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Die Leber ist.......

AW: Die Leber ist.......

Bravo, Fritz! Ein wunderbarer Lebervers. Und jetzt noch als Vierzeilerschreiben, dann hast du's.

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht von einem Ferkel,
das hat auf seiner Ferkelhaut
den Bazillus vom Tuberkel.

Bravo, dass Du den alten Fritz aufmunterst.

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht von einem Ferkel,
und wer im Walkampf knüppelhart,
das ist dann wohl Frau Merkel.
 
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AW: Die Leber ist.......

Bravo, Fritz! Ein wunderbarer Lebervers. Und jetzt noch als Vierzeilerschreiben, dann hast du's.

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht von einem Ferkel,
das hat auf seiner Ferkelhaut
den Bazillus vom Tuberkel.

Dieser Lebervers ist nicht von mir, sondern aus dem Internetz.
Und auch die Vierzeiligkeit gilt dort nicht als Gesetz,
 
AW: Die Leber ist.......

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht vom Klugscheißerlein
dem ist wirklich alles Recht
nur von ihm selbst muss es sein!
 
AW: Die Leber ist.......

Die Leber ist nicht vom Hecht, sondern von einem Weib;
sie reimt leider recht kläglich, wohl mit dem Unterleib.
 
AW: Die Leber ist.......

Die Leber ist von einem Hecht
nicht dem, der doch angeblich "ignoriert"
ich wusste ja, das schafft der nie :dreh:
ein Knopfdruck: er springt an wie geschmiert!
 
AW: Die Leber ist.......

Die Leber ist nicht vom Hecht, sondern von einem Weib;
sie reimt leider recht kläglich, wohl mit dem Unterleib.

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht vom kläglichen Unterleib
der fragt demütig Dichterfürst Fritzi
schaff ich es je, dass wie du ich schreib ? :zunge3:

Die Leber ist von einem Hecht
und nicht vom genialen Dichter-Fürstchen
der ist des Uterus Vorbild hier -
nicht zu verwechseln mit Dichter-Würstchen :zunge3:
 
AW: Die Leber ist.......


Wer legt das fest?

=> Leberreim

Leberreime sind eine vermutlich bis in 16. Jahrhundert zurückreichende – genauere Umstände zu Ort und Zeit des Entstehens sind nicht bekannt – alte deutsche Form von improvisierten Scherzgedichten. Verwendung fanden die Stegreifgedichte bei Tischgesellschaften, etwa als Trinksprüche. Ihre ungewöhnliche Bezeichnung bekamen die Leberreime nach ihren Anfangsworten.

Geschichte

Die älteste bekannteste Überlieferung von Leberreimen ist aus dem frühen 17. Jahrhundert erhalten und liegt in den niederdeutschen Rhytmi mensales von 1601 vor, nur kurz darauf in Hochdeutsch die Epatologie hieroglyphica rhytmica (1605). Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts erschienen zahlreiche Sammlungen und Komplimentierbücher mit Leberreimen. Erst in den 1720ern ebbte die Mode allmählich ab, blieb aber noch bis ins 19. Jahrhundert besonders in bäuerlichen Bevölkerungsgruppen populär. Diese Überreste der großen Leberreim-Mode sind u. a. im Werk Hoffmann von Fallerslebens (Weinbüchlein, 1829) und Theodor Fontanes (Wanderungen durch die Mark Brandenburg, 1882) enthalten.

Form

Die den Leberreimen zugeordneten Zweizeiler beginnen stets mit der Zeile „Die Leber stammt (ist) von einem Hecht und nicht von“ gefolgt von einem anderen Tiernamen, danach steht in der zweiten Zeile der improvisierte Reim mit Pointe/Sinnspruch.

Beispiel:

Die Leber stammt von einem Hecht und nicht von einem Zander,
die Gräten schaff ich nicht allein, wir essen miteinander.


Weniger strenge Vorgaben erfüllten die Dichter der folgenden Verse. Durch freiere Modifikation der ersten Zeile wie im ersten Beispiel bzw. Zäsurreim im zweiten Beispiel:

Die Leber stammt von einem Hecht, vom Hai stammt sie mitnichten,
ich könnte auf den ganzen Fisch – nie auf den Wein verzichten.

Die Leber ist von einem Hecht und nicht von einem Reiher.
Dem Staate geht es ziemlich schlecht, es kreisen schon die Geier.


Das Spiel mit der Form macht schließlich auch vor dem Hecht keinen Halt mehr:

Die Leber ist von einer Kuh und nicht von einer Ziege.
Ich sage lieber nichts dazu, in welchem Bett ich liege.

Die Leber ist von einem Schwein und nicht von einem Ferkel.
Mir fällt kein Reim auf Ferkel ein, so lang ich auch dran werkel.


aus Wikipedia
 
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AW: Die Leber ist.......

Wer legt das fest?

=> Leberreim

Leberreime sind eine vermutlich bis in 16. Jahrhundert zurückreichende – genauere Umstände zu Ort und Zeit des Entstehens sind nicht bekannt – alte deutsche Form von improvisierten Scherzgedichten. Verwendung fanden die Stegreifgedichte bei Tischgesellschaften, etwa als Trinksprüche. Ihre ungewöhnliche Bezeichnung bekamen die Leberreime nach ihren Anfangsworten.

Geschichte

Die älteste bekannteste Überlieferung von Leberreimen ist aus dem frühen 17. Jahrhundert erhalten und liegt in den niederdeutschen Rhytmi mensales von 1601 vor, nur kurz darauf in Hochdeutsch die Epatologie hieroglyphica rhytmica (1605). Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts erschienen zahlreiche Sammlungen und Komplimentierbücher mit Leberreimen. Erst in den 1720ern ebbte die Mode allmählich ab, blieb aber noch bis ins 19. Jahrhundert besonders in bäuerlichen Bevölkerungsgruppen populär. Diese Überreste der großen Leberreim-Mode sind u. a. im Werk Hoffmann von Fallerslebens (Weinbüchlein, 1829) und Theodor Fontanes (Wanderungen durch die Mark Brandenburg, 1882) enthalten.

Form

Die den Leberreimen zugeordneten Zweizeiler beginnen stets mit der Zeile „Die Leber stammt (ist) von einem Hecht und nicht von“ gefolgt von einem anderen Tiernamen, danach steht in der zweiten Zeile der improvisierte Reim mit Pointe/Sinnspruch.

Beispiel:

Die Leber stammt von einem Hecht und nicht von einem Zander,
die Gräten schaff ich nicht allein, wir essen miteinander.


Weniger strenge Vorgaben erfüllten die Dichter der folgenden Verse. Durch freiere Modifikation der ersten Zeile wie im ersten Beispiel bzw. Zäsurreim im zweiten Beispiel:

Die Leber stammt von einem Hecht, vom Hai stammt sie mitnichten,
ich könnte auf den ganzen Fisch – nie auf den Wein verzichten.

Die Leber ist von einem Hecht und nicht von einem Reiher.
Dem Staate geht es ziemlich schlecht, es kreisen schon die Geier.


Das Spiel mit der Form macht schließlich auch vor dem Hecht keinen Halt mehr:

Die Leber ist von einer Kuh und nicht von einer Ziege.
Ich sage lieber nichts dazu, in welchem Bett ich liege.

Die Leber ist von einem Schwein und nicht von einem Ferkel.
Mir fällt kein Reim auf Ferkel ein, so lang ich auch dran werkel.


aus Wikipedia

Ich kann Dir sagen, lieb' Fritzi, wer das bestimmt n i c h t festlegt. DU!!!
 
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