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Ein Wal in der Ostsee

Und was passiert dann mit diesen Erkenntnissen?
Sehr Unterschiedliches.
Sie landen in irgendwelchen Archiven, damit die Historiker irgendwann sie durchforsten können?
Manche uninteressante, sicherlich.
Krebsforschung bringt Hoffnung für Krebskranke, Klimaforschung für uns alle, Forschung jeder Art findet aus diesem Grund statt und wird genau aus diesem Grund öffentlich finanziert.
Und dennoch kümmert es die Wissenschaft nicht, auf welches Ergebnis gehofft wird. Genau das zeichnet sie aus. Sie ist objektiv.
Weiters bezieht sich die von dir angesprochene Hoffnung nicht auf die Wissenschaft selbst, sondern auf eventuelle auf ihren Erkenntnissen basierende Entwicklungen technischer Lösungen.
Welche Hoffnungen würde Krebsforschung schüren, wenn es nicht mehr als simple Erkenntnis (also keinerlei Therapie!) gäbe?
 
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Und dennoch kümmert es die Wissenschaft nicht, auf welches Ergebnis gehofft wird.
Das ist Quatsch. Sie arbeiten genau auf das jeweilige Ergebnis hin, sonst wäre es keine Forschung.
Genau das zeichnet sie aus. Sie ist objektiv.
Das Forschungsziel ist das Objekt. Natürlich ist die Forschung objektiv.
Weiters bezieht sich die von dir angesprochene Hoffnung nicht auf die Wissenschaft selbst, sondern auf eventuelle auf ihren Erkenntnissen basierende Entwicklungen technischer Lösungen.
Es handelt sich um die Hoffnung der Wissenschaft, zu Erkenntnissen zu gelangen, die der Menschheit dienen. Die Wissenschaft ist kein Selbstzweck.
Der Wissenschaftler hat sich auf Kosten der Allgemeinheit Wissen angeeignet, um auf Basis dessen neue Erkenntnisse zu erlangen, die der Allgemeinheit dienen und dadurch der Allgemeinheit wieder etwas zurückzugeben.
Welche Hoffnungen würde Krebsforschung schüren, wenn es nicht mehr als simple Erkenntnis (also keinerlei Therapie!) gäbe?
Jetzt widersprichst du dich selbst.
 
Das ist Quatsch. Sie arbeiten genau auf das jeweilige Ergebnis hin, sonst wäre es keine Forschung.
Du vermischst hier die Begriffe Wissenschaft, Forschung und Entwicklung.
Machen Laien oft, ist aber unzulässig.
Das Forschungsziel ist das Objekt. Natürlich ist die Forschung objektiv.
Die Wissenschaft ist objektiv
Es handelt sich um die Hoffnung der Wissenschaft, zu Erkenntnissen zu gelangen, die der Menschheit dienen. Die Wissenschaft ist kein Selbstzweck.
Wenn der Forschende ein gewisses Ziel außer dem Erkenntnisgewinn verfolgt, verlässt er den Pfad der Wissenschaft. In der Praxis ist das die Regel, da auch der objektivste Mensch Wünsche und Bedürfnisse hat. Beeinflusst das aber seine Arbeit, ist das natürlich unwissenschaftlich.
Der Wissenschaftler hat sich auf Kosten der Allgemeinheit Wissen angeeignet, um auf Basis dessen neue Erkenntnisse zu erlangen, die der Allgemeinheit dienen und dadurch der Allgemeinheit wieder etwas zurückzugeben.
Auf Kosten der Allgemeinheit? Wissenschaft muss mitnichten öffentlich finanziert sein.
Die Gelbgeber erhoffen sich in der Regel aus dem investierten Geld einen Nutzen zu ziehen. Aber wenn das die Arbeit und vor allem das Ergebnis beeinflusst, ist das unwissenschaftlich. Kann man natürlich machen und ist auch nicht per se schlecht, aber eben nicht wissenschaftlich.
Jetzt widersprichst du dich selbst.
Doppelt falsch und dennoch dadurch nicht richtig.
Erstens Dativ, nicht Akkusativ.
Zweitens, ich stellte eine Frage. Wenn du sie nicht beantworten kannst, kommst du womöglich auf die Idee, was ich schrieb und warum.

Aber, hier eine erklärende Hilfestellung:
Die Wissenschaft erkundet den Krebs zwecks Erkenntnisgewinn.
WOMÖGLICH, aber keinesfalls zwingend bringt die Wissenschaft Erkenntnisse, auf deren Basis sich eine Therapie ENTWICKELN lässt. Die Therapieentwicklung aber ist eine Entwicklung, wie der Name schon sagt, und ihr Ziel ist eine funktionierende Therapie, nicht Erkenntnisgewinn.

Daher noch einmal: der Laie mag Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und womöglich auch noch Technik und Technologie synonym verwenden, aber es sind unterschiedliche Begriffe.
 
Du vermischst hier die Begriffe Wissenschaft, Forschung und Entwicklung.
Machen Laien oft, ist aber unzulässig.
Ich vermische sie nicht. Wissenshaft ist die Methodik und Forschung und Entwicklung sind ihre Anwendung. Für mich gehören sie zusammen.
Du als Nichtlaie darfst mich aufklären.
Die Wissenschaft ist objektiv
Es bleibt ihr auch nichts Anderes übrig, denn sie ist kein Subjekt und sie befasst sich ausschließlich mit Objekten.
Wenn der Forschende ein gewisses Ziel außer dem Erkenntnisgewinn verfolgt, verlässt er den Pfad der Wissenschaft. In der Praxis ist das die Regel, da auch der objektivste Mensch Wünsche und Bedürfnisse hat. Beeinflusst das aber seine Arbeit, ist das natürlich unwissenschaftlich.
Ich wüsste jetzt gern, welcher Erkenntnisgewinn einen Sinn macht, wenn er als solcher, losgelöst von jedem anderen Ziel, ganz allein dasteht. Das erinnert an Erleuchtung, aber sie ist für die Religionen reserviert.
Ohne die Anwendung dieser Erkenntnis ist sie überflüssig. Sind die Forschenden, die für die wissenschaftliche Erkenntnis eine passende Anwendung finden oder sie als Basis für eine Weiterentwicklung nehmen, keine Wissenschaftler?
Auf Kosten der Allgemeinheit? Wissenschaft muss mitnichten öffentlich finanziert sein.
Die Gelbgeber erhoffen sich in der Regel aus dem investierten Geld einen Nutzen zu ziehen. Aber wenn das die Arbeit und vor allem das Ergebnis beeinflusst, ist das unwissenschaftlich. Kann man natürlich machen und ist auch nicht per se schlecht, aber eben nicht wissenschaftlich.
Die Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnis muss und wird irgendwie finanziert, aber es ging um den Wissenschaftler, der auf Kosten der Allgemeinheit sein Schul- und Hochschulwissen erworben hat und ein gewissenhafter Wissenschaftler will das der Allgemeinheit zurückgeben.
Die Anwendung seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Praxis wird sowohl mit öffentlichen Geldern, als auch mit Aufträgen aus der Industrie und Wirtschaft finanziert. Und wir sind uns wohl einig, dass an jedem Geldtransfer auch der Staat beteiligt ist und dadurch auch die Allgemeinheit und auf diese Weise bekommt sie zurück, was sie für die Ausbildung der Wissenschaftler investiert hat.
Doppelt falsch und dennoch dadurch nicht richtig.
Erstens Dativ, nicht Akkusativ.
Zweitens, ich stellte eine Frage. Wenn du sie nicht beantworten kannst, kommst du womöglich auf die Idee, was ich schrieb und warum.
Du wirst viel mehr solcher Fehler finden, wenn du es darauf anlegst. Bei nachträglichen Umformulierungen passieren mir laufend solche Fehler.
Was deine Frage angeht. Sie lautete:
"Welche Hoffnungen würde Krebsforschung schüren, wenn es nicht mehr als simple Erkenntnis (also keinerlei Therapie!) gäbe?"
Eben genau darin lag der Widerspruch. Wenn es bei der simplen wissenschaftlichen Erkenntnis bleibt, dann ist sie nutzlos. Erst durch ihre Anwendung in der Praxis wird sie relevant, denn ab dann übernimmt die Forschung die Regie und die Forschung arbeitet auch mit wissenschaftlichen Methoden.
Das war und ist unser Streitpunkt.
Aber, hier eine erklärende Hilfestellung:
Die Wissenschaft erkundet den Krebs zwecks Erkenntnisgewinn.
WOMÖGLICH, aber keinesfalls zwingend bringt die Wissenschaft Erkenntnisse, auf deren Basis sich eine Therapie ENTWICKELN lässt. Die Therapieentwicklung aber ist eine Entwicklung, wie der Name schon sagt, und ihr Ziel ist eine funktionierende Therapie, nicht Erkenntnisgewinn.

Daher noch einmal: der Laie mag Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und womöglich auch noch Technik und Technologie synonym verwenden, aber es sind unterschiedliche Begriffe.
Du behauptest also, die Entwickler, die diese Erkenntnis als Anhaltspunkt nehmen, um eine Therapie zu entwickeln, keine Wissenschaftler sind?
Ich schätze, sie werden was dagegen haben, dass du sie so kurzerhand degradierst.

So, jetzt müssen wir irgendwie die Kurve kriegen und nach unserer Haarspalterei zum Wal zurückfinden. Einigen wir uns darauf, dass es unwissenschaftlich war, diesen Wal zu retten?
 
Kapitän der „Robin Hood“ wird nach Wal-Rettungseinsatz bedroht: „Hätte ich mal nicht geholfen“

 
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🐳 🪦 :schnt:
Der Walforscher Peter Teglberg Madsen von der Universität Aarhus sagte dem dänischen Sender TV2, der Umgang mit dem Buckelwal sei „Tierqälerei“. „Das war ein krankes und sterbendes Tier“, so Teglberg Madsen. „Der wurde ja in die Nordsee geschubst, krank und geschwächt, und dann ist er vermutlich nach Anholt getrieben.“ Er sagte, man hätte den Wal in Frieden lassen sollen, „statt ihn zwei Tage lang bis zur Nordsee zu schleppen“, wo er vermutlich ertrunken sei.
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Täglich sterben 800-1000 Wale durch Fischfang. Wen kümmerts, Hauptsache die Fischstäbchen sind billig...
 
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