Vor zu viel Kochsalz in unserer Ernährung wird seit Langem gewarnt: Es schade unserem Herzen und erhöhe den Blutdruck, heisst es seit über 100 Jahren. Stimmt das wirklich? Oder könnten wir auch zu wenig Salz zu uns nehmen?
Die Pharmazeutische Zeitung Deutschlands zitiert eine Vergleichsstudie mit 18 Ländern, die im Fachjournal The Lancet veröffentlicht wurde. Demnach erhöhe Salz den Blutdruck, aber nicht unbedingt das Risiko für Infarkte oder tödliche Konsequenzen.
Bei zu geringem Salzkonsum stieg das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt an. Was man zudem herausfand: Eine hohe Kaliumaufnahme senkt, unabhängig vom Salzkonsum, das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Gesamtmortalität. Die wahre Ursache für den modernen Bluthochdruck entsteht durch Zucker, Weißmehl, Bewegungsmangel und chronischen Stress.
Kalium senkt den Blutdruck, entspannt die Gefäße und reguliert Herzrhythmus und Muskelspannung. Wer viel Gemüse, Kräuter und Hülsenfrüchte isst, stellt dieses Verhältnis meist von selbst wieder her.
Getrocknete Früchte wie Aprikosen, Bananen oder Pflaumen oder Hülsenfrüchte sowie Nüsse (Cashews, Mandeln oder Sonnenblumenkerne) enthalten viel Kalium. Zum Speiseplan können Kartoffeln, Spinat und Vollkornprodukte zählen, um die Kaliumaufnahme weiter zu erhöhen.
Himalaja Salz wird aus dem Bergmassiv von Hand abgebaut, sonnengetrocknet und ist reich an lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelementen, die vom Körper sehr gut aufgenommen werden. Es eignet sich nebst dem Würzen von Speisen auch für ein Solebad oder Körpereinreibung. Streut man Himalaja Salz auf die Zunge ist dies angenehm salzig, Kochsalz hingengen brennt auf der Zunge.
Kochsalz ist raffiniert, es enthält von den ursprünglich 84 Elementen nur noch 2 Natrium und Chlorid (NaCl) was giftig ist. NaCl kann im Körper nur sehr langsam abgebaut werden, 5-7 Gramm am Tag. In den Fertigprodukten nimmt man durchschnittlich 19 Gramm am Tag zu sich, da kommt dann noch das Selberwürzen hinzu.
Jod ist kein Bestandteil des Salz-Moleküls, sondern wurde später in raffinierter Form hinzugefügt. Mit Jod ist es ähnlich wie mit Salz; Jod ist gut und wird besonders von der Schilddrüse benötigt, raffiniertes Jod aber ist schädlich, es greift Gehirnzellen an. Zudem wird es vom Körper nicht als Jod erkannt und hilft somit keinesfalls um Jodmangel vorzubeugen. Unraffiniertes Himalaja-, Kristall-, Meer-, oder Steinsalz enthält auch Jod, allerdings im 84-Elemementen-Molekül eingebaut. Dieses Jod wirkt nicht wie raffiniertes sondern es unterstützt den Körper anstatt ihn zu schädigen.
Meersalz ist zu 60% auch raffiniert, die chemische Zusammensetzung des Mehrsalzes ist zwar hochwertig, allerdings ist reines Kristallsalz wie das Himalaja Salz welches 100% naturrein, nicht gebleicht und nicht raffiniert ist, noch hochwertiger.
www.fitundheil.ch/gesundheitstipps
