Ebola ist zurückgekehrt, die Welt reagiert erneut auf eine sich zuspitzende Notlage, und ein potentiell wichtiger Forschungsansatz bleibt weitgehend unerschlossen. Die Frage ist nicht mehr, ob Ebola ernsthafte weltweite Aufmerksamkeit verdient – das tut das Krankheitsgeschehen zweifellos. Die eigentliche Frage ist, warum nach all den Jahren so wenig unternommen wurde, um zu untersuchen, ob die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte dazu beitragen könnte, Leben zu retten.
Obwohl mehr als ein Jahrzehnt vergangen ist, seit Dr. Matthias Rath darauf hinwies, dass Mikronährstoffe bei der Bekämpfung von Ebola dringende Beachtung verdienten, wurde bemerkenswert wenig daran gearbeitet, ihre potentielle Rolle zu erforschen. Während experimentelle Impfstoffe und medikamentöse Behandlungen weiterhin die Maßnahmen dominieren, gibt es nach wie vor so gut wie keine veröffentlichten wissenschaftlichen Studien, die Vitamine gegen Ebola untersuchen.
Im Jahr 2014, während der verheerenden Ebola-Epidemie in Westafrika, wies Dr. Matthias Rath darauf hin, dass die Welt eine wichtige wissenschaftliche Frage übersehe. Er verwies auf Belege dafür, dass Tiere, von denen bekannt ist, dass sie Ebola-Viren in sich tragen, oft keine schweren Erkrankungen entwickeln und dass die meisten dieser Tiere in ihrem Körper große Mengen an Vitamin C bilden.
Eine Untersuchung im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch in Westafrika in den Jahren 2014–2015 ergab, dass die Verabreichung von Vitamin A mit einer geringeren Sterblichkeitsrate bei Ebola-Patienten einherging.
Eine weitere Studie ergab, dass eine frühzeitige Einnahme von Multivitaminpräparaten mit einer geringeren Gesamtsterblichkeit bei Ebola in Verbindung stand. Patienten, die kurz nach Behandlungsbeginn Multivitamine erhielten, schienen eine höhere Überlebenschance zu haben als diejenigen, die keine erhielten. Auch wenn solche Ergebnisse nicht beweisen, dass Vitamine allein Ebola besiegen können, werfen sie doch wichtige Fragen auf, ob eine Ernährungsunterstützung die Fähigkeit des Körpers stärken könnte, mit schweren Virusinfektionen fertig zu werden.
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