AW: Das Böse in unserer Welt
Hi knurrhahn,
DU hast schon diesen Satz gelesen, oder?
Ja, ich habe den Satz gelesen. Aber das Ideal, das du oben zitierst, ist sozusagen "fundamental widersinnig". Denk mal daran, dass Leben sich grundsätzlich gegenseitig vernichtet (z.B. vernichtet unser Immunsystem Bakterien, welche auch Lebewesen sind). Man könnte sagen: Leben IST Leben vernichten - aus Prinzip. Ein "Ideal", welches das ändern will, ist für mich keins.
Du fragst, was ich für Ideale habe.
Meine liegen grundsätzlich im Verhalten meiner unmittelabren Umgebung gegenüber. Dort möchte ich es am liebsten immer schaffen, nach dem einfachen Motto zu leben:
"Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge auch nicht andern zu."
Das ist schwer genug.
Die großen, hehren, weltumspannenden Ideale sind mir verdächtig, nach solchen strebe ich nicht. Ich fühle mich nicht berufen, die Welt zu verbessern, ja nicht einmal, es zu versuchen. Meiner Meinung nach ist es völlig ausreichend, seine Kinder liebevoll großzuziehen, ein "anständiger Mensch" im klassischen bürgerlichen Sinne zu sein, seine Nächsten mit Liebe und Achtung zu behandeln. Punkt.
Grüße, k
PS: Ach ja, bezogen auf die Thread-Thematik würde ich meinen, dass "das Böse" (jedenfalls das Mensch-gemachte) verschwände, würden sich alle an meine kleinen, bescheidenen Ideale halten. Hingegen wurden/werden immer dann Unmengen Böses erzeugt, wenn es um die Verwirklichung jener "Großideale" ging/geht, die ich ablehne.