Aus A wurde nicht B, sondern aus "A" wurde "das A".
"A" ist etwas abstraktes, abhängig von der Wahrnehmung des Betrachters. Ein dreijähriges Kind sieht darin eine Zeichnung und erkennt womöglich eine Hose mit einer Windel darin. Jemand, der keine Berührung mit der lateinischen Schrift hatte, kann gar nichts damit anfangen - ähnlich wie ich mit arabischen oder chinesischen Schriftzeichen nichts anfangen kann.
Während "das A" also Substanz bekommen hat, indem es zu einem Substantiv wurde, verwandelte es sich in etwas, also zu einem Objekt mit Eigenschaften, wenn auch nur abstrakten, weil "A" in diesem Fall, genauso wie im Fall von "nichts", nun mal abstrakt ist.
Sender und Empfänger sprechen die gleiche Sprache und sehen dahinter etwas, aber eben nicht das Gleiche, weil der Eine sich auf "A" - resp. "nichts" - bezieht, während der Andere an dem Substantiv festhält und ihm Eigenschaften zuschreibt.
Wäre es der Fall mit einem Verb wie "husten" und dem Substantiv "der Husten", dann gäbe es diese Differenz nicht, denn beides stellt etwas konkretes und reales dar.
Das ist die Situation mit uns beiden - in vielfacher Hinsicht - und wir belassen es dabei.