Richter Royce Lamberth erklärte die von der US-Regierung eingeleiteten Schritte
für rechtswidrig, die Tätigkeiten der US Agency for Global Media (USAGM) einschränken. Die Behörde ist für die staatlich finanzierten Auslandssender wie Voice of America (VOA) zuständig.
Lamberth
ordnete zudem an, dass 1042 Beschäftigte des Senders bis zum 23. März wieder zu ihrer Arbeit zurückkehren sollen. Sie sind bereits seit einem Jahr beurlaubt. Der Sendebetrieb von VOA muss zudem wieder aufgenommen werden.
Das Urteil folgt auf eine
Entscheidung von Anfang März, in der Richter Lamberth bereits die Ernennung von Kari Lake als Chefin der Behörde USAGM für rechtswidrig erklärt hatte – denn ihre Ernennung wurde nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vom US-Senat bestätigt. Deshalb waren auch Lakes Amtshandlungen rechtswidrig, darunter die Entlassungen von Journalistinnen und Journalisten.