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Peinliche AfD

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Es ist dir und Neugier hoffentlich bewusst, dass es sich hier um die AfD handelt und österreichische Gegebenheiten keine Rolle für ihr Abschneiden in Deutschland spielen.

Uns ist bewusst dass das Leben des deutschen Durchschittsbürgers nicht wesentlich anders als das Leben einens österreichischen Durchschittsbürgers ist.
Die haben nahezu identische Fragen im Leben, behalte ich meine Arbeit und wenn ja wie lange muss ich arbeiten, bekomme ich einmal genug Pension, kann ich mir das wohnen leisten, verschlechtert sich die medizinische Versorgung, kann der Staat sein Sozialleistungen aufrecht erhalten u.s.w.. . Alles Fragen die sich z.B. meinen Eltern nie gestellt haben.

So, nun strömen seit ein paar Jahren Menschen aus fremden Kulturen in unsere Länder von denen sich ca. 75 % nicht selbst erhalten können, d.h. der Staat kommt für wohnen, Ernährung, medizinische Versorgung und andere Sozialleistungen auf.

Jetzt versetzte dich in einen deutschen oder österreichischen Durchschittsbürger, der teilweise sehr schwer und unter Leistungsdruck hakln (österr. arbeiten) schuften muss um sich selbst und seine Familien zu erhalten.
Der hat keine Zeit oder Müßigkeit um sich z.B. in einem Forum spitzfindig, langwierig und abgehoben über politische, philosophische oder humanistische Probleme Gedanken zu machen.

Und das allen trifft nicht nur auf DE und AT zu, auch in anderen westeuropäischen Länder wird es nicht viel anders sein.


In Österreich hat die FPÖ schon im Jahr 1999 ähnlich abgeschnitten, wie bei der letzten Wahl und hat anschließend mitregieren dürfen. Waren damals auch die Verhältnisse wie heute? Neugier sprach von Realeinkommensverlust seit den letzten 15 – 20 Jahren. Hat bei euch die "unbeschreibliche Blödheit der Bessermenschen" - frei nach Neugier - so eine lange Tradition?

Wir hatte von 1970 bis 2000 und von 2007 bis 2017 eine von den Sozialisten geführte Regierung, dass ging auch nicht spurlos vorüber. :D
 
Uns ist bewusst dass das Leben des deutschen Durchschittsbürgers nicht wesentlich anders als das Leben einens österreichischen Durchschittsbürgers ist.
Ach ja? Was glaubst du, wie viele Durchschnittsverdiener in Deutschland in den 60er / 70er Jahren ein Haus mit 320 m2 auf einem 1500 m2 großen Grundstück bauen konnten, obwohl die Hälfte auch vollkommen gereicht hätte?;)
Die haben nahezu identische Fragen im Leben, behalte ich meine Arbeit und wenn ja wie lange muss ich arbeiten, bekomme ich einmal genug Pension, kann ich mir das wohnen leisten, verschlechtert sich die medizinische Versorgung, kann der Staat sein Sozialleistungen aufrecht erhalten u.s.w.. .
Also Zukunftsängste. Ein Luxus, um den uns die meisten Völker der Erde beneiden, am allermeisten diejenigen, die zu uns hierher fliehen, denn ihre Zukunft liegt bereits in der Vergangenheit. Ihre Häuser sind zerbombt, Familienangehörige wurden getötet und sie mussten fliehen, teilweise nur mit dem, was sie anhatten. Ich spreche jetzt nicht von den Wirtschaftsflüchtlingen, denn sie fliehen, weil sie auch eine Zukunft haben wollen, die ihnen zuhause verwehrt wird. Das kann man ihnen auch nicht verdenken.
Dem gegenüber stellst du dann unsere Zukunftsängste, die noch zusätzlich von den Populisten verstärkt werden. Das soll dann unsere abweisende Haltung den Flüchtlingen gegenüber rechtfertigen?
Alles Fragen die sich z.B. meinen Eltern nie gestellt haben.
Sie hatten keine Zeit dazu, denn sie waren damit beschäftigt, die Gegenwart zu gestalten. Es war die Aufbauzeit, sowohl in Österreich als auch in Deutschland. Heute ist die Zeit der Sicherung des Wohlstands.
So, nun strömen seit ein paar Jahren Menschen aus fremden Kulturen in unsere Länder von denen sich ca. 75 % nicht selbst erhalten können, d.h. der Staat kommt für wohnen, Ernährung, medizinische Versorgung und andere Sozialleistungen auf.
Bei uns "strömen" sie schon seit den 50er Jahren. Sie wurden damals hergeholt als billige Arbeitskräfte, die für die Hälfte des Lohns der Einheimischen das Wirtschaftswunder mitgestaltet haben. Das waren auch Menschen aus uns fremden Kulturen, aber sie waren uns recht, weil eben billig und sie haben Arbeiten erledigt, die uns schon damals zuwider waren. Ab den 70er kamen dann immer mehr Russlanddeutsche aus der Sowjetunion bis zu ihrer Auflösung. Das waren auch Menschen aus fremden Kulturen, denn sie hatten Deutschland bereits vor vielen Generationen verlassen und die deutsche Sprache beherrschte höchstens die Oma.
Jetzt versetzte dich in einen deutschen oder österreichischen Durchschittsbürger, der teilweise sehr schwer und unter Leistungsdruck hakln (österr. arbeiten) schuften muss um sich selbst und seine Familien zu erhalten.
Der hat keine Zeit oder Müßigkeit um sich z.B. in einem Forum spitzfindig, langwierig und abgehoben über politische, philosophische oder humanistische Probleme Gedanken zu machen.

Und das allen trifft nicht nur auf DE und AT zu, auch in anderen westeuropäischen Länder wird es nicht viel anders sein.
Ich lebe doch in Deutschland, ich weiß, was junge Menschen verdienen und wie hoch die Mieten sind und ständig steigen. Ich weiß aber auch, dass der Großteil der Wohnungen von Alleinstehenden bewohnt werden. Das treibt die Mieten in die Höhe. Unsere Eltern lebten zum Teil in den Städten in 50 m2 mit zwei Kindern, oft mit Gemeinschaftsklo im Treppenhaus.
Jeder braucht heute sein eigenes Auto, seinen Handyvertrag mit allem Komfort, weil man ja sofort alles in soziale Medien posten will, was man erlebt. Der Junggesellenabschied wird natürlich in Prag, in Barcelona oder in Amsterdam gefeiert. Man will schließlich mit den Anderen mithalten. Es ist eine richtige Partyindustrie in diesen Städten entstanden.
Natürlich gibt es viele, die mit Zeitverträgen Arbeiten und sie wissen nicht, ob sie verlängert werden. Sie können sich solche Sachen natürlich nicht leisten. Das soziale Element unserer Marktwirtschaft schwindet immer mehr, das bestreite ich ja auch nicht und habe oft genug auch hier darüber geklagt, aber ich gehöre dennoch nicht zu denen, die sagen: zuerst unsere Leute und dann vielleicht die Anderen, denn das wäre Nationalsozialismus, zwar nicht so wie er im dritten Reich realisiert wurde, aber dennoch so, wie das Wort zu verstehen ist.
Wir hatte von 1970 bis 2000 und von 2007 bis 2017 eine von den Sozialisten geführte Regierung, dass ging auch nicht spurlos vorüber. :D
Wir hatten 16 Jahre Kohl und jetzt fast 13 Jahre Merkel. Das war auch kein Zuckerlecken.:D
Zwischendurch auch einen Schröder, der Vorarbeit für Merkel geleistet hat.
 
Das soziale Element unserer Marktwirtschaft schwindet immer mehr, das bestreite ich ja auch nicht und habe oft genug auch hier darüber geklagt, aber ich gehöre dennoch nicht zu denen, die sagen: zuerst unsere Leute und dann vielleicht die Anderen, denn das wäre Nationalsozialismus, zwar nicht so wie er im dritten Reich realisiert wurde, aber dennoch so, wie das Wort zu verstehen ist.

---und d a n k e für diesen zusammengefassten Beitrag, Anideos!
 
Das soll dann unsere abweisende Haltung den Flüchtlingen gegenüber rechtfertigen?
Ein Flüchtling hat pure Existenzangst (es geht ums Überleben). Von Nationalismus zu sprechen halte ich für falsch, weil Europa in der gegenwärtigen Form Flüchtlinge jeder Art nach Asylgesetzen betrachtet und diesen Menschen Integration durch Teilhabe am Wirtschaftsleben verwehrt: nur dort kann man sein Leben absichern
- und dazu fehlen Einwanderungsgesetze.
Mir geht es gut - kann aber mit Globalisierung - Digitalisierung - Flüchtlinge - Arbeitsmarkt für mein konkretes Leben nichts anfangen. Diese Unsicherheit macht mir Angst.
Es ist schwer akzeptabel , wenn Wohlinstallierte sagen: Hab keine Angst.

Das ist meine Sicht, die man gerne ergänzen und/oder korrigieren soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Hobbypolitologe habe ich mir das Wahlergebnis der letzte NRW 2017 in Österreich angeschaut und habe folgende Zahlen gefunden:
Es wählten 5 Millionen Staatsbürger
Die SPÖ machte keinen Gewinn (die Grünen haben sich geopfert sonst hätte die SPÖ diese Stimmenanzahl nicht erreicht), die FPÖ legte um 5,5 % zu
SPÖ und FPÖ kamen gleich auf 1,300.000 Wähler.
In Österreich gab es 380.000 Arbeitslose, 230.000 Mindestpensionisten, 300.000 sog. working poor und 1,5 Millionen Armutsgefährdete - das sind knapp 2,5 Millionen Menschen.
War diese Personengruppe so blöd wie sie gewählt haben?
 

Wählerverhalten

KANTIG schrieb:
[...]

SPÖ und FPÖ kamen gleich auf 1,300.000 Wähler.

In Österreich gab es
380.000 Arbeitslose,
230.000 Mindestpensionisten,
300.000 sog. working poor und
1,5 Millionen Armutsgefährdete

- das sind knapp 2,5 Millionen Menschen.

War diese Personengruppe so blöd wie sie gewählt haben?
KANTIG,
wie hat denn diese Personengruppe gewählt?

Ich konnte das nicht herausfinden.

Einen schwachen Hinweis habe ich in der Wahltagsbefragung gefunden,
der beantwortet aber deine Frage nicht.

Wahltagsbefragung schrieb:
SORA Institute for Social Research and Consulting

ISA Institut für Strategieanalysen

Wahltagsbefragung und Wählerstromanalyse zur Nationalratswahl 2017

Martina Zandonella & Flooh Perlot

15. Oktober 2017


Wahlverhalten nach formaler Bildung (In Prozent aller Deklarierten).


Pflichtschule ohne weitere Ausbildung:

33 SPÖ
25 ÖVP
33 FPÖ
3 Grüne
2 Neos
2 Pilz
2 Andere


Lehre:

25 SPÖ
28 ÖVP
37 FPÖ
2 Grüne
4 Neos
3 Pilz
2 Andere


Berufsbildende Mittlere Schule:

21 SPÖ
41 ÖVP
21 FPÖ
3 Grüne
7 Neos
5 Pilz
2 Andere


Matura:

25 SPÖ
42 ÖVP
10 FPÖ
6 Grün
8 Neos
8 Pilz
3 Andere


Universität:

31 SPÖ
32 ÖVP
7 FPÖ
10 Grüne
9 Neos
9 Pilz
2 Andere

Welche Schlüsse ziehst du aus diesen Ergebnissen?

> Das musste auch einmal in aller Klarheit gefragt werden. <

 
Welche Schlüsse ziehst du aus diesen Ergebnissen?
Die 380.000 Arbeitslosen, 230.000 Mindestpensionisten, 300.000 sog. working poor und 1,5 Millionen Armutsgefährdete - das sind knapp 2,5 Millionen Menschen, haben nicht die SPÖ gewählt, die (?) nur auf 1,3 Millionen Stimmen kam.
Kern meinte, daß 95% der Politik Inszenierung sei: Offensichtlich hat er sich falsch inszeniert.
 
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Ach ja? Was glaubst du, wie viele Durchschnittsverdiener in Deutschland in den 60er / 70er Jahren ein Haus mit 320 m2 auf einem 1500 m2 großen Grundstück bauen konnten,...
Sicher mehr viel mehr Durchschnittsverdiener als heute ! (klar, nicht der von mir beschriebenen Größe)
...obwohl die Hälfte auch vollkommen gereicht hätte?;)
Ja, die Hälfte hätte es auch getan.
Also Zukunftsängste. Ein Luxus, um den uns die meisten Völker der Erde beneiden, am allermeisten diejenigen, die zu uns hierher fliehen, denn ihre Zukunft liegt bereits in der Vergangenheit. Ihre Häuser sind zerbombt, Familienangehörige wurden getötet und sie mussten fliehen, teilweise nur mit dem, was sie anhatten. Ich spreche jetzt nicht von den Wirtschaftsflüchtlingen, denn sie fliehen, weil sie auch eine Zukunft haben wollen, die ihnen zuhause verwehrt wird. Das kann man ihnen auch nicht verdenken.
Ich spreche nur von Wirtschaftsflüchtlingen, den die echten Kriegsflüchtlinge sind auf Grund ihrer geringen Zahl kein gesellschaftliches und finanzielles Problem.
Dem gegenüber stellst du dann unsere Zukunftsängste, die noch zusätzlich von den Populisten verstärkt werden. Das soll dann unsere abweisende Haltung den Flüchtlingen gegenüber rechtfertigen?
Abweisenden Haltung gegenüber echten Kriegsflüchtlingen oder Wirtschaftsflüchtlingen ???
Sie hatten keine Zeit dazu, denn sie waren damit beschäftigt, die Gegenwart zu gestalten. Es war die Aufbauzeit, sowohl in Österreich als auch in Deutschland. Heute ist die Zeit der Sicherung des Wohlstands.
Mit offenen Grenzen kann man Wohlstand nicht sichern ! Offene Grenzen und Wohlfahrtsstaat, beides kann man nicht gleichzeitig haben, das bleibt eine Illusion.
Bei uns "strömen" sie schon seit den 50er Jahren. Sie wurden damals hergeholt als billige Arbeitskräfte, die für die Hälfte des Lohns der Einheimischen das Wirtschaftswunder mitgestaltet haben. Das waren auch Menschen aus uns fremden Kulturen, aber sie waren uns recht, weil eben billig und sie haben Arbeiten erledigt, die uns schon damals zuwider waren. Ab den 70er kamen dann immer mehr Russlanddeutsche aus der Sowjetunion bis zu ihrer Auflösung. Das waren auch Menschen aus fremden Kulturen, denn sie hatten Deutschland bereits vor vielen Generationen verlassen und die deutsche Sprache beherrschte höchstens die Oma.
Du vermischt bewusst derzeitige Kriegs/Wirtschaftsflüchtlinge mit den damaligen Gastarbeitern um in deinem Sinne zu polemisieren.
Wie du sagst, die wurden damals hergeholt als billige Arbeitskräfte. Also sie haben hier gearbeitet und haben damit zum Sozialsystem beigetragen. Sie sind nicht gekommen um ein bestehendes Sozialsystem auszunutzen.
Ich lebe doch in Deutschland, ich weiß, was junge Menschen verdienen und wie hoch die Mieten sind und ständig steigen. Ich weiß aber auch, dass der Großteil der Wohnungen von Alleinstehenden bewohnt werden. Das treibt die Mieten in die Höhe. Unsere Eltern lebten zum Teil in den Städten in 50 m2 mit zwei Kindern, oft mit Gemeinschaftsklo im Treppenhaus.
Meine Großmutter hatte auch eine Zimmer, Kuchl, Kabinett Wohnung mit indischem Klo (jenseits des Ganges). Aber diese Generation wusste dass es bessern werden wird und konnte dies auch noch miterleben.
Jeder braucht heute sein eigenes Auto, seinen Handyvertrag mit allem Komfort, weil man ja sofort alles in soziale Medien posten will, was man erlebt. Der Junggesellenabschied wird natürlich in Prag, in Barcelona oder in Amsterdam gefeiert. Man will schließlich mit den Anderen mithalten. Es ist eine richtige Partyindustrie in diesen Städten entstanden.
Das mag für den Großteil deines und auch meines "Umfelds" stimmen, aber trifft sicher nicht die Mehrheit der Bevölkerung zu.
Natürlich gibt es viele, die mit Zeitverträgen Arbeiten und sie wissen nicht, ob sie verlängert werden. Sie können sich solche Sachen natürlich nicht leisten. Das soziale Element unserer Marktwirtschaft schwindet immer mehr, das bestreite ich ja auch nicht und habe oft genug auch hier darüber geklagt, aber ich gehöre dennoch nicht zu denen, die sagen: zuerst unsere Leute und dann vielleicht die Anderen, denn das wäre Nationalsozialismus, zwar nicht so wie er im dritten Reich realisiert wurde, aber dennoch so, wie das Wort zu verstehen ist.
Wie viele und wie lange kann ein Staat wie Deutschland die "Anderen" versorgen, wo ist dann die Grenze des Erträglichen ? Wenn die Teile des Sozialkuchens schon so klein sind dass die Leute auf die Strasse gehen ? Diese uneingeschränkte "wir schaffen das" Ideologie führt ohne Zweifel in ein Desaster. Und nicht ich kann und werde das Beweisen, sondern, wenn es diesem Stil weiter geht, die Zukunft.
Wir hatten 16 Jahre Kohl und jetzt fast 13 Jahre Merkel. Das war auch kein Zuckerlecken.:D
Zwischendurch auch einen Schröder, der Vorarbeit für Merkel geleistet hat.
Jedes Bevölkerung hat die Regierung die sie verdient, oder gewählt hat.:D
 
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