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ein Gott, dessen Existenz beweisbar ist, wäre kein Gott mehr

Gysi schrieb:
Na, wie kann ein Atheist Angst vor Gott haben? Aber du scheinst einen HEI-DEN-Bammel vor ihm zu haben. Kann man so eine Figur auch lieben, der man eine derartige kleinkarierte Humorlosigkeit zutraut und ein Strafmaß, das nach den Menschenrechten eklatanter Missbrauch seiner Allmacht wäre?

Gysi

Hallo Gysi,

Ich habe überhaupt keinen Bammel, weder vor Menschen (es sei denn es hält mir jemand die Pistole an) noch vor Gott, da ich doch an einen verzeihenden und liebenden Gott glauben will.

Gott kann man auch nicht verstehen. Deswegen würde ich nie freveln. Selbst wenn ich meine Zweifel habe, möchte ich Gott nicht beleidigen. Doch ich würde es eher Ehrfurcht vor Gott, vor dem nicht Begreifbaren, dem Unfassbaren, nennen.

Wovor hast Du einen Bammel?

suche
 
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choda schrieb:
Betreiben Sie deswegen ein Religionsforum?
Ich betreibe das Religionsforum, weil mir die Ethik-Bildung der Menschen am Herzen liegt. Ich bin der Auffassung, dass gerade die Religionen in den substanziellen Dialog gehören, weil exakt dieser (Rede und Gegenrede, Glaube und Zweifel) uns in die Wahrheit, in die Erkenntnis führen kann. Religionsverhaftete scheitern schnell an dem Anspuch des Dialogkonzeptes, argumentative Kritik in voller Bandbreite aushalten können zu müssen. Diese Erfahrung möchte ich jedem bieten... :D

Gysi
 
ein Gott, dessen Existenz....

choda schrieb:
wie, ich weiß gar nicht wie mir geschiet? wie kommst du denn darauf?
ich würde mich nach gott benennen?


Hast Du nicht den Bericht von mossad gelesen, in welchem er Dich aufgeklärt hat, dass Dein Nick aus dem altarabischen kommt und übersetzt GOTT heißt?

Mit freundlichen Grüßen

suche
 
Gysi schrieb:
Ich betreibe das Religionsforum, weil mir die Ethik-Bildung der Menschen am Herzen liegt. Ich bin der Auffassung, dass gerade die Religionen in den substanziellen Dialog gehören, weil exakt dieser (Rede und Gegenrede, Glaube und Zweifel) uns in die Wahrheit, in die Erkenntnis führen kann. Religionsverhaftete scheitern schnell an dem Anspuch des Dialogkonzeptes, argumentative Kritik in voller Bandbreite aushalten können zu müssen. Diese Erfahrung möchte ich jedem bieten... :D

Gysi

Hallo Gysi,

dein Anliegen verstehe ich sehr gut und ohne je in deinem Forum gewesen zu sein, habe ich mir deine Motivation genau so vorgestellt.
Du triffst mit deinem Satz: "Religionen in den substanziellen Dialog gehören, weil exakt dieser (Rede und Gegenrede, Glaube und Zweifel) uns in die Wahrheit, in die Erkenntnis führen kann.", wenn dieser nicht einzig auf Religionen angewendet wird, auch meine Auffassung in Bezug auf Dialog allgemein.
Wir kommen zur Erkenntnis nur in der Ausseinandersetzung mit Meinungen die uns auch zeigen: es gibt andere Standpunkte, die wir oft als gleichwertig betrachten sollten. Da ich die Widerrede als wichtige Voraussetzung für Erkenntnis betrachte, finde ich es oft befremdend wie irritiert, ja sogar tadelnd dem Standpunkt eines anderen hier begegnet wird, ganz zu schweigen von den Beleidigungen die auch daraus erfolgen können.
Keine gute Voraussetzung für das was wir Streitkultur nennen.

Gruß von Miriam
 
Zeilinger schrieb:
Das dürfte wohl ein konservativer Professor gewesen sein, zumindest aber ein zutiefst autoritärer; die Quintessenz seiner Aussage ist: "Von uns beiden habe ich die einzig richtige Auffassung, was wesentlich ist", respektive "Du darfst dieses Wort gar nicht verwenden; dieses Recht habe nur ich". Ich würde ihm keine einzige Träne nachweinen. Meine detaillierte Meinung zu Deiner philosophischen Abhandlung kommt - falls Du Wert darauf legst - später.

Liebe Grüße

Zeili

halo,

ok, kleines mssverständnis wohl ... der professor hat mit meiner arbeit nichts zu tun. komplett anderer, und er sagte am ende des seminars: und, wissen sie jetzt wo's lang geht? ich sagte: ja ich hoffe so. dann sagte er: und wo gehts lang?... etc. und ich meinte ich beschäftige mit den dingen die mir vor die augen fallen. und er meinte dann, und ich ergreife mir das wesentliche...aber woher wüsste ich dass genau das eben wesentlich sei....
ja, würde mich freuen, deine meinung zu dem text...

lg insti
 
suche schrieb:
Hast Du nicht den Bericht von mossad gelesen, in welchem er Dich aufgeklärt hat, dass Dein Nick aus dem altarabischen kommt und übersetzt GOTT heißt?

Mit freundlichen Grüßen

suche

Wie?
Was?
LOL, Es gibt überhaupt kein Altarabisch!!


lassen sie sich doch hier nichts aufbinden.
 
Zeilinger schrieb:
idafür, dass sie an Jesus Christus als Sohn Gottes nicht glauben, bedaure ich sie eher.

Das müßen DU mir erklären, ich behaubte ja auch nicht, deß ich es bedaure das DU kein Jude bist. Ich finde das ein wenig daneben.So kenne ich Dich gar nicht.


Zeilinger schrieb:
Ein friedliches Osterfest !

Wünsch ich auch!!!
 
Miriam schrieb:
wenn dieser nicht einzig auf Religionen angewendet wird,
Der sustanzielle Dialog ist das allgemeine Instrument zur Wahrheitsfindung, klar. Es gilt nicht nur für die Religionen. Da gehe ich mit dir konform.

Gysi
 
choda,

Das müßen DU mir erklären, ich behaubte ja auch nicht, deß ich es bedaure das DU kein Jude bist. Ich finde das ein wenig daneben.So kenne ich Dich gar nicht.

1.) Glaube, im besonderen Glaube an Gott und Religion sind für mich emotionsgeladene Themen, das heißt

2.) dass ich dabei etwas empfinde. Weil ich von Heuchelei nichts halte, sage ich Dir

3.), dass ich die Tatsache, dass die Juden nicht an Jesus als Sohn Gottes glauben können

a.) nicht liebe,
b.) nicht achte,
c.) nicht bewundere,
d.) nicht hasse,
e.) nicht verachte,
f.) auch kein anderes Gefühl dafür hege, als
g.) bedaure.​

Erklärt ? Was anderes kann ich Dir nicht bieten, tut mir leid.

:ironie: Entschuldige, dass ich im deutschsprachigen Land Österreich einen orthografisch und grammatikalisch richtigen Satz bildete. :ironie:

Bitte keine viertklassige Schauspielerei, falls Du mich wieder kontaktierst.

Zeili
 
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Kleine Bemerkung am Rande....(off topic)

choda [I schrieb:
Es gibt überhaupt kein Altarabisch!![/I]

Das gibt es sehr wohl.
Siehe hier:


Altarabisch ist die arabische Sprachform, auf der die klassische arabische Schriftsprache beruht.

Der Sprachtypus das Altarabischen ist sehr altertümlich und in vielem dem Akkadischen vergleichbar.

Charakteristisch für das Altarabische ist die Erhaltung der auslautenden Kurzvokale und der Nunation, auf denen im wesentlichen die Kasusflektion und die drei Modi des Altarabischen beruhen.

Das Altarabische hat weitgehend das gemeinsemitische Phoneminventar erhalten. Lediglich die drei verschiedenen S-Laute des Gemeinsemitischen wurden auf zwei reduziert.

Wann der altarabische Sprachtypus vom Neuarabischen abgelöst wurde, ist bis heute nicht geklärt.

Nach der von den meisten muslimischen Gelehrten und einigen Orientalisten, wie etwa Theodor Nöldeke, Johann Fück und Joshua Blau vertretenen These, wurde der altarabische Sprachtypus erst nach der Zeit des Propheten Mohammed vom Neuarabischen abgelöst. Dies sei durch den mit der Ausbreitung des Islams verbundenen Kontakt mit anderen Sprache entscheidend gefördert worden.(...)

Quelle:Wikipedia
 
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