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Delirio Salutatio

AW: Delirio Salutatio

Zu 1.:
:nein: Mega-Quanten-Computer kennen keine Gefühle - und wenn, dann bloß in digitalisierter Form ....sie sind und bleiben immer :cool: (= cool), sogar wenn sie heiss laufen ....:lachen:

das liest sich aber nicht sehr einfühlsam … nur ab- oder an-warten, bis Kollege Computer eigenes Bewusstsein entwickelt - dann wird die Quanten-Psychologie die Top-Unterhaltungs-Wissenschaft Nr.1 … :lachen:

Zu 2.:
Man muß natürlich auch die Kutten und Talare hochheben ...:schnl:

bestimmt sehr entspannend, wenn Spanner spannend spinnen … hoffentlich wird’s keine Samstagabend-TV-Show … :haare:

Zu 3.:
Solange es Re-gier-ungs- und andere Macht-Zentralen gibt, haben die 0000000000000 + X noch lange ihre Existenzberechtigung ...:lachen:

Dann läuft etwa die internationale Bewältigung der Finanz- und Schulden-Krise mit dem Untertitel:"Rettet unsere Nullen!"? :lachen:

Zu 4.:
:bier:

Gruß, moebius

:bier:
lg Soliton
 
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AW: Delirio Salutatio

1. das liest sich aber nicht sehr einfühlsam … nur ab- oder an-warten, bis Kollege Computer eigenes Bewusstsein entwickelt - dann wird die Quanten-Psychologie die Top-Unterhaltungs-Wissenschaft Nr.1 … :lachen:

2. bestimmt sehr entspannend, wenn Spanner spannend spinnen … hoffentlich wird’s keine Samstagabend-TV-Show … :haare:



3. Dann läuft etwa die internationale Bewältigung der Finanz- und Schulden-Krise mit dem Untertitel:"Rettet unsere Nullen!"? :lachen:



:bier:
lg Soliton
Zu 1.:
Vor allem dann, wenn diese Megabyte-Quanten-Computer auch noch SELBST-Bewusst-sein entwickelt haben werden ...:lachen:

Zu 2.:
Vielleicht moderiert ja noch einmal der Thomas GOTT:clown3: im ZDF..:dontknow: Denn im Zweiten glotzt man(n)/frau noch blöder ...:lachen:

Zu 3.:
Diese 0000000000000000000000000 (= Nullen) werden auf Kosten der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen bestimmt gut für sich selbst sorgen ...:lachen:

Gruß, :bier: moebius
 
AW: Delirio Salutatio

Zu 1.:
Vor allem dann, wenn diese Megabyte-Quanten-Computer auch noch SELBST-Bewusst-sein entwickelt haben werden ...:lachen:

Ja … und bekommen dann spätestens bei Ihrer kirchlichen Taufe einen Kurzschluss … :guru:

Zu 2.:
Vielleicht moderiert ja noch einmal der Thomas GOTT:clown3: im ZDF..:dontknow: Denn im Zweiten glotzt man(n)/frau noch blöder ...:lachen:

so blöd? … ZDF, das ist doch die Deutsche Welle auf dem Rentner-Ruhigstellungs-Tee … :schlaf1:

Zu 3.:
Diese 0000000000000000000000000 (= Nullen) werden auf Kosten der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen bestimmt gut für sich selbst sorgen ...:lachen:

Gruß, :bier: moebius

q.e.d.:lachen:


lg Soliton
 
AW: Delirio Salutatio

Demnach wird demnächst der Bloxberg klerikales Softwarezentrum der Programmiersprache: "Gehirn-Fein-Wäsche 2.0"
… bestimmt doch auch mindestens einen Papst-Besuch wert … :hexe:


Hm, würde mich echt mal interessieren, wie du das mit der Verhexung des Verstandes durch die Mittel unserer Sprache siehst! :)
Mir selbst scheint es manchmal, als ob durch zuviel Abstraktion eine künstliche Vorstellungswelt erschaffen wird, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat!
 
AW: Delirio Salutatio

Hm, würde mich echt mal interessieren, wie du das mit der Verhexung des Verstandes durch die Mittel unserer Sprache siehst! :)
Mir selbst scheint es manchmal, als ob durch zuviel Abstraktion eine künstliche Vorstellungswelt erschaffen wird, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat!

Ooohhjjjee! Liebe EarlyBird, da fragst Du aber was …

Im Prinzip hast Du es ja schon in die richtige Richtung ausgedrückt, aber wie meine Person dazu kam und wie ich diese "Verhexung" durch die Sprache in Folge dessen erlebe und reflektiere ist ein sehr weites Thema. Ich wollte nun nach 5 Jahren Recherche darüber ein Abhandlung schreiben … doch das klappt nicht … es werden ZWEI (Bücher? … mal sehen!)

Kurz zu Vorstellungswelt und Wirklichkeit:
Die Ontologie & Sprachphilosophie hatte ja bereits festgestellt, dass Begriffe eine GANZHEITLICHE Welt in Teile teilen, um sie hernach MITTEILEN zu können.

Die Sache zu dem Begriff ist in Wirklichkeit stets eine Gemengelage diverser Ursachen und deren gegenseitigen Wechselwirkungen, grenzenlos eingebunden in einen Kosmos des Chaos und der Zeit. Nicht zwei (natürliche) Sachen sind somit völlig identisch.

Der Begriff schafft, dem ungenügend, die Vorstellung eines Präferenz-Aspektes der bezeichnend für diese Sache sein soll … in stets gleicher Vorkommensweise. Der Blick dafür, dass NUR DER EINZELFALL die Wirklichkeit ist geht dabei leicht verloren. (was ich für einen hauptsächlichen Unterschied halte … daher Soliton)

Zwei Sachen die begrifflich identisch sind, würde ich also jeder ihren eigenen Begriff geben, da die einmalige Gemengelage der Kausalitäten, die Einbindung in den Chaos-Kosmos, die logischen Verhältnissetzungen, jedes mal eine andere Präferenz als erwähnenswert erscheinen lassen … glaub' mir, mein Chef hat seine HÖLLE FREUDE an mir :lachen:

Sprachlose Bewusstseinsbildung ist also in höherem Maße GANZHEITLICHER, als eine sprachgesteuerte Solche.
Der Blick für Gemengelagen und deren Einbindungen werden vorrangig trainiert. In jungen Jahren bin ich daran verzweifelt nicht mehr wie 5% bis max. 20% meiner Gedanken zu einer Sache überhaupt in Sprache fassen zu können … welche Teile sage ich? … welche lasse ich weg? … wie das entscheiden? … sinnlos! keiner versteht mich!
Ich sehe die Welt wesentlich chaotischer (differnenzierungswürdiger), als es mir meine Mitmenschen vermitteln.

Neben dem Weltbild (sprachphilosophisch bereits behandelt) steht natürlich auch das SELBSTbild zum Vergleich … hier betrete ich in weiten Teilen Neuland.
Psychologie, Hirnforschung, Biochemie, Evolutionsbiologie etc. etc. sind hier neben der Philosophie zu bemühen, um die Streiche, die uns unser Gehirn nur zu gerne spielt, zu reflektieren.

Ein sprachloses SELBSTbild ist befreit bspw. von der Subjekt / Prädikat / Objekt - Fixierung, was multiperspektivisches oder unperspektivisches Betrachten einer Sache erheblich erleichtert, Empathie und Sensibilität werden öfter "bedient" … Objektivierungen, sogar des eigenen Selbst, sind natürlicher als über den Umweg der sprachlichen Kategorien … u.s.w.

Die daraus resultierenden Betrachtungen soziologischer Aspekte zur Frage: "Was ist der Mensch?" und der "abgrenzenden Identitätsbestimmungen", wie es Manfredo :winken3: die Tage in seinem Thread bezeichnete, oder "Sozialschach" via Sprachidentität, wie ich es in meiner Art nennen würde, lasse ich jetzt mal aussen vor.

Hoffe Du hältst Deine Frage für ein Bisschen beantwortet :)

lg Soliton
 
AW: Delirio Salutatio

Ooohhjjjee! Liebe EarlyBird, da fragst Du aber was …

Im Prinzip hast Du es ja schon in die richtige Richtung ausgedrückt, aber wie meine Person dazu kam und wie ich diese "Verhexung" durch die Sprache in Folge dessen erlebe und reflektiere ist ein sehr weites Thema. Ich wollte nun nach 5 Jahren Recherche darüber ein Abhandlung schreiben … doch das klappt nicht … es werden ZWEI (Bücher? … mal sehen!)

Kurz zu Vorstellungswelt und Wirklichkeit:
Die Ontologie & Sprachphilosophie hatte ja bereits festgestellt, dass Begriffe eine GANZHEITLICHE Welt in Teile teilen, um sie hernach MITTEILEN zu können.

Die Sache zu dem Begriff ist in Wirklichkeit stets eine Gemengelage diverser Ursachen und deren gegenseitigen Wechselwirkungen, grenzenlos eingebunden in einen Kosmos des Chaos und der Zeit. Nicht zwei (natürliche) Sachen sind somit völlig identisch.

Der Begriff schafft, dem ungenügend, die Vorstellung eines Präferenz-Aspektes der bezeichnend für diese Sache sein soll … in stets gleicher Vorkommensweise. Der Blick dafür, dass NUR DER EINZELFALL die Wirklichkeit ist geht dabei leicht verloren. (was ich für einen hauptsächlichen Unterschied halte … daher Soliton)

Zwei Sachen die begrifflich identisch sind, würde ich also jeder ihren eigenen Begriff geben, da die einmalige Gemengelage der Kausalitäten, die Einbindung in den Chaos-Kosmos, die logischen Verhältnissetzungen, jedes mal eine andere Präferenz als erwähnenswert erscheinen lassen … glaub' mir, mein Chef hat seine HÖLLE FREUDE an mir :lachen:

Sprachlose Bewusstseinsbildung ist also in höherem Maße GANZHEITLICHER, als eine sprachgesteuerte Solche.
Der Blick für Gemengelagen und deren Einbindungen werden vorrangig trainiert. In jungen Jahren bin ich daran verzweifelt nicht mehr wie 5% bis max. 20% meiner Gedanken zu einer Sache überhaupt in Sprache fassen zu können … welche Teile sage ich? … welche lasse ich weg? … wie das entscheiden? … sinnlos! keiner versteht mich!
Ich sehe die Welt wesentlich chaotischer (differnenzierungswürdiger), als es mir meine Mitmenschen vermitteln.

Neben dem Weltbild (sprachphilosophisch bereits behandelt) steht natürlich auch das SELBSTbild zum Vergleich … hier betrete ich in weiten Teilen Neuland.
Psychologie, Hirnforschung, Biochemie, Evolutionsbiologie etc. etc. sind hier neben der Philosophie zu bemühen, um die Streiche, die uns unser Gehirn nur zu gerne spielt, zu reflektieren.

Ein sprachloses SELBSTbild ist befreit bspw. von der Subjekt / Prädikat / Objekt - Fixierung, was multiperspektivisches oder unperspektivisches Betrachten einer Sache erheblich erleichtert, Empathie und Sensibilität werden öfter "bedient" … Objektivierungen, sogar des eigenen Selbst, sind natürlicher als über den Umweg der sprachlichen Kategorien … u.s.w.

Die daraus resultierenden Betrachtungen soziologischer Aspekte zur Frage: "Was ist der Mensch?" und der "abgrenzenden Identitätsbestimmungen", wie es Manfredo :winken3: die Tage in seinem Thread bezeichnete, oder "Sozialschach" via Sprachidentität, wie ich es in meiner Art nennen würde, lasse ich jetzt mal aussen vor.

Hoffe Du hältst Deine Frage für ein Bisschen beantwortet :)

lg Soliton


Hi Soliton! :)


Ja, zumindest hab ich jetzt eine leise Vorstellung, um was es dir geht! :)
Aber es wirft Fragen bei mir auf, bzw., manches seh ich auch anders.
Das Vorsprachliche ist natürlich wesentlich ganzheitlicher als jede Sprache das vermitteln kann - aber ich seh die Wirklichkeit nicht als Chaos, sondern als einerseits total individuell - so siehst du es ja auch, keine zwei Schneeflocken, Sandkörner, Grashalme usw - sind gleich - aber es gibt Muster und Gestalten. Dh, wir können Sandkörner mit Leichtigkeit von Schneeflocken von Bäumen, von Igeln und von Kartoffeln unterscheiden.
Ich seh es so, dass Sprache klangliche Symbolisierung von Gestalten und Mustern sind, die der Mitteilung dienen. Ursprünglich ging es wohl um Nahrung - so wie bei der Bienensprache. Vermittels Sprache kann ich also zB jemandem anders, der es selbst noch nicht persönlich kennt, mitteilen, wie er an einen bestimmten Ort kommt und was er dort wahrscheinlich vorfinden wird.
Ich rätsle ein bisschen, ob deine Wahrnehmung so anders ist, dass du die individuellen Unterschiede stärker wahrnimmst, als die Gemeinsamkeiten.

Ein allgemeines Problem seh ich auch darin, dass - von den ganz alltäglichen Dingen mal abgesehen, jeder, der deutsch spricht, weiß was ein Stuhl ist oder Nudeln oder ... - viele Begriffe sehr unterschiedlich belegt sind - eben WEIL sie Abstraktionen sind und weil sie unterschiedliche Erfahrungen nicht berücksichtigen.
Dazu kommt noch, dass Begriffe und Bedeutungen sich wandeln - wenn man alle Begriffe einzeln untersuchen wollte, würde einer alleine niemals fertig.

Ja, mir geht da auch viel mehr durch den Sinn, als ich jemals ausdrücken kann. :(
Aber ich sag mal so: Sprache ist eine Gratwanderung - wie alles im Leben! :lachen:
Aber immerhin kann man ja auch mit ihr spielen - sie ist also auch ein wunderbares Werkzeug für Kreativität! :)


LG

EarlyBird :)
 
Werbung:
AW: Delirio Salutatio

1. Ja … und bekommen dann spätestens bei Ihrer kirchlichen Taufe einen Kurzschluss … :guru:

2. so blöd? … ZDF, das ist doch die Deutsche Welle auf dem Rentner-Ruhigstellungs-Tee … :schlaf1:

3. q.e.d.:lachen:


lg Soliton

Zu 1.:
Hauptsache, es brennen keine Sicherungen durch ...:lachen:

Zu 2.:
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren ZDF-Intendanten ...:lachen: - fall Sie nicht vorher einge:schlaf1: sind ...:lachen:

Zu 3.:
"Schau' mer mol!" :schnl:

Gruß, moebius
 
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