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Man kann auch Kritik üben, wenn man davon positiv betroffen ist und Vorteile daraus zieht. Das nennt sich dann Objektivität.Nur dann hättest du jedoch einen Grund, Klientelpolitik zu beklagen oder wenn sonst irgendwie mehrfacher Millionär wärst.
Die Stimmung im Land ist rechts-konservativ. Warum ist dann eine links-liberale Regierung im Amt?In Demokratien ist es üblich, dass die Regierungen wechseln, weil sich neue Mehrheiten ergeben haben, das ist kein Kennzeichen besserer oder schlechterer Demokratien, sondern erfolgreicher oder weniger erfolgreicher Parteien. Die Stimmungen in der Bevölkerung ändern sich mit den im Land herrschenden Zuständen, sei es wirtschaftlicher oder sonstiger Natur.
Es geht darum, dass sich die Menschen ernst genommen fühlen. Man muss nicht alle Probleme lösen und kann das auch nicht (selbst wenn die Politiker und Parteien immer den Eindruck erwecken wollen). Die Menschen erwarten nicht alles, sie erwarten nur das Mindeste und nicht einmal das wird umgesetzt. Da kann man die Meschen schon verstehen wieso sie enttäuscht sind und sich andere Parteien suchen.Keine Regierung kann es allen rechtmachen - am wenigsten denen, die alles von der Politik erwarten.
Ja mich auch. Und oft sind die Parteien auch noch in ganz anderen Bereichen "gegen" ihre Wähler. Da wählen also Menschen gegen einen Teil ihrer Interessen. Woran liegt das? Hast du dafür eine Erklärung?Dass sie ausgerechnet ihr Heil bei einer Partei suchen, die eher Wirtschaftslibertär ist, das lässt mich staunen.
Es braucht keinen einzelnen Menschen, es braucht eine Regierung, die nicht nur redet sondern auch mal umsetzt.Aber das ist nur ein Teil der Wähler dieser Partei. Die allermeisten sehnen sich wieder nach einem Führer, der durchgreift.
Das Problem ist darin verortet, dass du Menschen ihre Probleme nicht zugestehst, weil es für dich keine Probleme sind/sein dürfen.Du siehst also, wo du das Problem verortest und wo ich - in beiden Fällen ein Problem und doch zwei diametral zueinander stehende Lösungen.
Und wer sagt ob es legitime Probleme sind oder nicht?Anideos hat hier mitnichten geschrieben, dsss alle von den Demokratiefeinden aufgeführten Problemen keine 'echten' wären - sondern eben nur manche.
Ein Österreichisches Beispiel für so einen Sturm im Wasserglas bzw erfundenes Problem wäre die drohende Abschaffung des Bargeldes, bei dem sich die FPÖ als großer Beschützer aufspielen und sogar die Verfassung für ihr Spiel missbrauchen wollte.
Eine andere Kategorie stellen die unlösbaren Probleme dar. Keine Regierung kann es allen recht machen. Die Demokratiefeinde wollen die, die sich aktuell benachteiligt fühlen, für ihre Aushöhlung der Demokratie begeistern. Unsere Demokratie wird 'System' genannt und negativ konnotiert, wobei die selbst Teil davon sind, sich aber als Bekämpfer stilisieren wollen.
Ähnlich wie sich der Österreichische Großgrundbesitzer oder der Amerikanische Milliardär als 'Kämpfer gegen die da oben' stilisieren woll(t)en. Das schlimmste ist, dass ihnen große Teile des Wahlvolkes dieses Schauspiel sogar abgenommen haben.
Eine Dritte Kategorie wären jene Probleme, die tatsächlich durch eine 'bessere Politik' gelöst oder zumindest in Richtung Lösung bearbeitet werden könnten. Aber bislang hat die FPÖ nicht gezeigt, dass sie irgendetwas besser könnte als die Parteien, die sie bekämpft.
Erklär mir bitte warum das Wählen einer Partei, in einem demokratischen Prozess, eine Radikalisierung darstellt?Wenn man schaut, wieviele Nichtmuslime afd wählen und sich dadurch als anfällig für Radikalisierung zeigen....
Anideos bestimmt, welche Problme für ihn legitim sind und welche nicht.Und wer sagt ob es legitime Probleme sind oder nicht?
Nein. Ein Problem nicht lösen zu können heißt nicht, es nicht aufgegriffen zu haben.Diese Themen kann die FPÖ oder auch AFD ja nur aufgreifen, weil sie von anderen Parteien nicht aufgegriffen werden.
FPÖ und afd beweisen das Gegenteil.Sind Themen besetzt und klar abgesteckt, kann da auch eine FPÖ oder AFD nichts machen.
Es alen recht zu machen, beispielsweise.Was ist ein unlösbares Problem?
Erstens, die Suche nach Lösungen für unlosbare Probleme verschwendet Zeit, die für die Lösung lösbarer Probleme besser genutzt würde. Zweitens suchen FPÖ und afd nicht nach Lösungen. Sie jammern und schimpfen nur undifferenziert über Probleme und werfen anderen vor, sie nicht zu lösen - und präsentieren selbst nur Sündenböcke.Es ist die Aufgabe Probleme zu lösen, also ist es nicht verboten Lösungen zu suchen und diese auch umzusetzen.
Die Demokratie ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel, um Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit und Wohlstand zu maximieren. Daher sind 'unsere' Demokratien auch keine absoluten, ideale Demokratien. Stichwort 'Minderheitenschutz'. Und auch nicht umsonst brauchen Verfassungsänderungen mehr als eine einfache Mehrheit im Parlament.Du siehst aber schon was derzeit alle anderen Parteien machen (gerade in Deutschland)? Hier wird die Demokratie ausgehölt nur damit bei einem kommenden Erfolg der AFD nicht die Macht abgegeben werden muss. Und andere nennt man dann Demokratiefeinde.
Was hat die FPÖ noch nie gezeigt?Ok, die FPÖ hat es noch nie gezeigt. Andere Parteien haben es gezeigt und können es nicht. Da hat man schon dem Beweis. Warum sollte man also immer noch an die Lösungskompetenz dieser Parteien glauben?
Da ist sicher viel Hoffnung dabei und vieles würde unter FPÖ/AFD nicht anders ablaufen. Aber dieser Wunsch nach Veränderung ist ja von den anderen Parteien gemacht.
Wenn die Partei radikal ist, ist ihr Zulauf ein Zeichen für Radikalität.Erklär mir bitte warum das Wählen einer Partei, in einem demokratischen Prozess, eine Radikalisierung darstellt?
Siehe oben.Man gibt die Stimme einer Partei weil man hofft, die eigenen Interessen werden dadurch besser durchgesetzt. Was genau ist daran eine Radikalsierung?
Das kann man sicherlich, aber das wäre sehr dumm, denn man versiegelt dabei die Quelle, aus der man trinkt.Man kann auch Kritik üben, wenn man davon positiv betroffen ist und Vorteile daraus zieht. Das nennt sich dann Objektivität.
Von welchem Land sprechen wir jetzt? Von deinem oder von meinem? In meinem Land ist eine konservative Regierung gerade in Aktion, denn der ehemals sozialdemokratische Juniorpartner tritt kaum in Erscheinung. Wenn es in meinem Land eine linksliberale Politik gäbe, dann wären nicht ausgerechnet die Arbeiter unzufrieden und würden nicht ausgerechnet bei der AfD ihr Glück suchen.Die Stimmung im Land ist rechts-konservativ. Warum ist dann eine links-liberale Regierung im Amt?
Die Menschen wählen rechte und konservative Parteien und bekommen links-liberale Politik. Vielleicht ja ein Grund, wieso dann gewisse Parteien Zulauf haben.
Es sind zunächst einmal nicht "die Menschen", die sich nicht ernstgenommen fühlen, sonst hätten wir eine ganz andere Regierung. Es sind bestimmte Gruppen, die ernster genommen werden wollen als das der Fall ist und deshalb leichte Opfer der Populisten sind.Es geht darum, dass sich die Menschen ernst genommen fühlen. Man muss nicht alle Probleme lösen und kann das auch nicht (selbst wenn die Politiker und Parteien immer den Eindruck erwecken wollen). Die Menschen erwarten nicht alles, sie erwarten nur das Mindeste und nicht einmal das wird umgesetzt. Da kann man die Meschen schon verstehen wieso sie enttäuscht sind und sich andere Parteien suchen.
Wenn du die AfD-Wähler meinst, dann habe ich die Erklärung bereits vorgelegt. Sie haben keine Ahnung, was libertär bedeutet. Sie wollen nur etwas Anderes als das Bisherige. Hinzukommt, dass auch die Arbeiter sich nicht mehr von der SPD vertreten fühlen und den Populisten zum Opfer fallen, denn sie ist darauf spezialisiert, einfache Lösungen zu komplexen Problemen zu bieten. Dass dir das nicht einleuchtet, das glaube ich dir nicht, denn das war sicherlich nur eine rhetorische Frage...Ja mich auch. Und oft sind die Parteien auch noch in ganz anderen Bereichen "gegen" ihre Wähler. Da wählen also Menschen gegen einen Teil ihrer Interessen. Woran liegt das? Hast du dafür eine Erklärung?
Die Zusammenstellung einer solchen Regierung, die deinen Vorstellungen entspricht, würde mich brennend interessieren...Es braucht keinen einzelnen Menschen, es braucht eine Regierung, die nicht nur redet sondern auch mal umsetzt.
Ich gestehe den Menschen voll und ganz ihre Probleme zu, denn sie haben zweifelsohne welche. Ich kann lediglich nicht nachvollziehen, warum sie die Lösung ihrer Probleme ausgerechnet von der AfD erwarten, denn sie hat noch nie ein Problem gelöst - nicht einmal ihre eigenen. Sie kann nur Probleme hochpushen, um Ängste zu schüren, so irrational sie auch sein mögen. Eins davon ist die Islamisierung Deutschlands.Das Problem ist darin verortet, dass du Menschen ihre Probleme nicht zugestehst, weil es für dich keine Probleme sind/sein dürfen.
Du schaffst es nicht dich in andere Menschen, andere Umstände,... hineinzuversetzen und zu realisieren, dass es andere Umstände gibt, wie deine eigenen. Daraus entstehen dann nämlich andere Meinungen und Ansichten. Das ist völlig normal und nichts außergewöhnliches. Und schon gar nichts negatives. Für dich darf das aber nicht sein. Würdest du mit diesem Anspruch an die Sache herangehen, wäre das eine super Voraussetzung. Du siehst es aber als Begründung an, nichts zu tun. Genau das ist der falsche Weg.
Normalerweise sollte das ein Anreiz sein, es für alle besser zu machen, damit die dir unbeliebten Meinungen erst gar nicht entstehen. Und genau hier gehst du genau wie die meisten Parteien vor. Du arbeitest nicht daran die Umgebung der Menschen zu verändern, du sprichst ihnen nur ihre Erfahrungen ab.
Die Demokratie in Deutschland wird nicht dadurch ausgehöhlt, dass man eine Verfassungsfeindliche, rechtsextreme Partei nicht an die Macht lässt, sondern sie wird zerstört, wenn man sie an die Macht lässt. Soll ich dir die Geschichte unseres Landes beibringen?Du siehst aber schon was derzeit alle anderen Parteien machen (gerade in Deutschland)? Hier wird die Demokratie ausgehölt nur damit bei einem kommenden Erfolg der AFD nicht die Macht abgegeben werden muss. Und andere nennt man dann Demokratiefeinde.
Ja und dann spricht er anderen ihre Erfahrungen ab. Heißt, nur wer so empfindet wie er, hat das Recht seine Probleme vorzutragen. Alle anderen sollen ruhig sein und dankbar sein.Anideos bestimmt, welche Problme für ihn legitim sind und welche nicht.
Man kann versuchen jedes Problem zu lösen. Man wird es in den seltensten Fällen zu 100 schaffen, man wird es auch nicht jeden Recht machen können. aber man muss eben sehen, dass man sich dafür interessiert hat und sich dafür eingesetzt hat. Da wären die meisten Menschen ja schon dankbar.Nein. Ein Problem nicht lösen zu können heißt nicht, es nicht aufgegriffen zu haben.
Weil nur reden über ein Thema eben nicht ausreicht.FPÖ und afd beweisen das Gegenteil.
Hör auf mit dem "allen Recht zu machen", das fordert niemand. Man wird es auch nur in den wenigsten Fällen hinbekommen ein Problem zu 100% lösen zu können. Aber nur weil ich das in Vorhinein weiß, geh ich das Problem doch erst gar nicht an.Es alen recht zu machen, beispielsweise.
Einen funktionierenden Sozialstaat zu haben, ohne die Gesellschaft ihn finanzieren zu lassen. Freiheit des Einen zu garantieren ohne die Freiheit des Anderen einzuschränken. Umweltschutz zu betreiben ohne die Wirtschaft einzuschränken. Individualismus zu fördern ohne Solidarität zu opfern. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.
Es sind unlösbare Probleme für diejenigen, die sie nicht lösen wollen. Lass ich die Probleme liegen, greift sie eben eine Partei auf. Migration = FPÖ, Umweltschutz = Grüne,... Sich dann darüber aufzuregen, dass es eine Partei gibt, die diese Probleme voranstellt, kann ich doch nicht kritisieren. Es steht ja jeder Partei frei etwas dagegen zu machen.Erstens, die Suche nach Lösungen für unlosbare Probleme verschwendet Zeit, die für die Lösung lösbarer Probleme besser genutzt würde. Zweitens suchen FPÖ und afd nicht nach Lösungen. Sie jammern und schimpfen nur undifferenziert über Probleme und werfen anderen vor, sie nicht zu lösen - und präsentieren selbst nur Sündenböcke.
Versuchen ist mal eine Unterstellung. Von mir aus gehen wir davon aus, dass sie es wollen.FPÖ und afd versuchen, die Freiheiten, die unser demokratisches System allen bietet dazu zu nutzen, sie auszuhöhlen, um ihrem eigenen System den Weg zu bereiten. So wie es auch die Populisten in manchen Ländern (Türkei, Polen, USA, Ungarn, ....) gemacht haben. Daher bezeichnet man sie auch zurecht als Demokratiefeinde, während diese verlogen jene als Demokratiefeinde bezeichnen wollen, die sie daran hindern.
Ja sicher ist das Jammern auf hohem Niveau aber das heißt ja nicht, es gibt gar keine Probleme. Wenn man weiterhin nur zusieht, wird man nicht mehr lange dieses Niveau halten können. Schau dir die deutsche Wirtschaft an, da kracht es an allen Ecken. Natürlich ist sie dennoch noch stark, Frage ist nur wie lange noch wenn man so weitermacht.Unsere Länder liegen weltweit bezüglich Lebensqualität im Spitzenfeld. Da hat man schon den Beweis, dass sie Probleme offensichtlich ganz gut lösen können.
FPÖ und afd wollen uns das Gegenteil vorlügen. Bei dir haben sie damit Erfolg.