Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes ...: So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen! Psalm 90,12
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Das Kunstprojekt „Before I die …“ („Bevor ich sterbe“) sollte im Vorfeld des Welthospiztags Aufmerksamkeit für das Thema Tod schaffen. Passanten konnten am Bebelplatz in Kassel ihre „Träume vor dem Tod“ mit Kreide festhalten.
In der Hektik des Stadtlebens stellte sich plötzlich eine wichtige Frage des Lebens: Was möchte ich noch tun, bevor ich sterbe? Mal war die Antwort simpel, mal kompliziert, mal amüsant, mal tiefgründig, notiert auf vier schwarzen Tafelwänden, die in mehreren Sprachen die Überschrift trugen: „Bevor ich sterbe, möchte ich …“ Die Ziele, Träume und Sehnsüchte der vorbeilaufenden Passanten lauteten z. B. „Zufrieden alt werden“, „Mich an glückliche Momente erinnern“, „Das Leben genießen“.
Erstaunlich, dass auch Mose vor Jahrtausenden bereits über diese Frage nachdachte. Allerdings war sein Blick nach oben zu Gott gerichtet. Wenn er im Psalm betet, Gott möge uns lehren, „unsere Tage zu zählen, damit wir weise werden“, dann meint er damit: Wir sollen bedenken, dass unser Leben endlich, begrenzt ist, und in Verantwortung vor Gott jeden Tag so leben, als könnte er der letzte sein. Auch König David wusste, dass unsere Zeiten in Gottes Hand stehen (Psalm 31,16). Gott allein weiß, wie viele Tage wir noch zu leben haben.
Ein noch wichtigerer Aspekt: Was würden wir auf die Tafel schreiben, wenn die Frage lauten würde: „Nach dem Sterben möchte ich …“?
Die Bibel macht eindeutig klar, dass mit dem Tod nicht alles aus ist und dass es zwei Bestimmungsorte gibt: Himmel oder Hölle. Wo unser Weg einmal endet, entscheiden wir hier während unseres Lebens. Jesus hat gesagt: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?“ (Johannes 11,25.26).
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