Genau das ist ja Objektivität. Zu erkennen wenn etwas falsch läuft. Auch wenn dieses Falsch, sich letztlich positiv auf mich auswirkt. Auch dann ist es wichtig etwas dagegen zu tun. Falsch ist ein absoluter Zustand, es ist immer verkehrt. Nichts dagegen zu tun, nur weil man einen Vorteil hat, fällt einem irgendwann genauso auf den Kopf. Weil irgendwann dreht sich der Wind und dann wird man nicht mehr begünstigt.
Du versuchst doch nur, anderen einzureden, dass etwas falsch läuft. Ich sehe, was in unserem Land falsch läuft, aber ich sehe auch, was andere daraus machen, weil sie bestimmte Ziele verfolgen. "Falsch" ist alles andere als ein absoluter Zustand. Es ist eine subjektive Einordnung abhängig davon, ob es einem nutzt oder schadet.
Ich tu etwas dafür, dass diese Partei wieder in die Bedeutungslosigkeit verschwindet und es geht dabei nicht nur um mich, sondern im unser Land. Vergiss nicht: Wir halten weiterhin den absoluten Weltrekord in Sachen Menschenverachtung. Wir haben in kurzer Zeit 6 (in Worten: sechs!) Millionen Menschenleben industriell vernichtet. Ich habe das alles gerade gestern in Wort und Bild miterlebt - von den Anfängen bis zur "Endlösung". Bei mir läuten alle Alarmglocken, sobald es auch nur ansatzweise wieder in diese Richtung geht.
Sie wählen diese Parteien genau wegen einem Grund - alle anderen sind ihnen egal. Auch dann, wenn sie im Grunde gegen sich selbst wählen. Das muss mir doch schon zeigen wie wichtig dieser eine Grund ist.
Eben, sie schaden ja sogar in vielen Punkten ihren Wählern. Dennoch wählen sie solche Parteien. Das ist doch ein Wahnsinn und niemand zieht darauf die richtigen Schlusse. ES wäre so einfach den rechten Parteien ihre Wähler wegzunehmen, aber niemand tut es. Das ist fahrlässig.
Gegen Irrationalität kann man nicht rational vorgehen. Die Arbeiter haben seit Generationen von den Gewerkschaften profitiert, also sollten sie einen Blick darauf werfen, wie die Gewerkschaften zu dieser Partei stehen, bevor sie diese Partei wählen. Man kann doch von einer oder mehreren Parteien enttäuscht sein, aber nicht von allen Parteien, die dieses Land dahin gebracht haben, wo es gerade steht. Wir sind nach wie vor die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde und das haben wir mitunter den Parteien zu verdanken, die seit der Gründung der Republik das Land regiert haben und nicht der AfD. Das solltest du berücksichtigen, wenn du deine Schlüsse ziehst, denn sie stehen diametral zu meinen Schlüssen.
Von beiden, bitte hör doch auf künstlich einen großen Unterschied zwischen Deutschland und Österreich herbeizureden. In beiden Ländern sind dieselben Parteien in der Regierung.
Sagt viel aus wenn einem linksliberale Politik immer noch zu rechts ist. Alles anscheinend rechtsradikale rechts der Grünen. Da zählt man wohl auch die SPD dazu

Nein, kenne mich nicht aus, deshalb musst du mir ja die Welt erklären.
Du kannst mit den übrigen Usern über Österreich diskutieren, ganz besonders, wenn du in Österreich lebst. Ich diskutiere nur über Deutschland, weil ich in Deutschland lebe. Die Österreicher müssen selbst entscheiden, ob sie die FPÖ wieder mitregieren lassen wollen. Das kommt bei uns nicht infrage.
Wir haben eine angebliche Kommunistin, die der AfD immer näher rückt. Dann weißt du, wo bei mir rechtsradikal beginnt.
Bei dir beginnt dafür gleich links von der FPÖ linksliberal an. Somit wissen wir endlich, wo jeder steht.
Immer wieder sehr toll wenn man von sich oder Menschen in seinem eigenen Umfeld auf die Allgemeinheit schließt.
Menschen sind all die Personen da draußen, die du hin und wieder siehst, wenn du auf der Straße unterwegs bist. Menschen, von denen ich den Namen nicht kenne und man sie deshalb in Gruppen zusammenfügt.
Ja diese Gruppen werden immer mehr aber du hast ja keine Erklärung dafür. Für dich sind sie eben zu dumm und fallen auf Populisten rein. Du merkst ja gar nicht wie du schon wieder den Menschen ihre Erfahrungen und Meinungen absprichst.
Es geht darum, dass du nicht so leichtfertig verallgemeinerst. Du kannst mir mein Land nicht erklären, denn du weißt nicht, welche und wie viele Menschen ich kenne. Wenn du von "den Menschen" schreibst, dann sind alle Menschen in meinem Land damit gemeint und ich will dir nicht die Freude machen und alle Menschen in meinem Land zu dieser Sorte hinzurechnen.
Die Gruppen, die den Populisten zum Opfer fallen, sind eindeutig identifiziert und man kennt die Gründe, warum sie den Populisten zum Opfer fallen. Das weiß ich besser als du, du darfst davon ausgehen.
Was die SPD angeht, sie muss es sich gefallen lassen, dass die Gewerkschaften ihr die Leviten lesen. Der Wähler bestraft sie jetzt schon.
wieder dieselbe Leier. Alle zu dumm, dann kommen irgendwo Populisten daher und reden den Menschen etwas ein.
Und das ist dann die Schuld der Arbeiter oder eventuell hat da die SPD dran Schuld?
Wenn man den Arbeitern nichts anbietet dann braucht es da keine Populisten. Du sprichts die SPD frei von Fehlern, du könntest in der SPD sein. Da geht man ja auch so vor: man muss es den Menschen nur besser erklären, dann verstehen sie es schon irgendwann. Aber nur immer so weiter machen, an uns liegt es nicht

Lächerlich!
Die Dummheit hat man noch bevor ich dazukomme, sie ihm zuzuschreiben. Den Beweis erbringt er dann, indem er die AfD wählt.
Warum die Arbeiter nicht mehr die SPD wählen, das könnte man noch verstehen, aber sobald sie die AfD wählen, dann offenbaren sie ihre Dummheit.
Was dabei natürlich nicht ausschließt, dass die Ideologie auch eine Rolle spielt, aber das ist ein weiterer Beweis für die Dummheit. Die NSDAP hatte schließlich ihre Gründe, warum sie das "A" ihrem Namen hinzugefügt hat. Sie wussten, da ist was zu holen...
Die Zusammensetzung ist mir völlig egal, es geht eben nicht um meine Vorstellungen in einer Demokratie. Wenn die eigene Meinung nicht die Mehrheit hat, hat man das zu respektieren. Ich gestehe eine linksliberalen Regierung zu, die Probleme dementsprechend lösen zu wollen. Wichtig ist nur, man geht die Probleme dann an.
Genau das, versuche ich hier immer wieder zu erklären. Mir ist egal wer regiert, er soll nur regieren und die Probleme lösen. Und dazu gehören auch Probleme, die nicht nur meine Klientel hat. Denn man ist für alle da. Und dann muss ich eben auch linksliberale Lösungen finden für Probleme wie Migration und Integration. Sich hinzustellen und zu sagen, da gibts kein Problem ist zu wenig.
Du machst es dir zu einfach - oder soll ich besser sagen: zurecht?
In Demokratien regieren demokratische Mehrheiten, die die Verfassung des Landes achten. Wenn das nicht mehr der Fall ist, dann ist es vorbei mit der Demokratie. Dass meine Meinung nicht der der Mehrheit entsprochen hat, das habe ich bereits erlebt, denn nicht jede Regierung hat meinen Wünschen entsprochen, aber das gehört nun mal zur Demokratie dazu. Das war dennoch kein Grund für mich, eine Partei zu wählen, die unsere Verfassung mit Füssen tritt.
Wenn du jetzt das Problem mit der Migration nicht so groß an die Wand malen würdest, dann wären wir beisammen, aber das bringst du nicht übers Herz.
Das ist reine Hoffnung. Auch die AFD wird diese Wähler enttäuschen. Denn all das, was sie fordert, wird sich nie und nimmer umsetzen lassen.
Un dann erzählst du mir, sie wären nicht dumm. Wir definieren anscheinend die Dummheit unterschieldich.
Im Gegensatz zu dir, will ich es dennoch nicht erleben, dass die AfD ihre Wähler enttäuscht. Darin liegt der Unterschied zwischen uns beiden. Du hättest es gern, dass ich das erlebe.
Was stimmt daran nicht?
Islamisierung ist die Ausbreitung des Islams. Und das trifft zu. Da muss man noch keine Wertung in seinem Kopf haben.
Das ist nur eine Parole der AfD, um den Christen unter den Dummköpfen Angst zu machen. Mir macht es keine Angst, weil ich Atheist bin und alle Religionen für überholt halte. In unserem Land gilt unsere Verfassung und die Gesetze werden vom Parlament verabschiedet. Jeder hat sich genau an diesen Gesetzen zu halten. Daran ist nicht zu rütteln, gleichgültig welcher Religion man ist.
So wie Sozialisten die reichen Erben, die Konservativen und freien Demokraten die faulen Arbeiter, die Grünen alle Umweltzerstörer,...
Du kannst zwischen Feindbildern und ideologischen Gegnern nicht unterscheiden. Sehr schwach...
Den Unterschied zwischen Meinungsdifferenzen und Hass und Menschenverachtung kannst du aber hoffentlich trotzdem erkennen?
Und würdest du lieber scheitern als an einem gewissen Punkt um Hilfe zu bitten?
Das Eine schließt das Andere nicht aus. Ich bin kein Einzelkämpfer, aber ich versuche möglichst meine eigenen Probleme selbst zu lösen.
Ja das unterschreibe ich dir auch.
Wenn Politik so vorgeht, würde es auch weniger Probleme geben. Gesellschaftlich gesehen.
Die Politik geht so vor - mal besser, mal schlechter. Äußere Faktoren spielen schließlich auch eine Rolle - gerade jetzt.
Die Frage ist, in wie fern der Wähler in der Lage ist, es richtig zu bewerten.