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Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Rein Biologisch gesehen sind wir alle Frauen, Männer und Frauen gibt es nur durch die beeinflussung von Hormonen, der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist also eher Psychisch und die Psyche ist sehr formbar Dumm und Wankelmütig kann jeder sein.

oh je - meinst du etwas wenn die wirkung meiner hormone nachlässt könnte ich ebenfalls dumm und wankelmutig werden.....:haare:

hm - na gut - kann es ja auch positiv betrachten und, insofern die hormonell benachteiligten unter uns etwas testostereon bekommen, eine chance sehen dass sie geistig vollwertige mitglieder unserer gesellschaft werden ^^
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Hallo finna
Ich frage mich wie du darauf kommst das die mehrheit der Politiker (sind auch nur Menschen) nicht hinter ihrer Maske weinen kann, wie willst du wissen wie es im inneren eines Menschen aussieht das ist reine Spekulation von dir.
ich weiß genauso wie du und jeder andere mensch, wie es in anderen menschen ausschaut: meine spiegelneuronen helfen mir dabei, die erfahrungen - meine und anderer, und nicht zu letzt - bin ich doch ein mensch und da wir zu derselben spezies gehören, ist es nicht schwer die anderen unserer art abzuschätzen... (man kann sogar ein tier aufgrund seines verhaltens verstehen)

Nur weil man nach Aussen hin Gewissenlos handelt bedeutet das noch lange nicht das man sich nicht über die gewissenlose Handlung Bewusst ist und vielleicht innerlich darüber weint, warum es nun zu solchen Handlungen kommt ist eine andere Frage.

ja genau, wie zb. Ahmadinejad - seine verfallenen augen mit dunklen ungesunden ringen zeigen, dass seine schlaflosen nächte mit weinen und schlechtem gewissen erfüllt sind ...der arme präsident, er kann doch nichts dafür,dass die bösen gottlosen opositionellen hingerichtet werden.

das weinen kann viele ursachen haben. je nach dem, kann es befreiend, reinigend, mitleidig oder , wenn es aus wut entsteht, krankmachend sein.
wer hinter der maske mancher politiker ein reinigendes, mitleidiges oder befreiendes weinen vermutet, der irrt sich.
erst wenn das weinen hinter der maske eine umkehr auslöst, kann man von einem lebendigen herzen sprechen. und eine umkehr heißt entweder weg von der politik - dann wird man ex-politiker, oder gegen den strom schwimmen -. und so was gibt es heutzutage in der politik nicht. in österreich schon überhaupt nicht.
ein falscher mensch hat ein falsches herz,
ein falscher politiker kann nicht ehrlich weinen.
kein ahmadinejad dieser welt weint aus schlechtem gewissen oder schmerz...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Zu 2.:
Und auf die Haltung, vermute ich ...
Hi möbius, ich bin froh das Du das schreibst. Ich habe das nicht bedacht.
Natürlich spielt immer die Haltung, Einstellung, Gesinnung....vor den guten oder schlechten Werken eine wesentliche Rolle!!!
Zu 4.:
Volle Zustimmung!
Das "Aburteilen" können ja die Richter in Strafprozessen machen ...
Ja das denke ich mir auch immer wieder. Aber wir neigen halt dazu, zu bewerten, zu richten usw.! Es wird sich auch nicht ganz vermeiden lassen, weil sonst müßte man ja das kritische Denken abschaffen. Und das wäre noch viel schlechter. Ein mittleres Maß zu finden, ist halt, auch für mich, nicht immer so leicht.
Zu 6.:
Ja, Fußvolk und "Führer" sind wohl 2 Seiten einer Medaille..., und bedingen/bestätigen sich wechselseitig ...
Ja schon. Ich bin ja ohnehin der Meinung, daß durchschnittlich gesehen, das Volk nicht so sehr besser oder schlechter ist als die Politiker. Die Politiker sind, gerade in den Demokratien, Spiegelbild der Bevölkerung und umgekehrt.

@finna, das die Mehrheit der Politiker überhaupt kein Gewissen und Herz haben sollen, finde auch ich, als eine sehr gewagte Aussage. Ich bin da eher vorsichtiger geworden, ja geworden. Das heißt natürlich nicht, das alle nur gut sind.
Sie sind neben anderen unstimmigen Dingen, genauso Schlammpatzler wie wir! Mehr oder weniger!

MfG rupert
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

ich weiß genauso wie du und jeder andere mensch, wie es in anderen menschen ausschaut: meine spiegelneuronen helfen mir dabei, die erfahrungen - meine und anderer, und nicht zu letzt - bin ich doch ein mensch und da wir zu derselben spezies gehören, ist es nicht schwer die anderen unserer art abzuschätzen... (man kann sogar ein tier aufgrund seines verhaltens verstehen)

Nur die wenigsten wissen wie es in anderen Menschen aussieht, dazu muß sich die andere Person erstmal dem gegenüber ehrlich öffnen, wer glaubt das er weiß wie es in anderen Menschen wirklich aussieht ist meiner Meinung nach sehr naiv. Die Evolution hat das lügen erfunden damit keiner so leicht den anderen durchschauen kann.

kein ahmadinejad dieser welt weint aus schlechtem gewissen oder schmerz...


Woher willst du das wissen du kennst nur seine Fassade nach Aussen hin, vielleicht ist er innerlich tot unglücklich auch schlechte Menschen können ehrlich weinen wenn sie was bedrückt.
Du mußt das so sehen wenn einem Selbst nich Bewusst ist das man was unrechtes getan hat wie soll so ein Mensch wie Ahmadinejad dann über zB diese Hinrichtungen weinen können.
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Ja, in Bezug auf Frauen war der Buddha offensichtlich nur unvollständig "erleuchtet".
Ja zumindest kurzzeitig hat er patriachalisch geprägt - ein wenig geirrt. Vielleicht wollte ich nur mitteilen, das selbst Erleuchtete manchmal vor Fehlern nicht gefeit sind, im Sinne "Nobody is perfekt", was man indirekt auch aus jesuanischen Aussagen herauslesen kann.
Dein im unteren Beitrag eingefügten Link, also die Gedanken dieser Frau zu diesem Thema finde ich sehr gut.
Aber der Buddha selbst soll gesagt haben, dass man ihn und seine Lehre durchaus auch kritisch betrachten soll.
Ja gerade auch deswegen kann man sagen, das er ein wahrhaft Erleuchteter war. Und ich habe mir erlaubt ein wenig kritisch zu betrachten.
Was mir neben der Sittenlehre besonders gefällt, ist seine Sichtweise der Wiedergeburtslehre. Bei den Hindus gibt es diesbezüglich mehrere Denkrichtungen. Sie glauben an eine Weltseele und an Einzelseelen, die dann entweder gleich in die Weltseele aufsteigen und wiederkehren usw.usf., oder stufenartig über viele Leben in die Weltseele aufsteigen.
Buddha, der diese Überlegungen kannte, sagte ganz einfach und rational, sinngemäß, er habe noch keine Weltseele und Einzelseelen gesehen, daher lehnte er dies ab. Er erklärte dies durch die Dharmas(Daseinsfaktoren), wie die Weltelemente, Materie, Bewusstsein, Empfindungen, Denkoperationen sittliche Faktoren und vieles mehr, die nebeneinader oder hintereinander existieren. Durch diese vielen Daseinsfaktoren lehrt Buddha eine unaufhörlichen Bewusstseinsstrom von einem Leben zum nächsten. Die im abgelaufenen Leben angesammelten Kräfte, Neigungen nimmt man sozusagen ins nächste Leben mit, bis hin über viele Leben zur Erleuchtung. Bei all dem spielt natürlich die Karmalehre(Ursache Wirkung) eine Rolle. Dies war jetzt sehr einfach ausgeführt. Für mich ist Buddhas Sicht zu diesen Dingen, weil fassbar, sehr rational. Es erscheint mir sehr logisch.
Nur mit dem Nirvana habe ich ein wenig Probleme, in dem Sinne, daß es für mich nicht wirklich erstrebenswert ist. Es heißt ja, das Nirvana soll ein Nichts, eine Leere sein, wo alles erloschen ist. Es gibt da kein glücklich sein, keine Freude, also absolut gar nichts mehr. Was ist daran also das Beste? Ich finde, die Erleuchtung ist letztendlich das Erstrebenswerteste! Und das Nirvana kommt ohnehin von selbst, nämlich dann, wenn die Zeit des menschlichen Seins vorbei ist. Und es war auch schon da - bevor die Zeit des menschlichen Seins begann. Nun ja, das ist nur meine Sicht zu diesen Dingen.

MfG rupert
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

....
1. Ja das denke ich mir auch immer wieder. Aber wir neigen halt dazu, zu bewerten, zu richten usw.! Es wird sich auch nicht ganz vermeiden lassen, weil sonst müßte man ja das kritische Denken abschaffen. Und das wäre noch viel schlechter. Ein mittleres Maß zu finden, ist halt, auch für mich, nicht immer so leicht.

2. Ja schon. Ich bin ja ohnehin der Meinung, daß durchschnittlich gesehen, das Volk nicht so sehr besser oder schlechter ist als die Politiker. Die Politiker sind, gerade in den Demokratien, Spiegelbild der Bevölkerung und umgekehrt.
......
MfG rupert

Zu 1.:
Das "mittlere Maß" zu finden ist wohl für keinen Menschen ganz leicht...
Zu 2.:
Wobei ich vermute, dass wir in Europa eher in Demokraturen als in Demokratien leben ....aber durchaus mit der Chance einer Transformation von realer Demokratur in wirkliche Demokratie, in der die Würde des Einzelnen nicht mehr gefährdet/bedroht wäre ...
Gruß, moebius
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Zu 1.:
Das "mittlere Maß" zu finden ist wohl für keinen Menschen ganz leicht...

Eine Haltuing ist eine Haltung, da gibt es kein mehr oder weniger, sondern nur ein "Treffen" oder "Daneben liegen"! Kann mensch ein bisschen richten? Ja, natürlich, nach unten treten und zum Ausgleich nach oben buckeln :lachen:

Wobei ich vermute, dass wir in Europa eher in Demokraturen als in Demokratien leben ....aber durchaus mit der Chance einer Transformation von realer Demokratur in wirkliche Demokratie, in der die Würde des Einzelnen nicht mehr gefährdet/bedroht wäre ...
Bevor die Würde bedroht werden kann, muss mensch sich ihrer ersteinmal bewusst werden und selber wertschätzen, und dazu kommt es nicht mit dem Erdenken wohlklingender Theorien oder "gerechter" Systeme ...:lachen:

LG Kaawi
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Nur mit dem Nirvana habe ich ein wenig Probleme, in dem Sinne, daß es für mich nicht wirklich erstrebenswert ist. Es heißt ja, das Nirvana soll ein Nichts, eine Leere sein, wo alles erloschen ist. Es gibt da kein glücklich sein, keine Freude, also absolut gar nichts mehr. Was ist daran also das Beste? Ich finde, die Erleuchtung ist letztendlich das Erstrebenswerteste! Und das Nirvana kommt ohnehin von selbst, nämlich dann, wenn die Zeit des menschlichen Seins vorbei ist. Und es war auch schon da - bevor die Zeit des menschlichen Seins begann. Nun ja, das ist nur meine Sicht zu diesen Dingen.

MfG rupert

Soweit ich mich beim Buddhismus auskenne, ist das Streben nach Erleuchtung bzw. nach dem "Nirvana" eigentlich eine Aufgabe für Mönche und Nonnen. Für Laienanhänger und Laienanhängerinnen geht es in erster Linie um eine gute Wiedergeburt und somit um die "Anhäufung" von guten Taten (Karmisch heilsame Willenshandlungen).
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

1. Eine Haltuing ist eine Haltung, da gibt es kein mehr oder weniger, sondern nur ein "Treffen" oder "Daneben liegen"! Kann mensch ein bisschen richten? Ja, natürlich, nach unten treten und zum Ausgleich nach oben buckeln :lachen:


2. Bevor die Würde bedroht werden kann, muss mensch sich ihrer ersteinmal bewusst werden und selber wertschätzen, und dazu kommt es nicht mit dem Erdenken wohlklingender Theorien oder "gerechter" Systeme ...:lachen:

LG Kaawi

Zu 1.:
Ja, so wie bei den Radfahrern...
Zu 2.:
Ja, weder Theorien noch Systeme können die mensch-bewusst-werdung vollziehen. Dazu bedarf es des einmaligen Individuums, das sich seiner Würde bewusst ist...

LG, moebius
 
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