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Klimanotstand 2019

Dieses Thema im Forum "Umweltschutz" wurde erstellt von Ellemaus, 4. Juli 2019.

  1. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    9.786
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    Klima- bzw. Wetter wird vom einzelnen nicht in den wissenschaftlichen Kategorien der Fachleute wahrgenommen.
    Ich war vor 60 Jahren bei der Pasterze vom Großglockner. 50 Jahre später mußte ich "ewig" absteigen, an Marken vorbei, die die Abschmelze Jahren zuordneten.
     
  2. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    6.085
    .....Was sind "extreme" Wettererscheinungen? "Hitzewellen, Kältewellen, Starkregen, Intensivschneefälle, Sturmböhen, Hagelschlag usw. sind lokale Ereignisse" und hat es "immer schon" gegeben und inwieweit diese "lokalen Ereignisse" durch den "Klimawandel in Intensität und Häufigkeit" befeuert werden, vermögen "die Wissenschaft bzw. die Klimaforschung", auf Grund des zu "kurzen Beobachtungszeitraumes", nicht mit Bestimmtheit sagen!.....

    meint plotin
     
  3. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. September 2014
    Beiträge:
    5.236
    Hallo @plotin:
    Es gibt aber zuständige Wissenschaftler, welche
    sich mit dem KLIMAWANDEL beschäftigen.

    Und es heißt ja nicht: Wetter-Wandel, sondern:
    Klimawandel - auch, wenn uns Laien schon sehr
    oft diese Wetter-Extreme zu schaffen machen!

    Thomas Stocker ist Professor für Klima und
    Umweltphysik an der Uni Bern:

    "...Wir gehen davon aus, dass bestimmte Wetterextreme
    schon in den nächsten 40 Jahren fünf bis zehnmal
    häufiger auftreten werden, WENN es nicht gelingt, die
    Erwärmung auch unter zwei Grad Celsius zu halten. Dann
    würden etwa statt alle 20 Jahre alle ZWEI bis DREI Jahre
    eine Hitzewelle auf uns zukommen. Das bedeutet für
    Mitteleuropa ein völlig anderes, noch wechselartigeres
    KLIMA..."o
    "Manche Wetterextreme durch den KLIMAWANDEL
    sind messbar"
    (Blockbuchstaben nur von mir)

    Entnommen aus: GEO Kompakt Nr. 55
     
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  4. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    Vom Klimawandel sprechen eben die ;)Wetterfrösche nach ihren Definitionen - was soll man tun? Das bejahen oder verneinen?
    https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/informationsportal-klimawandel/klimaforschung/wetter-und-klima
     
  5. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

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    21. Juli 2017
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  6. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    .....Ja eben, "man geht davon aus"! Das sind "Wahrscheinlichkeitsaussagen", sptich "Einschätzungen"... wie "belastbar" diese sind, "wird/muss" sich erst zeigen!.....
    ....."Kühlen Kopf" bewahren... "auch bei der Hitze" und sich "nicht verrückt" machen lassen!.....

    meint plotin
     
  7. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
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    Ja für mich gedacht wird das schon hinhauen. Man macht sich halt so Gedanken über die Zukunft, wie es weitergehen könnte. Ich erlebe Veränderungen, die mich "belasten": Mir gehen z.B. die erlebten, ausgeprägten Jahreszeiten ab.
     
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  8. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.085
    .....Ja, Ich denke, wie "andernorts" geschrieben, es kommt darauf an, "wie damit umgehen". Und ja, "auch Ich" mache mir meine "Gedanken" über die "Zukunft" nur, der Ausblick "belastet mich nicht" da... "Ich in der Zukunft tot sein werde"! Dem "einen oder anderen" mag dies Einstellung "zuwiderlaufen" und er mich für ein "Arschloch" halten, aber Ich kann "damit gut umgehen und leben"!.....

    meint plotin
     
  9. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    9.786
    Eine Binsenweisheit, die für mich allerdings die Ergänzung mit meinen Kindern hat. Und ich lebe mit der Erfahrung, daß Blut ein besonderer Saft ist.
    Vielleicht ist die einzige plausible Rechtfertigung des Lebens sich zu vermehren auch falsch.
     
  10. FrauHolle

    FrauHolle Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Juli 2017
    Beiträge:
    1.560
    Stimmt. Und da ich vielleicht noch 40 Jahre hier leben muss, ausser ich blas mir die Birne weg, wäre es schon toll wenn ich dann auch noch Luft und Wasser habe...
    Anstatt jeden Tag aufs Neue, mit Respekt, Liebe und unendlicher Dankbarkeit auf dieses Wunder zu blicken, vergiften wir das Blut dieser Erde, reissen ihr die Eingeweide raus, versklaven und vernichten ihre Lebewesen und denken, dass es immer so weitergehen wird. Das tut es aber nicht und am Ende vernichten wir uns selbst, denn auch wir sind Lebewesen dieser Erde. Sie ist ein Teil von uns. Wir sind keine abgetrennten Wesen, im Gegenteil, wir stehen mit allem in Verbindung. Wir müssen es nur sehen können...


    Ja, irgendwann werde ich auch tot sein, nur bis dahin würde ich gerne leben ;) Mich belastet es sehr wohl, weil ich noch jung genug bin, um die Auswirkungen voll mitzukriegen. Am traurigsten macht mich, dass ich auch noch mitkriegen werde müssen, wie eure Kinder und Enkerl elendig zu Grunde gehen, weil ihre Eltern ned bereit sind, an ihrem Verhalten, im Hier und Jetzt, etwas zu ändern. Da werden lieber tausende Ausreden hervorgezogen um einen Lebensstil zu rechtfertigen, der angesichts dessen was wir damit auf diesem Planeten anrichten, mit NIX mehr zu rechtfertigen ist!
     
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