Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht der Herr der Heerscharen. Haggai 2,8
Aus
https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-01-31
In dieser Nacht bin ich unruhig. Eigentlich läuft es in meinem Unternehmen gut. Doch meine Gedanken kreisen im Kopf. Steigende Fixkosten machen mir Sorgen. Was, wenn die Konjunktur wieder abflaut oder ein wichtiger Mitarbeiter kündigt? Gedanklich gehe ich mögliche Problemlösungen durch, bis ich endlich im Schlaf versinke.
Am nächsten Morgen bin ich entsprechend müde zu den Zusammenkünften der Gläubigen unterwegs. Plötzlich taucht hinter uns ein weisses Auto auf, das sich mit der Lichthupe bemerkbar macht. Nach einiger Zeit fahre ich an den Strassenrand. Ist es vielleicht ein ziviles Polizeifahrzeug?
Ein Mann steigt aus und eilt zu mir. «Sie haben etwas verloren», sagt er und drückt mir eine Zehn-Franken-Note in die Hand. Verdutzt versichere ich ihm, dass wir nichts vermissen und auch kein Geld brauchen. Er soll die zehn Franken ruhig für sich behalten. «Ich muss Ihnen das geben», erwidert er und verabschiedet sich. So schnell, wie er gekommen ist, verschwindet er wieder.
Erstaunt schaue ich meine Frau an. So etwas haben wir noch nie erlebt. Sie begreift schneller als ich: «Vielleicht will dir der Herr Jesus damit etwas sagen.» Da kommt mir der Tagesvers in den Sinn. Auf einmal weiss ich, was der Herr mir zeigen möchte. Ihm gehören das Silber und das Gold. Er kann mir alles geben, was ich nötig habe. Auch in diesem Bereich darf ich Ihm voll vertrauen.
