@mensano
Hallo Mensano. Ich finde Deinen Thread sehr interessant und möchte auch das Wort ergreifen...
Gibt es überhaupt eine "grundsätzliche menschliche Natur"? Ich meine, das haben alle bisherigen Antworter verneint. Jeder entscheidet selbst, welchen moralischen Weg er einschlägt oder wann er seinen alten Weg verlässt. Der Mensch handelt idealerweise so, daß es für ihn momentan "sinnvoll" ist. Und
dadurch nutzt er eher der Gemeinschaft. Thema: "GUT" und "BÖSE": auch Haß und Gewalt können individuell einen Sinn ergeben, da viele Menschen für ihren Lernprozeß da durch müssen.
Nehmen wir mal an, Du suchst "positive Faktoren". Also, d.h.: Deine Lebenseinstellung ist nicht "destruktiv geprägt". (Wobei "positiv und negativ" schon wieder ein Dualismus sind. Letztendlich gilt es, das zu überwinden!) Alles kann positiv sein, wenn Du Dich nicht un-guten Einflüssen aussetzt; Du entscheidest selbst, was für Dich GUT ist, z.B.: "Dankbarkeit, Aufrichtigkeit" (Gysi)
Ich lese da von "gesellschaftlichen Kraftakten", typisches politisches Geschwätz! Ich weiß, ein gewisser "A" denkt gleich wieder an alles Elend in der Welt und holt die polemische Brechstange raus! Hitler oder Saddam ist aber für mich kein Argument gegen die Großartigkeit der Schöpfung. Politik fängt im kleinen an. bei Dir selbst. Die anderen kannst Du nicht ändern, Du kannst sie nur stoppen und "klein halten". Nicht wirklich "dressieren". Lernen und herausfinden, was für sie "gut" ist, müssen sie selber. Wenn jemand nicht lernfähig ist und seine Kinder prügelt oder sonstwie seinen Haß gegen andere (und sich selbst sowieso!) richtet, dann muß die Gemeinschaft einschreiten, keine Frage. Aber das sind schlimme Ausnahmen. Der Mensch an sich ist lernfähig und in der Lage, die Verhältnisse zum Besseren zu gestalten. Vorrangig an Dir selbst und Deiner Lebenseinstellung zu arbeiten, anstatt daß Du einen Diktator oder ein Tierversuchslabor in die Luft sprengst, dient der Schöpfung mehr. Und wir sind keine "Bestien" oder "Parasiten". Durch unseren freien Willen haben wir auch Verantwortung. So lange wir für unser Tun keine Verantwortung übernehmen, können wir nicht wachsen. Und das ist alles andere als "wertenegierend" oder "nihilistisch". Rudhi
Original geschrieben von mensano
Reden wir irgendwie aneinander vorbei? Gut und Böse SIND Wertungen. "Wertungen" sind also nicht die Bedingung für gut und böse! Der freie Wille hat wiederum nichts mit der Wertung zu tun, sondern ist funktional-wertfrei.
Also nochmal die Frage: Wie siehst Du die grundlegende Natur des Menschen?
Hallo Mensano. Ich finde Deinen Thread sehr interessant und möchte auch das Wort ergreifen...
Gibt es überhaupt eine "grundsätzliche menschliche Natur"? Ich meine, das haben alle bisherigen Antworter verneint. Jeder entscheidet selbst, welchen moralischen Weg er einschlägt oder wann er seinen alten Weg verlässt. Der Mensch handelt idealerweise so, daß es für ihn momentan "sinnvoll" ist. Und
dadurch nutzt er eher der Gemeinschaft. Thema: "GUT" und "BÖSE": auch Haß und Gewalt können individuell einen Sinn ergeben, da viele Menschen für ihren Lernprozeß da durch müssen.
Nehmen wir mal an, Du suchst "positive Faktoren". Also, d.h.: Deine Lebenseinstellung ist nicht "destruktiv geprägt". (Wobei "positiv und negativ" schon wieder ein Dualismus sind. Letztendlich gilt es, das zu überwinden!) Alles kann positiv sein, wenn Du Dich nicht un-guten Einflüssen aussetzt; Du entscheidest selbst, was für Dich GUT ist, z.B.: "Dankbarkeit, Aufrichtigkeit" (Gysi)
Ich lese da von "gesellschaftlichen Kraftakten", typisches politisches Geschwätz! Ich weiß, ein gewisser "A" denkt gleich wieder an alles Elend in der Welt und holt die polemische Brechstange raus! Hitler oder Saddam ist aber für mich kein Argument gegen die Großartigkeit der Schöpfung. Politik fängt im kleinen an. bei Dir selbst. Die anderen kannst Du nicht ändern, Du kannst sie nur stoppen und "klein halten". Nicht wirklich "dressieren". Lernen und herausfinden, was für sie "gut" ist, müssen sie selber. Wenn jemand nicht lernfähig ist und seine Kinder prügelt oder sonstwie seinen Haß gegen andere (und sich selbst sowieso!) richtet, dann muß die Gemeinschaft einschreiten, keine Frage. Aber das sind schlimme Ausnahmen. Der Mensch an sich ist lernfähig und in der Lage, die Verhältnisse zum Besseren zu gestalten. Vorrangig an Dir selbst und Deiner Lebenseinstellung zu arbeiten, anstatt daß Du einen Diktator oder ein Tierversuchslabor in die Luft sprengst, dient der Schöpfung mehr. Und wir sind keine "Bestien" oder "Parasiten". Durch unseren freien Willen haben wir auch Verantwortung. So lange wir für unser Tun keine Verantwortung übernehmen, können wir nicht wachsen. Und das ist alles andere als "wertenegierend" oder "nihilistisch". Rudhi