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Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

.......

1. Zur Religion wurde es erst später. Buddhas Ratschläge(achtgliedriger Pfad usw.) widerspricht sich auch nicht mit den moralisch mosaischen Geboten, Jesus Bergpredigt, oder mit der Sittenlehre des Konfuzius. Diese Denker hatten nur einen anderen geistigen Werdegang und Hintergrund.

2. Wenn sich Menschen gläubig mit Religionen identifizieren, sehe ich für diejenigen eher als Vorteil, weil es leichter ist.....
MfG rupert

Zu 1.:
Ja! (Religion = System von Überzeugungen/Glaubens-Inhalten/Dogmen, Gottes-Vorstellungen bzw. -"Bildern", Riten, Praktiken, Sollens-Vorschriften bzw. Normen usw.)
Für diese kulturell-politisch-gesellschaftlich bedingten RELIGIONS-Systeme scheint zu gelten, was der Philosoph Ernst BLOCH einst in religionsphilosophischer Absicht formuliert hatte:
"Das Beste an der Religion ist, dass sie Ketzer hevorruft!"
War nicht beispielsweise Buddha ein Ketzer der hinduistischen Religion, Jesus ein Ketzer der jüdischen Religion...???
Zu 2.:
Vor allem ist diese Identifikation auch ein Vorteil für diejenigen, die sich als "Führer" der "gläubigen Herde" :schaf::schaf::schaf: anbieten/aufspielen und beispielsweise noch heute wie die Maden im Speck in cäsaren-papistischen bzw. bischöflichen Residenzen von den Kirchensteuern der jeweils Infi...äääähhh....Infiltr.....äääähhhh....Identifizierten leben - wie weiland die feudalistischen Herrscher in ihren kaiserlichen, königlichen bzw. fürstlichen Residenzen...!
Schöne Grüße aus dem mehr oder weniger finsteren Mittelalter ...:winken3:
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Zu 1.:
War nicht beispielsweise Buddha ein Ketzer der hinduistischen Religion, Jesus ein Ketzer der jüdischen Religion...???
Das sehe ich genauso. Naja, ich würde sie eher Reformatoren nennen.
Vor allem ist diese Identifikation auch ein Vorteil für diejenigen, die sich als "Führer" der "gläubigen Herde" :schaf::schaf::schaf: anbieten/aufspielen und beispielsweise noch heute wie die Maden im Speck in cäsaren-papistischen bzw. bischöflichen Residenzen von den Kirchensteuern der jeweils Infi...äääähhh....Infiltr.....äääähhhh....Identifizierten leben - wie weiland die feudalistischen Herrscher in ihren kaiserlichen, königlichen bzw. fürstlichen Residenzen...!
Schöne Grüße aus dem mehr oder weniger finsteren Mittelalter ...:winken3:

Was soll man dazu sagen? Verallgemeinerndes verurteilendes feindbildliches Denken und ein Misch-Masch von Vergangenheit und Gegenwart! Möbius vielleicht solltest Du einmal eine Zeitreise ins finstere Mittelalter machen - um eventuell einen Unterschied erkennen zu können. Aber Vorsicht, nachdem man Dich gestreckt hat, könntenst Du nicht unwahrscheinlich am Scheiterhaufen verbrannt werden.
Man kann und soll natürlich über vergangene und gegenwärtige Zeiten sich Gedanken machen und darüber reden, aber immer dieses pauschal abwertende, ohne die jeweiligen Personen wirklich zu kennen, ich weis nicht, gibts da nicht noch mehr......?(seufz)
:ironie: Naja, vielleicht hat ja Jesus, der da sagte: "Richtet nicht ....", nur Stumpfsinn erzählt?

Obwohl selbst aus der Kirche ausgetreten sehe ich die Kirchensteuer nicht unbedingt als etwas Verwerfliches. Selbst die alten guten und nicht so guten Schamanen ließen sich für ihre Dienste mehr oder weniger bezahlen. Sie mußten ja auch von etwas leben. Aber gut, wenn man die Priesterkaste - ohne wenn und aber - gesamtheitlich als Feindbild hat, ist dies natürlich nicht so leicht zu verstehen.

ebenfalls schöne Grüße aus der Gegenwart

rupert
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

War nicht beispielsweise Buddha ein Ketzer der hinduistischen Religion, Jesus ein Ketzer der jüdischen Religion...???

Das sehe ich genauso. Naja, ich würde sie eher Reformatoren nennen.

Ich habe schon des Öfteren gelesen, dass Buddha auch als indischer "Aufklärer" bezeichnet wird. Nachfolgend ein diesbezüglicher Artikel:
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Was soll denn hier ein berühmter Spruch des Philosophen Kant? Ist doch die Weisheit von Immanuel ein ganzes Stück von der Weisheit Gotama Buddhas entfernt. Lesen Sie hier über die Gemeinsamkeiten!
In ‚Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?’ (1784) schreibt Kant: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen.

Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ In diesem Sinne war Buddha ein großer Aufklärer. Er setzte nicht Dogmen und Glaubenssätze in die Welt, sondern stellte seine Entdeckung, dass Erlösung vom Leiden eine realisierbare Option ist, als Arbeitshypothese dar, die man auf ihren Wahrheitsgehalt testen kann. Buddhas Lehre ist ehipassiko – „nach der Art des ‚komm und sieh selbst’“.
Quelle: http://www.ursache.at/content/view/441/37/


In seinem Buch: "Shiva - Der wilde, gütige Gott", schreibt Wolf-Dieter Storl auf Seite 85 unter dem Absatz: "Shiva und Buddha", Folgendes:
Ebenso still in sich versunken wie Shankar [Shiva] sitzt der "Erleuchtete" (Buddha) unter dem Pipal- oder Bodhibaum (Ficus religiosus). Unter den ausladenden Ästen seines mächtigen Stammes, der Himmel, Erde und die Unterwelten verbindet, erlangte der einstige shivaitische Asket Gotama [Buddha] die Erleuchtung und erlebte, wie das Feuer des Karma (der Tatenverkettung) erlosch.
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

1. Das sehe ich genauso. Naja, ich würde sie eher Reformatoren nennen.


2. Was soll man dazu sagen?
3. Verallgemeinerndes verurteilendes feindbildliches Denken und ein Misch-Masch von Vergangenheit und Gegenwart!
4. Möbius vielleicht solltest Du einmal eine Zeitreise ins finstere Mittelalter machen - um eventuell einen Unterschied erkennen zu können. Aber Vorsicht, nachdem man Dich gestreckt hat, könntenst Du nicht unwahrscheinlich am Scheiterhaufen verbrannt werden.
5. Man kann und soll natürlich über vergangene und gegenwärtige Zeiten sich Gedanken machen und darüber reden, aber immer dieses pauschal abwertende, ohne die jeweiligen Personen wirklich zu kennen, ich weis nicht, gibts da nicht noch mehr......?(seufz)
6. :ironie: Naja, vielleicht hat ja Jesus, der da sagte: "Richtet nicht ....", nur Stumpfsinn erzählt?

7. Obwohl selbst aus der Kirche ausgetreten sehe ich die Kirchensteuer nicht unbedingt als etwas Verwerfliches.
8. Selbst die alten guten und nicht so guten Schamanen ließen sich für ihre Dienste mehr oder weniger bezahlen. Sie mußten ja auch von etwas leben.
9. Aber gut, wenn man die Priesterkaste - ohne wenn und aber - gesamtheitlich als Feindbild hat, ist dies natürlich nicht so leicht zu verstehen.

10. ebenfalls schöne Grüße aus der Gegenwart

rupert
Zu 1.:
Aber bleibe mir bloß mit dem ekklesial-neurotischen Reformator LUTHER vom Hals ..., der mir allerdings sympathischer ist als sämtliche cäsaren-papistischen Dogmatiker (= Päpste) - mit Ausnahme von Johannes XXIII. (alias RONCALLI).
Zu 2.:
Nichts ...:lachen:
Zu 3.:
Wie Du meinst ...
Zu 4.:
Habe ich bereits gemacht - und bin bei Meister Thomas von AQUIN gelandet, der kurz vor seinem Tode erkannt hat, dass alles sein "Geschreibsel/Geschriebenes" (= "Summa theologiae") "wie Stroh" sei ...
Zu 5.:
Ja, es gibt noch viel mehr ...:lachen::lachen:
Zu 6.:
Die "Bergpredigt" beispielsweise ist eine universalistische ETHIK, von der die dogmatischen cäsaren-papistischen Bi-gott-isten im untergehenden Vati-kahn :lachen: Lichtjahre entfernt sind ...
Zu 7.:
Ich bezweifle nicht, dass mit der Kirchensteuer neben der Aufrechterhaltung eines bürokratisch-ekklesialen Macht-Apparates auch sinnvolle caritative Einrichtungen finanziert werden ...
Zu 8.:
Ist die Zeit des magisch-schmanistischen Zeitalters nicht längst vorbei ...:confused::dontknow:
Zu 9.:
Ich finde halt alle Macht-Repräsentanten, egal ob ekklesial oder politisch, nur noch zum :lachen::lachen::lachen:
Zu 10.:
Schöne Grüße zurück!
moebius
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Zu 9.:
Ich finde halt alle Macht-Repräsentanten, egal ob ekklesial oder politisch, nur noch zum :lachen::lachen::lachen:
Zu 10.:
Schöne Grüße zurück! moebius

Ich würde gerne mit lachen, wenn es nicht so zum :weinen3: ist was diese kleinen wie großen Macht-Repräsentanten im privaten Leben von vielen für ein leid verursachen.

Deswegen halte ich denen lieber die Hand fest, bzw. kläre auf wo es nur geht. Damit viele Leute aufhören mit idiotischen und verunsichernden Macht Demonstrationen.:pcwut:

:liebe: :schaukel: :schaf: rg​
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen



Ich würde gerne mit lachen, wenn es nicht so zum :weinen3: ist was diese kleinen wie großen Macht-Repräsentanten im privaten Leben von vielen für ein leid verursachen.
....


"Das Private ist das Politische!"

Warum lassen sich die "vielen" das gefallen, was ihnen duch Macht-Systeme (und deren ohn-mächtigen Repräsentanten) zugefügt wird ....???
moebius​
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen


"Das Private ist das Politische!"

Warum lassen sich die "vielen" das gefallen, was ihnen duch Macht-Systeme (und deren ohn-mächtigen Repräsentanten) zugefügt wird ....???
moebius


Diese Frage kannst du dir beantworten, wenn du "Du sollst nicht merken" von Alice Miller liest! Zumindest mir hat es dazu verholfen!


LG

EarlyBird :)
 
AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen


"Das Private ist das Politische!"

Warum lassen sich die "vielen" das gefallen, was ihnen duch Macht-Systeme (und deren ohn-mächtigen Repräsentanten) zugefügt wird ....???
moebius

Sebastian Haffner sieht in seinem Roman "Geschichte eines Deutschen" in der Unfähigkeit der Deutschen zum privaten Glück die Ursache für ihren politischen Fanatismus.

Kaawi
 
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AW: Das Leiden mit buddhistischer Philosophie gesehen

Sind denn "die Deutschen" weniger zum "privaten Glück" fähig als beispielsweise die Skandinavier, Holländer, Italiener, Fanzosen und Engländer ...? Und wenn HAFFNER diese Frage mit "JA" beantwortet - gibt er eine Erklärung für dieses Phänomen ...?
LG, moebius
 
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