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Nietzsche und die Einsamkeit

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AW: Gedanken in den Wind gesprochen

1. Na ganz so unrecht hat der gute alte Nietzsche nicht. Man ist schon sehr einsam wenn man eigene Wege geht.
2. Aber auch Moebius hat recht. Man begegnet vielen Menschen, die alle ihre eigenen Wege gehen - aber man bleibt einsam, wenn niemand den eigenen mitgeht - oder man selbst die anderen nicht auf ihren Wegen begleitet.

lg.eule

Zu 1.:
Ja, aber wahrscheinlich ist es hilfreich, zwischen einsam, alleinsein und all-ein-sein zu differenzieren :dontknow:

Zu 2.:
Kein Mensch wäre längerfristig lebensfähig, wenn sein Leben sich nicht in Beziehungen/Begegnungen vollziehen/gestalten/bilden würde - wobei es natürlich sehr auf die Qualität dieser Beziehungen/Begegnungen ankommt ...Und selbst Robinson Crusoe trat auf seiner einsamen Insel in Kontakt mit Freitag, :ironie: soll ich von Daniel DEFOE (1660 - 1731) ausrichten ...

Gruß, moebius
 
AW: Nietzsche und die Einsamkeit

Hallo Leute,

ich hab' die Beiträge hierher verschoben, denn Nietzsche gehört mMn hierher und nicht in meinen "Gedichtethread".

lg.eule
 
AW: Nietzsche und die Einsamkeit

Hallo Leute,

ich hab' die Beiträge hierher verschoben, denn Nietzsche gehört mMn hierher und nicht in meinen "Gedichtethread".

lg.eule

Auf jeden Fall gehört Meister NIETZSCHE gelesen - und verstanden, egal, wohin welche Beiträge von wem verschoben werden ..."Also sprach Zarathustra...." :ironie: äääääähhhh......moebius ....:clown2:

Gruß, moebius
 
AW: Nietzsche und die Einsamkeit

Um weise zu werden,muß man gewisse Erlebnisse erleben wollen,
also ihnen in den Rachen laufen. Sehr gefährlich ist dies freilich,
mancher "Weise" wurde dabei aufgefressen. :biss: :blume1:
 
AW: Nietzsche und die Einsamkeit

Um weise zu werden,muß man gewisse Erlebnisse erleben wollen,
also ihnen in den Rachen laufen. Sehr gefährlich ist dies freilich,
mancher "Weise" wurde dabei aufgefressen. :biss: :blume1:

So ist auch mancher sog. "Weise" noch zu was nütze gewesen - er konnte als :katze3: (= Raubtier-) Futter dienen ... :lachen::lachen::lachen:
 
AW: Nietzsche und die Einsamkeit

geschickt vom thema abgelenkt...

trotzdem:

was meint der alte und tote herr nietzsche denn mit begegnung und wie auch immer er es meint, warum sollte eine begegnung nicht trotzdem möglich sein, auch wenn man eigene wege geht? es ist doch nicht deswegen kein eigener weg mehr, nur weil er sich mit anderen kreuzt, da ein weg ja ne strecke bedeutet und nicht ein punkt am weg, der ne kreuzung darstellt. auch im moment ist doch ne begegnung möglich...

kann mir das jemand erklären, weil irgendwie entzieht sich mir diese logik.
 
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AW: Gedanken in den Wind gesprochen

was meint der alte und tote herr nietzsche denn mit begegnung und wie auch immer er es meint, warum sollte eine begegnung nicht trotzdem möglich sein, auch wenn man eigene wege geht? es ist doch nicht deswegen kein eigener weg mehr, nur weil er sich mit anderen kreuzt, da ein weg ja ne strecke bedeutet und nicht ein punkt am weg, der ne kreuzung darstellt. auch im moment ist doch ne begegnung möglich...

kann mir das jemand erklären, weil irgendwie entzieht sich mir diese logik.

Die Betonung hinsichtlich des Falles eigenen Weges,
den Nietzsche beschreibt,
liegt wohl auf dem, was moebius fett auszeichnete:
"Wer auf solchen eigenen Wegen geht, wie er, «begegnet
niemandem ..."

Gibt viele eigene Wege und darunter recht spezielle.

Auch Nietzsche ist Menschen begegnet.
Aber diese Begegnungen waren für ihn
eben nicht mehr als Kreuzungspunkte,
die seinen eigenen Weg nicht näher als flüchtig berührten.
Sie hatten nichts gemein mit Begegnungen in dem Sinn,
sich in die Augen zu schauen
und solch Verbindendes zu entdecken,
mittels dessen sich Gemeinsames aufbauen läßt -
sei es auch nur für temporäre gemeinsame Wegstrecke.
Stattdessen stand dergestalt tieferen Begegnungen
immer und überall Rollengefüge im Weg -
von außen angetragenes wie seinerseits mitgebrachtes.

Hilft Dir das beim Besser-Verstehen?
 
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