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Das Böse in unserer Welt

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AW: Das Böse in unserer Welt

"Behandeln" heißt für mich, eine oder mehrere Handlungen setzen.
Sexueller Missbrauch ist m. E. eine solche Handlung. Das hatte ich vor Augen, nicht biologische Gesetze.
Es gibt einen rituellen Missbrauch, den ganze Gruppen von Menschen vollziehen, weil sie an das Böse glauben und ihre Verantwortung wie Du jetzt auch an irgendwelche Profis abschieben, anstatt erst einmal das unglaubliche zu glauben.
Einfach immer wieder lesen und darüber nachdenken. Wahrscheinlich kommt dann die "Erleuchtung" eines Tages ganz wie von selbst über Dich!
Aha, damit scheinst Du der ziemlich überheblichen Auffassung auf den Leim gegangen zu sein, dass das Irrlicht, was Du da aufgestellt hast, zu meiner Erleuchtung beitragen kann, wenn ich Deinen gequirlten Blödsinn mehrmals lese.
Gleichzeitig gehst Du von der Auffassung aus, die Dich der Notwendigkeit entledigt, Dich etwas klarer auszudrücken. :wc2:
Tut mir leid in diesen Sumpf bin ich schon mehrmals reingestolpert.
Er ist leider Ufer- und Grundlos. Nein danke, mir ist immer noch schlecht davon :spei1:

Ein "Gutachten" wird in der Regel für einen Strafprozess bei Gericht erstellt.
War das bei Dir der Fall?
Ich bewundere Dein Geschick für inquisitorischen Fragen!
Was trägt die Beantwortung dieser Fragen zu der Klärung Deiner Frage über das Böse in dieser Welt bei?
Wenn Du nicht bereit bist, Dir selber ein Urteil darüber zu bilden über Gut und Böse, bleiben wir in der Verdrängung und Abschiebung hängen.

Ich würde zur Klärung, ob hier tatsächlich Fehlbeurteilungen vorliegen, einen zweiten Psychiater oder eine zweite Psychiaterin aufsuchen. Es ist für mich schwer verständich, dass Selbstmord von einem zukünftigen "Ergebnis" ausgelöst werden soll. Das Thema ist aber zu ernst, um darüber zu scherzen. Wenn das tatsächlich die Aussage Deiner Psychiaterin war, hätte sie m. E. sofort eine entsprechende Therapie in die Wege leiten müssen. Ich finde es unverantwortlich, wenn Menschen mit solchen Diagnosen alleine gelassen werden.
Das ist nett, was Du würdest nur ich bin nicht Du. Was Du würdest ist hier schlicht weg nicht gefragt. Im Gegenteil Du ziehst mein Schicksal an Dich und spekulierst über Dinge von denen Dir einfach genügend Informationen fehlen und die vorbei sind. Wie war das so mit den Ferndiagnosen? Hast Du nicht das Wort in die Debatte :debatte:geworfen?
Das Gutachten bzw. der Bericht liegen 15 Jahre zurück. Ich durfte ihn nach der Entlassung aus einer psychosomatischen Klinik nicht einmal selber lesen und bekam in erst vor zwei Jahren mit besonderen Vorsichtsmassnahmen von meinem langjährigen Therapeuten ausgehändigt. So viel zur allgemeinen Entmündigung in unserer Gesellschaft. Ein gesetzlich festgelegter und ritueller Missbrauch. Die Entmündigung des Menschen durch Aktenlage.
Die gute Frau stellte Hypothesen auf, dass ich irgendwann Sozialhilfe bekommen würde und dann wohl Selbstmord begehen würde. Zuerst verschlug es mir die Sprache und dann bekam ich eine sagenhafte Wut. Und so lebe ich noch heute und ärgere alle die sich einen solche oder ähnlichen Pessimismus leisten. Denn Wut nach außen geäußert ist der beste Überlebensgarantie.
Ich muss aber doch auch feststellen, dass ich an Deinen Ausführungen so meine Zweifel habe. Wie auch immer, Tatsache ist jedenfalls, dass Fachleute die Anzeichen für eine reale Selbstmordgefährdung bereits im Vorfeld erkennen.
Solange Du Zweifel hast wird das Böse in unserer Welt wunderschön weiter bestehen. So viele Fachleute gibt es gar nicht, die das im Vorfeld erkennen können. Dafür brauchen wir die liebevollen und wachen Augen von vielen Menschen. Immerhin haben wir uns auf dem Blog von Peter Wurm kennen gelernt und ich habe Dich auf etwas aufmerksam gemacht. Schon vergessen?

Ich hoffe jedenfalls für Dich, dass Du jetzt in wirklich guten "psychotherapeutischen Händen" bist!
Ja in meinen eigenen und in denen Gottes. Der beste Heiler den ich kenne.

zu 1.: Das ist Deine Meinng, die ich selbstverständlich akzeptiere.
Respekt wäre mir ehrlich gesagt lieber. Dann darfst Du in aller Ruhe noch Deine eigene Meinung behalten und vermengst sie nicht in unerträglicher Weise mit der Meinen.
Das Gutachten an die Öffentlichkeit zu zerren beinhaltet einen zusätzlichen Missbrauch der Medien gegenüber den Opfern. Es ist immerhin der Vater und der Großvater der Opfer. Es ist ein typisches Zeichen für den allgemein gewünschten Glauben an das Böse in einem Menschen zur eigenen Entlastung innerhalb unserer Gesellschaft. Jeder kann sich so schön seinen Mut und sein Gefühl: "Ist das nicht schrecklich!" daran kühlen. Ich find's einfach nur:spei1: widerlich.

zu 2.: Das halte ich schlicht und einfach für Nonsens. Nur durch den Glauben an das "Böse" entsteht das "Böse" nicht, ebensowenig wie das "Gute".
Für jeden der die Sünde für möglich hält,
ist die Welt vor der Liebe sicher
Oder was meinst Du wie sonst das ganze Übel in unserer Welt entstanden ist. Hast Du Dich mal gefragt, wie so Österreich mit einem Blumenkrieg von den Nazis eingenommen wurde?
Warum meinst Du musste Herr Fritzl seine Tochter verstecken? Wenn er nicht irgendwo gemeint hat, dass da etwas Böses im Gange war? Warum hat seine Frau nichts gemerkt? Was er im Keller des Hauses trieb? Sind keine übergroßen Einkäufe von Lebensmittel bemerkt worden? Ich versteh das Ganze nicht!

zu 3.: "Aufklärung" und eine positive Einstellung zum eigenen Körper und somit zur Sexualität sind sicher von Nöten.

Ja helfen heißt:
Leiden ermöglichen

Aufklärung auch in dem Sinne, dass die Gnade auf der Natur aufbaut und nicht umgekehrt. Wie von der röm. Kirche viel zu lange behauptet wurde. Vielleicht schaust Du auch einmal hierher und erstellst einen Kommentar dazu, wie es Dir geht, wenn Du diese Regeln befolgst.

meint :megaphon::schaf: rg
 
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AW: Das Böse in unserer Welt

Tja, liebe rote Gräfin, aus Deinem letzten Beitrag spricht wieder einmal ein beachtliches Aggressionspotential. Deshalb werde ich auch nicht näher darauf eingehen.
Nur soviel:
Wenn Dein "Therapeut" so gut wäre, wie Du behauptest, wären die mit ziemlicher Sicherheit immer noch in Dir vorhandenen psychischen Traumen "aufgearbeitet" und es würden mehr Frieden und mehr Harmonie in Deinen Beiträgen erkennbar sein.
Trotzdem alles Gute.

Liebe Grüße,
Harald
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Böse in unserer Welt

Hallo rotegraefin,

Du machst hier im Thread Fortschritte, mehr Text und weniger Smileys, ist schon mal großartig und wenn Dir dann noch weniger Text ohne Smileys gelingt ist alles vollends im grünen Bereich.

gruß fluuu
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Tja, liebe rote Gräfin, aus Deinem letzten Beitrag spricht wieder einmal ein beachtliches Aggressionspotential. Deshalb werde ich auch nicht näher darauf eingehen.
Nur soviel:
Wenn Dein "Therapeut" so gut wäre, wie Du behauptest, wären die mit ziemlicher Sicherheit immer noch in Dir vorhandenen psychischen Traumen "aufgearbeitet" und es würden mehr Frieden und mehr Harmonie in Deinen Beiträgen erkennbar sein.
Trotzdem alles Gute.

Liebe Grüße,
Harald

Harald,
ich fürchte Du unterliegst dem unten genannten Irrtum und genau den habe ich versucht Dir vor Augen zu führen.

Die verbindliche Außenseite ersetzte ihm die Moral,
und wenn die Wirklichkeit diese schöne Kulisse durcheinanderbrachte oder gar zerstörte,
blieb in ihm nur der Haß.

Aus: Michel Tournier: Das Liebesmahl
Siehe: Moral, Schönheit, Wirklichkeit​

Meinst Du Gott mit meinem Therapeuten? Ich finde es ist das reinste Wunder, dass sich diese Erde noch um sich selbst und um die Sonne dreht :dreh: :zunge3:, wenn es nach mir ginge, zum Glück geht es nicht nach mir, dann hätte ich schon alle Typen, mit so bescheuerten Argumenten, wie den Deinen, an die Wand gestellt und abgeknallt. Zum Glück geht es nicht nach mir.

So bleibt das Böse in der Welt erhalten, man glaubt lieber jemanden nicht und stellt jemanden noch unerfüllbare Bedingungen.
Damit wird der Status Quo erhalten.

meint :megaphon: :schaf: rg
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Meinst Du Gott mit meinem Therapeuten? Ich finde es ist das reinste Wunder, dass sich diese Erde noch um sich selbst und um die Sonne dreht :dreh: :zunge3:, wenn es nach mir ginge, zum Glück geht es nicht nach mir, dann hätte ich schon alle Typen, mit so bescheuerten Argumenten, wie den Deinen, an die Wand gestellt und abgeknallt. Zum Glück geht es nicht nach mir.

Hallo rote Gräfin,

Du hast einmal mehr auf beeindruckende Art und Weise demonstriert, wie das "Böse" in Dir immer wieder die Oberhand gewinnt. Ich danke Dir aber wirklich dafür, dass Du endlich Deine wahren Intentionen offenbarst. Die Intention, alle Menschen zu vernichten, die nicht in Dein religiöses Weltbild passen, habe ich von Anfang an bei Dir vermutet. Nun hast Du selbst die Bestätigung dafür geliefert. Der Hass, den DU in Wahrheit in Dir trägst, wird nur in einer Art von Abwehrreaktion auf andere projiziert. Damit kannst Du dann vor Deinen Mitmenschen Deine Hände in Unschuld waschen und sagen: "Ich bin nicht böse, die anderen Menschen sind böse". Dieses sich selbst "Reinwaschen" und die manchmal geradezu hysterische Form der Schuldzuweisung an unbequeme, weil wahrheitsliebende Mitmenschen, ist ein sehr häufig zu beobachtender psychischer Mechanismus.

Jedenfalls kann jeder aufmerksame Leser nun wahrscheinlich besser beurteilen, was deine "Friedensliebe" in Wahrheit wert ist. Nochmals vielen Dank für deine freiwillige (?) Offenheit!

Ich möchte Dich aber in Deinem eigenen Interesse ersuchen, einen Therapeuten aus Fleisch und Blut aufzusuchen, bevor dies möglicherweise zwangsweise geschieht. Du entwickelst Dich ja schön langsam zu einer echten Gefahr für Deine menschliche Umgebung, außer diese sagt zu allen Deinen Botschaften (Besser wäre wohl: Direktiven), "Ja" und "Amen"!

Grüße,
Harald
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Böse in unserer Welt

...wenn es nach mir ginge, zum Glück geht es nicht nach mir, dann hätte ich schon alle Typen, mit so bescheuerten Argumenten, wie den Deinen, an die Wand gestellt und abgeknallt. Zum Glück geht es nicht nach mir.

Mensch Gräfin!

Ich habe ja auch meine psychischen/seelischen Schimmelflecken - aber ehe ich anfange, über das Abknallen von Andersdenkenden zu befinden, lasse ich meine Gedanken erstmal durch eine Art Verstandesfilter laufen...
Du machst das anscheinend nicht gründlich genug - wäre aber günstig, und zwar für dich und für deine gesellschaftliche Umwelt.

Du klingst intelligent, siehst aber offenbar auch selbst, dass du diese Intelligenz zu oft durch deinen rasenden Zorn verdunkeln lässt. Also kann ich nur mal versuchen dir zu raten:
Schalte in solchen Situationen dein Denken auf eiskalt, schau nur die Argumente und Fakten an - manchmal (wie ich aus Erfahrung weiß) stellt sich überraschend heraus, dass der eigene flammendrot empörte Standpunkt fehlerhaft ist.

Glaub mir, es kann passieren!

Grüße, k
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Ich möchte gerne einige Ausschnitte aus einem Artikel, den ich gestern las und welcher Albert Schweitzer betraf, hier zur Diskussion über das Böse hineinwerfen.

... Indem unser Denken in Erleben übergeht, erkennen wir sodann die unmittelbarste und umfassendste Tatsache des Bewußtseins, von der alle wahre Philosophie ausgehen muß:" Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Indem wir aber dies erkennen, fühlen wir uns zugleich genötigt, allem Leben die gleiche Ehrfurcht entgegenzubringen wie unserem eignen. Damit verfügen wir bereits über das Grundprinzip des Sittlichen, welches besagt, daß die Erhaltung und Förderung des Lebens gut, dessen Vernichtung und Hemmung hingegen böse ist. Dieses Grundprinzip ist keinerlei Einschränkungen unterworfen, das heißt, es ist immer gut, Leben zu erhalten und zu fördern, und immer böse, Leben zu vernichten oder in seiner Entfaltung zu hemmen. ...
... Wir erleben uns als verantwortlich oder wir tun es nicht. Wenn wir es aber tun, dann ist die Vernichtung von Leben niemals gerechtfertigt, unter keinen Umständen, und jeder von uns muß selbst, ohne Hilfestellung allgemeiner Prinzipien, entscheiden, welchen Preis er wann zu zahlen bereit ist. Die Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben läßt, anders als die gewöhnliche Ethik, keine Kompromisse zu. ...
... Das Ideal einer praktisch vollzogenen Achtung vor allem Leben mag unerreichtbar sein, aber ohne dieses Ideal werden wir weit weniger erreichen, als diesbezüglich erreichbar ist. Mag uns auch die universelle Verantwortung überfordern, so brauchen wir doch diese Überforderung. Sie ist der Stachel, der uns davon abhält, unser eigenes Handeln als durch die Verhältnisse bedingt zu begreifen und diese als etwas, mit dem wir leben müssen, ob wir wollen oder nicht...

Ich vermute, dass diese Gedanken in der Diskussion schon einmal erwähnt wurden, aber ich finde sie hier sehr gut formuliert.

lg,
fussel
 
AW: Das Böse in unserer Welt

... Wir erleben uns als verantwortlich oder wir tun es nicht. Wenn wir es aber tun, dann ist die Vernichtung von Leben niemals gerechtfertigt, unter keinen Umständen, und jeder von uns muß selbst, ohne Hilfestellung allgemeiner Prinzipien, entscheiden, welchen Preis er wann zu zahlen bereit ist. Die Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben läßt, anders als die gewöhnliche Ethik, keine Kompromisse zu. ...

Entschuldigung fusselhirn,

dass dieser Text absoluter Unfug ist, erhellt sich schon daraus, dass jeder Mensch sich ernähren muss. Und das kann er ausschließlich, indem er Leben vernichtet.
Es hieße ja nach diesem Text, entweder der "Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben" zu folgen und zu verhungern oder eben nicht.
Was aber ist dann mit meinem eigenen Leben, das ich doch gemäß selbigem Prinzip auch erhalten müsste??

Was manche Tiefdenker doch für einen Unfug sabbeln...

k
 
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