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Ist der Mensch gut oder radikal böse?

Ist der Mensch von Grund auf gut oder böse?

  • gut.

    Stimmen: 7 70,0%
  • böse.

    Stimmen: 3 30,0%

  • Umfrageteilnehmer
    10
@mensano

Original geschrieben von mensano
Reden wir irgendwie aneinander vorbei? Gut und Böse SIND Wertungen. "Wertungen" sind also nicht die Bedingung für gut und böse! Der freie Wille hat wiederum nichts mit der Wertung zu tun, sondern ist funktional-wertfrei.

Also nochmal die Frage: Wie siehst Du die grundlegende Natur des Menschen?

Hallo Mensano. Ich finde Deinen Thread sehr interessant und möchte auch das Wort ergreifen...

Gibt es überhaupt eine "grundsätzliche menschliche Natur"? Ich meine, das haben alle bisherigen Antworter verneint. Jeder entscheidet selbst, welchen moralischen Weg er einschlägt oder wann er seinen alten Weg verlässt. Der Mensch handelt idealerweise so, daß es für ihn momentan "sinnvoll" ist. Und
dadurch nutzt er eher der Gemeinschaft. Thema: "GUT" und "BÖSE": auch Haß und Gewalt können individuell einen Sinn ergeben, da viele Menschen für ihren Lernprozeß da durch müssen.

Nehmen wir mal an, Du suchst "positive Faktoren". Also, d.h.: Deine Lebenseinstellung ist nicht "destruktiv geprägt". (Wobei "positiv und negativ" schon wieder ein Dualismus sind. Letztendlich gilt es, das zu überwinden!) Alles kann positiv sein, wenn Du Dich nicht un-guten Einflüssen aussetzt; Du entscheidest selbst, was für Dich GUT ist, z.B.: "Dankbarkeit, Aufrichtigkeit" (Gysi)


Ich lese da von "gesellschaftlichen Kraftakten", typisches politisches Geschwätz! Ich weiß, ein gewisser "A" denkt gleich wieder an alles Elend in der Welt und holt die polemische Brechstange raus! Hitler oder Saddam ist aber für mich kein Argument gegen die Großartigkeit der Schöpfung. Politik fängt im kleinen an. bei Dir selbst. Die anderen kannst Du nicht ändern, Du kannst sie nur stoppen und "klein halten". Nicht wirklich "dressieren". Lernen und herausfinden, was für sie "gut" ist, müssen sie selber. Wenn jemand nicht lernfähig ist und seine Kinder prügelt oder sonstwie seinen Haß gegen andere (und sich selbst sowieso!) richtet, dann muß die Gemeinschaft einschreiten, keine Frage. Aber das sind schlimme Ausnahmen. Der Mensch an sich ist lernfähig und in der Lage, die Verhältnisse zum Besseren zu gestalten. Vorrangig an Dir selbst und Deiner Lebenseinstellung zu arbeiten, anstatt daß Du einen Diktator oder ein Tierversuchslabor in die Luft sprengst, dient der Schöpfung mehr. Und wir sind keine "Bestien" oder "Parasiten". Durch unseren freien Willen haben wir auch Verantwortung. So lange wir für unser Tun keine Verantwortung übernehmen, können wir nicht wachsen. Und das ist alles andere als "wertenegierend" oder "nihilistisch". Rudhi
 
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Re: @mensano

Original geschrieben von Rudhi
Gibt es überhaupt eine "grundsätzliche menschliche Natur"? Ich meine, das haben alle bisherigen Antworter verneint. Jeder entscheidet selbst, welchen moralischen Weg er einschlägt oder wann er seinen alten Weg verlässt.
Hallo Rudhi, Du machst denselben Denkfehler. Einen freien Willen zu haben bedeutet nämlich nicht zwangsläufig, von grund auf wertfrei zu sein. Denn jeder kann kraft seines Willens mit oder gegen seine Natur handeln!

Der Mensch handelt idealerweise so, daß es für ihn momentan "sinnvoll" ist.
Wenn Du schon von außen ein "Ideal" definierst, kannst Du nicht zugleich die Definition in den Menschen verlegen. Das ist ein Logik-Bruch in der Aussage.[/quote]

Und dadurch nutzt er eher der Gemeinschaft.
Wieso? Ist Egoismus nicht das Gegenteil von Gemeinwohl?

Thema: "GUT" und "BÖSE": auch Haß und Gewalt können individuell einen Sinn ergeben, da viele Menschen für ihren Lernprozeß da durch müssen.
Durch Lernprozesse müssen wir alle durch, das ist keine Rechtfertigung für das Böse!

Nehmen wir mal an, Du suchst "positive Faktoren". Also, d.h.: Deine Lebenseinstellung ist nicht "destruktiv geprägt". (Wobei "positiv und negativ" schon wieder ein Dualismus sind. Letztendlich gilt es, das zu überwinden!)
Du hebst damit wie selbstverständlich das Böse auf dieselbe moralische Stufe wie das Gute. Vielleicht sollten wir vorher genau definieren, was Gut und was Böse ist?

Alles kann positiv sein, wenn Du Dich nicht un-guten Einflüssen aussetzt;
Schon wieder so ein Logik-Ungetüm! Erklär mir das bitte mal genauer.

Du entscheidest selbst, was für Dich GUT ist,
Wieso soll ich nur von mir ausgehen? Wo bleibt da die natürliche Sorge um das Gemeinwohl?

Und wir sind keine "Bestien" oder "Parasiten".
Was sind wir dann?

Durch unseren freien Willen haben wir auch Verantwortung.
Wem gegenüber? Würde mich mal interessieren, da Du ja behauptest, jeder dürfe mit sich selber ausmachen, was gut und böse ist.

So lange wir für unser Tun keine Verantwortung übernehmen, können wir nicht wachsen.
Wohin sollen wir den wachsen, wenn wir Deiner Meinung nach keine "natürliche Basis" haben, zu der wir uns relativ bewegen könnten?

Und das ist alles andere als "wertenegierend" oder "nihilistisch".
Du hast bisher weder irgendwelche Werte genannt, noch einen Sinn. Ein bißchen konkreter wäre wünschenswert!
 
Re: Re: @mensano

Original geschrieben von mensano
Durch Lernprozesse müssen wir alle durch, das ist keine Rechtfertigung für das Böse!

Manchen scheint "das Böse" richtig ans Herz gewachsen zu sein.
Untrennbar oder doch noch operabel?



Du hebst damit wie selbstverständlich das Böse auf dieselbe moralische Stufe wie das Gute. Vielleicht sollten wir vorher genau definieren, was Gut und was Böse ist?
Dann mal frisch weg von der Leber, mit der "Definition".
 
Ein gesunder Egoismus ohne anderen zu schaden fördert das Gemeinwohl.

Glückliche Menschen helfen der Gemeinschaft glücklich zu werden. Nun ein ganzer und heiler Mensch kann anderen helfen.

Liebe Grüße Andi
 
halli halloandile - viel spass heut nacht

Original geschrieben von andi.hexe

Nun ein ganzer und heiler Mensch kann anderen helfen.

Liebe Grüße Andi
richtig mit diesem satz stimm ich dir 100% zu !

nur

da es hier auf erden kaum einen menschen gibt der "ganz" und "heil" ist!
sollte man doch erst sich selber helfen!:D

und würde sich der mensch mal um sich kümmern sprich wie wir immer so schön sagen " vor seiner eigenen haustür kehren"
würde es die frage von gut oder schlecht nicht geben!

auch nicht die von egoisten und gemeinwohl


gruss binchen:)
 
Treffer, genau in die Mitte. Supi.

Ja danke für die guten Wünsche, bin noch ein Weilchen hier - vor Mitternacht wirds nichts. Dann tanzen die guten Geister.

Wenns mir langt, werde ich dich Drahtmäßig belästigen.

Grüße Andi ;)
 
klaro aber bitte erst ab 20.00uhr
weisst doch muss vorher kniffeln - sofern ich hier vom forum los komm!!!
:D


ups du pöser mensch lenkst voll vom thema ab:p

dir werd ich "helfen"

:D :D :D
 
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Fördert Egoismus Gemeinwohl?

Original geschrieben von andi.hexe
Ein gesunder Egoismus ohne anderen zu schaden fördert das Gemeinwohl.
Andi,
Deine Behauptung beängstigt mich! Ist eine Gesellschaft denkbar ohne die vielen Freiwilligen, die ehreamtlich und unentgeltlich ihre Zeit investieren? Welchen (bestenfalls indirekten) Anteil hat Dein "gesunder Egoismus" am Gemeinwohl, verglichen mit der gezielten, direkten Förderung?

Original geschrieben von andi.hexe Glückliche Menschen helfen der Gemeinschaft glücklich zu werden. Nun ein ganzer und heiler Mensch kann anderen helfen.
Sind Egoisten (selbstbezogene Menschen) glücklich? Oder ist Glück nicht in weit größerem Maße das Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein, gebraucht zu werden?
 
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