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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

Männer von Athen, als ich umherging und die Gegenstände eurer Verehrung betrachtete, fand ich auch einen Altar, an dem die Aufschrift war: Dem unbekannten Gott. Was ihr nun, ohne es zu kennen, verehrt, das verkündige ich euch. Apostelgeschichte 17,22.23

Aus www.gute-saat.de

Glaube an einen Niemand-Gott

Mir saß ein russisches Ehepaar gegenüber. Beide waren kommunistisch erzogen und überzeugt: „Gott gibt es nicht.“ Dann aber erzählte der Mann:

„Wir sind Bildhauer und arbeiteten vor einiger Zeit an einem Standbild. Dabei wurde uns bewusst, wie erstaunlich der menschliche Daumen ist. Wäre er nicht den anderen Fingern gegenüberliegend, sondern wie unsere Zehen angeordnet, könnten wir weder greifen noch festhalten. Wer hat ihn so gemacht? Uns war beigebracht worden, dass Himmel und Erde aus dem Nichts entstanden sind. Doch wer auch immer diesen kleinen Daumen erschaffen hat, allein dafür wäre er zu loben.

Für uns war im Himmel niemand - Gott gab es ja nicht! Meine Frau sagte, selbst wenn das so sei, sei sie entschlossen, von ganzem Herzen diesen ‚Niemand‘ zu verehren, der den Daumen gemacht hat. Also verehrten wir beide einen ‚Niemand-Gott‘. Mit der Zeit wurde unser Glaube umfassender, denn uns wurde bewusst, dass der Schöpfer des Daumens auch die Sterne, die Blumen und alles andere Schöne im Leben geschaffen hat.“

Dieses Ehepaar war glücklich, als es hörte, dass sein Glaube an den „Niemand-Gott“ nicht vergeblich war. Denn dieser Gott liebte sie so sehr, dass Er seinen eigenen Sohn sandte, der sich für sie am Kreuz opferte. Von da an war es für beide nur noch ein kleiner Schritt, persönliche Errettung und Erlösung durch Jesus Christus zu erfahren.

Wer sich heute Christ nennt, hat keine Entschuldigung: Er kann Gott kennen, Ihm danken und Ihn ehren (Römer 1,18–21).


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Jesus und sein Wort will dir helfen die Angst zu überwinden.
„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“ (1. Johannes 4,18).

Gottes Liebe vertreibt Angst – nicht jede beliebige „Liebe“, sondern die tiefe Gewissheit: Gott kennt dich ganz, liebt dich ganz und hält dein Leben in seiner Hand.

Vertrau immer auf Gottes Gegenwart.
„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir“ (Jesaja 41,10).

Am Kreuz zeigt Gott: Dein größtes Problem (Sünde, Getrenntsein von Gott) ist gelöst. Wenn das geklärt ist, verlieren andere Ängste an Macht (Römer 8,31–39).

Vertrau auf Gottes Geist in dir.
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht“ (2. Timotheus 1,7).

Bete zu Jesus statt zu Grübeln:
„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch“ (1. Petrus 5,7).

Die Welt verbreitet Angst, Jesus hat die Welt überwunden und mit ihm wirst auch du die Welt überwinden.
*Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.* Joh 16,33


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Gewiss, vergebens habe ich mein Herz gereinigt und meine Hände in Unschuld gewaschen. Psalm 73,13

Aus www.gute-saat.de

In einer Tageszeitung vom Oktober 2023 heißt es über einen hochrangigen Politiker: „Er wird seine Hände nicht in Unschuld waschen können.“ Diese Redewendung ist weit verbreitet und wird verwendet, wenn jemand versucht, sich von einer Sache oder Verantwortung loszusagen, obwohl er möglicherweise doch eine Mitschuld trägt.

Diese Haltung war schon im Alten Testament verbreitet, wie der Tagesvers zeigt. Doch erst richtig bekannt wurde die Redewendung durch Pontius Pilatus. Die Bibel berichtet, dass die Obersten des Volkes Israel ihn drängten, Jesus Christus kreuzigen zu lassen - obwohl Pilatus als Richter die Unschuld Jesu zweifelsfrei festgestellt hatte! Schließlich gab er dem Druck nach: „Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch sich die Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blut dieses Gerechten, seht ihr zu“ (Matthäus 27,24).

Mit dieser symbolischen Geste wollte er jede Schuld an der Kreuzigung Jesu von sich weisen. Doch Gott wird diesen Richter, der gegen Recht und Gewissen entschied, eines Tages zur Rechenschaft ziehen.

Für jeden von uns kommt der Tag, an dem er vor Gott erscheint und sich für sein Reden und Tun verantworten muss. Dann hilft es nicht mehr zu sagen: „Ich wasche meine Hände in Unschuld.“ Entscheidend wird allein sein, dass meine Sünden durch das Blut Jesu abgewaschen sind, so dass ich rein vor Gott stehe: „Das Blut Jesu Christi … reinigt uns von aller Sünde“ (1. Johannes 1,7).

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Wer den Armen verspottet, verhöhnt dessen Schöpfer. Wer sich am Unglück anderer freut, bekommt seine Strafe. Sprüche 17,5

Hört mir gut zu, liebe Brüder und Schwestern: Hat Gott nicht gerade die erwählt, die in den Augen dieser Welt arm sind? Sie sollen im Glauben reich werden und einen Platz in Gottes Reich haben, das er allen zugesagt hat, die ihn lieben. Jakobus 2,5

Weil ich dich liebe Herr Jesus Christus, hast du mich erwählt, nicht in der Welt nach Reichtum zu streben, sondern reich im Glauben zu sein, wodurch ich ein Platz im Himmel habe, was aller Reichtum dieser Welt übertrifft.
 
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