Andersdenk
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Das Verstehen beruht aber auf dem Wissen und nicht auf dem Glauben.
So pflegt man zu sagen und darf es auch glauben, aber wer argumentiert überzeugend dafür? Glaube und Wissen sind gleichermaßen berechtigt und nützlich. So ist zum Beispiel die fixe Idee von der materiellen Substanz ein glaubensbedingter Unfug, der aus Gründen der Bequemlichkeit auch weiterhin unter Inkaufnahme von unnützen Problemen beibehalten wird und im Glauben zu einer eigenständigen Materie mutiert, der dann Ausgedehntheit angedichtet und von der erfundenen Substanz, einer denkenden, zu unterscheiden ist. Verstanden wird mit solcherlei Wissen überhaupt nichts und ein unnützes Problem (Leib-Seele-Dualismus) erkauft.
Überzeugende Argumentation fußt auf Logik und Logik ist ohne die Bewertbarkeit von Aussagen nicht möglich. Die Bewertung von Aussagen ist aber immer Glaubenssache. So darf man zum Beispiel glauben, daß die Axiome einer mathematischen Theorie wahre Aussagen enthalten.
Gott zum Gruße und ein gutes neues Jahr!

