moebius :blume2:
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

«Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger ... Für solche faule Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Anblick der Dampfwolke, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung ... Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit unserer Literatur wird man es zuerst bemerken ... Aber es liegt auch im Rauchen eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden honetten Menschen ...»
Goethe (Artemis-Ausg. 22,518 f.)​

Pfui ~

Goethe war also nicht nur farbenblind, sondern auch noch ein Hetzer ~
Baaaaaah wie schlecht ~ und das als Geheimrat *lach*

Ich habe mir jetzt erstmal eine selbstgedrehte Kräuterzigarette angezündet und inhaliere den Rau(s)ch der FREIHEIT, welch eine Leichtigkeit...

Schiller hat mir schon immer besser gefallen!

"Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht."

Friedrich Schiller
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

Schiller hat mir schon immer besser gefallen!
"Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht."
Friedrich Schiller

Der war ja auch ein Schwabe und ein gewaltiger Tabaksnutzer; in holländischen Tonpfeifen und noch mehr als Schnupftabak.
Es ist bekannt, dass er bei Einladungen beim Geheimen Rat immer mal wieder in den Garten ging, um ein Köpfchen zu schmauchen.

Der Unterschied der beiden Olympier ist überwältigend.

Goethe bekam z. B. von Herzog zwei Häuser geschenkt und bezog ein Mehrfaches an Schillers Gehalt.

Schiller hat, bis er sich auf Schulden, die er nach und nach abtrug, das heutige Schillerhaus für 4200 Gulden kaufte, stets nur zur Miete gewohnt.
Ich habe diesen Unterschied vor deutschlernenden Studenten aus Italien und Spanien im Schillerhaus durchaus mit erhobener Stimme vorgetragen, sodass auch andere Besucher dies mithören konnten.

- Ebensió wie ich im Karl-May-Haus die Dummheit derr DDR-Funktionäre hervorhob, Karl May nicht als Zugpferd einzusetzen, sondern ihn in Acht und Bann zu tun.

Schiller war aber auch ein begnadeter Bettelbriefschreiben.

Beispiel:

Indem ich aber dieses Vorhaben mit meinen ökonomischen Mitteln vergleiche, finde ich, dass es über meine Kräfte geht, die Kosten einer doppelten Einrichtung, und den erhöhten Preis der meisten Notwendigkeiten in Weimar zu erschwingen. In dieser Verlegenheit wage ich es, meine Zuflucht unmittelbar zu der Gnade Eurer Durchlaucht zu nehmen, und ich wage es mit um so größerem Vertrauen, da ich mich, in Ansehung der Gründe, die mich zu dieser Ortveränderung antreiben, Ihrer höchst eigenen gnädigsten Beistimmung versichert halten darf. Es ist. der Wunsch, der mich antreibt, Ihnen Selbst, gnädigster Herr und den durchlauchtigsten Herzoginnen näher zu sein, und mich durch das lebhafte Streben nach Ihrem Beifall, in meiner Kunst selbst vollkommener zu machen, ja vielleicht etwas weniges zu Ihrer eigenen Erheiterung dadurch beizutragen.
Da ich mich in der Hauptsache auf die Früchte meines Fleißes verlassen kann und meine Absicht keineswegs ist, darin nachzulassen, sondern meine Tätigkeit vielmehr zu verdoppeln, so wage ich die untertänigste Bitte an Eure Durchlaucht mir die Kostenvermehrung, welche mir durch die Translocation nach Weimar und eine zweifache Einrichtung jährlich zuwächst, durch eine Vermehrung meines Gehalts gnädigst zu erleichtern.
Der ich in tiefster Devotion ersterbe Eurer Herzoglichen Durchlaucht meines gnädigsten Herrn untertänigst treugehorsamster Fr Schiller.
 
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