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Was ist Zeitqualität?

Dein erwähntes Buch habe ich nicht gelesen. Ob man Archetypen (angeborene Energiemuster) biologisch oder spirituell erklären kann,
ist für mich (ich bin ja eine Waage :) wieder nicht mit entweder oder sondern mit BEIDEM zu beantworten. Kommt drauf an, von welcher Ebene man draufschaut. Ich vergleiche das oft mit einer mathematischen Gleichung; was links + ist, wird rechts -
Ich versuche mal eine Gleichung herzustellen, aber das braucht ein bisschen Zeit, bin kein extremer Denktyp - - -
dass man den Weg dorthin selbst gegangen ist. Auch das kann man kritisieren, bspw. als elitaristischen Standpunkt, der auch nicht richtig diskutiert, sondern nur ein wissendes Abnicken erwartet, aber es würde die Archetypen davor schützen nur soziale oder biologische Konstrukte zu sein.
… „das“ scheine mir eben – die – Frage :



… sei – Mensch – „kreativ“ …



… „oder spirituell“ ?



… denn i.A. „brauche“ Mensch heutzutage – nur – folge‘n …



… „aber“ nun ( sog. ) „bewußt“ – zu – sei‘n …



… & bspw. „Asket“ oder „mal – wech“ oder sinn‘voll‘be‘chef‘tigt …



… „brauch“e sich eben nicht „öffentlich“ zu äußern …



… & „könne“ daher scheinbar nur spirituell – sei‘n ?
 
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@Wisnchefa

Ich sehe ich spirituell oder kreativ keinen Gegensatz.
Ich setze Spiritualität aber auch nicht mit Religion oder Glauben gleich.

Der Glaube (den ich nicht unbedingt kritisiere) ist das, was man allgemein darunter versteht.
Spiritualität ist für mich eigene Erfahrung.
Die Interpretation dieser Erfahrung findet für mich wierderum vor dem Hintergrund eines bestimmten Weltbildes statt.
 
In diesem Fall würde die Esoterik auf die Weisheit der Natur, der Schöpfung, des Schöpfers usw. zurückgeführt und es ist in letzter Konsequenz immer eine Anleihe bei einer Denkfigur, die die Form hat, dass es gut ist, wie es ist und weil es so ist.
Der Schöpfer ist für mich das menschliche Potenzial, welches zum Teil geerbt ist (Vorfahren) und zum Teil selbst errungen wurde durch eigene Erfahrung.

Zur Frage des Archetyps, ob biologisch oder sprituell zu verstehen:

Meine "Formel" Archetyp = biologisch + spirituell
Archetyp - spirituell = biologisch
Archetyp - biologisch = spirituell

aber das ist auch zu "entweder oder" !

In China fragt man lieber "was kommt zusammen" statt warum.
Ich schaute unterdessen wieder einmal die Sternstunde im Fernsehen.
( https://www.srf.ch/play/tv/sendung/sternstunde-philosophie?id=b7705a5d-4b68-4cb1-9404-03932cd8d569)
Da ging es um Klima und Energiekrise und um ein neues Weltbild und um "Trennungen überwinden".
Wenn ich das verbinde, passt es zum Thema Archetyp. Der Archetyp zeigt sich im Erleben und wir sind im Begriff,
ein neues Weltbild zu durchlaufen, welches weniger auf Trennungen und Abgrenzung basiert, sondern auf Verbindung
und Verantwortung.
 
sondern auf Verbindung
und Verantwortung.
… das ist ja die Frage , die @CarlMoor stellte :

… „kann“ Mensch , … oder „könnte“ Mensch ?

:-)

… denn , wie er nun schrieb , … ist Spiritualität „Erfahrung“ …

… & auch nur so meinte ich‘s :

… als „Terminus technicus“ …

… „der“ Verantwortbarkeit ?

:-)

… „was“ er oben schrieb‘ , war die Frage „nach Kompetenz“ :

… „denke“ ich , … oder „laufe“ ich ?

:-)

… denn Dies ging mir heute morgen bei Sonn‘auf‘gang auch durch‘n Sinn :

… „theoretisch“ sei al‘dies „logisch“ – beschreibbar …

… aber wie wiße Mensch …

… nicht nur „sich“ – zu – folg‘e‘n ?

:-)

… & das nannte er nun „Spiritualität“ ( wenn ich‘s richtig verstanden hab‘ … ? ) :

… „sich“ – zu – kennen …

… & daher Suggestionen erkennen zu „können“ ?

:-)

… denn‘s „geht“ scheinbar nur – durch – Gefühle … ?
 
wir sind im Begriff,
ein neues Weltbild zu durchlaufen, welches weniger auf Trennungen und Abgrenzung basiert, sondern auf Verbindung
und Verantwortung.
Ja, einige von uns.
Andere regredieren.
Ich würde zustimmen, dass es mehr und weniger entwickelte Weltbilder gibt. Entwickelter heißt dabei für mich, eine größere Komplexität überblicken und praktisch mit dieser umgehen zu können. Daraus ergibt sich eine gewisse Hierarchie der Weltbilder.
Im Rahmen dieser Hierarchie steht m.E. eine reife spirituelle Sicht höher da, als der Rekurs auf eine biologistische oder naturrechtliche Sichtweise.

Da gibt es dann auch keine Identität, obwohl es oft sogar die Anischt gibt holistisch zu agieren, weil man ja irgendwie alles mit reinpackt, aber dieses 'Alles' ist sehr undifferenziert. An dieser Stelle wird die Diskussion notgedrungen etwas kleinteilig, dennoch muss man sie führen, um über kurz oder lang die Unterschiede zu erkennen und wirklich zu verstehen.

Ein gutes Kriterium ist, zu schauen, ob der Vertreter einer Position in der Lage ist, die Ansichten und Gedanken einer anderen Position mit eigenen Begriffen wiederzugeben, so dass der andere seine Position als die seine erkennt und bestätigt. In aller Regel, kann der mit der komplexeren Position die einfachere darstellen, während das umgekehrt nicht der Fall ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Wisnchefa

Ich glaube, dass sich spirituelle Disziplinen oberhalb/außerhalb des Denkens und Fühlens befinden und einen neuen, eigenen Standpunkt darstellen.
In fast all diesen Disziplinen wird nämlich sowohl das Denken, als auch das Fühlen konsequent zurückgewiesen und man schaut, was dann bleibt.
Und entweder bleibt etwas oder es wird eine neue Perspektive etabliert, darüber kann man streiten, dass Spiritualität aber nicht irgendiwe zwischen Fühlen und Denken liegt oder eine Mischung aus beidem darstellt, scheint mir recht klar zu sein.
 
Daraus ergibt sich eine gewisse Hierarchie der Weltbilder.
Im Rahmen dieser Hierarchie steht m.E. eine reife spirituelle Sicht höher da, als der Rekurs auf eine biologistische oder naturrechtliche Sichtweise.
Da schwanke ich ein bisschen!
Mind over Matter war längere Zeit meine Überzeugung, aber Mind ohne Matter ist Nichts. Und Matter ohne Mind auch sinnlos.
Wenn Mind führt, braucht es Matter, um geführt zu werden. Sie brauchen einander. Kannst Du auch so denken?
 
Mind over Matter war längere Zeit meine Überzeugung, aber Mind ohne Matter ist Nichts. Und Matter ohne Mind auch sinnlos.
Wenn Mind führt, braucht es Matter, um geführt zu werden. Sie brauchen einander. Kannst Du auch so denken?
Den Dualismus finde ich generell schwierig, Tendenz unhaltbar. Falls Du es philosophisch meintest.

Bei Weltbildern stellt sich m.E. diese Frage aber nicht, ich habe da ja eher einen strukturellen Ansatz im Blick.
Bei allen Weltbildern geht es um bestimmte Werte und daraus resultierenden oder damit korrespondierenden Handlungen. Also wenn man so will, sind da Mind und Matter drin enthalten.
 
Wir hatten es mit objektiver und subjektiver Zeitqualität.
Die objektive Zeitqualität findet also im grösseren Rahmen statt.
Wenn man die Lage der Welt betrachtet, sieht man sehr viel Unordnung, sei es im Klima, dem Kampf um sogenannte Werte oder der Verteilung von Land. Schlägt das Pendel jetzt von der gewohnten "Ordnung" zu der Zerstörung dieser "Ordnung" um?
Ich befürchte das. Man muss sich aber auch fragen, was ist Ordnung. Nach welchen Regeln funktionierte sie? Was werden die neuen Regeln sein?
Oder ist es etwas anderes als Regeln???
 
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Die objektive Zeitqualität findet also im grösseren Rahmen statt.
… irgendwie scheine‘s doch ( aus ( „stereotypen“ ? ) „Gründen“ ? ) , … daß ( viele ? ) män‘er – theoretisch ( - „begabt“ ? ) - seien , … & Frauen praktisch , … & Männer – daher – Materialisten – seien , … & Frauen „idealistisch“ , …

… & daher ( bspw. der – Begriff – der - ) „Arbeit“ – nicht – „objektiv – sei“ , …

… & daher auch Produkte „Ideale“ – sei‘n :

… welche Mensch „nutze“ :

… „durch Religion“ ?

… oder durch „Psychologie“ ?

… oder – durch ( - subjektive ) - „macht“ : … „wir“ ?

:-)

… oder aber , … wie @CarlMoor auf Seite Eins schrieb , … nur – „momentan“ – sei‘n ?

… „ist“ … Mensch also …

… oder „darf“ – Mensch – glaube‘n ?

:-)

… & dazu wird seit ca. tausend Jahren „geforscht“ : … „die“ Araber bspw. berechneten – „das – Subjektive“ , … indem „das – Sein“ als bspw. „ein Mond“ definiert wurde …

… welcher daher …

… „inertial“ – sei …

… & daher also auch „ein – recht“ – hab‘e …

… „zu denk“n ?

:-)

… & daher verstehe ich bspw. Jung‘s „Archetypen“ – als – Sinne :

… oder eben „Entscheidungen“ oder „Richtungen“ oder „Meinungen“ …

… welche daher „entscheidbar“ – sei‘n : …

:-)

… was – fühle – ich ?

:-)

 
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