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Warum bist du nicht normal?

AW: Warum bist du nicht normal?

... sondern weil ich ansprechen wollte, wie leicht man "eine Regel brechen kann", z.B. durch Atmen.
Das ist mir neu!
Welche Regel wird denn durch "atmen" gebrochen ???
Schwach ist doch irgendwie, dass ein Denkforum Regeln braucht.
Auf den ersten Blick schon - aber nicht, wenn man ein wenig nachdenkt!
Die Regel, die Mitdenker hier zu achten und nicht (zum Beispiel) durch Gehässigkeiten aus purem eigenem Frust zu beleidigen, halte ich durchaus für sinnvoll.
Dass Links nicht erlaubt sind, ist mir auch neu!
Hier wird pausenlos mit Links operiert!
Wie kommst du darauf?
Auch dein Link steht unangetastet da!
Editieren oder löschen kann man hier übrigens nur eine Viertelstunde lang, also überleg dir immer gut, was du schreibst :dreh: !
 
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AW: Warum bist du nicht normal?

A propos "normal" ...
Darüber mach ich mir keinen Kopp! Warum auch!
Der Begriff ist mir zu schwammig!
Solange jemand die persönliche Freiheit seiner Mitmenschen - im Rahmen des Möglichen - nicht beschneidet und übergriffig wird, kann IMO auch jedes Verhalten akzeptiert werden.
Das folgende bitte nicht persönlich nehmen, ich meine hier niemanden speziell ...
Es gibt Menschen, die kokettieren gern mit ihrem "ach so Anderssein".
Normal - um Gotteswillen, das ist was für die Doofen, ich doch nicht!
ICH bin außergewöhnlich, ich falle aus jedem Rahmen, halte mich an keine Regel, schaut her, wie einmalig ich bin!
Das finde ich auch ein bisschen albern ... :dreh:
 
AW: Warum bist du nicht normal?

Hey Fortuna

Deine Haltung zur Schwammigkeit des "Normal-Begriffs" finde ich bemerkenswert.
Bemerkenswert deshalb, weil ich im Augenblick einen kleinen Feldzug deshalb gegen meinem Arbeitgeber führe.
Solange jemand die persönliche Freiheit seiner Mitmenschen - im Rahmen des Möglichen - nicht beschneidet und übergriffig wird, kann IMO auch jedes Verhalten akzeptiert werden.
Genau darum geht es dabei.

Die Personalabteilung versucht bei stetigem Personalabbau und Einfrieren von Lohnsteigerungen, der überbelasteten Restbelegschaft weitere Rationalisierungsmaßnahmen durch Effektivitätssteigerungen von Arbeitnehmerleistungen aufzudrücken.

Die Abteilungsleiter sind dafür veranlasst, für jeden Kollegen eine "Beschäftigten-Beurteilung" nach vorgegebenem Raster zu erstellen.
Detailliert persönliche Fragen, wie etwa zur Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist, Lern- oder Stressverhalten sind in Noten zu bewerten. Die Noten enthalten dann den notwendigen "Nachbesserungs"-Bedarf für den Einzelnen.

Die Frage fällt natürlich mit einem Scheunentor ins Haus - sind solche Maßnahmen noch moralisch zulässig, ab wann werden Persönlichkeitsrechte verletzt?

In einer vier-seitigen Abhandlung, deren Abbildung hier zu unfangreich wäre, glaube ich einen moralischen Fehlgriff in solchem Vorgehen philosophisch begründet zu haben.

Sind die Gedanken der Herrschenden, die herrschenden Gedanken – mit denen "normales" Verhalten und persönliche Eigenschaften definiert werden dürfen?

Durch die Willkürlichkeit in der Handhabung der Maßstäbe zur Benotung von Personen-Eigenschaften, besteht ein psychologisches Druckmittel gegen die Kollegen zur weiteren Leistungssteigerung. Ab wann Ist hier der Sachverhalt der Körperverletzung im Sinne des Straf-Gesetzes bereits gegeben, oder noch nicht?

Ab und an lohnt es sich eben einen Kopp zu machen, denke ich wenigstens :)

Ob ein "Anders-Sein" eines Mitmenschen ein Aufgesetztes oder Gewachsenes, vielleicht sogar ein "Kann-Nicht-Anders-Sein" ist, traue ich mich in keinem Falle zu bewerten.

Das Mensch-bewertet-Mensch Prinzip ("Normalfrage") ist eine Autobahn, bei der nur schnell erfassbare, eindeutige Signale beim assoziativen "Sozialschach" zählen.

Die Wirklichkeit ist etwas ganz anderes.

lg Soliton
 
AW: Warum bist du nicht normal?

Die Personalabteilung versucht bei stetigem Personalabbau und Einfrieren von Lohnsteigerungen, der überbelasteten Restbelegschaft weitere Rationalisierungsmaßnahmen durch Effektivitätssteigerungen von Arbeitnehmerleistungen aufzudrücken.
Die Abteilungsleiter sind dafür veranlasst, für jeden Kollegen eine "Beschäftigten-Beurteilung" nach vorgegebenem Raster zu erstellen.
Detailliert persönliche Fragen, wie etwa zur Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist, Lern- oder Stressverhalten sind in Noten zu bewerten. Die Noten enthalten dann den notwendigen "Nachbesserungs"-Bedarf für den Einzelnen.
Die Frage fällt natürlich mit einem Scheunentor ins Haus - sind solche Maßnahmen noch moralisch zulässig, ab wann werden Persönlichkeitsrechte verletzt?
Das ist eine ganz üble Entwicklung zur Zeit, ein Rückfall in frühindustrielle Zeiten und ein Ende ist nicht absehbar.
Der Mensch wird ausgeschlachtet bis zum Zusammenbruch und dann wird er als Ausschuss auf den Müll geschmissen.
Sind die Gedanken der Herrschenden, die herrschenden Gedanken – mit denen "normales" Verhalten und persönliche Eigenschaften definiert werden dürfen?
Wie war das noch? Wer die Produktionsmittel hat, hat auch die Macht.
Wer die Macht hat, hat das Sagen und drückt dem Rest der Welt die Bedingungen auf.
Durch die Willkürlichkeit in der Handhabung der Maßstäbe zur Benotung von Personen-Eigenschaften, besteht ein psychologisches Druckmittel gegen die Kollegen zur weiteren Leistungssteigerung. Ab wann Ist hier der Sachverhalt der Körperverletzung im Sinne des Straf-Gesetzes bereits gegeben, oder noch nicht?
Das ist alles menschenverachtend!
Ab und an lohnt es sich eben einen Kopp zu machen, denke ich wenigstens :)
Was die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt betrifft, auf jeden Fall!
Ich bezog mich mit meiner Aussage nur aufs Private, und da gestehe ich eigentlich jedem seine kleinen Idiosynkrosien zu, sofern sie nicht in meinen persönlichen Bereich störend eingreifen und mich behindern.
Ob ein "Anders-Sein" eines Mitmenschen ein Aufgesetztes oder Gewachsenes, vielleicht sogar ein "Kann-Nicht-Anders-Sein" ist, traue ich mich in keinem Falle zu bewerten.
Das Mensch-bewertet-Mensch Prinzip ("Normalfrage") ist eine Autobahn, bei der nur schnell erfassbare, eindeutige Signale beim assoziativen "Sozialschach" zählen.

Die Wirklichkeit ist etwas ganz anderes.
Ich sehe das so: jeder ist ein Produkt seiner persönlichen Vita und denkt und handelt dementsprechend.
Anders geht es nicht!
Normalität gibt es folgerichtig auch nicht.
 
AW: Warum bist du nicht normal?

So ist es! :jump1:

Da fragt sich nur WAS da tatsächlich eingefordert wird im sogn. "Normal"-Sein?
:mad:

Wahrscheinlich die Anpassung/Einpassung in soziale Systeme, die an ihrer eigenen Normo-Pathie zugrunde gehen werden....früher oder später ..., :ironie: soll ich aus den diversen Geldnoten-Druck-Banken und von einigen Währungs-Hütern in und ausserhalb Europas mitteilen ...:lachen::lachen::lachen:
 
AW: Warum bist du nicht normal?

Wahrscheinlich die Anpassung/Einpassung in soziale Systeme, die an ihrer eigenen Normo-Pathie zugrunde gehen werden.... ...:lachen::lachen::lachen:

Gehen die sozialen Systeme an ihrer eigenen sogn. "Normo-Pathie" zugrunde, wirken sich diese sogn. "normo-pathischen" Prozesse schon vorher auf den sozialisierten, einzelnen An-/Ein-Passer aus?
:dontknow:
 
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