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Migration Deutschland

Wenn man schaut, wieviele Nichtmuslime afd wählen und sich dadurch als anfällig für Radikalisierung zeigen....
 
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Nur dann hättest du jedoch einen Grund, Klientelpolitik zu beklagen oder wenn sonst irgendwie mehrfacher Millionär wärst.
Man kann auch Kritik üben, wenn man davon positiv betroffen ist und Vorteile daraus zieht. Das nennt sich dann Objektivität.
In Demokratien ist es üblich, dass die Regierungen wechseln, weil sich neue Mehrheiten ergeben haben, das ist kein Kennzeichen besserer oder schlechterer Demokratien, sondern erfolgreicher oder weniger erfolgreicher Parteien. Die Stimmungen in der Bevölkerung ändern sich mit den im Land herrschenden Zuständen, sei es wirtschaftlicher oder sonstiger Natur.
Die Stimmung im Land ist rechts-konservativ. Warum ist dann eine links-liberale Regierung im Amt?
Die Menschen wählen rechte und konservative Parteien und bekommen links-liberale Politik. Vielleicht ja ein Grund, wieso dann gewisse Parteien Zulauf haben.
Keine Regierung kann es allen rechtmachen - am wenigsten denen, die alles von der Politik erwarten.
Es geht darum, dass sich die Menschen ernst genommen fühlen. Man muss nicht alle Probleme lösen und kann das auch nicht (selbst wenn die Politiker und Parteien immer den Eindruck erwecken wollen). Die Menschen erwarten nicht alles, sie erwarten nur das Mindeste und nicht einmal das wird umgesetzt. Da kann man die Meschen schon verstehen wieso sie enttäuscht sind und sich andere Parteien suchen.
Dass sie ausgerechnet ihr Heil bei einer Partei suchen, die eher Wirtschaftslibertär ist, das lässt mich staunen.
Ja mich auch. Und oft sind die Parteien auch noch in ganz anderen Bereichen "gegen" ihre Wähler. Da wählen also Menschen gegen einen Teil ihrer Interessen. Woran liegt das? Hast du dafür eine Erklärung?
Aber das ist nur ein Teil der Wähler dieser Partei. Die allermeisten sehnen sich wieder nach einem Führer, der durchgreift.
Es braucht keinen einzelnen Menschen, es braucht eine Regierung, die nicht nur redet sondern auch mal umsetzt.
Du siehst also, wo du das Problem verortest und wo ich - in beiden Fällen ein Problem und doch zwei diametral zueinander stehende Lösungen.
Das Problem ist darin verortet, dass du Menschen ihre Probleme nicht zugestehst, weil es für dich keine Probleme sind/sein dürfen.
Du schaffst es nicht dich in andere Menschen, andere Umstände,... hineinzuversetzen und zu realisieren, dass es andere Umstände gibt, wie deine eigenen. Daraus entstehen dann nämlich andere Meinungen und Ansichten. Das ist völlig normal und nichts außergewöhnliches. Und schon gar nichts negatives. Für dich darf das aber nicht sein. Würdest du mit diesem Anspruch an die Sache herangehen, wäre das eine super Voraussetzung. Du siehst es aber als Begründung an, nichts zu tun. Genau das ist der falsche Weg.
Normalerweise sollte das ein Anreiz sein, es für alle besser zu machen, damit die dir unbeliebten Meinungen erst gar nicht entstehen. Und genau hier gehst du genau wie die meisten Parteien vor. Du arbeitest nicht daran die Umgebung der Menschen zu verändern, du sprichst ihnen nur ihre Erfahrungen ab.
 
Anideos hat hier mitnichten geschrieben, dsss alle von den Demokratiefeinden aufgeführten Problemen keine 'echten' wären - sondern eben nur manche.
Ein Österreichisches Beispiel für so einen Sturm im Wasserglas bzw erfundenes Problem wäre die drohende Abschaffung des Bargeldes, bei dem sich die FPÖ als großer Beschützer aufspielen und sogar die Verfassung für ihr Spiel missbrauchen wollte.

Eine andere Kategorie stellen die unlösbaren Probleme dar. Keine Regierung kann es allen recht machen. Die Demokratiefeinde wollen die, die sich aktuell benachteiligt fühlen, für ihre Aushöhlung der Demokratie begeistern. Unsere Demokratie wird 'System' genannt und negativ konnotiert, wobei die selbst Teil davon sind, sich aber als Bekämpfer stilisieren wollen.
Ähnlich wie sich der Österreichische Großgrundbesitzer oder der Amerikanische Milliardär als 'Kämpfer gegen die da oben' stilisieren woll(t)en. Das schlimmste ist, dass ihnen große Teile des Wahlvolkes dieses Schauspiel sogar abgenommen haben.

Eine Dritte Kategorie wären jene Probleme, die tatsächlich durch eine 'bessere Politik' gelöst oder zumindest in Richtung Lösung bearbeitet werden könnten. Aber bislang hat die FPÖ nicht gezeigt, dass sie irgendetwas besser könnte als die Parteien, die sie bekämpft.
Und wer sagt ob es legitime Probleme sind oder nicht?
Diese Themen kann die FPÖ oder auch AFD ja nur aufgreifen, weil sie von anderen Parteien nicht aufgegriffen werden. Sind Themen besetzt und klar abgesteckt, kann da auch eine FPÖ oder AFD nichts machen.

Was ist ein unlösbares Problem? Es ist die Aufgabe Probleme zu lösen, also ist es nicht verboten Lösungen zu suchen und diese auch umzusetzen.
Du siehst aber schon was derzeit alle anderen Parteien machen (gerade in Deutschland)? Hier wird die Demokratie ausgehölt nur damit bei einem kommenden Erfolg der AFD nicht die Macht abgegeben werden muss. Und andere nennt man dann Demokratiefeinde.

Ok, die FPÖ hat es noch nie gezeigt. Andere Parteien haben es gezeigt und können es nicht. Da hat man schon dem Beweis. Warum sollte man also immer noch an die Lösungskompetenz dieser Parteien glauben?
Da ist sicher viel Hoffnung dabei und vieles würde unter FPÖ/AFD nicht anders ablaufen. Aber dieser Wunsch nach Veränderung ist ja von den anderen Parteien gemacht.
 
Wenn man schaut, wieviele Nichtmuslime afd wählen und sich dadurch als anfällig für Radikalisierung zeigen....
Erklär mir bitte warum das Wählen einer Partei, in einem demokratischen Prozess, eine Radikalisierung darstellt?

Man gibt die Stimme einer Partei weil man hofft, die eigenen Interessen werden dadurch besser durchgesetzt. Was genau ist daran eine Radikalsierung?
 
Und wer sagt ob es legitime Probleme sind oder nicht?
Anideos bestimmt, welche Problme für ihn legitim sind und welche nicht.
Diese Themen kann die FPÖ oder auch AFD ja nur aufgreifen, weil sie von anderen Parteien nicht aufgegriffen werden.
Nein. Ein Problem nicht lösen zu können heißt nicht, es nicht aufgegriffen zu haben.
Sind Themen besetzt und klar abgesteckt, kann da auch eine FPÖ oder AFD nichts machen.
FPÖ und afd beweisen das Gegenteil.
Was ist ein unlösbares Problem?
Es alen recht zu machen, beispielsweise.
Einen funktionierenden Sozialstaat zu haben, ohne die Gesellschaft ihn finanzieren zu lassen. Freiheit des Einen zu garantieren ohne die Freiheit des Anderen einzuschränken. Umweltschutz zu betreiben ohne die Wirtschaft einzuschränken. Individualismus zu fördern ohne Solidarität zu opfern. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.
Es ist die Aufgabe Probleme zu lösen, also ist es nicht verboten Lösungen zu suchen und diese auch umzusetzen.
Erstens, die Suche nach Lösungen für unlosbare Probleme verschwendet Zeit, die für die Lösung lösbarer Probleme besser genutzt würde. Zweitens suchen FPÖ und afd nicht nach Lösungen. Sie jammern und schimpfen nur undifferenziert über Probleme und werfen anderen vor, sie nicht zu lösen - und präsentieren selbst nur Sündenböcke.
Du siehst aber schon was derzeit alle anderen Parteien machen (gerade in Deutschland)? Hier wird die Demokratie ausgehölt nur damit bei einem kommenden Erfolg der AFD nicht die Macht abgegeben werden muss. Und andere nennt man dann Demokratiefeinde.
Die Demokratie ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel, um Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit und Wohlstand zu maximieren. Daher sind 'unsere' Demokratien auch keine absoluten, ideale Demokratien. Stichwort 'Minderheitenschutz'. Und auch nicht umsonst brauchen Verfassungsänderungen mehr als eine einfache Mehrheit im Parlament.
FPÖ und afd versuchen, die Freiheiten, die unser demokratisches System allen bietet dazu zu nutzen, sie auszuhöhlen, um ihrem eigenen System den Weg zu bereiten. So wie es auch die Populisten in manchen Ländern (Türkei, Polen, USA, Ungarn, ....) gemacht haben. Daher bezeichnet man sie auch zurecht als Demokratiefeinde, während diese verlogen jene als Demokratiefeinde bezeichnen wollen, die sie daran hindern.

So wie manch Amokläufer die sie überwältigende Polizei als 'brutal' bezeichnen will.
Ok, die FPÖ hat es noch nie gezeigt. Andere Parteien haben es gezeigt und können es nicht. Da hat man schon dem Beweis. Warum sollte man also immer noch an die Lösungskompetenz dieser Parteien glauben?
Da ist sicher viel Hoffnung dabei und vieles würde unter FPÖ/AFD nicht anders ablaufen. Aber dieser Wunsch nach Veränderung ist ja von den anderen Parteien gemacht.
Was hat die FPÖ noch nie gezeigt?

Unsere Länder liegen weltweit bezüglich Lebensqualität im Spitzenfeld. Da hat man schon den Beweis, dass sie Probleme offensichtlich ganz gut lösen können.
FPÖ und afd wollen uns das Gegenteil vorlügen. Bei dir haben sie damit Erfolg.
 
Erklär mir bitte warum das Wählen einer Partei, in einem demokratischen Prozess, eine Radikalisierung darstellt?
Wenn die Partei radikal ist, ist ihr Zulauf ein Zeichen für Radikalität.
Politische Standpunkte sind nicht dasselbe wie Wahlsysteme. Wäre es für dich nicht auch radikal, wenn eine Partei das Volk 'ganz demokratisch' abstimmen ließe, ob alle Menschen mit einer gewissen Augenfarbe getöten werden sollten?
Man gibt die Stimme einer Partei weil man hofft, die eigenen Interessen werden dadurch besser durchgesetzt. Was genau ist daran eine Radikalsierung?
Siehe oben.
 
Man kann auch Kritik üben, wenn man davon positiv betroffen ist und Vorteile daraus zieht. Das nennt sich dann Objektivität.
Das kann man sicherlich, aber das wäre sehr dumm, denn man versiegelt dabei die Quelle, aus der man trinkt.
Davon abgesehen, du wirst doch jetzt nicht behaupten wollen, das die Wähler dieser rechtsextremen Parteien aus sozialistischen Beweggründen diese Parteien wählen? Klientelpolitik betreiben wirtschaftsliberale Parteien und diese rechtsextremen Parteien sind sogar wirtschaftslibertär.
Die Stimmung im Land ist rechts-konservativ. Warum ist dann eine links-liberale Regierung im Amt?
Die Menschen wählen rechte und konservative Parteien und bekommen links-liberale Politik. Vielleicht ja ein Grund, wieso dann gewisse Parteien Zulauf haben.
Von welchem Land sprechen wir jetzt? Von deinem oder von meinem? In meinem Land ist eine konservative Regierung gerade in Aktion, denn der ehemals sozialdemokratische Juniorpartner tritt kaum in Erscheinung. Wenn es in meinem Land eine linksliberale Politik gäbe, dann wären nicht ausgerechnet die Arbeiter unzufrieden und würden nicht ausgerechnet bei der AfD ihr Glück suchen.
Wie wäre es damit, dass wir endlich die Parteien, die wir meinen, beim Namen nennen? Oder kennst du sich vielleicht bei unseren Parteien nicht so gut aus?
Es geht darum, dass sich die Menschen ernst genommen fühlen. Man muss nicht alle Probleme lösen und kann das auch nicht (selbst wenn die Politiker und Parteien immer den Eindruck erwecken wollen). Die Menschen erwarten nicht alles, sie erwarten nur das Mindeste und nicht einmal das wird umgesetzt. Da kann man die Meschen schon verstehen wieso sie enttäuscht sind und sich andere Parteien suchen.
Es sind zunächst einmal nicht "die Menschen", die sich nicht ernstgenommen fühlen, sonst hätten wir eine ganz andere Regierung. Es sind bestimmte Gruppen, die ernster genommen werden wollen als das der Fall ist und deshalb leichte Opfer der Populisten sind.
Du sprichst immer wieder von "den Menschen" und ich weiß nicht, wen du damit meinst. Ich fühle mich dabei beispielsweise gar nicht angesprochen und die Menschen, die ich kenne, auch nicht.
Ja mich auch. Und oft sind die Parteien auch noch in ganz anderen Bereichen "gegen" ihre Wähler. Da wählen also Menschen gegen einen Teil ihrer Interessen. Woran liegt das? Hast du dafür eine Erklärung?
Wenn du die AfD-Wähler meinst, dann habe ich die Erklärung bereits vorgelegt. Sie haben keine Ahnung, was libertär bedeutet. Sie wollen nur etwas Anderes als das Bisherige. Hinzukommt, dass auch die Arbeiter sich nicht mehr von der SPD vertreten fühlen und den Populisten zum Opfer fallen, denn sie ist darauf spezialisiert, einfache Lösungen zu komplexen Problemen zu bieten. Dass dir das nicht einleuchtet, das glaube ich dir nicht, denn das war sicherlich nur eine rhetorische Frage...
Es braucht keinen einzelnen Menschen, es braucht eine Regierung, die nicht nur redet sondern auch mal umsetzt.
Die Zusammenstellung einer solchen Regierung, die deinen Vorstellungen entspricht, würde mich brennend interessieren...
Das Problem ist darin verortet, dass du Menschen ihre Probleme nicht zugestehst, weil es für dich keine Probleme sind/sein dürfen.
Du schaffst es nicht dich in andere Menschen, andere Umstände,... hineinzuversetzen und zu realisieren, dass es andere Umstände gibt, wie deine eigenen. Daraus entstehen dann nämlich andere Meinungen und Ansichten. Das ist völlig normal und nichts außergewöhnliches. Und schon gar nichts negatives. Für dich darf das aber nicht sein. Würdest du mit diesem Anspruch an die Sache herangehen, wäre das eine super Voraussetzung. Du siehst es aber als Begründung an, nichts zu tun. Genau das ist der falsche Weg.
Normalerweise sollte das ein Anreiz sein, es für alle besser zu machen, damit die dir unbeliebten Meinungen erst gar nicht entstehen. Und genau hier gehst du genau wie die meisten Parteien vor. Du arbeitest nicht daran die Umgebung der Menschen zu verändern, du sprichst ihnen nur ihre Erfahrungen ab.
Ich gestehe den Menschen voll und ganz ihre Probleme zu, denn sie haben zweifelsohne welche. Ich kann lediglich nicht nachvollziehen, warum sie die Lösung ihrer Probleme ausgerechnet von der AfD erwarten, denn sie hat noch nie ein Problem gelöst - nicht einmal ihre eigenen. Sie kann nur Probleme hochpushen, um Ängste zu schüren, so irrational sie auch sein mögen. Eins davon ist die Islamisierung Deutschlands.
Ich habe gestern gemeinsam mit meiner Frau das neueröffnete Dokumentationszentrum zum Thema Nationalsozialismus in Nürnberg besucht.
Es war eindrucksvoll zu sehen, wie die Nazis vermeintliche Probleme hochpushten und das Feindbild war damals das Judentum. Solche Parteien brauchen Feindbilder, denn die Menschen wollen ihre persönlichen Probleme adressieren und dadurch von sich selbst als Schuldigen ablenken. Die Lösung, die die Nazis am Ende präsentiert haben, die kennt inzwischen die ganze Welt.
Bevor du mir also noch weiteres unterstellst: Ich stelle mich meinen Problemen und versuche sie nicht anderen in die Schuhe zu schieben. Das hat den Vorteil, dass ich anschließend stolz bin, wenn ich es geschafft habe, sie selbst zu lösen. Wenn ich es nicht schaffe, dann habe ich eben etwas falsch gemacht und habe aus meinen Fehlern gelernt, aber das waren meine eigenen Fehler und das sind meine eigenen Erfahrungen, um die ich anschließend reicher war.
Die Politik ist dazu da, um die Rahmenbedingungen für die Lösung meiner Probleme zu schaffen und nicht, um meine Probleme zu lösen. So bin ich aufgewachsen und so habe ich mein ganzes Leben lang verfahren - mit Erfolgen und Rückschlägen, denn sie gehören beide zum Leben.
 
Du siehst aber schon was derzeit alle anderen Parteien machen (gerade in Deutschland)? Hier wird die Demokratie ausgehölt nur damit bei einem kommenden Erfolg der AFD nicht die Macht abgegeben werden muss. Und andere nennt man dann Demokratiefeinde.
Die Demokratie in Deutschland wird nicht dadurch ausgehöhlt, dass man eine Verfassungsfeindliche, rechtsextreme Partei nicht an die Macht lässt, sondern sie wird zerstört, wenn man sie an die Macht lässt. Soll ich dir die Geschichte unseres Landes beibringen?
 
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Anideos bestimmt, welche Problme für ihn legitim sind und welche nicht.
Ja und dann spricht er anderen ihre Erfahrungen ab. Heißt, nur wer so empfindet wie er, hat das Recht seine Probleme vorzutragen. Alle anderen sollen ruhig sein und dankbar sein.
Nein. Ein Problem nicht lösen zu können heißt nicht, es nicht aufgegriffen zu haben.
Man kann versuchen jedes Problem zu lösen. Man wird es in den seltensten Fällen zu 100 schaffen, man wird es auch nicht jeden Recht machen können. aber man muss eben sehen, dass man sich dafür interessiert hat und sich dafür eingesetzt hat. Da wären die meisten Menschen ja schon dankbar.
FPÖ und afd beweisen das Gegenteil.
Weil nur reden über ein Thema eben nicht ausreicht.
Schau dir mal einige Reden von Politikern an. Interviews, Talkshows,... da sitzen dann Politiker mit hohen Ämtern und aus der Regierung und stellen sich hin und fordern etwas, dies und das müsse man machen,... Was wird da von wem gefordert? Diese Leute sind in der Verantwortung und tun nichts.
Na da fällt es anderen ja leicht zu kritisieren, ist ja auch bei anderen Oppositionsparteien so. Gründe stürzen sich ja auch darauf. Und das zurecht.
Es alen recht zu machen, beispielsweise.
Einen funktionierenden Sozialstaat zu haben, ohne die Gesellschaft ihn finanzieren zu lassen. Freiheit des Einen zu garantieren ohne die Freiheit des Anderen einzuschränken. Umweltschutz zu betreiben ohne die Wirtschaft einzuschränken. Individualismus zu fördern ohne Solidarität zu opfern. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.
Hör auf mit dem "allen Recht zu machen", das fordert niemand. Man wird es auch nur in den wenigsten Fällen hinbekommen ein Problem zu 100% lösen zu können. Aber nur weil ich das in Vorhinein weiß, geh ich das Problem doch erst gar nicht an.
"funktionierende Sozialstaat" funktioniert eben auch nur dann wenn ich Grenzen einhalte, sonst geht mir irgendwann das Geld aus.
Freiheit des einen muss man einschränken sonst ist ein friedliches Leben in einer Gesellschaft nicht möglich. Sieht man an jeder Ecke heutzutage und passiert viel zu wenig.
Umweltschutz muss ich mir leisten können und ich war immer der Meinung, das wird erst dann funktionieren wenn ich ein Geschäft draus mache. Dann profitiert auch die Wirtschaft davon und jeder zieht mit.
Wenn ich das Individuum über die Allgemeinheit stelle oder mich die Allgemeinheit gar nicht interessiert, schwindet auch der Zusammenhalt.
Ja die Liste ist lang - und deshalb tun wir jetzt gar nichts mehr weil man es ja "nicht allen recht machen kann" und es keine 100% Lösung gibt?

Erstens, die Suche nach Lösungen für unlosbare Probleme verschwendet Zeit, die für die Lösung lösbarer Probleme besser genutzt würde. Zweitens suchen FPÖ und afd nicht nach Lösungen. Sie jammern und schimpfen nur undifferenziert über Probleme und werfen anderen vor, sie nicht zu lösen - und präsentieren selbst nur Sündenböcke.
Es sind unlösbare Probleme für diejenigen, die sie nicht lösen wollen. Lass ich die Probleme liegen, greift sie eben eine Partei auf. Migration = FPÖ, Umweltschutz = Grüne,... Sich dann darüber aufzuregen, dass es eine Partei gibt, die diese Probleme voranstellt, kann ich doch nicht kritisieren. Es steht ja jeder Partei frei etwas dagegen zu machen.
Ja genauso wie jeder anderen Partei in Opposition. Selbst die Regierungsparteien jammern ja rum und fordern von anderen etwas zu machen:)

FPÖ und afd versuchen, die Freiheiten, die unser demokratisches System allen bietet dazu zu nutzen, sie auszuhöhlen, um ihrem eigenen System den Weg zu bereiten. So wie es auch die Populisten in manchen Ländern (Türkei, Polen, USA, Ungarn, ....) gemacht haben. Daher bezeichnet man sie auch zurecht als Demokratiefeinde, während diese verlogen jene als Demokratiefeinde bezeichnen wollen, die sie daran hindern.
Versuchen ist mal eine Unterstellung. Von mir aus gehen wir davon aus, dass sie es wollen.
Andere Parteien machen es und damit hast du kein Problem. Genau das ist für mich pure Heuchelei. Dir geht es nicht um die Sache sondern nur um deine Ansicht. Sonst müsste man das Verhalten nämlich immer kritisieren. Und ich kritisiere es jetzt und auch dann noch wenn es FPÖ/AFD machen würden. Weil das NIE gut ist. Nicht wenn es für meine Ansicht gut ist und auch nicht wenn es für andere gut ist. Das ist langfristig ein Problem für die Demokratie.
Unsere Länder liegen weltweit bezüglich Lebensqualität im Spitzenfeld. Da hat man schon den Beweis, dass sie Probleme offensichtlich ganz gut lösen können.
FPÖ und afd wollen uns das Gegenteil vorlügen. Bei dir haben sie damit Erfolg.
Ja sicher ist das Jammern auf hohem Niveau aber das heißt ja nicht, es gibt gar keine Probleme. Wenn man weiterhin nur zusieht, wird man nicht mehr lange dieses Niveau halten können. Schau dir die deutsche Wirtschaft an, da kracht es an allen Ecken. Natürlich ist sie dennoch noch stark, Frage ist nur wie lange noch wenn man so weitermacht.
Es ist keine Lüge wenn es Menschen gibt, die andere Erfahrungen gemacht haben. Daraus entsteht ihre Meinung. Eine Partei gibt vor, für eine gewisse Meinung einzustehen. Habe ich diese Meinung, steht man dieser Partei nahe und wählt sie eventuell. Den Menschen muss man nichts vorlügen, das kommt nicht von einer Partei, das kommt immer von unten, von den Menschen und geht dann zur Partei.
 
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