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Kapitalismus gut, Kommunismus schlecht?

Man kann natürlich die Augen verschließen, bis einem ein Dachziegel auf den Kopf fällt, verursacht vom nächsten Sturm, der mit Sicherheit noch kommt. Dann kann er natürlich nichts mehr daraus lernen, weil er die Augen nie wieder aufmachen kann.

Noch nie in der jüngeren Geschichte der Erde (und es sind immerhin einige Millionen Jahre) hat es in so kurzer Zeit, einen so massiven Zuwachs an Belastungen ihrer Atmosphäre gegeben, wie in den Letzten hundert Jahren. Wer glaubt, dass das ohne Folgen bleibt, will nichts wissen.

Ich lege, zu deinen Gunsten, deine Aussage als Provokation aus.

Welche genauen Datenangaben nimmst du dafür? Der Urmensch wird ja noch keine exakten Messangaben dir überlassen haben. Und auch höhere Kulturen sind in sich zusammen gebrochen, wegen Raubbau und Klimakatastrophen. Zur Not kann und konnte man sich ja immer wieder neue Standorte suchen. Oder Menschengruppen wurden total vernichtet durch was auch immer. Aber der Mensch bleibt, davon bin ich fest überzeugt. Eine geistige Kraft treibt unsere Triebe und das ist gut so!
 
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AW: Kapitalismus gut, Kommunismus schlecht?

Ist doch völlig egal, ob Kapitalismus, Kommunimus, Feudalismus etc - es gibt immer Gruppen, die wissen, wie sie ihr Schäfchen auf Kosten der Mehrheit ins Trockene bringen!
Und der Schaden für die Natur liegt nicht an einem bestimmten System, sondern daran, dass es möglich ist - dank Technik.
Nur das zunehmende Bewusstsein, dass wir uns selbst damit schaden, wird eine Veränderung bewirken.
Egal, in welchem System.

Technik kann aber auch klug eingesetzt werden und dient dem Menschen als geistigen Fortschritt. Oder willst du freiwillig zurück auf einem Baum und dein Leben dort ausharren? Weshalb ging eine Affenart runter von ihren Bäumen? Sicherlich weil sie nichts mehr zu fressen vorfanden, oder leckere Dinge unten erblickten. Die Neugier treibt unseren Geist an und aus Fehlern muss man lernen. Früher oder Später! ;)
 
Die Geisteshaltungen des Katholizismus und des Klassizismus finde ich eher gut, wenn auch nicht fehlerlos, dem Existentialismus kann wohl jeder der (über)leben will, nicht entkommen.

Die Freude ist eine der höchsten ideellen Werte.

Liebe Grüße

Zeili

Ich finde alle Geisteshaltungen gut, denn nur durch diese muss der Mensch durch, wenn er etwas völlig Neues erreichen will. Aus Fehlern wird man klug, drum ist ein Fehler nie genug!
 
Welche genauen Datenangaben nimmst du dafür? Der Urmensch wird ja noch keine exakten Messangaben dir überlassen haben. Und auch höhere Kulturen sind in sich zusammen gebrochen, wegen Raubbau und Klimakatastrophen. Zur Not kann und konnte man sich ja immer wieder neue Standorte suchen. Oder Menschengruppen wurden total vernichtet durch was auch immer. Aber der Mensch bleibt, davon bin ich fest überzeugt. Eine geistige Kraft treibt unsere Triebe und das ist gut so!
Du überraschst mich, Elemaus. Deinen Optimismus in Ehren, aber die Daten sind ziemlich eindeutig. Man hat die Möglichkeit durch Untersuchung von Gesteinsschichten, Sedimenten und Bohrkernen aus dem ewigen Eis, ziemlich genau klimatische und atmosphärische Veränderungen aus längst vergangenen Epochen der Erdgeschichte zu datieren und deren Umfang zu dokumentieren. Der Unterschied zwischen früher und heute ist, dass die heutigen Veränderungen vom Menschen verursacht sind und diesmal global. Ob der Mensch eine Klimakatastrophe überlebt oder nicht, sei dahingestellt, aber du siehst doch, dass man heute schon nicht mal bereit ist Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Auch wenn die Klimakatastrophe nur einzelne Regionen treffen sollte, wer würde diese „Wirtschaftsflüchtlinge“ aufnehmen, wenn sie ihre Region verlassen müssten, weil ein Überleben dort nicht mehr möglich ist? Oder anders gefragt: welche Region wäre es wert zu überleben und welche nicht?
 
Du überraschst mich, Elemaus. Deinen Optimismus in Ehren, aber die Daten sind ziemlich eindeutig. Man hat die Möglichkeit durch Untersuchung von Gesteinsschichten, Sedimenten und Bohrkernen aus dem ewigen Eis, ziemlich genau klimatische und atmosphärische Veränderungen aus längst vergangenen Epochen der Erdgeschichte zu datieren und deren Umfang zu dokumentieren. Der Unterschied zwischen früher und heute ist, dass die heutigen Veränderungen vom Menschen verursacht sind und diesmal global. Ob der Mensch eine Klimakatastrophe überlebt oder nicht, sei dahingestellt, aber du siehst doch, dass man heute schon nicht mal bereit ist Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Auch wenn die Klimakatastrophe nur einzelne Regionen treffen sollte, wer würde diese „Wirtschaftsflüchtlinge“ aufnehmen, wenn sie ihre Region verlassen müssten, weil ein Überleben dort nicht mehr möglich ist? Oder anders gefragt: welche Region wäre es wert zu überleben und welche nicht?

Mit den Untersuchungen von Gesteinsschichten habe ich mich auch schon etwas belesen, aber auch mit den Untergängen von Großmächten. (Waldrodungen und vieles mehr.) Ebenso ist auch viel Wissen über Technik verloren gegangen, aus verschiedenen Gründen. Also sehe ich keine Gefahr im totalen Aussterben der Menschheit. Einige Menschengruppen werden es immer überleben, dass zeigt die Weltgeschichte klar und deutlich. Wieviel Menschen in den Anfängen der Menschen wirklich gelebt haben, ist mir nicht bekannt. Dir etwa? Verlorene Technik, was weißt du davon genau? Schau dir alleine die griechische Geschichte an, mit ihren Bauten. Du überraschst mich, mit deiner für mich primitiven Denkweise, der heutige Mensch stehe schlimmer da, als in der Vergangenheit.

Was du hier beschreibst sind die rasanten Entwicklungen in Großstädten und deren Folgen weltweit. In einem Turbokapitalismus entwickeln Menschen halt mehr Ängste vor einem sozialen Abstieg. Viele weitere Dinge kommen noch dazu. Für mich ist dies alles eher ein ständiges Wiederholen von Zuständen. Wenn Gruppen nicht bereit sind, fremde Gruppen aufzunehmen, führt dies wiederum zu Kriege. Mit Beginn der menschlichen Stammesgeschichte fing das Dilemma an.
 
Als es in einem anderen Forum mal um den Begriff 'Kommunismus' ging, fiel mir die Szene in der 'Feuerzangenbowle' ein, wo der Lehrer Bömmel sagt:
"Jetzt stelle mer uns mal janz dumm - wat is'ne Dampfmaschin'?" - etwas Ähnliches stellte ich mir auch hier vor; allerdings ist mir doch eher nur der
Tiroler Dialekt wirklich vertraut... :D

Hiaz stölln ma ins amoi gånz deppat - wås ischt dös, da Kommunismus?


Dös hoaßt, oanfåch gsågg, dass oan selm nix'n gheart, sundern ois Ålle mitanånda - sou wia's jå aa in da'r Heulich'n Schrift schtiaht, in da'r Apostelg'schicht.
Fia dö Heulich'n taat' dös natierli guat pass'n, wäu dö seind jå heuli und an'iada vagunnt an'iad'n ånda'n aa ois Guate und scheart si nit a sou um sei' oagane
Såch. Åba da Tuifl schlåft nita, und dear varsuacht ins ålli Stund' - wiar a's jå aa ban Hananias und da Saffira gmåcht håt in da Bibö. Oiso miassat'n Ålli oiwäu
Obåcht geb'm, dass Koana eppes fia si' selm auf'd Seit'n raamt - wäu dös oba nit geaht, de gånze Aupasserei, brauchat ma Putz' [Polizisten] aa dafia, und a
Regierung, dö wås af dö Putz' schaug', und no Putz', wås af d'Regierung schaug'n - no jå, bis ma ba'n Herrgott selm sein, wäu dear braucht jå koan Aupasser
mehra... Åba wia's da Tuifl håbm will - genau in' Herrgott mechten's jå åschåff'n, dö Kommunischtn - und dånn håmma jå af d'Letzt' neam'd meahr zan
Aupass'n - nåcha wirtschåft' hålt an'iada wieda hoamlich in'd oagane Tåschn... Oisou ischt da Kommunismus nit a sou fia'd gwehndligen Leit, ehnda a Såch'
fia'd Heulich'n - åba dö kemmen woll selm aa drauf, dass ma af da oaganen Såch nit a sou sitz'n brauchat - fia dö ischt eh lei dös Wörtl wås Nui's und nit dö
Såch selm... ;)
 
Chrrkschschhrrgrrrr

Ich verstehe das leider nur ungefähr - kannst du das mal für einen Wessidummi wie mich übersetzen bitte? :)
 
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OK - ganz schnell ;)

Das heißt, einfach gesagt, dass nichts mehr einem selbst gehört, sondern Alles Allen zusammen - so wie in der Heiligen Schrift, in der Apostelgeschichte.
Für die Heiligen würde das natürlich gut passen, denn die sind ja heilig, und jeder gönnt jedem Anderen ebenfalls alles Gute und kümmert sich nicht so sehr
um seinen eigenen Besitz. Aber der Teufel schläft nicht und versucht und zu jeder Stunde - so wie er es bei Hananias und Sapphira in der Bibel machte.
Daher müssten immer Alle darauf achten, dass keiner etwas für sich selbst zurückbehält. Da aber ein solches Bespitzeln nicht möglich ist, würde man Polizei
brauchen dafür; eine Regierung, die auf die Polizei achtet; und nochmals Polizisten, die die Regierung überwachen - und so weiter bis zu Gott selbst - denn
der braucht ja keine Überwachung mehr. Aber wie's dem Teufel gefällt - ebendiesen Gott wollen die Kommunisten ja abschaffen, und dann haben wir zuletzt
niemand mehr zum Überwachen. Danach würde eben Jeder wieder heimlich in die eigene Tasche wirtschaften... Also ist der Kommunismus nicht unbedingt
für die Normalsterblichen geeignet, sondern eher eine Sache für Heilige - aber die entdecken wohl selbst, dass man sich auf das persönliche Eigentum nicht
so sehr zu kaprizieren braucht - für sie ist nur das Wort neu und nicht die Sache selbst...
 
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