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Sprüche, Weisheiten, Zitate

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AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

"'Sterben?', rief ich. 'Wie schrecklich!'
'Warum schrecklich?' sagte die Stimme des alten Mannes.
'Wer glücklich gelebt hat, stirbt gern.'
Inzwischen waren die drei Segler kleiner und ferner geworden.
Kaum konnte ich den alten Mann am Heck erkennen.
Nur seine ruhige Stimme vernahm ich."
- James Krüss, Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde, oder:
Wo Tante Julies Reise endete​
 
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Der Tod ist nicht das Gegenteil vom Leben.
Er ist ein wichtiger Bestandteil von selbigem.​
Denke ich mir.

Skrag
 
AW: Sprüche, Weisheiten, Zitate

.
Der Tod ist nicht das Gegenteil vom Leben.
Er ist ein wichtiger Bestandteil von selbigem.​
Denke ich mir.

Skrag

Denke ich auch. - Und:

"Sterben lernen heißt leben lernen"
- Rede von Bundespräsident Horst Köhler
bei der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft
Hospiz am 8. Oktober 2005 in Würzburg
 
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»Man sagt, daß wir nach dem Tode vom Himmel zur Rechenschaft gezogen werden: ich meine, dann könnten wir zunächst vom Himmel Rechenschaft fordern über die mauvaise plaisanterie dieses Daseyns, das wir haben durchmachen müssen, ohne je zu erfahren worum und wofür.«
Arthur Schopenhauer​
 
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»Man sagt, daß wir nach dem Tode vom Himmel zur Rechenschaft gezogen werden: ich meine, dann könnten wir zunächst vom Himmel Rechenschaft fordern über die mauvaise plaisanterie dieses Daseyns, das wir haben durchmachen müssen, ohne je zu erfahren worum und wofür.«
Arthur Schopenhauer​

Einer unserer größten Philosophen
sagte es kurz und bündig:

Der Tod ist mur eine vorläufige Abrechnung.
- Wilhelm Busch, Spriker
 
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Der Tod ist nur eine vorläufige Abrechnung.
- Wilhelm Busch, Spriker

Was meinst du mit Spriker?

Gott ist das oberste, das allgemeinste, das unwahrste Idol. Ein Bild, zu dem kein Modell gesessen hat. Ein Idealbild meinetwegen.
Ein Wort jedenfalls. Götter sind Worte. Aus der Existenz eines Wortes hat man wieder einmal auf die Existenz der Sache geschlossen, als ob der ontologische Gottesbeweis zu den Instinkten der redenden Menschen gehörte.

Fritz Mauthner, aus derselben Quelle.
 
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Es war schon öfter hier die Rede vom Alten Fritz.
Darum soll er auch mal selbst zu Wort kommen.

FRIEDRICH DER GROSSE Das Abendmahl
Es stimmt, daß die Christen grobschlächtige Plagiatoren von Fabeln waren, die vor ihnen erfunden worden sind. Die Heiligenjungfrauen verzeihe ich ihnen ja noch, haben doch die Maler etliche wunderschöne Gemälde geschaffen; aber Sie werden mir gewiss zugeben, daß weder das Altertum noch gleich welche Nation eine widerwärtigere und gotteslästerlichere Absurdität ersonnen hat als die, den eigenen Gott zu verspeisen.
Das ist das abstoßendste Dogma der christlichen Religion, die größte Beleidigung des Höchsten Wesens, der Gipfel des Wahnsinns und der Tollheit. Zugegeben, die Heiden ließen ihre Götter recht lächerliche Rollen spielen, indem sie ihnen alle menschlichen Leidenschaften und Schwächen andichteten. Die Inder schrieben ihrem Sommona-Codom dreißig Verkörperungen zu; je nach Bedarf: Aber dennoch, alle diese Völker verspeisten nicht den Gegenstand ihrer Anbetung. Es wäre den Ägyptern nicht gestattet gewesen, ihren Gott Apis hinunterzuschlingen. Aber solcherweise behandeln die Christen den alleinigen Schöpfer des Universums.
Deutsch von Hans Pleschinski
 
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