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Persönliche Gedanken zu den Tageslosungen

Ich habe mit meiner starken Hand und großen Macht die Erde geschaffen, die Menschen und die Tiere, die auf ihr leben. Ich lasse über sie herrschen, wen ich will! Jeremia 27,5

Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. Römer 1,20

Ich staune über die Schönheit und Vielfalt der Welt, die du Herr Jesus Christus geschaffen hast, und die ich mit neuen Augen sehen konnte, als du mein Erlöser und Herr geworden bist.
 
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Henry T. Gerecke war ein amerikanischer Feldprediger im II. Weltkrieg. Er hatte den Auftrag, den Grossen des Nazireiches, die in Nürnberg 1945-46 vor dem Internationalen Militärgerichtshof standen, seelsorgerisch beizustehen.

Hier sein persönlicher Bericht:

Als ich den Nazi-Führern in ihren Zellen vorgestellt wurde, fragte ich mich, wie ich diesen Menschen gegenübertreten müsse, die so unsagbar viel Leid über die Welt gebracht haben. Die die Ursache dafür sind, dass Millionen ihr Leben verloren haben. Auch meine zwei Söhne gehörten zu den Opfern. Wie sollte ich die Saat des Wortes Gottes in ihre Herzen legen, ohne selber das Wachstum zu verhindern?

Am 20. November 1945, bevor die Verhöre begannen, machte ich allen 21 Angeklagten einen kurzen Besuch. Die Nacht hatte ich im Gebet zugebracht und Gott gebeten, mir eine Botschaft für sie zu geben. Mir wurde klar, dass ich die Sünde wohl hassen müsse, aber den Sünder zu lieben habe. Diese Menschen sollten etwas hören vom Heiland Jesus Christus, der auch für sie am Kreuz litt und starb.

Eine Doppelzelle im zweiten Stock wurde zu einer kleinen Kapelle eingerichtet. Hier konnten die Gottesdienste gehalten werden. Ein früherer Oberstleutnant der SS war unser Organist. Am Ende meines Aufenthaltes fand er zu Christus und nahm am Abendmahl teil. Das einfache Evangelium vom Kreuz hatte sein Herz umgewandelt. 13 der 21 Angeklagten waren unter meiner Zuhörerschaft. Wir sangen drei Lieder, dann folgte die Schriftlesung, darauf eine kurze Ansprache und zum Schluss das Gebet mit Segen. Nie kam es zu irgendwelcher Störung oder Unruhe.

Sauckel war der erste, der sein Herz dem Evangelium öffnete. Er war Vater von 10 Kindern und hatte eine gläubige Frau. Nach einigen Besuchen knieten wir an seinem Bett nieder, und er betete das Gebet des Zöllners, wie es im Lukasevangelium 18,13 steht: «O Gott, sei mir, dem Sünder gnädig.» Ich weiss, dass er es so meinte.

Dann baten Fritzsche, von Schirach und Speer um Zulassung zum Abendmahl. Rührung ergriff mich, als ich die 3 Männer vor mir knien sah, um Brot und Wein zu empfangen. Gott hatte durch sein Wort und seinen Geist mächtig an ihren Herzen gewirkt. Als reuige Sünder durften sie die Vergebung um Christi willen annehmen. Keitel bat mich, seinen Dank denen zu überbringen, die daran gedacht hatten, ihnen als Missetäter geistliche Hilfe zukommen zu lassen. Unter Tränen sagte er: «Sie haben mir mehr geholfen als Sie vermuten können. Möge Christus mir beistehen!»

Am 1. Oktober 1946 folgte die Verkündigung der Urteile: 11 wurden zum Tode durch den Strang verurteilt: Göring, von Rippentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Frank, Frick, Streicher, Sauckel, Jodl und Seyss-Inquart. Hess, Funk und Raeder erhielten lebenslängliches Gefängnis, von Schirach und Speer 20 Jahre, von Neurath 15 und Dönitz 10 Jahre. Von Papen, Schacht und Fritzsche wurden freigesprochen. In den Annalen des Gerichts steht dieser Tag verzeichnet als «Das Jüngste Gericht».

Die zum Tode Verurteilten durften noch einmal mit ihren Frauen sprechen. Ich hörte, wie von Ribbentrop seine Frau versprechen liess, die Kinder in der Furcht des Herrn zu erziehen. Sauckels Gattin musste ebenfalls das Gelübde ablegen, ihre Kinder in der Gnade Gottes und nahe beim Kreuz gross werden zu lassen. Göring fragte, was sein Töchterchen Edda über Vaters Verurteilung gesagt habe. Er musste hören, dass das Kind hoffe, seinen Papa im Himmel wiederzusehen. Zum ersten Mal sah ich bei ihm Tränen. Am Abend vor der Hinrichtung wies ich Göring auf die Notwendigkeit hin, sich bereit zu machen, Gott zu begegnen. Er machte aber verschiedene Bibelwahrheiten lächerlich und weigerte sich, anzunehmen, dass Christus für Sünder starb. (Die Bibel in 1. Timotheus 1,15). Eine Stunde später vernahm ich, dass Göring sich das Leben genommen hatte.

Bevor von Ribbentrop den Weg zum Galgen ging, äusserte er, dass er all sein Vertrauen auf Jesus Christus und sein am Kreuz vergossenes Blut setze. Er bat Gott, seiner Seele gnädig zu sein. Auch Keitel ging, auf Gottes vergebende Gnade vertrauend, hinüber in die Ewigkeit. Frick versicherte mir kurz vor dem Tode, dass er auch an das reinigende Blut Jesu glaube und dass er während unserer einfachen Gottesdienste Jesus Christus persönlich begegnet sei und ihn als Retter angenommen habe.

Als letzter unserer Gruppe kam Rosenberg, der stets allen geistlichen Beistand abgewehrt hatte. Er lebte ohne Retter und starb auch ohne Retter. Streicher ging er mit dem Ausruf „Heil Hitler“ in die Ewigkeit hinüber.»

Der Nürnberger Prozess trug dem Verlangen nach menschlicher Gerechtigkeit Rechnung. Wie ganz anders ist die Gerechtigkeit Gottes! Der Bericht zeigt, die mit nichts zu vergleichende Kraft des Blutes Jesu. Selbst die Verbrechen, die an Gottes eigenem Volk verübt wurden, finden im Blut Jesu soweit ihre Sühne, als sich Menschen bedingungslos Jesus Christus zuwenden und allein auf die Erlösung von Jesus Christus vertrauen.

Um uns von Gott getrennte Menschen zu retten, ging der Herr Jesus freiwillig ans Kreuz. Dort trug Jesus alle unsere Sünden, und gab sich selber zur Erlösung für alle Menschen. Durch sein stellvertretendes Sterben und seine Auferstehung am dritten Tag hat uns Jesus die Tür zum ewigen Leben geöffnet. Es liegt an uns, dieses Angebot anzunehmen. Tun wir es nicht, droht uns das ewige Verderben. Gott aber will, dass wir das ewige Leben wählen.

Mehr Zeugnisse kannst du unter www.fitundheil.ch/zeugnisse lesen.
 
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Klar ging Jesus freiwillig ans Kreuz,...Nie und nimmer
Und am Schluss hatte sein Gott ihn auch verlassen
 
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