• Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Russland greift Ukraine an

Vor allem sein eigenes Geld gehört ihm, und nur ihm. Es gehört weder mir, noch der Bank.
Ich sprach aber von DEINEM Geld, das auf der Bank liegt und dem Bankräuber geschenkt werden könnte.
Lerne, verständig zu lesen.
Hör auf zu bellen!
Es ist dein eigenes Bellen, das du hier hörst.
So wie der Hund der seinen eigenen Schwanz jagt.....
Geht dein Horizont über dein Zimmerchen hinaus?
Natürlich, und auch über deines.
Das Verbluten hätte man vermeiden können
Du nicht. Du hättest aber deine peinliche Vorstellung hier vermeiden können.
Ich bin nicht darauf erpicht zu reüssieren, Herr Chef-Reüssi.
Wer's glaubt... :lachen:
 
Werbung:
1954 ist die Krim an die Ukraine angegliedert worden, weil Chruschtschow es für einfacher hielt, sie von Kiew aus zu verwalten, als von Moskau aus, denn es war ja sowieso alles sowjetisch. Das ändert nichts daran, daß die Krim russisch geblieben ist (auch nach 1954).
Die Gründe, warum Chruschtschow es getan haben mag, sind irrelevant für die Rechtsgültigkeit der Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine.
Er wurde weder dazu gezwungen, noch von irgendjemanden arglistig getäuscht.
Wenn man Anspruch auf die Krim stellen könnte, weil man irgendwann einmal in der Vergangenheit "ein Recht darauf" hatte, dann können, wie wir auf Wikipedia sehen, viele kommen und die Krim für sich beanspruchen.
 
Nachdem die User offenbar nicht anders lernen wurden jetzt drei User temporär aus dem Thread gesperrt. Beim nächsten mal länger und beim übernächsten Mal dann forenweit und nicht nur in diesem Thread.
 
Der Westen hat noch nicht begriffen, dass er sich bereits im Krieg mit Russland befindet - ein Gespräch mit Ivan Krastev:

 
1954 ist die Krim an die Ukraine angegliedert worden, weil Chruschtschow es für einfacher hielt, sie von Kiew aus zu verwalten, als von Moskau aus, denn es war ja sowieso alles sowjetisch. Das ändert nichts daran, daß die Krim russisch geblieben ist (auch nach 1954).
Was soll den das eigentlich heißen "russisch sein"?

Bevor das Russische Reich die Krim 1774 "befreit" hatte (denn formal war diese lt. Vertrag erst mal nur vom Osmanischen Reich unabhängig geworden, wurde dann aber peu à peu "russifiziert"...), war diese fast 350 Jahre lang ein Khanat der Krim-Tataren, später dann als Vasallenstatt der Osmanen - mithin also deutlich länger, als sie jemals "russisch" war. Wollen wir denn dann nicht erst mal nach den "Besitzrechten" der Krim-Tataren fragen?

Dann können wir ja auch wieder anfangen mit Südtirol, oder Ostpreußen oder dem Elsass usw.

Mir scheint, dass du reichlich unscharf-beliebige und vor allem oberflächliche, nationalistische Stammtisch-Dünkeleien mit dem in dieser Sache recht eindeutigen Völkerrecht verwechselst!

In der Tat, sowjetisch ist nicht gleich russisch - und umgekehrt. Und man erinnere sich, dass die verbindlich vertraglich vereinbarte Auflösung der Sowjetunion maßgeblich vom damaligen russichen Präsidenten Jelzin betrieben wurde - mitsamt der völkerrechtlich verbindlichen Anerkennung der damaligen Grenzen der einzelnen früheren Sowjetrepubliken. Und man erinnere sich weiterhin an den Atomwaffenverzicht der Ukraine, Kasachstans und Belaus' und das in diesem Zusammenhang vereinbarte "Budapester Memorandum" in dem "Russland, die USA und das Vereinigte Königreich als Gegenleistung für einen Nuklearwaffenverzicht, gemeinsam in drei getrennten Erklärungen jeweils gegenüber Kasachstan, Belarus und der Ukraine erneut ihre bereits bestehenden Verpflichtungen, die Souveränität und die bestehenden Grenzen der Länder, das UN-Gewaltverbot und weitere Verpflichtungen zu achten. Dabei wird auf die Schlussakte von Helsiki, die Charta der Vereinten Nationen und den Atomwaffensperrvertrag verwiesen." (Zitat: Wikipedia)

Daher ist und bleibt die handstreichartige Besetzung der Krim durch Russland nichts anderes als der Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs- und Eroberungskrieges Russlands gegen die souveräne Ukraine!

Die UNO mit ihren völkerrechtlichen Vereinbarungen wurde nach dem 2. Weltkrieg mit über 50 Millionen Toten und der Zerstörung halb Europas mit dem zentralen Ziel gegründet, willkürliche Eroberungskriege wegen ihrer Gefahr der grenzenlosen Zerstörung für die Zukunft zu verhindern. Wir müssen hier nicht weiter auf die problematische Konstruktion dieser Organisation, insbesondere des Sicherheitsrates eingehen, die schon lange vor dem Ukraine-Konflikt für jedermann offen zu Tage gelegen hat - auch nicht darauf, dass alle(!) Mitglieder dieses Sicherheitsrates dessen Autorität und Funktion von Anfang an wegen eigener Interessen reichlich durchlöchert haben.

Wenn aber jetzt ein eindeutiger imperialer Eroberungskrieg hingenommen wird, indem dem Eroberer auch nur irgendetwas von seinen "Eroberungs-Ansprüchen" in den Rachen geworfen wird, dann werden die Pforten der Hölle aufgestoßen und diese Welt wieder ins 19. Jahrundert zurück katapultiert, als wo sich jeder Stärkere vom Schwächeren auf kriegerische Weise nach Belieben nehmen konnte, was er eben wollte. (Und die unvermeidliche Begleitmusik des wohlfeilen Sofa-Pazifismus wird dann sein, dass vor allem die Verteidiger einer Eroberungsaggession und deren Untersützer Schuld an Tod und Leid hätten, weil sie sich nicht schnellstens ergeben...)

Den Glauben, dass durch die Abtretung völkerrechtswidrig eroberter Gebiete der Ukraine an Russland "Frieden" und "Sicherheit" wiederhergestellt würden und das Töten aufhörte, kann ich nur als eine Naivität bezeichnen, deren ungeheure Monstrosität kaum in Worte zu fassen ist.
 
Schon, aber „Westen“ ist nicht gleich „Westen“

Wladimir Putin als potentieller Gewinner des Konfliktes mit der Ukraine kann sich die Partner aussuchen und plant nicht mehr mit Europa zu verhandeln sondern nur mit den USA unter dem wahrscheinlichen Wahlsieger Donald Trump, denn beide Spitzenpolitiker streben den Frieden an, dazu:

„Nach Angaben des tschechischen Präsidenten Petr Pavel schließt der russische Präsident Wladimir Putin Friedensgespräche derzeit aus, da er hofft, nach der US-Wahl 2024 mit Donald Trump ohne Europa über die Zukunft der Ukraine verhandeln zu können. ....“ https://www.euractiv.de/section/eur...27.965743544.1704741852-1233729257.1704652947

Die Europäische Union steht durch ihre antirussische- faschistische Politik am Abgrund. Was bleibt ist eine verarmte Bevölkerung durch eigenverschuldete Inflation. Für Österreich als einst neutrales Land das endgültige Aus des einst billigen Russischen Erdgases und damit verbundenen Lebensqualität.

Der neofaschistische Plan Russland über die Ukraine zu besiegen schlug fehl, so wie damals die Deutsch- Österreichische Waffen-SS zusammen mit der berüchtigten 14.Waffen_SS- Grenadier- Division Ukraine ab 1941 (hochgelobt durch Selenski https://www.zlv.lu/db/1/1417798371318/0). Putin reagierte vollkommen richtig mit aller Härte, sonst stünde die Nato längst mit Langstrecken- Atomraketen an der Grenze zu Russland.

Wünsche Donald Trump auf diesem Weg das Allerbeste für seinen Wahlkampf und hoffe dass er den Frieden durch Freundschaft mit Russland zurückgewinnt.
 
Putin reagierte vollkommen richtig mit aller Härte, sonst stünde die Nato längst mit Langstrecken- Atomraketen an der Grenze zu Russland.
Belege?

Und ganz abgesehen davon, dass der Sinn von LANGSTRECKEN-Raketen darin besteht, eben nicht unbedingt an irgendeiner Grenze stehen zu müssen (weshalb die von dir vom bööösen "Westen" angeblich erst angestrebte Situation bereits seit über 70 Jahren der gängige Standard-Zustand zwischen den Atommächten ist), will es außerden nicht recht einleuchten, welchen Sinn es machen soll, mit einem Angriff auf die größte Atommacht der Welt den Untergang derselben zu verursachen.
 
Werbung:
Wenn aber jetzt ein eindeutiger imperialer Eroberungskrieg hingenommen wird, indem dem Eroberer auch nur irgendetwas von seinen "Eroberungs-Ansprüchen" in den Rachen geworfen wird, dann werden die Pforten der Hölle aufgestoßen und diese Welt wieder ins 19. Jahrundert zurück katapultiert, als wo sich jeder Stärkere vom Schwächeren auf kriegerische Weise nach Belieben nehmen konnte, was er eben wollte.
Den Glauben, dass durch die Abtretung völkerrechtswidrig eroberter Gebiete der Ukraine an Russland "Frieden" und "Sicherheit" wiederhergestellt würden und das Töten aufhörte, kann ich nur als eine Naivität bezeichnen, deren ungeheure Monstrosität kaum in Worte zu fassen ist.

Das sind m.E. Spekulationen.
 
Zurück
Oben