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Russland greift Ukraine an

@plotin
Die Ukrainer kämpfen für IHRE Heimat - für IHRE Familienmitglieder!

"Ich habe heute die Ehre, hier zu sein, Euch für den Dienst zu danken, dafür, dass Ihr unser Land verteidigt, die Ukraine, UNSERE Familien", sagte Selenskyj. "Ich möchte Euch auch zu den Feiertagen gratulieren, zu Ostern, und Euch nur den Sieg wünschen, was ich jedem Ukrainer wünsche. Das ist es, was wir alle so sehr brauchen."

Die Soldaten in der Ukraine kämpfen also? für IHRE Heimat für IHRE Familien und
NICHT
für Ihre oder für Strack-Zimmermanns und Von der Leyens Wunschvorstellungen!
Und doch behauptest du immer wieder das Gegenteil.
 
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Das sind doch nicht meine Ansichten in Bezug auf Biden. Das alles ist schon lange ein Thema in den Medien, weil man schlimmes befürchtet, sollte Trump wieder an die Macht kommen. Wenn er sagt, dass er den Ukrainekrieg innerhalb eines Tages beenden würde, dann weiß man, was er vorhat.
Biden ist jetzt schon über 80 und er ist jetzt schon der älteste Präsident in der Geschichte der USA, soviel ich weiß. Das ist mit ein Grund für seine schlechten Umfragewerte. Für mich ist das ein Armutszeugnis für die amerikanischen Demokraten, wenn sie es nicht besser können, obwohl sie seit mehr als 3 Jahren wissen, was ein Scheitern Bidens bedeuten würde.
Es ist ein sehr anstrengender Job, Präsident einer Weltmacht zu sein mit den Machtbefugnissen und der Verantwortung, die die amerikanische Demokratie einer einzelnen Person zumutet - darin steckt schon der größte Fehler - und diese Person muss 100% körperlich und geistig fit sein.
Ich bin mir sicher, 80% der Wähler Bidens werden ihn gewählt haben, um Trump zu verhindern und nicht, weil sie ihm eine erfolgreiche Präsidentschaft zutrauen. Die Hälfte seiner Wähler haben ihn vielleicht bei der letzten Wahl aus demselben Grund gewählt.
Ja, wodurch wir eventuell den Demokraten etwas ankreiden können, weil sie -salopp gesagt- nichts "Besseres" als Biden in den Ring schicken können. Wir widerstrebt es aber jemandem Eigenschaften anzukreiden, für die er nichts kann, wie beispielsweise sein Alter.

Und ja, es gibt sicherlich viele, die Biden wählen um Trump zu verhindern. Wäre ja durchaus ok, denn auch wenn Biden als passiver, sogar schwacher Präsident erscheint, so ist das viel besser als ein "raving lunatic" und damit der "way to go". Merkwürdig -mitunter erschreckend- ist, dass umgekehrt viele von sich behaupteten, Trump damals gewählt zu haben, nur um Hillary Clinton zu verhindern.
Diese Handlung irgendwie logisch nachzuvollziehen fällt mir deutlich schwerer.

Aber, derlei Entscheidungen haben wir hierzulande auch, siehe Zuspruch zu afd und FPÖ. Ich wüsste gerne, was in den Köpfen von
frenilshtar und co abläuft, wie man so sein kann, welche Gedanken in solchen Köpfen kreisen und wie man sich selbst sieht.
 
Ja, wodurch wir eventuell den Demokraten etwas ankreiden können, weil sie -salopp gesagt- nichts "Besseres" als Biden in den Ring schicken können. Wir widerstrebt es aber jemandem Eigenschaften anzukreiden, für die er nichts kann, wie beispielsweise sein Alter.
Ich kreide ihm lediglich an, dass er vom Amt nicht loslassen kann. Und ich würde ihm nichts ankreiden, wenn er Präsident von Uganda wäre. Nur Politiker und Künstler arbeiten bis zu ihrem Lebensende - Monarchen auch, ich hätte sie fast vergessen.
Kennst du irgendeinen anderen Beruf, den man bis ins hohe Alter nachgehen könnte? Ein über 60Jähriger stößt beispielsweise sehr schnell an seine Grenzen in der IT-Branche. Die Jungen machen ihm längst etwas vor. Ich habe genug solche in meinem Bekanntenkreis, die sich für die Rente mit 63 entschließen, weil sie nicht mehr mitkommen. Sie können auch nichts dafür, aber sie sehen es ein, dass ihre Zeit im Beruf vorbei ist.
 
Nunja, in das Amt wird man gewählt, und man kann es niemandem ankreiden, gewählt zu werden.
Sein Amt muss er verfassungsgemäß loslassen, und ob er es wiedererlangt, entscheiden die Wähler.
Jetzt stellt sich (nur) noch die Frage, ob man es ihm ankreiden kann, dass er wieder kandidiert.
Die Frage ist aber, "wer, wenn nicht er?". Mir fiele ad hoc niemand ein, der einigermaßen gesichert mehr
Chancen gegen Trump hätte als er - ich habe aber auch nicht offensiv gesucht, mir ist aber in den verschiedenen
Beiträgen aus den USA keine gangbare Alternative präsentiert worden.
Wenn es keine gibt, warum würde man gerade dem besten verfügbaren ankreiden wollen, dass es keinen besseren
gibt als ihn?

Analoges Beispiels angesichts des aus Österreichischer Sicht schlechten Ergebnisses beim heutigen Damen-RTL.
Schifahrer XY wird als bester Österreicher 9. Er wird interviewt und muss sich für das miserable Ergebnis rechtfertigen.
Gegenszenario: Patscherkofel, 1998, Österreichischer Neunfachsieg. Der 9. des Rennens, Werner Franz, wird mit allen
anderen Österreichern auf den Plätzen 1-8 wie ein Sieger gefeiert.

Die unterschiedlichen Reaktionen seitens der Öffentlichkeit sind nicht in der Leistung des Betroffenen begründet,
sondern an äußeren Umständen, für die er nichts kann. Ich finde, man kann jemandem nur etwas vorwerfen bzw
ankreiden, für das er etwas kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist aber, "wer, wenn nicht er?". Mir fiele ad hoc niemand ein, der einigermaßen gesichert mehr
Chancen gegen Trump hätte als er - ich habe aber auch nicht offensiv gesucht, mir ist aber in den verschiedenen
Beiträgen aus den USA keine gangbare Alternative präsentiert worden.
Wenn es keine gibt, warum würde man gerade dem besten verfügbaren ankreiden wollen, dass es keinen besseren
gibt als ihn?
Ich kann nicht abschätzen, ob die Partei so sehr auf ihn angewiesen ist, weil sie nichts Besseres zu bieten hat, oder ob er so viel Einfluss auf die Partei hat, dass er keinen anderen zulässt.
Im Fall von Trump ist es eindeutig, dass seine Partei auf ihn angewiesen ist, weil er das Zugpferd ist und sie können ihn nicht fallenlassen.
Wenn ich das Gefühl hätte, dass Biden auch ein Zugpferd ist, dann wäre ich beruhigt, aber seine Umfragewerte deuten nicht hin.
Dass meine Befürchtungen nicht unbegründet sind, das lässt sich leicht beweisen, denn andere, die weit sachkundiger sind als ich, haben genau die gleichen Befürchtungen:
 
Bei bereits weit über
600 000 Opfern: über 60 000 Amputierte -100 000 Zerfetzte Soldaten kann von
wohl kaum mehr eine Rede sein!

Nicht nur die Vorstellungen von *Bruno Kreisky* waren Zukufts betont friedliche!
Auch der *Sozialdemokrat Ralph Stegner* fordert seit Beginn dieses Angriffs auf
die Ukraine mehr - mehr - mehr und mehr Diplomatie statt militärisches Gehaben!
 
Bei bereits weit über
600 000 Opfern: über 60 000 Amputierte -100 000 Zerfetzte Soldaten kann von

wohl kaum mehr eine Rede sein!


Nicht nur die Vorstellungen von *Bruno Kreisky* waren Zukufts betont friedliche!
Auch der *Sozialdemokrat Ralph Stegner* fordert seit Beginn dieses Angriffs auf
die Ukraine mehr - mehr - mehr und mehr Diplomatie statt militärisches Gehaben!
Jaja, Bruno Kreisky ist schon lange tot und weiß nichts vom russischen Überfall auf die Ukraine.
Und Ralph Stegner .... musst du aber schon tief im Netz graben, um irgendwelche *überragende
Persönlichkeiten* aus dem Hut zu zaubern.
Wer kommt als nächstes? Irgendein Stadtrat von Neu-Ulm, von dem wir alle (du inklusive) noch
nie etwas gehört haben, der aber ganz sicher alle Putinkenner, Geschichtsgelehrten und internationale
Politiker widerlegt, weil ja nur er aufgrund seiner *überragenden Persönlichkeit* weiß, wie die Welt
funktioniert?
 
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