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Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Dies ist nur dann logisch, wenn Du Soliton einen Grundsatz verwechselst mit einer Generalisierung.
Es ist also zu prüfen, was Zeilinger mit grundsätzlich meint und was Du darunter verstanden hast.
Danke für die besorgte Anmerkung. Es geht mich ja evtl. kaum was an, aber hast Du rotegraefin geprüft was einer Generalisierung und einem Grundsatz gemeinsam ist?

Da ich immer vom Unterbewussten und von der Seele ausgehe, weiß ich von mir sobald ein Soll und ein Muss auftaucht also eine Spur von Zwang vorhanden ist, findet die Seele und das Unterbewusstsein Mittel und Wege dies zu torpedieren.
Ja, die psychologischen Aspekte auf keinen Fall zu ignorieren ist logisch, wenn Logik und Menschen aufeinander treffen.

Die Vergangenheit hat kann ich nicht kontrollieren. Sie hat mich stark beeinflusst und ich habe so gut ich konnte darauf reagiert. Ich habe daraus meine Schlüsse gezogen und gelernt nur noch mir selber und dem Augenblick zu vertrauen.
Das kenne ich :)
:ironie: Wer weiß, vielleicht gibt es für reflektive Leute wie uns einen Grundkurs: "Verdrängen leicht gemacht - Vergessen für Anfänger".

lg Soliton
 
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AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Mit "man" meine ich die Mehrheit der denkenden Menschen.
Upps gibt es die?
Wenn Du das hier so schreibst, dann lasse ich mich gerne von moebius anstecken und behaupte:
"Alle Menschen können denken,
nur den meisten bleibt es erspart."

Ein gutes Prinzip und hohes Ideal.
Ach Du grüne Neune, jetzt wird doch tatsächlich der Hund in der Pfanne verrückt.
Frage liebst Du Dich selber Zeilinger?
Ich entsinne mich noch zu Beginn, meiner Zeit hier, dass Du gerade dies mir verbieten wolltest, mich selber zu lieben. Es war Dir zu egoistisch.
Prinzipien hasse ich wie die Beulenpest und von hohen Idealen habe ich die Nase gestrichen voll.
Eigentlich solltest Du als doch immer wieder ausgewiesener Christ dies als eine zu fördernde Selbstverständlichkeit sehen, meine ich jeden falls mit meinem kindlichen Gemüt.

. . . . meinen Leute, die noch nie eine Entscheidung treffen mussten. 51 % sind in einer Demokratie eine absolute Mehrheit. Das ist ein großer (menschlicher) Fortschritt gegenüber der Monarchie, in der 3 % bestimmten, was die restlichen 97 % zu machen hatten. Liebe Grüße Zeili
Aha! Mit anderen Worten meinst Du jetzt, dass ich noch nie eine Entscheidung getroffen habe ? Das finde ich aber ein starkes Stück und reichlich unverschämt.
Ich meine in der Monarchie waren die Rollen klarer verteilt und Freund und Feind konnte daher besser ausgemacht werden. Die Zeit ist aber entgültig vorbei. Leider immer noch nicht die Tendenz andere Menschen für das eigene Verhalten verantwortlich zu machen und auf Schwächere abzuschieben.
Ich habe ganz entschieden etwas gegen die Diktatur des Proletariats. Da haben nämlich lediglich die Hintern auf den Thronen gewechselt der Rest ist nach dem gleichen Muster abgelaufen. Duckmäusertum und Fahrradfahrer nach oben buckeln und nach unten treten ist doch noch reichlich im Gange und am allerliebsten von hinten durch die Brust ins Auge.

Da bedarf es schon viel Beobachtung und Geduld, um all die Raffinessen kennen zu lernen, wie der Mensch sich zum Wolf des Menschen macht und noch mehr Aufwand, wie dieses Übel zu stoppen ist.

Ich spreche Dich z.B. ganz konkret an und bin an Deiner ganz persönlichen Meinung interessiert und Deine Antwort für die ich Dir sehr dankbar bin weicht aus auf ein allgemeines Staetment, bei der ich Deine ganz persönliche Meinung vermisse.

Die Monarchie hat sich selber in Österreich wie in Deutschland vor mehr als 90 Jahren abgeschafft. Ich verstehe also nicht ganz warum Du etwas noch zur Sprache bringst, was vor 90 Jahren üblich gewesen ist? Ich habe keine Monarchie mehr erlebt wohl meine bürgerliche Großmutter, die ihr nach getrauert hat. Bei meinen adeligen Großeltern, war dies nie ein Thema. Ich glaube heute zu wissen, dass sie die glückliche Gabe hatten sich mit den Verhältnissen so zu arrangieren und dabei ihre Würde behalten konnten.

Während die andere Großmutter durch die Schrecken der Nachkriegszeit und die Vertreibung sich so viel Traumata angehäuft hatten, das sie keinen Menschen hatte der sie überhaupt verstand, falls es überhaupt einmal in ihrem Leben geschehen war.

:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Grundsätzlich ja, finde ich, weil es glaubwürdig macht bzw. die Glaubwürdigkeit erhält.


Die Glaubwürdigkeit hat doch eher der, der sich korrigieren, Fehler eingestehen kann; es gibt ja nie eine dauerhafte Wahrheit (außer jetzt Tod, Samenerguß und Bier).
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

"ich weiß, dass ich nix weiß,
aber du glaubst, dass du nix glaubst "
Jetzt nehme ich mir mal als erstes Deine Signatur vor, dissidentin.
Der erste Satz ist völlig okay, da bleibst Du dann neugierig und lernst hoffentlich zu wissen.
Der zweite Satz ist einfach eine Unverschämtheit und eine blödsinnige Unterstellung, die jeden aber auch jeden neurotisierenden Grabenkampf rechtfertigt.
Das ist meine Meinung dazu. Von solchen Unterstellungen wimmelt es nur so und diese Unterstellungen vergiften unser emotionales Klima sagenhaft.

okay - ich bin dafür die reichstagstruppe so wie sie jetzt ist abzuschaffen, für ne komplette offenlegung aller belange mit denen sich die politik beschäftigt (keine geheimen sitzungen oder themen) sowie für ne direkte demokratie, statt für parlamentarische.
Das ist ein toller Wunsch. Was bist Du bereit dafür zu tun, dass sich Dein Wunsch erfüllt?
hoffentlich nicht nur dir...
Schade und ich dachte es würde Dich freuen, dass ich Dir das so zurückmelde. So ist es also zu wenig! :bwaah:
jetzt formulierst du nicht positiv
Da ist richtig!
Das lerne ich gerade, dass das nix macht. Die meisten sind dann total beleidigt wenn ich dann auch noch begründe warum und wie ich es anders sehe.
aber wenns die angst ist einen fehler zu machen, die du hier als problematisch einstufst, dann entsteht die doch auch eher dann, wenn man allzuviel denkt bevor man sich eine entscheidung treffen traut.
Das Denken habe ich eben durch zu viele Misserfolge gelernt und ein gebranntes Kind scheut eben das Feuer.
er hat ne große chance von vornherein misstrauen in mir zu wecken...
Ja eben und dieses Misstrauen zu erkennen, dass es mit ich weiß nicht was für Vor- oder Nachurteilen meiner Mitmenschen zu tun hat und damit völlig mein gutes Bemühen und Handeln als nichtssagend unter den Teppich gekehrt wird, damit kämpfe ich wo ich es entdecke.
wobei ichs auch nicht so ganz pauschalisieren würde, weil ich trotzdem manchmal noch auf die genannten konsorten reinfalle - find beispielsweise renate künast cool, also schau mir ihre debatten sehr gerne an und bin da auch öfter als ich will down mit ihr.
Ich mag überhaupt keine Pauschalierungen sie verführen schwache Gemüter zu denen ich mich immer gezählt habe so etwas wörtlich zu nehmen und dann für Dich auszuagieren.
hmm - dann machst du vielleicht einfach was falsch. das ist so ne art jesus-prinzip, du lastest dir das leiden der ungerechten welt auf, obwohl du nicht mal sicher sein kannst, dass sie wirklich so ist, wie du sie siehst - oder gehts um situationen, die dich persönlich betreffen? was für welche sind das (beispiel)?
Wenn Liebe falsch ist, dann mache ich bestimmt etwas falsch. Aber das lasse ich mir einfach nicht einreden, das Liebe falsch sein soll.
Ach wessen darf ich mir denn sicher sein, wenn nicht meiner eigenen Wahrnehmung?
Es trifft mich z.B. jetzt persönlich, dass ich mich mit Dir austausche. PUNKT Was braucht es da noch für Beispiele? Es wird sich zeigen, wie es weiter geht oder ob überhaupt.
ich hab jedenfalls noch nie in so großem stil gelogen oder betrogen.
Ach und deswegen ist es auch weniger schlimm? Schon einmal was davon gehört, das Kleinvieh auch Mist macht? oder "Im Kleinen wie im Großen." ?
ich lüge ab und an um menschen, die mir nahestehen, nicht vor den kopf zu stoßen, ihnen sorgen zu bereiten und um sie vor ihren ängsten zu beschützen. es handelt sich bei meinen lügen um notlügen oder damit verwandte lügen.
Jupp und das finde ich die gemeinsten Lügen von allen. Seit dem ich begriffen habe, dass ich in einer Welt voller Lüge lebe, habe ich beschlossen stur bei der Wahrheit zu bleiben, die glaubt mir ja doch keiner.
Ich denke, wenn ich meine Eltern liebe, dann schütze ich sie auch. Nur wenn ich von denen ganz selbstverständlich ausgenützt werde, dann ist es aus mit dem Schutz. Wenn das Wort Liebe als Machtmissbrauch und Bindungsmittel benutzt wird, dann ist etwas ganz fürchterlich falsch gelaufen und ich befinde mich relativ schnell wieder mitten in einem Gespinst von Lügen.
betrogen hab ich noch nie, wobei ich mit dem gedanken spiele, meine gez zu kündigen - das wär aber auch kein betrug, da ich meinen tv nur zum zocken verwende...
Das verstehe ich nicht wirklich. Aber danke für Deine Offenheit.

Danke für die besorgte Anmerkung.
Oh von Sorge ist da nicht die geringst Spur gewesen, das war lediglich eine nüchterne und logische Anmerkung.
Es geht mich ja evtl. kaum was an, aber hast Du rotegraefin geprüft was einer Generalisierung und einem Grundsatz gemeinsam ist?
Wenn es dich nichts angeht, warum stellst Du mir dann so eine verdrehte Frage? Warum sollte ich es prüfen, wenn ich mit Dir darüber versuche in einen Dialog zu kommen? Du siehst da Gemeinsamkeiten, die ich nicht sehe.
Da kannst Du mich ja mal ordentlich aufklären. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt.
Ja, die psychologischen Aspekte auf keinen Fall zu ignorieren ist logisch, wenn Logik und Menschen aufeinander treffen.
Ich glaube eben daran, dass Wort nicht nur Fleisch geworden ist sondern jedes Wort seine Wirkung auf die Psyche wie den Körper hat.
Das ist gut. Ich wage es trotzdem zu bezweifeln, dass wir und deswegen schon verstehen.
:ironie: Wer weiß, vielleicht gibt es für reflektive Leute wie uns einen Grundkurs: "Verdrängen leicht gemacht - Vergessen für Anfänger".
lg Soliton
Warum sollte ich vergessen, dann bin ich ja gezwungen zu wiederholen? ohne :ironie: Das könnte jedem Übeltäter gerade so passen.

:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Oh von Sorge ist da nicht die geringst Spur gewesen, das war lediglich eine nüchterne und logische Anmerkung.
Dann sei Dir für eine nüchterne und logische Anmerkung sorglos gedankt.

Wenn es dich nichts angeht, warum stellst Du mir dann so eine verdrehte Frage?
Verdreht ist eine Sache nur aufgrund der Sichtweise in Folge einer fixierten Perspektive auf diese Sache.

Warum sollte ich es prüfen, wenn ich mit Dir darüber versuche in einen Dialog zu kommen?
Ja, ich weiß schon, ... "sobald ein Soll oder ein Muss auftaucht" ... :)

Du siehst da Gemeinsamkeiten, die ich nicht sehe.
Da kannst Du mich ja mal ordentlich aufklären. Bin mal gespannt was dabei heraus kommt.
Dein Zutrauen in meine Fähigkeiten als Aufklärer ist nicht angebracht, ich könnte es lediglich kläglich versuchen.
Ordentlich haben u.a. Th. v. Aquin zum Realismus, J. D. Scotus zum Konzeptualismus, W. v. Ockham zum Nominalismus, dabei auch bezüglich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Universalien, gearbeitet.

Ich glaube eben daran, dass Wort nicht nur Fleisch geworden ist sondern jedes Wort seine Wirkung auf die Psyche wie den Körper hat.
Da mag durchaus etwas Wahres dran sein, wäre es nicht interessant, auch im Hinblick auf das Threadthema, Deinen Satz ein Wenig zu konkretisieren?

Das ist gut. Ich wage es trotzdem zu bezweifeln, dass wir und deswegen schon verstehen.
Ja, Zweifel ist wichtig!

Warum sollte ich vergessen, dann bin ich ja gezwungen zu wiederholen? ohne :ironie: Das könnte jedem Übeltäter gerade so passen.

:liebe: :geist: :schaf: rg
Eine Burg bietet Schutz, kann aber auch Gefängnis sein - das kann nur jeder selber für sich entscheiden ... Humor ist wenn man trotzdem lacht. :D

lg Soliton
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Dann sei Dir für eine nüchterne und logische Anmerkung sorglos gedankt.
Bitte mache ich doch gerne.
Verdreht ist eine Sache nur aufgrund der Sichtweise in Folge einer fixierten Perspektive auf diese Sache.
Naja,wenn ich eine Schnur drehe, um ein stärkeres Band zu bekommen, dann habe ich sie verdreht.
Da finde ich es völlig albern und sehr sehr abgehoben von einer fixierten Perspektive auf die Sache zu sprechen.
Ich eine Praktikerin und ein Gedanke der nicht in die Praxis umgesetzt werden kann hat viel mit lustvoller Gedankenspielerei zu tun. Ich kann dabei auch ganz schön ab und zu meine Seele baumeln lassen, aber bei dieser Praxis des Denkens kommen wir immer weiter vom Handeln weg und dies läuft dann ganz einfach meinem Interesse des Weltfriedens entgegen.
Ja, ich weiß schon, ... "sobald ein Soll oder ein Muss auftaucht" ... :)
Wenn Du es weißt, dann kannst Du ja auch konstruktiver damit umgehen.
Ich übernehme nur keine Aufgaben mehr, die mir noch ein so charmanter und freundlicher Mensch mal eben so klamm heimlich still und leise unterschieben will.
Was ist nun mit Deinen Gemeinsamkeiten von Generalisierung und Grundsatz?
Leider weichst Du aus. Mich interessiert Deine Meinung. Die Meinung von den noch so klugen Vordenkern ist in diesem Fall völlig unerheblich.
Dein Zutrauen in meine Fähigkeiten als Aufklärer ist nicht angebracht, ich könnte es lediglich kläglich versuchen.
Ordentlich haben u.a. Th. v. Aquin zum Realismus, J. D. Scotus zum Konzeptualismus, W. v. Ockham zum Nominalismus, dabei auch bezüglich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Universalien, gearbeitet.
Mich interessiert was Du denkst und meinst. Wenn ich ein Buch lesen will dann kann ich das auch tun. Es isoliert allerdings vom aktiven Leben und der notwendigen Verständigung zwischen den Menschen die mir helfen sollen meinem Ziel näher zu kommen.
Da mag durchaus etwas Wahres dran sein, wäre es nicht interessant, auch im Hinblick auf das Threadthema, Deinen Satz ein Wenig zu konkretisieren?
Das mache ich gerne, wenn ich verstanden habe was Du wissen möchtest.
Bei gesagt getan ist das Wort eben Fleisch geworden und hat zur Tat geführt.
So betet die röm. Kirche in jeder Messe, das sogenannte Friedensgebet direkt nach dem Vater unser im dem es heißt: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." dazwischen noch "und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde"
"Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Sünden,
sondern auf den Glauben Deiner Kirche
und schenke ihr nach Deinem Willen Einheit und Frieden."
Da das Wort Fleisch wird und das Unterbewusste, das Nicht nicht hört, wird da etwas tief ins Unterbewusste eingegraben und da es eben automatisch und nach einem festen Ritus abläuft macht sich kaum jemand Gedanken, was da ganz real für eine Anleitung zur Verwirrung abläuft uns aber weiterhin beeinflusst.
Seit dem ich mir das klar gemacht habe, rufe ich nach jeder Messe die ich im Radio höre, den Geistlichen an und frage was er da eigentlich betet und wie ich jemanden die Schuld vergeben kann, wenn ich nicht hingucke?
Für mich ist diese kirchliche Praxis mit, wenn nicht sogar hauptverantwortlich für die vielen Missbräuche bei Kindern durch kirchliche und pädagogische Mitarbeiter und hat eben so langsam aber sicher jedes Vertrauen untergraben.
Ja, Zweifel ist wichtig!
Noch besser ist es anzufragen und diese Zweifel im Gespräch auszuräumen.
Eine Burg bietet Schutz, kann aber auch Gefängnis sein - das kann nur jeder selber für sich entscheiden ... Humor ist wenn man trotzdem lacht. :D lg Soliton
Wer ist in diesem Fall jederim Moment schreibe ich mit Dir! Bist Du ein Jeder? Bin ich es?
:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

"ich weiß, dass ich nix weiß,
aber du glaubst, dass du nix glaubst "
Jetzt nehme ich mir mal als erstes Deine Signatur vor, dissidentin.
Der erste Satz ist völlig okay, da bleibst Du dann neugierig und lernst hoffentlich zu wissen.
Der zweite Satz ist einfach eine Unverschämtheit und eine blödsinnige Unterstellung, die jeden aber auch jeden neurotisierenden Grabenkampf rechtfertigt.
Das ist meine Meinung dazu. Von solchen Unterstellungen wimmelt es nur so und diese Unterstellungen vergiften unser emotionales Klima sagenhaft.​


wenn sich jemand bei der signatur angesprochen fühlt, zeigt mir das, dass sie funktioniert und das freut mich. :)

Das ist ein toller Wunsch. Was bist Du bereit dafür zu tun, dass sich Dein Wunsch erfüllt?

eine seltsame frage... ich setze mich mit meinen mitmenschen auseinander und vertrete wo es nur geht meine inneren überzeugungen, natürlich auch diese.

Schade und ich dachte es würde Dich freuen, dass ich Dir das so zurückmelde. So ist es also zu wenig! :bwaah:

es würde mich tatsächlich gewaltig enttäuschen, wärst du der einzige mensch auf der welt, der diese werte wertschätzen würde...

Das lerne ich gerade, dass das nix macht. Die meisten sind dann total beleidigt wenn ich dann auch noch begründe warum und wie ich es anders sehe.

ists dein problem, wenn jemand beleidigt ist?
du musst dir ja nicht jedermenschs leid aufhalsen...

Das Denken habe ich eben durch zu viele Misserfolge gelernt und ein gebranntes Kind scheut eben das Feuer.

du musst es ja auch nicht so handhaben - ich kanns aber so handhaben, da es mir unterm strich mehr glück als probleme brachte... :)

Ja eben und dieses Misstrauen zu erkennen, dass es mit ich weiß nicht was für Vor- oder Nachurteilen meiner Mitmenschen zu tun hat und damit völlig mein gutes Bemühen und Handeln als nichtssagend unter den Teppich gekehrt wird, damit kämpfe ich wo ich es entdecke.

Ich mag überhaupt keine Pauschalierungen sie verführen schwache Gemüter zu denen ich mich immer gezählt habe so etwas wörtlich zu nehmen und dann für Dich auszuagieren.

ich werd mich trotzdem nicht in durch schlechtes gewissen produzierten alpträumen wälzen, wenn ich hier pauschalisiere. die erwähnten berufsgruppen werden mit dem pauschalen misstrauen schon umgehen können, sinds ja sicherlich gewohnt ;)
falls es bei wenigen bzw. einzelnen mitgliedern möglicherweise nicht angebracht sein mag, hat der oder die ja die möglichkeit das gegenteil durch entsprechende handlungen zu beweisen.

Wenn Liebe falsch ist, dann mache ich bestimmt etwas falsch. Aber das lasse ich mir einfach nicht einreden, das Liebe falsch sein soll.

was verstehst du unter liebe?

Ach wessen darf ich mir denn sicher sein, wenn nicht meiner eigenen Wahrnehmung?

du musst deine wahrnehmung doch nicht hinterfragen, wenn du da keinen bock drauf hast. ich finde halt, dass einen die eigene wahrnehmung auch gewaltig täuschen kann, da meine das regelmäßig schafft und warum sollte es anderen anders gehen als mir..? ;) :)

Es trifft mich z.B. jetzt persönlich, dass ich mich mit Dir austausche. PUNKT Was braucht es da noch für Beispiele? Es wird sich zeigen, wie es weiter geht oder ob überhaupt.

jetzt scheints du beleidigt zu sein... :D
warum eigentlich?

Ach und deswegen ist es auch weniger schlimm? Schon einmal was davon gehört, das Kleinvieh auch Mist macht? oder "Im Kleinen wie im Großen." ?

meine lügen stufe ich tatsächlich als nicht schlimm ein, weil sie entweder einem guten zweck dienen oder einfach die bessere lösung darstellen. mir liegt nicht daran, jemanden zu verletzen, wenns auch vermeidbar gewesen wäre, indem man einfach seine klappe hält oder bei rückfragen abwiegelt. es geht mir da natürlich um die leute, die mir nahestehen und um belange, die mich persönlich betreffen. der von mir gepostete song drückts ganz gut aus, find ich.

ich trau mir aber schon zu unterscheiden zu können, wo es angebracht ist und wo nicht. im grunde bin ich ein sehr ehrlicher mensch. manche sagen sogar, ich wäre viel zu ehrlich, sogar wenns mir schaden könnte. auch das liegt wieder daran, weil ich eben ein eher intuitiv agierender mensch bin. ich bin manchmal zu offen, ohne darüber nachzudenken... :)

Jupp und das finde ich die gemeinsten Lügen von allen. Seit dem ich begriffen habe, dass ich in einer Welt voller Lüge lebe, habe ich beschlossen stur bei der Wahrheit zu bleiben, die glaubt mir ja doch keiner.

wenn du nun behauptest, du würdest nie lügen, bist du mit ner ziemlich hohen wahrscheinlichkeit ebenfalls ne lügnerin (oder jesus)... ;)

Ich denke, wenn ich meine Eltern liebe, dann schütze ich sie auch. Nur wenn ich von denen ganz selbstverständlich ausgenützt werde, dann ist es aus mit dem Schutz. Wenn das Wort Liebe als Machtmissbrauch und Bindungsmittel benutzt wird, dann ist etwas ganz fürchterlich falsch gelaufen und ich befinde mich relativ schnell wieder mitten in einem Gespinst von Lügen.

deine eltern sind offenbar anders drauf als meine family drauf ist. meine familie ist selber kürzer getreten, nur um uns kindern etwas mehr zu ermöglichen. :)
sie haben nie ne gegenleistung erwartet... thx an dieser stelle an meine familie dafür.

Das verstehe ich nicht wirklich. Aber danke für Deine Offenheit.

gez = gebühreneinzugszentrale

auch dieser beitrag ist übrigens sehr intuitiv und daher ehrlich geschrieben.
ich hab nicht darauf geachtet, dir nicht auf die füße zu treten - das könnte ich auch gar nicht, weil ich dich nicht kenne...​
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Naja,wenn ich eine Schnur drehe, um ein stärkeres Band zu bekommen, dann habe ich sie verdreht.
Da finde ich es völlig albern und sehr sehr abgehoben von einer fixierten Perspektive auf die Sache zu sprechen.

Aha, da meine ich mal in gewohnt völlig alberner und sehr sehr abgehobener Weise; das verdrillen einer Schnur löst Dein Perspektivenfixierungsproblem auch nicht.
Irmchen und Gerda streiten sich über die Form einer Pyramide.
Irmchen sah die Pyramide nur von der Seite und weiß aus eigener Ansicht: eine Pyramide ist ein gleichschenkliges Dreieck.
Gerda sah sie nur von unten und weiß ganz genau: eine Pyramide ist ein Quadrat.
Lust auf Kindergarten-Streitereien?

... aber bei dieser Praxis des Denkens kommen wir immer weiter vom Handeln weg ...
WIR?
... und ääähhh - welches Handeln - hier! - musst Du Deine Schnur weiter verdrillen :dontknow:

Was ist nun mit Deinen Gemeinsamkeiten von Generalisierung und Grundsatz?
Leider weichst Du aus. Mich interessiert Deine Meinung.
Ich übernehme nur keine Aufgaben mehr, ...
die mir noch ein so engagiert unzufriedener Mensch mal eben als Meinungssuchscheinwerfer in den Hals stopfen will.

Geht’s um die Sache oder um meine Meinung dazu? Wenn Letzteres, bitte wozu sollte ich mir oder Dir eine eigene Meinung dazu leisten, wenn großartige Denker schon qualifizierte Vorarbeiten geleistet haben?

Mich interessiert was Du denkst und meinst. ... den Menschen die mir helfen sollen meinem Ziel näher zu kommen.
Haben Generalisierung und Grundsatz nicht beide einen universalisierenden/verallgemeinernden Charakter?
Hat ein Grundsatz nicht auch einen generalisierenden Charakter?
Hat eine Generalisierung nicht auch einen grundsätzlichen Charakter?

Also für mich als Völligalbernsehrsehrabgehobener gibt’s da schon semantische Teilmengen :)
Ob es hierzu auch ontologische Teilmengen gibt, darüber lässt sich natürlich wunderschön streiten. Das prüfe ich vorzugsweise im vorliegenden Einzelfall am jeweiligen Kontext und enthalte mich einer universalen Entscheidung hierzu.

Das mache ich gerne, wenn ich verstanden habe was Du wissen möchtest.
...
Danke für Deinen promptem Beitrag.

Den religiösen und kirchlichen Aspekt brauchen wir glaube ich nicht im Threadzusammenhang - mich würde ohnehin nur, recht unpassend, die individuelle Glaubensidentität und nicht die evtl. (un-)sozialisierenden ekklesialen Glaubensinhalte interessieren.

Passender fände ich die von Dir erwähnte Wirkung des Wortes, auch auf das Unterbewusste und den Körper. Das spielt bei der Frage der Vertrauensbildung und Glaubwürdigkeit bestimmt eine gewichtige Rolle in der Praxis.

Noch besser ist es anzufragen und diese Zweifel im Gespräch auszuräumen.
... ja, mach’ mal :lachen:

Zweifel abzuschalten ist ebenso unmöglich wie sich fest vorzunehmen etwas Bestimmtes zu vergessen. Zweifel ist wichtig, um mit den Millionen von Impulsen die ständig auf unser Hirn einströmen fertig zu werden. Ich für meinen Teil möchte nicht darauf verzichten müssen.

Doch ich will Dich nicht absichtlich falsch verstehen, das hast Du bestimmt nicht gemeint.

Wer ist in diesem Fall jeder? Im Moment schreibe ich mit Dir! Bist Du ein Jeder? Bin ich es?
Du wünscht also grundsätzlich keine Generalisierung!? :D

lg Soliton
 
AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

wenn sich jemand bei der signatur angesprochen fühlt, zeigt mir das, dass sie funktioniert und das freut mich. :)
Ich würde mich noch mehr freuen, wenn Du die idiotische zweite Unterstellung fallen lassen könntest. Aber vielleicht brauchst Du sie ja noch. Mir ist allerdings schleierhaft, wozu sie Dir dient, ausser dazu Konflikte und Streit künstlich zu provozieren.
eine seltsame frage... ich setze mich mit meinen mitmenschen auseinander und vertrete wo es nur geht meine inneren überzeugungen, natürlich auch diese.
Das tue ich auch und ich freue mich auf weiteren Gedankenaustausch.
es würde mich tatsächlich gewaltig enttäuschen, wärst du der einzige mensch auf der welt, der diese werte wertschätzen würde...
Na mit dieser Enttäuschung lebe ich schon mein ganzes Leben.
Diese Enttäuschung gehört für mich ein Stück zu meiner Normalität.
ists dein problem, wenn jemand beleidigt ist?
du musst dir ja nicht jedermenschs leid aufhalsen...
Es wurde mir als Problem aufgehalst und ich habe es so weit ich es verstanden habe zu lösen versucht.
Da ich den Wunsch habe niemanden zu beleidigen, ständig aber auf Leute treffen, die sich beleidigt fühlen, versuche ich regelmäßig diesem Leid auf den Grund zu gehen.
Dabei habe ich oft das Problem gehabt, bei dem dem es geholfen hat, der ist aus meinem Gesichtskreis verschwunden und bei den anderen gab es Verwirrung ohne Ende.
du musst es ja auch nicht so handhaben - ich kanns aber so handhaben, da es mir unterm strich mehr glück als probleme brachte...
Das freut mich für Dich, gleichzeitig bin ich auch neidisch, weil ich immer dann so traurig werde und der Spruch, den ich mal einer Fünfjährigen zum Abschied sagte: "Man kann auch glücklich und traurig sein!" bei mir nur selten durchschlagenden Erfolg hat.
ich werd mich trotzdem nicht in durch schlechtes gewissen produzierten alpträumen wälzen, wenn ich hier pauschalisiere. die erwähnten berufsgruppen werden mit dem pauschalen misstrauen schon umgehen können, sinds ja sicherlich gewohnt ;)
falls es bei wenigen bzw. einzelnen mitgliedern möglicherweise nicht angebracht sein mag, hat der oder die ja die möglichkeit das gegenteil durch entsprechende handlungen zu beweisen.
Ich sehe das anders!
Seit dem ich begriffen habe, in einer Welt der Lüge zu leben, habe ich beschlossen ganz einfach nur die Wahrheit zu sagen. Die lautet bei mir so:

Ich bin göttlich und okay! Du bist göttlich und okay!
Danach entdecke ich einfach oft die Lügen:
Ich bin nicht okay! Du bist okay!
Ich bin okay! Du bist nicht okay!

Und die schlimmste von allen:
Ich bin nicht okay! Du bist nicht okay!
was verstehst du unter liebe?
Das behalte ich lieber für mich, das kannst Du selber herausfinden, ob Du das was ich schreibe als Liebe wahrnimmst, wahrnehmen willst oder nicht.
Liebe ist in jedem Fall ein Kind der Freiheit
du musst deine wahrnehmung doch nicht hinterfragen, wenn du da keinen bock drauf hast. ich finde halt, dass einen die eigene wahrnehmung auch gewaltig täuschen kann, da meine das regelmäßig schafft und warum sollte es anderen anders gehen als mir..?
Eben damit habe ich ganz einfach Schluss gemacht mir und meiner Wahrnehmung zu misstrauen. Ich stelle sie hier ins Forum rein und sprechenden, wie hier schreibenden Menschen kann geholfen werden.
Jeder kann mir hier ja widersprechen und seine Meinung dazu kund tun. Dann kann ein Vergleich stattfinden und gegenseitige Verteufelungen aufgehoben werden können zu Gunsten dem gelten lassen von persönlichen Unterschieden.
Von sich selbst auf andere zu schließen, kommt mir heute wie ein gedanklicher und vorweggenommener Übergriff vor, wo der andere noch gar nicht so weit ist überhaupt seine Wahrnehmung zu überprüfen, bei der enormen Überflut von Eindrücken, die jeder Mensch im Trubel dieser Zeit zu bewältigen hat.
jetzt scheints du beleidigt zu sein...
warum eigentlich?
Eine Diagnose, die kränkt gekoppelt mit Ausfragen!
Ist die Aussage: es trifft mich schon mit einer Beleidigung gleichzusetzen?
Ich weiß, wie mein Pa schon einmal behauptete, dass "wir in einer babylonischen Sprachverwirrung leben."
Ich bin in Verwirrung groß geworden und der einzige Schutz dagegen war so ehrlich wie möglich zu sein.
meine lügen stufe ich tatsächlich als nicht schlimm ein, weil sie entweder einem guten zweck dienen oder einfach die bessere lösung darstellen. mir liegt nicht daran, jemanden zu verletzen, wenns auch vermeidbar gewesen wäre, indem man einfach seine klappe hält oder bei rückfragen abwiegelt. es geht mir da natürlich um die leute, die mir nahestehen und um belange, die mich persönlich betreffen. der von mir gepostete song drückts ganz gut aus, find ich.
Ich habe die Erkenntnis gewonnen, das jede Lüge aus Angst geboren wird und zu weiterer Verwirrung beiträgt.
Ganz zu schweigen von den Lebenslügen, in die ein Mensch geboren wird und aus denen es ungeheuer schwer ist, sich aus diesen Verstrickungen zu lösen.
ich trau mir aber schon zu unterscheiden zu können, wo es angebracht ist und wo nicht. im grunde bin ich ein sehr ehrlicher mensch. manche sagen sogar, ich wäre viel zu ehrlich, sogar wenns mir schaden könnte. auch das liegt wieder daran, weil ich eben ein eher intuitiv agierender mensch bin. ich bin manchmal zu offen, ohne darüber nachzudenken...
"Die Wahrheit macht uns zwar frei,
aber sie tut auch erst einmal ganz gemein weh."
Ich meine, dass genau diese Offenheit zwar im ersten Moment Schwierigkeiten bringt, aber ganz wichtig das eigene Gewissen entlastet.
wenn du nun behauptest, du würdest nie lügen, bist du mit ner ziemlich hohen wahrscheinlichkeit ebenfalls ne lügnerin (oder jesus)...
Ich habe mir als Kind geschworen nie mehr zu lügen, nachdem ich bei einer fausdicken Lüge ertappt worden bin und die Strafandrohungen wirkungslos verpufft waren, weil derjenige der strafen sollte, in diesem Fall mein Pa, ganz verständnisvoll es bei einer freundlichen Ermahnung beließ. Das ich dann mit lauter Lebenslügen konfrontiert wurde habe ich erst 40 oder 50 Jahre später so richtig entdeckt und kapiert.
Mir ist nichts anderes übrig geblieben, als immer wieder genau hin zuschauen, was Jesus eigentlich gemacht hat und mich mit ihm zu identifizieren.
deine eltern sind offenbar anders drauf als meine family drauf ist. meine familie ist selber kürzer getreten, nur um uns kindern etwas mehr zu ermöglichen. :)
sie haben nie ne gegenleistung erwartet... thx an dieser stelle an meine familie dafür.
Ja in der Tat ganz anders drauf und ich kann mich nur freuen, wie bei einer Kollegin, das andere dann wenigstens ihre Dankbarkeit für ihre Eltern entdecken können. Das ist dann ja auch schon sehr viel.
gez = gebühreneinzugszentrale
Das habe ich verstanden. Ich habe nur nicht verstanden wie das mit dem Zocken zusammenhängt, da ich selber nicht zocke.
auch dieser beitrag ist übrigens sehr intuitiv und daher ehrlich geschrieben.
ich hab nicht darauf geachtet, dir nicht auf die füße zu treten - das könnte ich auch gar nicht, weil ich dich nicht kenne...
Ne an meine Füße kommst Du virtuell auch gar nicht ran :zunge4:
An meine Verletzungen zu stoßen ist ganz einfach nicht schwer.
1. weil ich rundum emotional verletzt und kastriert wurde.
2. weil ich beschlossen habe mich selber zu heilen und aus meinem Herzen eben keine Mördergrube mehr mache, weil eben in mir selber eine ganze Welt beschlossen ist und ich den guten Tipp erhalten habe, wer sich um seine Selbstheilung kümmert gleichzeitig etwas für die Heilung der Welt tut. Ist glaub ich so etwas wie Synchronizität. oder "Das Tun des einen ist das Tun des anderen!"
:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
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AW: Gesagt, getan - immer sinnvoll ?

Aha, da meine ich mal in gewohnt völlig alberner und sehr sehr abgehobener Weise; das verdrillen einer Schnur löst Dein Perspektivenfixierungsproblem auch nicht.
Mein Hobby ist es halt, alle abgehobenen Typen wieder auf den Teppich zu holen. Mit abgehobenen Spinnern bin ich groß geworden und mir wird immer wieder einfach nur schlecht davon und ich finde es nur zum Kotzen :spei1:
Es bleibt immer wieder spannend wie auf meine Versuche reagiert wird.
Ich habe bis jetzt gar nicht gewusst, dass ich ein Perspektivenfixierungsproblem habe,geschweige, denn dass da eins zu lösen wäre. Ist da nicht Dein Wunsch der Vater des Gedankens?
"Die Ehe ist der Zustand,
die Probleme gemeinsam zu lösen,
die frau alleine gar nicht hätte."

fällt mir doch glatt mal wieder ein Spruch meiner Ma ein​
Irmchen und Gerda streiten sich über die Form einer Pyramide.
Irmchen sah die Pyramide nur von der Seite und weiß aus eigener Ansicht: eine Pyramide ist ein gleichschenkliges Dreieck.
Gerda sah sie nur von unten und weiß ganz genau: eine Pyramide ist ein Quadrat.
Die gleiche oder vergleichbare Geschichte kenne ich von blinden Indern mit einem Elefanten. Gähn! :schlaf2:
Lust auf Kindergarten-Streitereien?
Wenn Du es so siehst dann ja! :weihnacht
Stimmt aber siehe weiter unten!
... und ääähhh - welches Handeln - hier! - musst Du Deine Schnur weiter verdrillen
Nöh ich liebe nur praktische Beispiele. Macht mehr Spaß und wir bleiben am Punkt, den ich geklärt haben möchte.
die mir noch ein so engagiert unzufriedener Mensch mal eben als Meinungssuchscheinwerfer in den Hals stopfen will.
Och wenn Du das so siehst, dann verstehe ich nur zu gut das Deine Synapsen auf Ladehemmung umschalten. Dann wäre ich auch total blockiert. :daisy:
Geht’s um die Sache oder um meine Meinung dazu? Wenn Letzteres, bitte wozu sollte ich mir oder Dir eine eigene Meinung dazu leisten, wenn großartige Denker schon qualifizierte Vorarbeiten geleistet haben?
Was nennst Du hier die Sache und was ist Deine Meinung?
Wenn ich den Grundsatz formuliere: "Ich schreibe." dann kann ich darum noch einige schmückende Beiworte und Nebensätze anordnen, aber der Grundsatz "ich schreibe" bleibt bestehen.
Wenn ich jetzt aber den Anspruch erhebe alle Menschen haben auch zu schreiben, weil ich schreibe, dann begehe ich eine Generalisierung.
Haben Generalisierung und Grundsatz nicht beide einen universalisierenden/verallgemeinernden Charakter?
Hat ein Grundsatz nicht auch einen generalisierenden Charakter?
Hat eine Generalisierung nicht auch einen grundsätzlichen Charakter?
So konfus habe ich auch mal gedacht. Führt lediglich in den Wahnsinn. Darauf habe ich null Bock!

Also für mich als Völligalbernsehrsehrabgehobener gibt’s da schon semantische Teilmengen :)
Ob es hierzu auch ontologische Teilmengen gibt, darüber lässt sich natürlich wunderschön streiten. Das prüfe ich vorzugsweise im vorliegenden Einzelfall am jeweiligen Kontext und enthalte mich einer universalen Entscheidung hierzu.
Na ja und warum zierst Du Dich wie eine alte Jungfer, Dein Wissen hier preiszugeben? :dontknow:
Was ist Ontologie?
Habe ich nach einer universellen Entscheidung von Dir gefragt?
Kann es sein, dass Du durch den kategorischen Imperativ völlig verseucht und verkorkst bist, dass Du Dich heute nicht festlegen kannst und morgen davon ausgehend zu einer neuen und umfassenderen Entscheidung kommst


Danke für Deinen promptem Beitrag.
Bitte gern geschehen!
Den religiösen und kirchlichen Aspekt brauchen wir glaube ich nicht im Threadzusammenhang - mich würde ohnehin nur, recht unpassend, die individuelle Glaubensidentität und nicht die evtl. (un-)sozialisierenden ekklesialen Glaubensinhalte interessieren.
Du vielleicht nicht! Ich schon siehe unten.
Passender fände ich die von Dir erwähnte Wirkung des Wortes, auch auf das Unterbewusste und den Körper. Das spielt bei der Frage der Vertrauensbildung und Glaubwürdigkeit bestimmt eine gewichtige Rolle in der Praxis.
Das hast Du ja schon gemacht. Ich wurde katholisch sozialisiert da ist eben vieles ins Unterbewusstsein gesenkt und Gebete tun das allemal. Sie wirken wie Affirmationen und Mantras.
... ja, mach’ mal lachen:
Ich kann es auch bleiben lassen, vor allen Dingen wenn ich dieses von moebius bis zu Vergasung benutzte Smiley sehe. Dann kommt bei mir nur nackte und ganz archaische :teufel2: Wut bei mir zum Vorschein. Die ich dann liebe so in Worten ausdrücke, anstatt gleich zum Amokläufer oder Selbstmordattentäter zu werden.
Zweifel abzuschalten ist ebenso unmöglich wie sich fest vorzunehmen etwas Bestimmtes zu vergessen. Zweifel ist wichtig, um mit den Millionen von Impulsen die ständig auf unser Hirn einströmen fertig zu werden. Ich für meinen Teil möchte nicht darauf verzichten müssen.
Dann bist Du ganz offensichtlich in einer anderen Lebensituation als ich und hast Deine Zweifel noch nie so weit getrieben,wie ich, dass Du völlig hilflos und handlungsunfähig warst und damit ganz gefährlich am Suizid.
Doch ich will Dich nicht absichtlich falsch verstehen, das hast Du bestimmt nicht gemeint.
Warum tust Du es dann?
Du wünscht also grundsätzlich keine Generalisierung!? lg Soliton
Das hast Du aber ganz erstaunlich gut verstanden, finde ich und diesbezüglich lese ich gerade zum wiederholten Male von Thomas Gordon "Die Familienkonferenz" und ganz neu "Die neue Familienkonferenz" da kannst Du gleichzeitig auch nachlesen, welche Fehler ich bei der Kommunikation mit Dir mache.

:liebe: :geist: :schaf: rg​
 
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