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Franz Kafka - Aphorismen.

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hylozoik

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AW: Franz Kafka - Aphorismen.

Im Puls: Die Krankheit bzw. Ansteckung beginnt, mit dem "verwesen" von "verfremdenden" Texten ... :dontknow: :schaf:
 
Zuletzt bearbeitet:

moebius

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11. März 2009
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AW: Franz Kafka - Aphorismen.

Ich habe Mitte der 90er Jahre alles von Kafka gelesen;
danach fiel ich in eine halbschwere Depression, weil ich ahnte, da kommt nichts mehr, was da noch heranreichen könnte.
....

Ja ja, die Texte von Franz KAFKA waren :ironie: schuld (Ironie-Ende), obwohl das Leben und die Deutsche Literatur nach 1924 weiter gegangen sind ...:schnl:
 

isabel

Member
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18. November 2009
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AW: Franz Kafka - Aphorismen.

vermute jetzt so spontan,
es hat auch was gutes
wenn ich den kafka nicht nachfühlen kann,

besser gesagt nicht lesen mag,
...nicht lesen kann....oder so:schlaf1:...
 

moebius

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AW: Franz Kafka - Aphorismen.

vermute jetzt so spontan,
es hat auch was gutes
wenn ich den kafka nicht nachfühlen kann,

besser gesagt nicht lesen mag,
...nicht lesen kann....oder so:schlaf1:...

Jeder mag halt lesen, was er lesen mag ....und nicht lesen, was er nicht lesen mag ....:lachen::lachen::lachen:

Hauptsache, das Leben wird über das Lesen nicht vergessen ...., vom Tresen ganz zu schweigen ....:lachen::lachen::lachen:
 

rotegraefin

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AW: Franz Kafka - Aphorismen.

Ich habe Mitte der 90er Jahre alles von Kafka gelesen;
danach fiel ich in eine halbschwere Depression, weil ich ahnte, da kommt nichts mehr, was da noch heranreichen könnte.
Das ist ja auch verdammt schwere Kost, die Du Dir da zugemutet hast.
Das ist wie wenn ein Esel mit leichten trockenen Schwämmen durch einen tiefen Fluss muss. Die Schwämme saugen sich alle voll und ziehen einen runter.
Ich lenkte mich Ende der 90er Jahre von der inzwischen dreiviertelschweren Depression ab, in dem ich Die Verwandlung ab- und mittels der Figuren meiner eigenen Familie umschrieb.
Das ist eine sehr gute und kreative Lösung, einem schweren unlösbaren Problem Namen und Bilder zu geben. Das kannst Du Dir dann immer wieder neu anschauen und dem ganzen eine neue Wendung geben.
Als ich das erste Mal die Verwandlung las war ich nur erschrocken und entsetzt. Aber ich habe in zwischen begriffen und am eigenen Leib erfahren, wie es Menschen geht, die von jetzt auf gleich einen anderen Blick auf einen werfen, vor allen Dingen wenn ich diese Menschen geliebt habe. Die Liebe scheint wirklich auf eine Menge von Leuten etwas ganz ekliges und widerliches zu sein. Was mich immer nur gewundert und zum Schluss auch verletzt hat. Ich hatte keine Ahnung wie ich mit so einer bösen Verwandlung umgehen konnte.
Mir hat eben oft das Bild geholfen, das ein Mensch wie eine goldene Schale geboren wird und dann werfen eben ungeschickte und unbeholfene Menschen ihren ganzen unverarbeiteten Müll auf einen und ich habe immer wieder damit zu tun diesen Müll zu sortieren und nach Möglichkeit so zu recyceln, dass das Gute in neuem Glanz erstrahlt und das sogenannte Böse sich einfach in Luft auflöst.
(Nein, ich zeige das nicht.
Das ist auch nicht nötig. Seelenstriptease muss hier keiner machen.
Wenn das mein alter Vater mitbekäme, redete er noch weniger als fast nicht mit mir.
Und wünscht Du Dir, dass er mit Dir redet?
Letzteres ist seit fast zwei Monaten der Fall, weil ein Jemand meinen alten Vater anlog, ich hätte Fotos meiner Familie im Netz herumgezeigt;
Kennst Du den Jemand? :dontknow:
Hast Du ihn zur Rede gestellt, was das sollte?
seitdem ist er wie beleidigt und verweigert jede Richtigstellung der Lüge;
Wie alt ist Dein Vater? Wenn Du weißt, dass Du das nicht getan hast, dann ist doch alles gut.
Dein Vater braucht vermutlich ein Feindbild und hat Dich doch schon wie ich jetzt vermute schon Dein ganzes Leben lang als solches angesehen.
höchstens über seine Vergeßlichkeit und seine allgemeine Alterung spräche er noch, aber dazu habe ich keine Lust.)
Also ist Funkstille zwischen Euch. Wozu hast Du Lust?:dontknow:

:verwirrt1
rg​
 

moebius

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42.486
AW: Franz Kafka - Aphorismen.

Franz Kafka

Aphorismen



Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg


....



Ja ja, Franz KAFKA war ja auch ein Kind der jüdischen Sozialisation, Erziehung, die vor dem wirkungsgeschichtlichen Hintergrund der jüdischen Religion/Tradition stattgefunden hatte ....
Und der Glaube an den all- und übermächtigen GOTT Vater hat halt bei dem kleinen Franz seine Spuren und Wunden hinterlassen, wie auch seine Werke Das Urteil, Der Prozeß, Das Schloß und der Brief an den Vater belegen ....​
 

rotegraefin

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28. März 2009
Beiträge
8.415
AW: Franz Kafka - Aphorismen.

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:haare:
rg​
 
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