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Zweifelhafte Moralvorstellungen

Wenn sich das gewohnte Bild zeigt,ist es ein "nur"sehen,denk ich mal.
Ja, ein guter Einwand bzw. Ergänzung, finde ich. Denn dann muss es ja zumindest noch zu keinem Denken daran oder darüber, also wirklich bewusster Wahrnehmung kommen. - Allerdings - bleibt oder ergibt sich nun die Frage: wo ist die Grenze? Oder?
Bzw., was ist es dann, wenn eben z. B. "Gesehenes" unbewusst aber doch 'abgespeichert' wird?
 
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Ja, ein guter Einwand bzw. Ergänzung, finde ich. Denn dann muss es ja zumindest noch zu keinem Denken daran oder darüber, also wirklich bewusster Wahrnehmung kommen. - Allerdings - bleibt oder ergibt sich nun die Frage: wo ist die Grenze? Oder?
Bzw., was ist es dann, wenn eben z. B. "Gesehenes" unbewusst aber doch 'abgespeichert' wird?
Die Grenze könnte unbedeutend und bedeutend sein,denk ich mal.
 
Wenn jemand immer nur die Achtung der Menschenwürde, das gute Miteinander und die Menschlichkeit fortdauernd als Lösung aller Probleme behandeln würde, dann wäre das auch nichts anderes als Süßholzgeraspel - ohne dass Liebe erwähnt würde.

Ohne entsprechendes Handeln gibt es keine echten Werte. Ja, echte Werte gehen auch dann verloren, wenn jemand zwar gutes tut, sich dafür aber öffentliche Anerkennung gutschreiben lässt und etliche Orden umhängt.

Das heißt: Bei Liebe und bei menschlich Gutem sei man wahr und bescheiden. Das was ich "Liebes" tue, das bleibe in stiller Versenkung.

Was aber nie still sein kann, das ist das, was man spricht oder schreibt. Und doch kann man auch hier sehr wohl unterscheiden, was charaktervoll und hilfreich auftritt und was untergriffig oder unsanft daher kommt.

Ohne spezielles Wohltun kann Sprache ein wertvolles Handeln sein.

verstehe ich ja und finde deine Einstellung zur Liebe ganz in Ordnung. ;-) Mir geht es aber darum, dass viele Menschen über Liebe viel gutes sprechen und auch ausüben, aber halt nicht immer und überall! (CSU s. Obergrenze!) Traurig aber wahr. Und dann jodeln sie, wie lieb sie alle haben bei Bier und Wein, die Volldeppen! :D
 
Nun ja, auch wenn ich hier (nun wieder) Gefahr laufe, dafür 'erschlagen' zu werden, ist es dann aber tatsächlich das Kind, das sie "liebt"? Oder ist es in Wahrheit nicht ihre Vorstellung der Erfüllung ihrer "Erwartung/en"?
Also wie das mit dem "ganzen Körper" 'funktionieren' können soll, 'ist mir noch ein Rätsel'. Aber sonst, ja, würd' ich sagen, 'ist was dran'. :)
Nun, eine Frau wird nunmal mit ihrem ganzen Körper Mutter. Du meinst, sie würde eine Vorstellung der Erfüllung ihrer Erwartungen lieben? Das ist eine ganz schön abwegige Idee. Wie bist du darauf gekommen?
 
Würde eine Mutter ihr Kind nicht lieben, wenn sie wüsste, dass es bald sterben wird? Oder hat der Christengott seinen Sohn nicht geliebt, obwohl er wusste, dass er jämmerlich am Kreuz sterben wird?
Das hat nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe, oder?

Ist Dir eigentlich bewusst, dass diesem Gott unterstellt wird, alle Atheisten und alle Menschen, die andere Götter anbeten, mit Höllenstrafen zu belegen? Ist das der Gott, den Du lieben kannst? Das kann doch im Denken von Menschen negative Wirkung erlangen, auch wenn es bei DIR nicht negativ wirkt, weil Du diesen Gott nicht, wie in der Bibel behauptet, als persönlichen Gott glaubst, zu dem man sprechen kann.
  1. Nein, das ist mir nicht bewusst. Wo in der Bibel steht, dass bloßer Unglaube von Gott mit Höllenstrafen belegt wird?
  2. Ich habe bereits ausgeführt, was für einen Gott ich liebe, wenn ich mich recht erinnere.
  3. Was genau meinst du eigentlich in dem Zusammenhang mit negativer Wirkung? Kriegsbereitschaft vielleicht? Die Bereitschaft, seinen Nächsten umzubringen? Hast du auch mal Epheser 6 gelesen?
 
Wie diese Forderung Jesu Christi an die Verkünder seiner Lehre auch vom LIEBEN der Feinde nach meiner Meinung aber hätte lauten müssen, habe ich in diesem Forum schon mitgeteilt:

„Wenn jemand zu mir kommt und LIEBT nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein“ (Luk. 14, 26)

Wenn ein Mann, der das LIEBEN selbst der Feinde fordert, seinen Jüngern aufzeigen will, dass das Verkünden seiner Lehre höchsten Einsatz erfordert, dann müsste er andere Worte wählen, als etwa zu fordern, seine Liebsten zu hassen. Er hätte fordern müssen, dass man vor allem auch sich SELBST lieben muss und seine Liebsten, sonst kann man anderen Menschen keine Lehre von der LIEBE selbst zu den Feinden vermitteln!
Vielleicht ist das ja auch ein Stilmittel zum Aufbrechen von standardisierten Vorstellungen von Feinden und Geliebten. Also eine Art Gesellschaftskritik, die die Frage nach dem Feind von der überhöhten, nationalen Ebene auf das persönliche Umfeld herunterbricht. Nach dem Motto: Wenn du deine Angehörigen liebst, warum dann nicht auch eine Person anderen Glaubens? Oder umgekehrt.
 
Vielleicht ist das ja auch ein Stilmittel zum Aufbrechen von standardisierten Vorstellungen von Feinden und Geliebten. Also eine Art Gesellschaftskritik, die die Frage nach dem Feind von der überhöhten, nationalen Ebene auf das persönliche Umfeld herunterbricht. Nach dem Motto: Wenn du deine Angehörigen liebst, warum dann nicht auch eine Person anderen Glaubens? Oder umgekehrt.
Du hast einen ganz wunderbaren Schreibstil, dasinci; oft bin auch inhaltlich Deiner Meinung. Ich weiß aber nur ganz selten, wem Du antwortest. Den Eingangsbeitrag eines threads ausgenommen, antwortet man ja immer auf irgendeinen Beitrag; es ist nur mühsam, diesen Beitrag immer zu suchen.
 
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