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Quo vadis Amerika

Werter Anideos!
Auf diesen Hinweis kann ich gerne verzichten. Ich habe da eine etwas andere Ansicht. Tut mir leid! Es gibt Demokratien auf der Welt wo Kriege entstehen können oder auch nicht. Wo besteht da der Unterschied. Vielen Dank für die Belehrung .Komme mir vor wie in der Schule.( Kleiner Scherz)
die Belehrung. Komme mir vor wie in der Schule
Wortreiche Belehrungen - halt immer und immer wieder dasselbe mit diesem User zu Forumsmitgliedern - und dies fast bei jedem Thema: kein Scherz!
 
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Werter Anideos!
Auf diesen Hinweis kann ich gerne verzichten. Ich habe da eine etwas andere Ansicht. Tut mir leid! Es gibt Demokratien auf der Welt wo Kriege entstehen können oder auch nicht. Wo besteht da der Unterschied. Vielen Dank für die Belehrung .Komme mir vor wie in der Schule.( Kleiner Scherz)
Anideos ist nur mein Nick. Ich bin jemand ganz anderes.
Der Unterschied besteht darin, dass Demokratien unterschiedliche Entwicklungsstufen vorweisen. Ich hatte den Unterschied zwischen Präsidialdemokratie und parlamentarischer Demokratie erwähnt und das ist nur einer von vielen.
Mit dem Begriff Parlamentsarmee scheinst du auch nichts anfangen zu können.
 
Moin!
Wie kommst Du denn darauf.Anhang anzeigen 7040
Ich hatte geschrieben, dass funktionierende Demokratien keine Angriffskriege auslösen und ich habe diese Behauptung mit der Begründung verstärkt, dass wir eine Parlamentsarmee haben, die einen Angriffskrieg zusätzlich erschwert. Du hast ganz abstrakt darauf bestanden, dass es Demokratien gibt, wo Kriege entstehen können. Natürlich können auch demokratische Staaten in Kriege verwickelt werden, aber das hat mit meiner Aussage nichts zu tun.
Zur Erinnerung: Es ging um die USA und inwiefern dort eine funktionierende Demokratie herrscht. Aus meiner Sicht ist sie weit davon entfernt und seit einem Jahr noch viel weiter, denn dort ist gerade eine Autokratie im Entstehen.
 
Ich meine, Demokratie besagt eigentlich nichts anderes, als dass das Volk herrsche. WIE es herrscht, ist dafür zunächst einmal irrelevant.
So ändert das nichts am Ausmaß der Demokratie, wenn es einen Angriffskrieg führt bzw führen will. Auch wenn 51% beschlössen, die anderen 49% zu meucheln, mag das zwar grausam und widerlich sein, aber eben nicht per se undemokratisch.

Menschen neigen dazu, unterschiedliche Begriffe, die für sie ähnliche Bedeutungen (emotional, nicht inhaltlich) haben, synonym zu verwenden.
Beispiel: "Demokratie ist gut. Also ist alles, was schlecht ist, sicher nicht demokratisch....."
 
Allein das Wort Demokratie besagt natürlich gar nichts, denn auch Israel gilt als Demokratie oder die Türkei. Ich spreche von einer funktionierenden Demokratie und unter einer solchen verstehe ich eine Demokratie, die mehrheitlich von Demokraten getragen wird und diese sind von Werten wie Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Ähnlichem mehr geleitet. Solche Menschen können nicht einem Angriffskrieg zustimmen. Wenn also das Parlament auch nur diese Frage zur Abstimmung stellt, sehe ich mit meinem geistigen Auge Millionen Menschen auf den Straßen, die dagegen protestieren. Dann erst verdient sie ihren Namen.
Die US-Demokratie kann das alles nicht vorweisen, denn sie haben dort mehrheitlich einen Menschen zum Präsidenten gewählt, der bei uns nicht einmal die 5% erreichen würde, weil er schon aus seiner ersten Amtszeit bekannt war. Die Amerikaner wussten, mit welcher Macht er ausgestattet sein wird und sie haben ihn trotzdem mehrheitlich gewählt. Das ist also kein Volk, das mehrheitlich aus Demokraten besteht und das ist dementsprechend auch keine funktionierende Demokratie, so wie ich sie verstehe.
 
Allein das Wort Demokratie besagt natürlich gar nichts, denn auch Israel gilt als Demokratie oder die Türkei. Ich spreche von einer funktionierenden Demokratie und unter einer solchen verstehe ich eine Demokratie, die mehrheitlich von Demokraten getragen wird und diese sind von Werten wie Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Ähnlichem mehr geleitet.
Nun, das ist dein ganz persönliches Verständnis einer "funktionierenden Demokratie", wie du ja auch selbst schriebst ("...unter einer solchen verstehe ich..."), das du natürlich so ausformen darfst, wie es dir beliebt.
So nannten die alten Griechen ihr System "Demokratie", obwohl nur eine Minderheit am Gestaltungsprozess überhaupt beteiligt war. Frauen und Sklaven waren prinzipiell ausgeschlossen, und da Minderjährige wohl auch, blieben wieviele Prozent übrig?
Solche Menschen können nicht einem Angriffskrieg zustimmen. Wenn also das Parlament auch nur diese Frage zur Abstimmung stellt, sehe ich mit meinem geistigen Auge Millionen Menschen auf den Straßen, die dagegen protestieren. Dann erst verdient sie ihren Namen.
Das mag in der heutigen Praxis in der Regel so sein, ist aber keinesfalls begriffsbestimmend.
Und, Proteste gab es auch bei den Coronaeinschränkungen. In einer freien, liberalen Demokratie dürfen Menschen wegen fast allem protestieren und demonstrieren. Aber das dürfen sie in einer freien, liberalen Monarchie auch, in einer Demokratie, in der eine Mehrheit die Minderheiten unterdrückt, hingegen nicht. Letzteres wäre daher nicht weniger demokratisch, aber sehr wohl weniger liberal und frei.
Die US-Demokratie kann das alles nicht vorweisen, denn sie haben dort mehrheitlich einen Menschen zum Präsidenten gewählt, der bei uns nicht einmal die 5% erreichen würde, weil er schon aus seiner ersten Amtszeit bekannt war.
Naja, wenn ich mir die aktuellen Prozente von Kickl anschaue, bin ich mir da nicht so sicher.
Die Amerikaner wussten, mit welcher Macht er ausgestattet sein wird und sie haben ihn trotzdem mehrheitlich gewählt. Das ist also kein Volk, das mehrheitlich aus Demokraten besteht und das ist dementsprechend auch keine funktionierende Demokratie, so wie ich sie verstehe.
Die Wähler da und dort wählen in der Regel jene Kandidaten bzw Parteien, von denen sie für sich selbst die meisten Vorteile erhoffen. Das steht ihnen verfassungsmäßig frei und ist ihr gutes, zugesichertes Recht. Aber, hier sehen wir auch einen Mangel einer freien, liberalen Demokratie. Viele Menschen erfassen nicht die Auswirkungen ihrer Entscheidungen.

Daher gilt das, was ich immer wieder über freie, liberale Demokratien sage:
Sie garantieren nicht, dass das Volk immer die bestmögliche Regierung bekommt.
Aber sie garantieren, dass das Volk stets jene Regierung bekommt, die es verdient hat.
 
Nun, das ist dein ganz persönliches Verständnis einer "funktionierenden Demokratie", wie du ja auch selbst schriebst ("...unter einer solchen verstehe ich..."), das du natürlich so ausformen darfst, wie es dir beliebt.
Wer weiß? Vielleicht handelt es sich schon wieder um eine Ideologie?;)
Selbstverständlich ist das mein persönliches Verständlich von Demokratie, aber das leitet sich aus unserer Verfassung ab - genauso wie die Demokraten, so wie ich sie verstehe - und deshalb setze ich mich gegen die Gegner unserer Verfassung ein.
So nannten die alten Griechen ihr System "Demokratie", obwohl nur eine Minderheit am Gestaltungsprozess überhaupt beteiligt war. Frauen und Sklaven waren prinzipiell ausgeschlossen, und da Minderjährige wohl auch, blieben wieviele Prozent übrig?
Das waren nicht einmal die Griechen, sondern gerade mal eine Kleinstadt, nach heutigem Verständnis, mit gerade mal 30.000 Einwohnern und dreimal so vielen Sklaven - so gesehen wie die USA vor dem Bürgerkrieg...
Die Demokratie in Athen war die Basis, auf die die heutigen Demokratien sich berufen, aber die Demokratie ist kein statisches System. Sie entwickelt sich gemeinsam mit dem zivilisatorischen Status der Region, in der sie umgesetzt wird und ihre Werte passen sich dem an. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse fließen dementsprechend auch mit ein - aktuelles Stichwort: Selbstbestimmungsrecht.
Das mag in der heutigen Praxis in der Regel so sein, ist aber keinesfalls begriffsbestimmend.
Eben nicht in der Regel, sondern nur dort, wo die Demokraten wie ich sie verstehe, in der Mehrheit sind, denn sie sind gleichermaßen auch im Parlament vertreten.
Und, Proteste gab es auch bei den Coronaeinschränkungen. In einer freien, liberalen Demokratie dürfen Menschen wegen fast allem protestieren und demonstrieren. Aber das dürfen sie in einer freien, liberalen Monarchie auch, in einer Demokratie, in der eine Mehrheit die Minderheiten unterdrückt, hingegen nicht. Letzteres wäre daher nicht weniger demokratisch, aber sehr wohl weniger liberal und frei.
Stell dir vor, es wären Millionen auf den Straßen gewesen am 23. Februar 2025, als Merz gemeinsam mit der AfD seine Vorstellungen im Bundestag durchgesetzt hat. Er wäre heute kein Kanzler - er hat es auch ohne das mit Mühe geschafft.
Naja, wenn ich mir die aktuellen Prozente von Kickl anschaue, bin ich mir da nicht so sicher.
So wirr spricht Kickl gar nicht und senil ist er auch nicht. Er bekennt sich als Rechtsextremist, aber das scheint in Österreich viele nicht zu stören. Ich gehe immer noch von unserer Demokratie in Deutschland aus.
Die Wähler da und dort wählen in der Regel jene Kandidaten bzw Parteien, von denen sie für sich selbst die meisten Vorteile erhoffen. Das steht ihnen verfassungsmäßig frei und ist ihr gutes, zugesichertes Recht. Aber, hier sehen wir auch einen Mangel einer freien, liberalen Demokratie. Viele Menschen erfassen nicht die Auswirkungen ihrer Entscheidungen.
Wenn man sieht, welche Summen in den USA im Wahlkampf eingesetzt werden und von wem, dann kann man dort auch einen mehrfach verurteilten Verbrecher an die Macht wählen, wenn er von den Richtigen unterstützt wird. Allein Elon Musk hat 150 Mio. Dollar in Trump investiert. Das entspricht auch nicht meinem Verständnis von Demokratie, denn dort wird der Oligarchie Tür und Tor geöffnet.
Daher gilt das, was ich immer wieder über freie, liberale Demokratien sage:
Sie garantieren nicht, dass das Volk immer die bestmögliche Regierung bekommt.
Aber sie garantieren, dass das Volk stets jene Regierung bekommt, die es verdient hat.
Puh! Jetzt bin ich aber erleichtert. Meine Vorstellung von einer funktionierenden Demokratie ist also doch keine Ideologie.;)
Die bestmögliche Regierung kann es bei uns gar nicht geben, weil unsere Länder meist von Koalitionen regiert werden und die Koalitionsverträge sind das Ergebnis von Kompromissen, aber erinnerst du dich noch? Zu den Werten der Demokraten, wie ich sie verstehe, gehört auch die Toleranz. Sie können also damit leben, das die Wünsche und Vorstellungen anderer Demokraten auch Berücksichtigung finden. Auch die Demokraten sind nämlich nicht homogen, denn sie stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten.
In den USA gibt es das nicht. Dort denkt man offensichtlich bipolar und das ist undemokratisch.
 
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Der Big Brother in den USA und weltweit unterstützt Trumps Remigrationspläne aktiv und liefert Daten von "Migranten" direkt an ICE.
Jetzt protestieren die Google-Mitarbeiter dagegen:
 
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