Mir geht es auch nicht darum, dass man sich als Partner jemandem zur Gänze hingeben muss, resp. die eigene Persönlichkeit aufzugeben hat. Aber wie Du selbst schreibst: gehöre ich "ZU" einem Menschen, so schwingen hierbei viele Aspekte mit, die sich nicht so einfach auf einen Besitzanspruch im Sinne eines Gegenstandes beziehen lassen.
Jener Besitzanspruch ist krankhaft - bspw. übersteigerte Eifersucht - und hat mit einer guten Beziehung meines Erachtens ohnehin nicht viel zu tun. Stattdessen greift hierbei sowas wie eine wechselseitige Verantwortlichkeit, fußend auf Treue, die dafür steht, dass man bspw. Probleme/Nöte miteinander teilt und durchsteht, Dinge, die einen bewegen und umtreiben, mit dem Partner jederzeit besprechen kann.