Bitte: NEIN!
Berechtigte Interessen an Sicherheit inkludiert niemals eine Berechtigung, ein Land
zu überfallen!
1. Welche Interessen genau sind nun berechtigt?
2. Es ist nun einmal ein Faktum, dass Putin bzw Russland die Ukraine überfallen hat. Welche Konsequenzen sollen sich für Putin nun daraus ergeben?
Stimmt auch nicht - aber jetzt egal.
Es stimmt soweit, dass du den Westen permanent kritisierst, Putin aber nur auf Nachfrage und dann halbherzig in der Art "Ja ist eh auch schlimm, keine Frage". Warum das aber "jetzt egal" sein soll, wüsste ich nicht.
Stimmt sicher, glaube ich auch.
Und es geht halt nicht so "Die Ukraine soll sich gegen Putin schon wehren, aber ich selbst fliehe lieber aus dem Land, lass die anderen für uns alle kämpfen und wenn es vorbei ist und sie gewonnen haben, komme ich wieder zurück und genieße das Leben in der Ukraine wieder. Wenn nicht, bleibe ich halt weg."
Du tust so, als ob es ehrhaft wäre, seine Mitmenschen in der Not im Stich zu lassen und beschimpfst die, die sie daran hindern. Selbst wenn sie auf Basis des Rechts handeln, das die Fliehenden selbst demokratisch mitbestimmt haben.
Liebe
@Eule58
Vor solchen *Menschen* ziehe ich den Hut: Es sind Patrioten, die für ihre Heimat
kämpfen - kämpfen *wollen!*
Dennoch glaube ich nicht, dass auch diese *wahren Helden* den unvorstellbaren
Verlust von weiteren Abertausend Opfern in Kauf nehmen würden - Ich mag ich
irren! Jedenfalls zählt diese Kriegshetzerin Marie Strack-Zimmermann und diese
Bussi-Bussi-Frau Ursula von der Leyen kaum dazu!
Erstens, es sind nicht nur Patrioten. Manche kämpfen nur für sich und/oder ihre Angehörigen.
Zweitens, du kannst es dir nicht vorstellen, weil du keine Ahnung hast was es bedeutet, wenn dein Land überfallen wird.
Die Ukrainer waren und sind nicht blöd, natürlich mussten sie damit rechnen, dass es viele Opfer geben würde. Aber
es gibt Dinge, für die es sich lohnt, sein Leben zu riskieren. Freiheit ist eines ganz oben auf jener Liste. Aber du hast keine
Ahnung was es heißt, für seine Freiheit kämpfen zu müssen. Du glaubst vielleicht, die hiesigen Kämpfe gegen die Impfpflicht wären
Freiheitskämpfe, vergleichbar mit dem der Ukraine. Aber nein, sind sie nicht. Dort geht es wirklich um etwas.
mit dem, wofür die Ukrainer kämpfen müssen.
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350 000 *Menschen* (Soldaten) stehen 3,5 Millionen *Menschen* (Soldaten)
gegenüber!
"Wir müssen bereit sein, auch unsere Söhne in Zukunft in den Krieg für die Ukraine
zu schicken." so im Sommer 2023 Margus Tsahkna, der Außenminister von Estland:
Wer -wie Wagenknecht- schon kurz nach dem Überfall auf die Ukraine und gerade
auf solche kriegstreibende Reaktionen aufmerksam machte, wurde? beschimpft!
"Kriegstreibende Reaktionen"? Sag schämst du dich nicht?
Kriegstreiber ist Putin. Sich in die Lage zu versetzen, sich gegebenenfalls
verteidigen zu können ist mitnichten "kriegstreibend".
Vielmehr wäre die Unterlassung dessen kriegstreibend, denn durch Wehrlosigkeit
werden solche wie Putin geradezu animiert, anzugreifen. Also überlege noch einmal
deine groteske Unterstellung.
Andreas Zumach
ist Experte für internationale Beziehungen und Konflikte. Zumach warnt:
"Das Zeitfenster für eine solche Verhandlungslösung könnte schmal sein: Kommt es bis zum Beginn der Vorwahlkämpfe in den USA im Frühjahr 2024 nicht zu einem Waffenstillstand und dem Beginn von Verhandlungen, besteht die Gefahr, dass die Biden-Administration aus Sorge vor einer Niederlage bei den Präsidentschafts-und Kongresswahlen im November umschwenkt und Putin signalisiert, dass er die Krim oder auch Teile des Donbas behalten kann. Mit derartigen territorialen Konzessionen würde die Pandorabüchse mit militärischer Gewalt erzwungener Grenzveränderungen in Europa, die die NATO im Jahr 1999 mit ihrem völkerrechtswidrigen Luftkrieg gegen Serbien und der nachfolgenden Abspaltung des Kosovo aufgebrochen hatte, noch weiter geöffnet. Das wäre ein fatales Ergebnis für die hauptbetroffene Zivilbevölkerung der Ukraine und ein fatales Signal mit Blick auf Konflikte in anderen Teilen der Welt."
(Vom Stellungskrieg zum Waffenstillstand)
Richtig, irgendwelche Zugeständnisse an Putin wäre eine (weitere) Öffnung der Büchse der Pandora.
Aber: Was sollte denn die Verhandlungsmasse sein, wenn Putin all die rechtswidrig besetzten Gebiete zurückgeben müsste?
Und alleine schon eine Garantie, dass die Ukraine sich militärisch nicht dem Westen zuwenden dürfe, obwohl (oder gerade weil!) Russland
entsprechende Pläne mit der Ukraine verfolgt, wäre die Öffnung dieser Büchse.