Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. Römer 3,10-12
Aus
https://leselounge.beroea.ch/tagesandacht/#2026-06-18
Wie kommt der Mensch zu Gott?
Gott blickt vom Himmel auf die Erde und sieht die Menschen, wie sie leben. Er nimmt das wahr, was sie tun. Er hört, wie sie miteinander reden. Er weiss auch um ihre Gedanken. Er kennt sie durch und durch.
Gott beurteilt das Tun und Lassen der Menschen. Dazu benutzt Er seinen absoluten Massstab über Gut und Böse. Was dabei herauskommt, steht im Tagesvers: In den Augen Gottes ist kein Mensch gerecht. Alle sind vom guten Weg abgewichen. Da ist niemand, der nur Gutes tut.
Das hat schwerwiegende Folgen: «Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes» (Römer 3,23). Kein Mensch kann mit seiner Sündenlast zu Gott in den Himmel kommen. Das begangene Unrecht trennt ihn vom Schöpfer. Wenn es dafür keine Lösung gibt, geht der Mensch ewig verloren.
Glücklicherweise gibt es einen Ausweg: «Es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe» (1. Petrus 3,18). Jesus Christus, der selbst nie etwas Böses getan hat, ist am Kreuz von Gott für fremde Schuld bestraft worden.
Er hat gelitten und ist gestorben, damit schuldige Menschen mit Gott ins Reine kommen können. Wie geht das? Wenn sie glauben, dass der Herr Jesus die Strafe für ihre Sünden getragen hat, vergibt Gott ihnen und erklärt sie für gerecht. Nun passen sie in die Gegenwart Gottes und erfahren seine wunderbare Liebe.
