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Grüße aus Bayern

@MartinL
Nun hast du noch die Eigenschaft als dritten Aspekt ins Spiel gebracht, @Burkart hat auf Abstraktes hingewiesen. Wir müssen beim Begriff "Existenz" also differenzieren zwischen
  • Leben, Bewusstein, Geist
  • physische Gegenständlichkeit, Dinghaftigkeit
  • abstrakte Gegenstände
  • Eigenschaft, Qualität
"Wir" müssen nicht "differenzieren" nur weil "User" verschiedene Worte schreiben.
 
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Nein. Wie schlussfolgerst du das aus meiner Aussage ?
Nun, du schreibst: "wir müssen nicht differenzieren". Das kannst du nur mit Sicherheit wissen, wenn du eine brauchbare Definition für den Begriff "Existenz" vorweisen kannst, die allen Aspekten gerecht wird. Ansonsten müsstest du zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass "existieren" für ein physisches Objekt etwas anderes bedeutet als für einen abstrakten Gegenstand wie z.B. eine Zahl oder eine Vorstellung.
 
"Die Existenz geht der Essenz (dem Wesen) voraus."
Sartre

Das Wesen (Gewesene) ist Voraussetzung für Existenz.
MartinL
Wesen und Gewesenes ist für mich nicht dasselbe, auch wenn Ähnlichkeiten im Wortlaut offensichtlich sind. Ich muss aber gestehen, dass mir beide Statements unverständlich sind. Was genau Sartre mit seinem Wort meint, habe ich nicht verstanden. Ebenso wenig deine Entgegnung.

Dass das Gewesene in gewisser Weise Voraussetzung für das Aktuelle ist, ist naheliegend. Aber Existenz meint (bei Sartre) gewiss nicht einfach nur aktuell Vorhandenes. Dass die Existenz der Essenz vorausginge, ist bei Sartre kaum als zeitliches Nacheinander zu verstehen, während deine Gegenüberstellung von Gewesenem und Existierendem direkt eine zeitlich-kausale Struktur ausdrückt.

Wenn du magst, kannst du gerne etwas ausführlicher erklären, was du mit diesen beiden Sprüchen zum Ausdruck bringen willst.
 
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