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Ein Wal in der Ostsee

.....Tja... "Deutschland einig Überregulierungsland!" Um einen "Nagel in die Wand" zu schlagen, müssen erst zig "Normen und Vorgaben" erfüllt werden, um den "ersten "Hammerschlag" zu setzten! Anderswo... "baut" man in der selben Zeit "ein ganzes Haus;)!".....

meint plotin
In Deutschland können immer weniger organisieren, was sich historisch betrachtet mit Sicherheit begreifen lässt und die die es können, die führen eher einen leisen Diskurs, als ihre Ellenbogen zu "benutzen".
 
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https://de.wikipedia.org/wiki/Timmy_(Buckelwal)#Zeitleiste 🐳🌊
Im Anschluss an den erfolglosen Rettungsversuch des Buckelwals kam es zu verbalen Angriffen gegen die beteiligten Helfer. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erklärte, dass die Anfeindungen seit der Feststellung, dass eine Rettung nicht möglich war, zugenommen hätten.[82] Er sprach sich dafür aus, das Tier an seinem Liegeplatz nicht weiter zu stören. Man habe sämtliche vertretbaren Maßnahmen ausgeschöpft, um dem Wal eine Überlebenschance zu geben; die Situation stelle eine außergewöhnliche Tragödie dar, die das Tier selbst herbeigeführt habe. Kritiker erklärten, es handele sich letztlich um ein Wildtier, dessen Verhalten und Entscheidungen nur begrenzt beeinflussbar seien. Im Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel hatten Anfang April 2026 rund 50 Menschen für verstärkte Maßnahmen zur Rettung des vor der Küste gesichteten Wals demonstriert.
Die britische Tierschutzorganisation WDC übte deutliche Kritik an dem Vorgehen der Rettungsaktion. Fachlich werde davon ausgegangen, dass der Wal selbst bei einer Verbringung in die Nordsee oder den Atlantik aufgrund seines Gesundheitszustands mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebensfähig wäre. Eine tatsächliche Rettungsperspektive bestehe daher nicht. Als einzig fachlich vertretbare Option gelte eine Euthanasie, deren Umsetzung in Deutschland jedoch durch fehlende praktische Erfahrung im Umgang mit Großwalen eingeschränkt sei.
 
14.42 Uhr: Eine große Hürde bei der Wal-Rettung ist genommen: Der Wal befindet sich jetzt in dem Lastkahn, mit dem er in die Nordsee verschifft werden soll. Die Helfer stehen auf der Barge und ziehen das Tier noch die letzten Meter.
 
Über Wochen zeichnet die Presse ein Bild diverser für mich glaubhaft empathisch agiler Experten, die weder Aufwand noch Kosten scheuen, einen sich anfangs vor dem Timmendorfer Strand und nun in die Wismarer Bucht „verirrten“ und bereits auf mehreren Sandbänken festsitzenden Wal retten/versorgen zu wollen und ihn wieder in seine „salzigere“ Heimat offenes Meer zurückzuleiten oder -bringen.

Genannte Örtlichkeiten sind beliebte Reiseziele mit Sehenswürdigkeiten und diversen Badestränden, also ein profitables Touristenmagnet.

Demnach ist fraglich, ob es ausschließlich um das Wohl des Wales geht, oder im Hintergrund Experten andere Fachbereiche ihn los werden wollen, vor allem in Form eines möglichen Kadavers, damit nicht die Touristen fernbleiben.

Aus unserer oberirdischen Sicht meist unbemerkt und keine Dauer-Presse-Hypes auslösend, sterben tagtäglich unzählige Meerestiere altersbedingt oder durch Fressfeinde; Natur eben.

Ein Wal z.B. ernährt sich mit bis zu 16 Tonnen „Krill“ am Tag, also bis zu 40 Millionen (!) kleinen Krebstieren, von dem jedes einzelne leben will, sich dafür von noch kleineren Tieren ernähren, es sich jedoch schicksalhaft zur falschen Zeit am falschen Ort aufhielt. Im Kreislauf der Natur gibt es nun mal nur wenige Unschuldsengel, höchstens ein Pflanzenfresser der sich von Früchten (also lecker eingepackte Samen) ernährt, die ihm Pflanzen zwecks Erhaltung ihrer Art freiwillig zum fressen zur Verfügung stellen, dieser dann aber von einem Fleischfresser getötet wird.

Aber auch nach Verletzungen durch Schiffe, Fangnetze oder Schadstoffe aus Industrieabfällen sterben unzählige Meerestiere qualvoll, u.U. langwierig.

U.a. auch Seevögel werden Opfer von Ölverschmutzungen.

Hier zeigte die Satirezeitschrift „Mad“ Nr. 100 (deutsche Ausgabe) von 1977 eine deftige Satire:

https://madmag.de/wp-content/uploads/2022/06/286002506_5199222516860625_310260723486425519_n.jpg

Also gab es vor 50 Jahren und früher schon eher zurückhaltende Sensibilitäten für das Thema techn. Fortschritt vs. Umwelt. Was hat aber in den vergangenen Jahrzehnten denn die Politik, außer ständig das Zauberwort „Wachstum“ zu bemühen und wohl dabei ausblendend, dass wirtschaftliches Wachstum immer mehr Wachstumsopfer/ -schäden bei Flora, Fauna, Wasser, Luft verursacht, groß dagegen unternommen?

Etwa bzgl. Smartphones die durchweg keinen Akkuwechsel mehr ermöglichen, so dass man sich kein neues Smartphone sondern einen neuen Akku mit einem Smartphone drumherum kauft und so ein an sich funktionierendes Smartphone wegschmeißt, hat die Politik mindestens 15 Jahre tatenlos zugeschaut. Auch bei verschiedenen Ladegeräten und Anschlussbuchsen.

Dieses „Wegsehen“ hat letztlich auch die Umwelt belastet.

Nun werden hop-hop und entsprechend wenig durchdacht Vorschriften durchgeboxt, wechselbare Akkus und einheitliche Ladestruktur werden Pflicht, wobei die zu filigranen USB-C-Stecker, Speicherkarten usw. mir vorkommen wie eingebaute Obsoleszenz die letztlich auch wieder die Umwelt belastet.

Nun wird in letzter Zeit auf Panik bzgl. Umweltschutz gemacht, a la „wir halten die Sonntagsreden, die „Anderen“ sollen es gefälligst praktisch umsetzen und Wandel/ Verzicht üben und erdulden. Solche z.T. ideologisch motivierte politische Hyperaktivität nach langer „Schlafphase“ treibt nun unvorbereitete „überfallene“ Volkswirtschaften in den Ruin. Fraglich, ob dann noch Geld übrig ist, etwa um aufwändig Wale zu retten.

Makaber dabei ist doch, dass erst durch umweltbelastende Fertigungsmethoden und Produkte wie auch ein „Immer schneller Zeitgeist“ die Gewinne erwirtschaftet werden können, die überhaupt erst etwa diese Walrettungsaktion finanzierbar machten.

Geht es hier wirklich nur um das Schicksal dieses Wales?
Denn würde der Wal in der Wismarer Bucht verenden, ist fraglich, ob die im Vergleich zu offenen Meeren salzärmere Ostsee überhaupt Meerestiere beherbergt, denen Salzwasser-Tierkadaver zusagen („schmecken“) bzw. guttun.

Wenn nicht, wird wohl der „Timmy“-Kadaver langwierig verwesen mit entsprechender Belastung des lokalen Ostseewassers, der dort lebenden Meerestiere aber auch der Touristen, die, vor allem mit ihren Kindern, gerne im Strandwasser plantschen.

Deshalb werden wohl so manche Urlauber, aktuell durch den „Timmy“-Medien-Hype getriggert, befürchten, beim plantschen im Wasser möglicherweise nur einige hundert Meter von einem 12 Tonnen schweren Kadaver entfernt zu sein und das Wasser entsprechend kontaminiert sein könnte (beim Plantschen schluckt man auch mal ungewollt Meerwasser runter), ein Ekelgefühl oder auch gesundheitliche Bedenken hervorrufen.

Also werden sie sich und besonders ihren Kindern einen zeitnahen Badeurlaub nicht zumuten wollen und fernbleiben, was für die dortige Tourismusbranche Einnahmeverluste bedeutet. Also macht auch hier Sinn, den Wal so schnell wie möglich loszuwerden.

Warum angesichts des wohl für die meisten von uns als unappetitlich gesehenen natürlichen Nahrungskreislaufes in den Meeren die Ostsee noch zusätzlich von gigantischen 2.-Weltkriegs-kriegsmaterial- Abfällen (auch Chemikalien) kontaminiert ist, dennoch Touristen dort im Strandwasser plantschen wollen, andererseits die selben Leute vielleicht gesundheitsbewusst penibel die Zutatenlisten auf den Nahrungsverpackungen studieren, kann ich schwer nachvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
.....Och "und" jetzt... wer "gibt, spielt" das nächst "Pläsierchen"??.....

fragt plotin
 
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