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(o; Planet der Affen: Wahn + Witz heutzutage ...

Na, immerhin ein User, mit dem ich noch nicht das Vergnügen hatte. Das ist schon mal ein Anfang.:)
Die Moral hatte ursprünglich wenigstens noch Sinn und Zweck -. Doch wenn sich daran halten heute bedeutet dem aktuellen Trend von richtig und falsch, gut und böse hinterherzujagen, um statt selber zu denken den Medien Tribut zu zollen..

dann ist es mit der menschlichen Begabung nicht weit her.
Der Sinn, den die Moral hatte, war, die Untertanen ruhig, genügsam und friedlich zu halten und der Zweck sah dann so aus, dass man ihnen nur einzureden brauchte, dass es gottgewollt sei, Religionskriege zu führen oder die Untertanen des benachbarten Herrschers zu überfallen, um den eigenen Herrscher noch reicher und mächtiger zu machen.
Die menschliche Moral ist im Übrigen bespickt mit solchen abstrakten Begriffen wie richtig und falsch oder gut und böse den man muss den Menschen einreden, dass sie sich für die richtige und die gute Sache ins Verderben stürzen. Das hat schon immer in der Geschichte funktioniert.
Von den Medien kann mal allerdings spätestens heute nicht mehr sprechen. Man spricht - nicht ohne Grund - heute nur noch von Medienkompetenz, denn anders kommt man im Dschungel der Medien nicht mehr durch.
Vielleicht ist es auch unser Vokabular das uns freiwillig beschränkt hält:
Klimawandel heißt:
Überproduktion, heißt fortgeschrittener Konsum, heißt mehr und besser und höher und weiter -;
Ich habe halt das Ergebnis all dessen benannt, was du hier aufzählst, denn das Ergebnis brennt uns unter den Fingernägeln.
Wenn wir ehrlich mit uns wären, würden solche verschleiernden Begriffe geahndet, denn Angst und Widersprüche werden damit erzeugt und davon wird nichts gewandelt.
Ich halte den Begriff Klimawandel für ehrlich denn er beschreibt unser Problem vollumfänglich. Er findet vor unserer Nase statt in Form von Wetterextremen und wenn wir ihn ignorieren, dann dürfen wir nur noch hoffen, dass wir auf dem richtigen Fleck Erde leben, denn viele werden das nicht von sich behaupten können.
 
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Die Welt wird nicht dadurch zugrunde gehen, dass wir tierische Nahrung zu uns nehmen, den das entspricht einem Naturprinzip.
Die Welt wird nicht dadurch zugrunde gehen, wenn sich Menschen bekriegen. In Afrika fand man archäologisches Kriegsgerät älter als 2.000.000 Jahre.
Die Welt wird nicht zugrunde gehen, wenn Menschen andere Menschen versklaven, das hatten sie ja schon bei den Kelten getan.
Und auch Pädophile gab es schon bei den alten Griechen, welche die kleinen Jungs der Sklaven als "Lustknaben" missbrauchten - daran geht die Welt folglich auch nicht zu Grunde.
Die Welt wird auch nicht zu Grunde gehen, wenn man Menschenkinder an Löwen opfert, man hat in den Massengräbern beim Kolosseum in Rom viele Kinderskelette entdeckt.

Nur: wenn man das schon immer - oder zumindest schon sehr lange - so gemacht hat, ist das dann genügend Rechtfertigung, es weiterhin zu tun? Es fragt sich bei all dem, ob der Mensch nicht inzwischen weiter gekommen ist, was die Empathie betrifft, und das Leiden seiner Mitwesen erkennt und vermeidet bzw. beseitigt?
 
Es fragt sich bei all dem, ob der Mensch nicht inzwischen weiter gekommen ist
um zu erkennen, dass Leid eine unvermeidliche Tatsache des Lebens ist. Er vermag zwar durch Eingriffe punktuell Leid umzudirigieren, aber seine Eingriffe verhindern Leid so wenig wie ein Regenschirm Regen vermeidet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Welt wird nicht dadurch zugrunde gehen, wenn sich Menschen bekriegen. In Afrika fand man archäologisches Kriegsgerät älter als 2.000.000 Jahre.
Die Welt wird nicht zugrunde gehen, wenn Menschen andere Menschen versklaven, das hatten sie ja schon bei den Kelten getan.
Und auch Pädophile gab es schon bei den alten Griechen, welche die kleinen Jungs der Sklaven als "Lustknaben" missbrauchten - daran geht die Welt folglich auch nicht zu Grunde.
Die Welt wird auch nicht zu Grunde gehen, wenn man Menschenkinder an Löwen opfert, man hat in den Massengräbern beim Kolosseum in Rom viele Kinderskelette entdeckt.

Nur: wenn man das schon immer - oder zumindest schon sehr lange - so gemacht hat, ist das dann genügend Rechtfertigung, es weiterhin zu tun? Es fragt sich bei all dem, ob der Mensch nicht inzwischen weiter gekommen ist, was die Empathie betrifft, und das Leiden seiner Mitwesen erkennt und vermeidet bzw. beseitigt?
Was schließen wir daraus?
Die Welt geht nicht zugrunde, wenn der Mensch zugrunde geht. Mehr habe ich nicht gesagt.
 
Und dennoch sind manche Menschen so von ihrer Allmacht überzeugt dass sie glauben, der menschengemachte Klimawandel würde "die Natur zerstören".
 
Was schließen wir daraus?
Die Welt geht nicht zugrunde, wenn der Mensch zugrunde geht. Mehr habe ich nicht gesagt.
Es ist schon mal schön, wenn die Welt nicht zu Grunde geht.
Es wäre noch schöner, wenn die Menschheit nicht zu Grunde geht.
Es wäre sogar noch schöner, wenn der Mensch nicht nur der eigenen Spezies ein erfüllendes Leben zubilligt, sondern mit anderen Wesen so umgeht, wie er es selbst möchte, wenn er an deren Stelle wäre.
 
Es ist schon mal schön, wenn die Welt nicht zu Grunde geht.
Es wäre noch schöner, wenn die Menschheit nicht zu Grunde geht.
Es wäre sogar noch schöner, wenn der Mensch nicht nur der eigenen Spezies ein erfüllendes Leben zubilligt, sondern mit anderen Wesen so umgeht, wie er es selbst möchte, wenn er an deren Stelle wäre.
Auch Pflanzen sind Wesen und der Mensch hat keine Ahnung was er wollen würde, wäre er an der Stelle von anderen Wesen, denn er weiß nicht, wie andere Wesen sich und ihr Dasein erleben.
 
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Es ist schon mal schön, wenn die Welt nicht zu Grunde geht.
Es wäre noch schöner, wenn die Menschheit nicht zu Grunde geht.
Es wäre sogar noch schöner, wenn der Mensch nicht nur der eigenen Spezies ein erfüllendes Leben zubilligt, sondern mit anderen Wesen so umgeht, wie er es selbst möchte, wenn er an deren Stelle wäre.
Es wäre auch schön, wenn die Menschheit eine Stuhlkreis bilden würde, aber dazu müsste man die Spezies gegen eine andere austauschen...
Ob ich dann auch zu einer solchen Spezies dazugehören möchte, da bin ich mir gar nicht sicher.
Es nützt doch gar nichts, wenn wir die Welt romantisieren und dabei übersehen, dass sie nur so bestehen und sich weiterentwickeln konnte, weil sie eben so ist, wie sie ist.
Das Leben hat sich vor Milliarden Jahren nur deshalb auf der Erde etablieren können, weil es sich an den Prinzipien gehalten hat, wie wir sie bis heute um uns herum beobachten. Und der Mensch hat nur sehalb diesen Entwicklungsstand erreicht, weil er so ist, wie er ist.
Die Schafe sind auch nur deshalb seit Millionen Jahren Schafe geblieben, weil sie so sind, wie sie sind und ich möchte nicht mit einen Schaf tauschen, weil ich gern Mensch bin - auch und obwohl die Menschheit so ist, wie sie ist.
Wir können nur auf diesem Istzustand ansetzen und versuchen, die menschlichen Eigenschaften so umzusetzen, das sie den Fortbestand unserer Zivilisation fördern und nicht zerstören, wie es sich zuzeit wieder abzeichnet. Als einzige logisch denkende Wesen auf der Erde könnten wir uns von den Prinzipien der Evolution etwas absetzen und nach unseren Prinzipien leben, aber von der Natur und ihren Gesetzen loslösen werden wir uns nicht können, weil wir nun mal nach wie vor ein Produkt der Evolution sind.
Um zur menschlichen Moral zurückzukommen: Ich bin auch christlich geprägt, obwohl ich mich schon in jungen Jahren von der Religion distanziert habe. Die Kindheit beeinflusst anscheinend unser ganzes Leben, mehr als uns bewusst ist. Ich bin inzwischen immerhin von der christlichen Moral insofern distanziert, dass ich erkennen kann, dass sie einen willenlosen Menschen voraussetzt, der leicht von unmoralischen Menschen instrumentalisiert werden kann. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der christlichen Religion, sondern von allen Religionen und Ideologien. Das ist auch der Grund, warum ich dem Wort "moralisieren" eine negative Bedeutung beimesse, denn das ist die Methode, mit der Menschen instrumentalisiert werden.
Die Welt wird nicht untergehen, solange die Erde nicht anfängt zu glühen, aber die Menschheit wird längst untergegangen sein, weil sie viel abhängiger von einer intakten Natur ist als viele andere Lebewesen. Und unsere Zivilisation wird noch früher untergegangen sein, weil wir sie nur auf Kosten der Natur aufbauen konnten und nur so fortbestehen kann. Wir haben sogar selbst die Mittel geschaffen, um unsere Zivilisation auszulöschen mit dem berühmten Knopfdruck. So paranoid wie die Menschheit wieder handelt, kann das viel schneller passieren als wir glauben.
 
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