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An alle, die Gott und das damit verbundene Lebensglück suchen

Mein Eindruck ist, das der menschliche Verstand mehr verwirrt als klärend auf diese Thematik einwirkt. Und so denke ich auch, dass ein einfacher Mensch, der vielleicht niemals die Bibel gelesen hat, noch in Kontakt mit irgendwelchen Religionen gekommen ist, viel eher zu Gott findet, als die Gelehrten, Wissenschaftler und Hochintelligenten.

An der Auslegung der Bibel, an den Gesetzen und Regeln - scheitert der Mensch.

Ich denke, er muss scheitern, damit er erkennt, dass es Dinge gibt, die seinen Verstand übersteigen und wo er gezwungen ist, sich auf anderes einzulassen, zu vertrauen, zu glauben - ohne es auf Verstandesebene kapiert zu haben.

Die Kapitulation des Menschen, sein Erkennen der eigenen Begrenzt- und Dummheit, führen ihn auf einen anderen Weg - den Weg der Liebe, des Vertrauens und des Lebens.

Meiner Meinung nach sollte all diese Theorie GELEBT werden und nicht weiter theoretisiert. Worte bleiben sonst Worte. Das Wort Gottes ist schöpferisch. Wir leben nicht vom Brot allein, sonderen von jedem Wort, das Gott spricht. Wir LEBEN durch Gottes Wort. Seine Worte sind lebendig. Die Worte der Bücher sind tot, sie erinnern uns an etwas, doch wenn wir sie gelesen haben, sollten wir wieder hinaus ins Leben.

Kann ich ein Buch lesen über mein Leben, anstatt es selbst zu leben?

Genügt es, Freunde in Büchern zu haben oder brauche ich diese in der realen Welt?

Genügt es dir, wenn dein nächster Liebespartner dir sein Tagebuch schickt oder möchtest du eine persönliche Beziehung zu ihm und mit ihm leben?

Das ist für mich der Punkt: Eine lebendige Beziehung.

Sich darauf einlassen, dass Gott ist und in jeder Sekunde meines Lebens zu mir spricht, mich am Leben hält, bei mir ist - mich bewusst auf ihn einlassen und schauen, was geschieht. Den Weg mit ihm gemeinsam gehen im JETZT und HIER. Lebendiger Glaube und alles, was mein Verstand sich zurechtgezimmert hat, beiseite lassen.

Alle Theorien, so gut und richtig und wahrheitsgemäß sie auch sind, bleiben Theorien, wenn ich sie nicht lebe.

Ich werde nicht satt, wenn ich lese, wie ein Brot gebacken wird, mein Durst wird nicht gestillt, wenn ich mir im TV die Bierreklame ansehe.

Und doch lesen die Menschen unzählige Bücher, schauen sich Liebes- oder Actionfilme an und vergessen, selbst zu leben. Andere verrennen sich in den Ideen, sie müssten die Welt retten. Der menschliche Verstand kann in die Irre gehen, Allmachtsphantasien und Größenwahn entwickeln.

Jeder hat seinen eigenen Weg, so wie er sein eigenes Leben hat.
Niemand kann einem anderen die Antworten auf seine Fragen geben,
weil jeder die Antwort auf all seine Fragen selbst ist.

Mein persönlicher Weg war das Aufsuchen der Stille, den Verstand leeren und bereit sein, das, was kommt, anzunehmen. Das muss nicht der Weg eines anderen sein. Für manche ist es vielleicht auch noch gar nicht an der Zeit, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Ich habe erkannt, dass ich nichts wirklich tun kann, als abzuwarten, bis der andere von selbst erkennt.
 
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Lurchi schrieb:
@benjamin:

Ich hab`s so verstanden:

Gott schuf zuerst!!!die geistige Schöpfung ( eine feinstoffliche Welt). Er schuf Christus. Christus schuf dann Luzifer ( da war er noch nicht böse) und sein Dualwesen ( weibl. Wesen). Insgesamt gab es sechs Erstlinge, also drei Paare. Aus ihnen entstanden immer mehr Geistwesen. Als die Zahl der Geistwesen im Laufe der Zeit unermesslich gross war, salbte Gott Christus zum König der Geistwesen.
Allmählich innerhalb sehr langer Zeit machten sich in Luzifer Neidgefühle breit. Er sah nicht ein warum Christus allein König sein sollte, und versuchte die Bewohner der geistigen Welt auf seine Seite zu ziehen, indem er Christus schlecht machte u.s.w..
Also folglich ahnte oder wusste Gott von nichts bösem, dass es Böses geben könnte. Erst Luzifer, der im Grunde derBruder von Christus war, entwickelte die „bösen“ Eigenschaften.
Gott wollte eine herrliche, prachtvolle ( damals feinstoffliche) Welt schaffen in der alle Geistwesen ( es gab ja noch keine Menschen) glücklich lebten. Negative Eigenschaften waren noch gar nicht bekannt.
Mit freiem Willen ist gemeint, dass Du Dich entweder für die „Eigenschaften Gottes“ also Liebe u.s.w. entscheidest oder für die luziferischen Eigenschaften, wie Neid, Hass, Habsucht, Machtbesessenheit u.s.w..Nur indem Du die positiven Eigenschaften entwickelst

Das, was du da schreibst, macht ehrlich gesagt für mich keinen Sinn. Es bleiben viel zu viele Fragen offen.
Wenn man "Gott" als den Schöpfer der Welt versteht, dann wird er sehr wohl gewusst haben, dass sich einmal "Böses" entwickeln wird. Er muss es gewusst haben, weil Gott ja allwissend ist.
 
sorry, ich will mich in die gelehrte diskussion nicht einmischen, bin hier nur mal zufällig gelandet.
Und weil ich mit dem begriff „feinstofflich“ nichts anfangen kann, habe ich mich endlich mal bei google schlau gemacht. Ich bin überwältigt – von der Unmenge verwirrender Bilder, die offensichtlich eine große Zahl von Mensch mit sich herumträgt.
Und das im Zeitalter der Mondflüge und des Computers!

wenn ich lese:

Das innere Licht-Die feinstofflichste Ebene, die ich wahrnehmen kann.
Unsere direkte Verbindung zu Gott. Wer einen ausreichenden Zugang zu seinem eigenen inneren Licht hat, ist in der geistigen Welt nicht auf zusätzliche Nahrung angewiesen.

Für die üblichen Meßinstrumente sind diese feinstofflichen Energien oder Materialien nicht nachweisbar.
Noch feinstofflicher sind die Auraebenen der Geistigen Welt und die Geistige Welt selbst.
Noch feinstofflicher ist die Engelwelt.

dann danke ich dem Himmel, daß ich im Leben auf der anderen Seite gelandet bin!

so, nun laßt euch nicht weiter stören, das mußte ich aber loswerden :)

Gruß von claus
 
Hey Claus,

nur weil du das innere Licht nicht wahrnehmen kannst,
bedeutet das noch lange nicht,
dass es nicht existiert.

Also mal bitte Vorsicht mit solchen Äußerungen über dieses Licht, welches die Liebe selbst ist.
 
Hi Karin,
und da hast du mich gleich mit einem roten Punkt bestraft.
Bin traurig.
nicht über den roten Punkt, der macht mir nichts,
aber daß er von dir kommt
(wo ich immer so lieb zu dir geweswen bin :kuss1: )

zerknirschte Grüße von Claus
 
karinamixipi schrieb:
Also mal bitte Vorsicht mit solchen Äußerungen über dieses Licht, welches die Liebe selbst ist.
Da liegt bei dir der wunde Punkt?

Ich geselle mich dann auf die Seite von Claus und erwarte ebenfalls eine roten Punkt. Den für mich existiert dieser Stoff auch nicht. Ich meine, ab und zu nehme ich echt feinen Stoff zu mir, aber dass ist wahrscheinlich nicht gemeint, oder?

Sorry, Karinamixipi, ich kann nicht anders.
 
@Bernd:


Ich dachte in der Schöpfungsgeschichte ging es darum, dass Adam sich „erkannte“, was man mit dem Erkennen seines Geschlechts deuten und darin den Ursprung aller Dualität sehen könnte. Außerdem würde ich darin die Entwicklung vom tierischen hin zum menschlichen verstehen, denn indem das Tier ein Bewusstsein „bekam“, „erkannte“ es (Adam) sich selbst, da es mit dem Bewusstsein einen Standpunkt außerhalb von sich selbst erlangte (von dem aus es sich selbst betrachten konnte). Dieses „auseinandergehen“, von tierischem Körper und menschlichem Bewusstsein (Geist), ist das nicht das, was die spirituellen Menschen auf ihrem Weg auf einem höheren Niveau wieder „in sich vereinen“ mögen um damit etwas neues, etwas göttliches zu entwickeln?

Adam war einer der Nachkommen der drei Fürstenpaare, die aus Christus hervorgingen. Wieso sollte er sich erkennen? Ihm wurde doch schon lange vorher ein Dualwesen =Eva gegeben. Er war ein feinstoffliches Geistwesen und noch kein Mensch. Er hatte doch (noch!) das Bewusstsein, das er von Christus geschaffen war.
Er durfte im Paradies (= feinstoffliches Paradies) nur nicht die Grenze zu den anliegenden Gebieten überschreiten und sollte dafür sorgen, dass Gottes Gebote auch unter den anderen Geistwesen eingehalten wurden. Betrifft
„Entwicklung vom tierischen zum menschlichen“ : Die Gefallenen Seelen (erst aus der geistigen Schöpfung, dann aus dem Paradies) wurden zuerst in die Mineralwelt ( Steine) inkarniert. Danach in niedere, später in höhere Tiere, und daraus, aus einem der höheren Tiere wurde der Mensch geformt. In diesen ersten Menschen wurde wieder Adam inkarniert.


Könnte man es so ausdrücken, Interessiert, dass ein Christ oder z.B. Moslem, das Vereinigen von körperlichem und geistigem (mit dem Ziel eines Daseins ohne ständiges Hinterfragen und ohne Selbstzweifel) so erreichen will, indem er die Konflikte innerhalb der Persönlichkeit, also innerhalb des "Trennenden" ebenfalls zur Ruhe kommen lassen mag? Er sich aber dabei in Wiederbelebung der alten Kind-Eltern-Situation, nun eindeutig und überall UNTER den Vater im Himmel (oder die Mutter) unterordnet? Ist nicht stichelnd oder böse gemeint, aber könnte man das so formulieren?

Ich habe es so verstanden, dass man ( ich gehe jetzt mal vom Christ aus) mit den göttlichen Eigenschaften in sich in Einklang kommen und leben soll. Indem man diesen Entwicklungsstand erreicht, steigt der/die Geist/ Seele nach dem Tod in eine der Sphären auf, die diesem Entwicklungsstand entspricht. Je höher der Geist/die Seele kommt ( das heisst, je weiter man sich entwickelt hat-sowohl auf dieser Erde, als auch innerhalb der Sphären) desto näher ist man an Gott. Das hat meiner Meinung nach nicht mit Wiederbelebung der „alten Kind-Eltern-Situation“ zu tun. Der Geist/ die Seele kann dann vielmehr wieder in der „geistigen Sphäre“ leben ( in Einklang mit Gott, nicht untergeordnet) aus der er einst kam, bevor der Engelsturz stattfand.

PS: Zusatzfrage an Interessiert. Als Adam der Schlange (der Lüge) vertraute und vom Baum der Erkenntnis naschte (sich das Bewusstsein entwickelte) war er von Gott dazu verdammt worden, sich von nun an sein Auskommen "im Schweiße seines Angesichts" verdienen zu müssen. Diesen Punkt, warum er wegen der Erkenntnis jetzt rackern muss, verstehe ich übrigens immer noch nicht. Kannst du mir das bitte kurz verständlich machen?

Welche Erkenntnis? Ich kenne die Bibelstelle nicht. Aber ist es nicht vielmehr so, dass die Schlange ( als Werkzeug Luzifers) gesagt hat, dass das der Baum der Erkenntnis ist, damit Adam davon nahm? Es hat auch nichts mit dem Apfel an sich zu tun, sondern damit, dass Eva die ihnen gesetzte Grenze ( zum angrenzenden Land/Welt wie auch immer) überschritt und Adam ihr folgte. Adam hat also diese Prüfung wieder nicht bestanden ( wie vor dem Engelsturz) und musste dann auf der „grobstofflichen Welt/Erde“ wieder inkarniert werden, um abermals geprüft zu werden.




@hartmut


die These, dass Gott das Universum erschaffen habe, könnte ich als Atheist ja noch verkraften. Aber die These, dass Gott die Menschen erschaffen haben soll, ist beim heutigen Stand der Naturwissenschaft einfach widersinnig.

Nicht Gott hat das Universum und den Menschen erschaffen, sondern Christus. Gott gab allem nur Leben.


Die Erschaffung der Materie mit ihren schier unerschöpflichen Entwicklungsmöglichkeiten, darunter die Möglichkeiten der Entstehung von Leben - auch von intelligentem Leben-, könnte man sich als Werk Gottes vorstellen. Gottes Wirken wäre dann auf den Zeitpunkt des Urknalls begrenzt. Und folglich gäbe es keinen persönlichen Gott, wie ihn sich die Gläubigen vorstellen: "einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt" (aus einem berühmten Einstein-Zitat).

Nein, das tut er auch nicht. Er hat uns seit der Geburt einen Götterfunken gegeben, der in uns ist. Für die Schicksale und Handlungen der Menschen hat er seine Engel.


@karinamixipi:

Ich muss sagen, ich habe mich eigentlich noch nie richtig mit Religion beschäftigt. Ich habe wohl mal die Bibel gelesen, aber das war mir alles zu widersprüchlich. Ich glaube/glaubte zwar an etwas höheres, konnte aber mit den Auslegungen der Kirche nichts anfangen.
Ausserdem war ich damals noch mit vielen eigenen Problemen beschäftigt, bis ich – auch in der Stille – zu mir -zu meinem Kern gefunden-mich erkannt habe, warum ich damals in vielen Situationen so oder so (nämlich falsch) reagierte. Das war vor etwa 9 Jahren. Das hast Du auch richtig formuliert, so war es bei mir:

Die Kapitulation des Menschen, sein Erkennen der eigenen Begrenzt- und Dummheit, führen ihn auf einen anderen Weg - den Weg der Liebe, des Vertrauens und des Lebens.

Als zweites dann, als das abgehakt war, war ich auf dem Weg meine anderen privaten (materiellen) Dinge in die Reihe zu bekommen. Ich wollte einen kompletten Neuanfang starten. Dann passierte etwas, vor dem ich immer die grösste Angst hatte: Meine Mutter starb ( September 2005). Ich wollte so vieles noch gut machen, das sie für mich getan hatte. Jetzt endlich war ich ich selbst, und für mich auf dem richtigen Weg. Dann passierte sowas und riss mich wieder zurück. Verstehst Du?

Während der letzten fünf Monate habe ich mich dann dabei ertappt, wie ich wieder teilweise in alte ( falsche!!) Denkweisen ( Wut auf andere, gehässige Kommentare- weil ich so verzweifelt bin über den Tod meiner Mutter, damals waren der Grund meine Probleme) zurückfiel. Ich habe Antworten gesucht, weil ich mir nicht vorstellen konnte (oder wollte) dass dieses Erdenleben ( geboren werden und sterben) alles ist. Es muss irgendetwas geben, das im grösseren Zusammenhang einen Sinn macht. Ich habe Bücher gelesen über Leben nach dem Leben, habe mich im Internet umgesehen. Dabei bin ich auf die genannte Webseite ( geistchristliche Lehre) gestossen. Das was ich dort gelesen habe, kann ich besser annehmen und diese Perspektive fand ich sehr interessant. Durch Zufall gelangte ich dann in dieses Forum. Weil ich teilweise hier dann Aussagen zur Bibel gelesen habe- also Interpretationen, wie sie grösstenteils gemacht werden ( Paradies, Jüngstes Gericht u.a.) wollte ich nur mal diese Webseite dagegen stellen, weil sie eine völlig neue Sichtweise zulässt. Ob diese richtig ist, das weiss ich nicht und kann ich nicht wissen. Ich kann aber mehr damit anfangen. Zudem hätte ich mir mal gewünscht, das der Forum-User „ Interessiert“ sich mal zu diese Sichtweise äussert, da er ja auch „veraltete“ oder „normale“ Ansichten dazu hat, und womöglich was verbreiten will, was so gar nicht richtig ist.

Ich für meinen Teil will die Bibel auch gar nicht auslegen oder strikt danach leben. Ich möchte nur verstehen. Genauso wie ich mich für die Zeit-Geschichte der Erde interessiere und diese verstehen möchte, damit ich weiss, wie sich alles von der Evulotion bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt hat.


...damit er erkennt, dass es Dinge gibt, die seinen Verstand übersteigen und wo er gezwungen ist, sich auf anderes einzulassen, zu vertrauen, zu glauben - ohne es auf Verstandesebene kapiert zu haben.

Das finde ich sehr gut und das hoffe ich auch. Vielleicht ist es Wunschdenken- vor allem, wenn man einen nahestehenden Menschen verloren hat- aber vielleicht auch nicht. Ich glaube jedenfalls daran, dass es etwas gibt, das wir nicht mit dem Verstand erfassen können.


Sich darauf einlassen, dass Gott ist und in jeder Sekunde meines Lebens zu mir spricht, mich am Leben hält, bei mir ist - mich bewusst auf ihn einlassen und schauen, was geschieht. Den Weg mit ihm gemeinsam gehen im JETZT und HIER. Lebendiger Glaube und alles, was mein Verstand sich zurechtgezimmert hat, beiseite lassen.

Das finde ich sehr schön formuliert. Es geht aber noch weiter, denke ich.
Gott ist in uns selbst, in jedem von uns. Jeder Mensch hat seit der Geburt den Götterfunken in sich. Das können einige hier ruhig wieder veräppeln. Indem ich die „göttlichen Eigenschaften“ im Alltag praktizere und lebe, d.h. Nächstenliebe u.a., kann ich nach diesem Leben wieder in höhere Sphären gehen und- je nachdem wie weit ich mich entwickelt habe- kann dieser Götterfunke sich wieder frei entfalten.

Niemand kann einem anderen die Antworten auf seine Fragen geben,
weil jeder die Antwort auf all seine Fragen selbst ist.

Ja, jeder hat die Antworten auf seine Fragen „in sich“.



@benjamin:


Wenn Gott uns den freien Willen gab, damit wir uns entscheiden können zwischen Gut und Böse, dann hat er uns aber verdammt betrogen!

Warum sollte er es uns so leicht machen, wo wir zweimal gescheitert sind ( Abfall aus der gesitigen Schöpfung- Paradies)? Gott und Christus haben uns doch schon von der alleinigen Herrschaft Luzifers „erlöst“.

Er spricht uns sozusagen einen freien Willen zu, wenn wir dann aber doch nicht das tun, was er uns durch die Bibel sagt, dann kommen wir in die Hölle, oder wie?
Er gibt uns sozusagen den freien Willen, damit wir uns für ihn entscheiden. Tun wir es aber nicht, droht uns Verdammnis auf Ewig. Dann hätte er sich den freien Willen sparen können.

....Ja, Gott lässt uns frei entscheiden, aber entscheiden wir uns nicht für ihn, dann droht uns die Hölle. Dieser Gott scheint mir mehr ein Tyrann zu sein, als ein Gott.


Wer „droht“ denn mit der Hölle. Das macht doch nur die Kirche o.a., das hat doch Gott nicht gemacht. Wir ( jedenfalls die Mehrzahl) haben uns damals in der geistigen Schöpfung auf die Seite Luzifers geschlagen. Gott und Christus haben dann ( als Strafe, wenn man es so bezeichnen kann) die niedere Sphäre (Hölle) geschaffen und die „Treulosen“ in diese fallen lassen. Aber nicht für immer. Er schuf ja dann Möglichkeiten, damit wir wieder aufsteigen können. Er hat doch eine makellose, herrliche, prachtvolle ( geistige)Welt geschaffen, wir ( die damals Geistwesen waren) lebten doch glücklich und froh. Warum haben wir uns für Luzifer entschieden?

Die Hölle, so wie wir sie interpretiert haben, gibt`s gar nicht. Es ist symbolisch gemeint. Hast Du z.B. als Mensch auf Erden Deine Interesse nur der Macht über andere und dem Geld gewidmet, steigt Deine Seele nach dem Tod in die niedere Sphäre, wo Du dann im Jenseits erst erkennen musst, dass das nicht der Sinn des Lebens ist.
Oder ein Alkoholiker, der nicht vom Alkohol lassen kann. Seine Seele geht nach dem Tod in die niedere Sphäre ( wird auch Kama Loka genannt). Da diese Seele die Sucht aber noch nicht abgelegt hat und das Verlangen nach Alkohol geblieben ist, brennt dieses Verlangen wie Feuer in ihm und quält ihn. Das ist mit Hölle gemeint!!!!Und kein Feuer das ihn verzehrt oder sowas. Hat die Seele dann gecheckt was wichtig ist, kann sie weiter aufsteigen. Aber niemand bleibt ewig dort.
Woher wissen wir, was er durch die Bibel gesagt hat? Du schreibst es, bzw. beantwortest es Dir doch in den nachfolgenden Zitaten selbst schon. Und bezüglich der Hölle bist Du, denke ich auch schon auf dem richtigen Dampfer. Nur muss man auch was dafür tun, d.h. danach leben z.B. anderen nichts Böses antun.

Genau, so wie du die Bibel interpretierst, so wollte sie die Kirche immer interpretieren. Ich denke, man hat die Lehre Christ zu persönlichen Zwecken missbraucht, über Jahrhunderte hinweg. Viele so genannte "Geistliche" haben die Lehre so ausgelegt, dass sie einem Glück und Segen verspricht, wenn man den "Geistlichen" folgt, dass sie aber Tod und Verderben für den bedeutet, der sich von den "Geistlichen" abwendet.

Ich denke, aus dem heraus wurde erst der Irrglaube aufgebaut, dass nur ein Weg zu Gott führt. Dies haben Menschen zu dem Zweck gemacht, dass sie andere kontrollieren und erpressen können. Wer ihnen nicht glaubt (/folgt), der leidet auf ewig Schmerzen in der Hölle.
Die Bibel wurde immer wieder neu übersetzt. Ich meine, man sollte diese alten ohnehin schon gleichnishaften Texte nicht zu wörtlich nehmen. Darum denke ich lieber selbst über die Worte nach, die ich in diesem Buch lese.

Ich bin mir sicher, dass letztlich alle Wege zu Gott führen. Früher oder später.
Wenn es wirklich so ist, dass Gott alle gleich liebt, dann ist ihm gar nichts anderes übrig geblieben, als dass er die Welt so gemacht hat, dass seine geliebten Kinder letztlich alle das Glück finden werden bzw. Gott finden werden.

Und ich glaube nicht an eine Hölle, in der Menschen auf Ewigkeit gefoltert werden, weil sie in ihrem Leben Fehler gemacht haben.




Warum hat er uns nicht gleich so gemacht, wie er uns wollte?

Hat er doch. Er hat Christus geschaffen. Christus schuf ein herrliche, prachtvolle Welt und Geistwesen sollten diese friedlich und glücklich bewohnen. Selbst Luzifer war erst gar nicht böse, man nannte ihn sogar den „Lichtträger“. Bis Luzifer Christus die Alleinherrschaft über die Geistwesen ( die er von Gott erhielt – Christus = der Gesalbte) neidete und böse Eigenschaften entwickelte.



Zitat von Lurchi


Ich hab`s so verstanden:

Gott schuf zuerst!!!die geistige Schöpfung ( eine feinstoffliche Welt). Er schuf Christus. Christus schuf dann Luzifer ( da war er noch nicht böse) und sein Dualwesen ( weibl. Wesen). Insgesamt gab es sechs Erstlinge, also drei Paare. Aus ihnen entstanden immer mehr Geistwesen. Als die Zahl der Geistwesen im Laufe der Zeit unermesslich gross war, salbte Gott Christus zum König der Geistwesen.
Allmählich innerhalb sehr langer Zeit machten sich in Luzifer Neidgefühle breit. Er sah nicht ein warum Christus allein König sein sollte, und versuchte die Bewohner der geistigen Welt auf seine Seite zu ziehen, indem er Christus schlecht machte u.s.w..
Also folglich ahnte oder wusste Gott von nichts bösem, dass es Böses geben könnte. Erst Luzifer, der im Grunde derBruder von Christus war, entwickelte die „bösen“ Eigenschaften.
Gott wollte eine herrliche, prachtvolle ( damals feinstoffliche) Welt schaffen in der alle Geistwesen ( es gab ja noch keine Menschen) glücklich lebten. Negative Eigenschaften waren noch gar nicht bekannt.
Mit freiem Willen ist gemeint, dass Du Dich entweder für die „Eigenschaften Gottes“ also Liebe u.s.w. entscheidest oder für die luziferischen Eigenschaften, wie Neid, Hass, Habsucht, Machtbesessenheit u.s.w..

Das, was du da schreibst, macht ehrlich gesagt für mich keinen Sinn. Es bleiben viel zu viele Fragen offen. Wenn man "Gott" als den Schöpfer der Welt versteht, dann wird er sehr wohl gewusst haben, dass sich einmal "Böses" entwickeln wird. Er muss es gewusst haben, weil Gott ja allwissend ist.

Vielleicht ist Gott deswegen allwissend, weil er den Schöpfungsplan kennt. Vielleicht ist das damit gemeint? Vielleicht wusste er dass es das Böse gibt, oder dass es sich mal entwickeln wird. Aber es lag doch dann an uns, ob wir uns dafür entscheiden oder nicht.


@claus:

Und weil ich mit dem begriff „feinstofflich“ nichts anfangen kann, habe ich mich endlich mal bei google schlau gemacht. Ich bin überwältigt – von der Unmenge verwirrender Bilder, die offensichtlich eine große Zahl von Mensch mit sich herumträgt.
Und das im Zeitalter der Mondflüge und des Computers!

wenn ich lese:

Zitat:
Das innere Licht-Die feinstofflichste Ebene, die ich wahrnehmen kann.
Unsere direkte Verbindung zu Gott. Wer einen ausreichenden Zugang zu seinem eigenen inneren Licht hat, ist in der geistigen Welt nicht auf zusätzliche Nahrung angewiesen.

Für die üblichen Meßinstrumente sind diese feinstofflichen Energien oder Materialien nicht nachweisbar.
Noch feinstofflicher sind die Auraebenen der Geistigen Welt und die Geistige Welt selbst.
Noch feinstofflicher ist die Engelwelt.

dann danke ich dem Himmel, daß ich im Leben auf der anderen Seite gelandet bin!

Das hat ja karinamixipi eigentlich schon beantwortet:

nur weil du das innere Licht nicht wahrnehmen kannst,
bedeutet das noch lange nicht,
dass es nicht existiert.

und

...damit er erkennt, dass es Dinge gibt, die seinen Verstand übersteigen und wo er gezwungen ist, sich auf anderes einzulassen, zu vertrauen, zu glauben - ohne es auf Verstandesebene kapiert zu haben.

Du schreibst:
Für die üblichen Meßinstrumente sind diese feinstofflichen Energien oder Materialien nicht nachweisbar.

Und deswegen gibt es sie nicht? Du kannst zwar die Luft um Dich herum nachweisen, aber kannst Du sie sehen? Kannst Du abstrakte Begriffe wie: Denken, Treue, Not, Agression, Recht, Freiheit, Klugheit, Gerechtigkeit nachweisen? Nein. Gibt es sie deshalb nicht?


@fusselhirn:


Stimmt, die Schöpfungsgeschichte ist auch nicht ohne. Todesstrafe für die gesamte Menschheit, weil nicht logisches Gesetz überschritten würde.

Dadurch dass sich immer mehr Geistwesen Luzifer anschlossen, wurden sie schlussendlich aus dem Himmel verstossen und fielen in die Finsternis (Hölle) und haben sich somit selbst die Todesstrafe auferlegt. Tod nicht in dem Sinne, wie wir ihn verstehen.Das heisst: Wenn ein Mensch damals starb, musste sein Geist (Seele)nach dem Tod wieder in die Hölle zurück ( Tod= Getrenntsein von Gott). Bis zur Erlösung und dem „Letzten Gericht“ durch Christus. Er gab dem Menschen somit die Möglichkeit wieder der Hölle zu entrinnen und seine göttlichen Eigenschaften zu entwickeln oder zu leben, so dass er ( bzw. sein Geist)) wieder in Gottes Nähe aufsteigen konnte/kann ( Leben = mit Gott verbunden).


Jesus war vor der Menschwerdung ein Gott und ist nach seinem Tod ein Gott und lebt ewig.

Jesus war Gott?


Zitat von karinamixipi
Also mal bitte Vorsicht mit solchen Äußerungen über dieses Licht, welches die Liebe selbst ist.

Da liegt bei dir der wunde Punkt?
...Den für mich existiert dieser Stoff auch nicht.

Ich denke mal, dies ist ein Forum, wo man diskutieren und jeder seine Meinung und Empfindungen äussern kann und sollte. Das sollte man dann auch akzeptieren.

Ich meine, ab und zu nehme ich echt feinen Stoff zu mir, aber dass ist wahrscheinlich nicht gemeint, oder?

LOL. Ist davon das Hirn fusselig? Sorry, mein ich nicht böse. Bot sich aber jetzt wegen dem Nickname an. :sekt:

Lieben Gruss
Suse
 
Lurchi, das mit den feinstofflichen Fusseln im Hirn, das nimmt der fussel hoffentlich mit Fassung.


Aber wenn ich die länge deines Vortrags mit dem in umgekehrt proportionalen Verhältnis dazu stehenden Sinngehalt vergleiche, wird mir ganz fuselig im Hirn.
:confused: :confused: :confused:
Claus
 
Lurchi schrieb:
Vielleicht ist Gott deswegen allwissend, weil er den Schöpfungsplan kennt. Vielleicht ist das damit gemeint? Vielleicht wusste er dass es das Böse gibt, oder dass es sich mal entwickeln wird. Aber es lag doch dann an uns, ob wir uns dafür entscheiden oder nicht.

Ja, Lurchi, so macht das schon mehr Sinn für mich.
Und so kann ich dem Inhalt deines Schreibens eigentlich sogar etwas abgewinnen.
Ich meine, für meinen Geschmack drückst du dich zu "religiös" aus - viel zu "religiös". Ich gebe aber zu, dass das von mir womöglich ein Vorurteil ist. Aber es ist nun einmal so, dass ich auf viele Auslegungen der Bibel allergisch reagiere, weil die Lehren Christi in meinen Augen immer wieder missbraucht wurden.
Aus dem heraus frage ich da immer sehr genau nach, um mir ein Bild davon zu machen, wie viel der gegenüber über diese Lehren selbst nachgedacht hat.
Und ich sehe, wir stehen auf einem ähnlichen Stand der Ansichten. Zum Teil zumindest.

Nur muss man auch was dafür tun, d.h. danach leben z.B. anderen nichts Böses antun.

Ja, aber ich gehe noch weiter und meine, dass man, wenn man selbst wahres Glück finden will, auch aktiv etwas dazu beitragen muss, also sprich, Gutes tun.

mit freundlichen Grüßen
Ben
 
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hallo Lurchi,
LOL. Ist davon das Hirn fusselig? Sorry, mein ich nicht böse. Bot sich aber jetzt wegen dem Nickname an.
Der grüne Punkt ist nur für diesen Satz. Ich bin nämlich neidisch, dass mir das nicht eingefallen ist.:sekt:

Jesus war nicht Gott. Er war ein Gott. s. 1. Johannes 1:5 (Neue-Welt-Übersetzung) Daraus folgt doch sicherlich auch deine Annahme, das Christus die Welt erschaffen hat und nicht Gott, oder?

Ich denke mal, dies ist ein Forum, wo man diskutieren und jeder seine Meinung und Empfindungen äussern kann und sollte. Das sollte man dann auch akzeptieren.
Ganz deiner Meinung. Glaube mir ich will Karinamixipi nix böses. Aber meinen bissigen Schreibstil kann und will ich nicht lassen. @karinamixipi :kuss1:

Wow, du hast aber ein komplexes Weltbild. Wie langes hast du das schon?
Ich finde es ist sehr widersprüchlich, aber ich denke es ist zur Zeit das richtige für dich. Ich denke du wirst noch deinen Weg gehen. Viel Glück. (ich weiss, dass klingt ziemlich klugscheißerisch, aber ich liebe es. So wie die meisten anderen auch in diesem Forum. Vielleicht mag ich euch alle deshalb so gerne:D)
 
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