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In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Wenn ich das richtig verstehe, dann heißt das nichts anderes als dass ich mich so akzeptieren soll wie ich bin. Weil ich bewusst nichts dran ändern kann. Ich kann mich nur erforschen und selbst kennenlernen.
Warum gibt es dann so viele "Ratgeber", die meinen, sie müssten jedem sagen, was er tun "sollte"? Das erzeugt doch erst die "unguten Gefühle".
:mad:


Hm, ich denke, die Ratgeber gibt es, weil es 1. Menschen gibt, die das, was ihnen selbst gutgetan und geholfen hat, weitergeben und 2., weil es auch welche gibt, die Geld damit verdienen wollen.
Aber Menschen sind verschieden, drum hilft dem einen dies und einem anderen das. Hab ich ein ungutes Gefühl, dann geh ich inzwischen davon aus, dass es für mich persönlich nicht taugt. Aber ich finde es schon ok, dass es viele Ratgeber und viele Methoden gibt, so kann sich jeder, der auf der Suche nach Rat ist, das rauspicken, was ihm vielversprechend zu sein scheint, es ausprobieren und wieder verwerfen, wenn nötig! :)
 
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AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Warum gibt es dann so viele "Ratgeber", die meinen, sie müssten jedem sagen, was er tun "sollte"? Das erzeugt doch erst die "unguten Gefühle".
:mad:

Naja, vielleicht weil es Menschen gibt, die einfach nicht akzeptieren können, dass Leid eine Rolle spielt im Leben. Und offenbar gelingt es auch Einzelnen, dieses Leid durch ratgebende Methoden zu überwinden, oder in Schach zu halten. Kann ja sein, dass jemand, der felsenfest an eine Methode glaubt, auch die entsprechenden Gefühle dazu entwickelt. Bei mir funktioniert das nicht. Habe mich auch einmal mit positivem Denken beschäftigt. Angeblich soll das auch bei körperlichen Schmerzen helfen. Mein Ergebnis war, dass es mir noch schlechter ging, weil trotz positiver Glaubenssätze der Schmerz geblieben ist. Das hat mich frustriert. Mein Gefühl stimmte nicht mit diesen tollen Gedanken überein. Auch beschäftigt man sich andauernd mit dem negativen Zustand, er soll ja verschwinden. Durch die permanente Aufmerksamkeit, verstärkt sich das negative Gefühl. Wie gesagt, vielleicht funktioniert es, wenn das Gefühl zu den Gedanken passt, irgendwie...
 
AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Ich weiß nicht genau, was mit "Positivem Denken" gemeint ist. Ich habe nie Bücher darüber gelesen oder gar Kurse absolviert. Diese Jeder-kann-erfolg (bzw. GELD-)reich-sein-Masche halte ich für Beutelschneiderei.

Was ich meine, ist ein Denken, daß darauf achtet, wie ich mich bei welchem Gedanken fühle und auch versucht herauszubekommen, welche Prämissen, Annahmen, Vorurteile meinen Gedanken zugrundeliegen und manches davon auch zu verändern - solange bis die Denk-Gefühls-Körper-Einheit und die Aussenwelt einvernehmlich ein gutes Befinden melden.

Aber egal, ich habe keine Lust mich bei den Besserwisserwissern mit Sendungsbewusstsein einzureihen und ich rette niemanden. :)
 
AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Was ich meine, ist ein Denken, daß darauf achtet, wie ich mich bei welchem Gedanken fühle und auch versucht herauszubekommen, welche Prämissen, Annahmen, Vorurteile meinen Gedanken zugrundeliegen und manches davon auch zu verändern - solange bis die Denk-Gefühls-Körper-Einheit und die Aussenwelt einvernehmlich ein gutes Befinden melden.

n. :)

Für mich hört sich das gut an. Kann ich mir das so vorstellen, dass du ein Gefühl wahrnimmst und dich dann fragst, welche Gedanken diesem zugrunde liegen? Und kommst du von dem Gefühl, zurück zu dem verantwortlichen Gedanken? Und gelingt es dir, bspw. negative Gedanken dann zu vermeiden, damit in Zukunft erst gar kein negatives Gefühl entsteht?
 
AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Naja, vielleicht weil es Menschen gibt, die einfach nicht akzeptieren können, dass Leid eine Rolle spielt im Leben. Und offenbar gelingt es auch Einzelnen, dieses Leid durch ratgebende Methoden zu überwinden, oder in Schach zu halten. Kann ja sein, dass jemand, der felsenfest an eine Methode glaubt, auch die entsprechenden Gefühle dazu entwickelt. Bei mir funktioniert das nicht. Habe mich auch einmal mit positivem Denken beschäftigt. Angeblich soll das auch bei körperlichen Schmerzen helfen. Mein Ergebnis war, dass es mir noch schlechter ging, weil trotz positiver Glaubenssätze der Schmerz geblieben ist. Das hat mich frustriert. Mein Gefühl stimmte nicht mit diesen tollen Gedanken überein. Auch beschäftigt man sich andauernd mit dem negativen Zustand, er soll ja verschwinden. Durch die permanente Aufmerksamkeit, verstärkt sich das negative Gefühl. Wie gesagt, vielleicht funktioniert es, wenn das Gefühl zu den Gedanken passt, irgendwie...


Es funktioniert nicht bei sog. Psychischen Umkehrungen nach Callahan und Diamond.
Psychische Unmkehrung bedeutet, dass wir zB ein inneres Verbot haben, glücklich zu sein, Erfolg im Leben zu haben usw.
Mit TFT (Thought Field Therapie) kann das manchmal gelöst werden.
Andererseits weiß man ja nicht, wofür bestimmte Parameter wichtig sind - kann ja sein, das man ein Handicap braucht, um was Anderes, für einen selbst Wichtiges zu entwickeln.
 
AW: In einer Welt, in der alles zusammenhängt,

Für mich hört sich das gut an. Kann ich mir das so vorstellen, dass du ein Gefühl wahrnimmst und dich dann fragst, welche Gedanken diesem zugrunde liegen? Und kommst du von dem Gefühl, zurück zu dem verantwortlichen Gedanken? Und gelingt es dir, bspw. negative Gedanken dann zu vermeiden, damit in Zukunft erst gar kein negatives Gefühl entsteht?

Das Entstehen negativer Stimmungen ist eigentlich nicht zu verhindern, aber solche Stimmungen zu "bekämpfen" ist natürlich machbar!!
 
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