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Das Böse in unserer Welt

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AW: Das Böse in unserer Welt

es war nicht in meiner absicht zynisch zu sein !

nur ist für mich die eiteilung der welt in gut und böse eine reichlich naive sichtweise.

mag es vielleicht füe einen selber als momentane arbeitshypothese zweckmässig sein so ist es jedoch ziemlich unsinnig diese kategorien auf ander menschen und situationen zu übertragen-

das böse ist das gute zur verkehrten zeit..!

ich möchte hier in keinster weise die handlung des seiner tochter missbrauchenden vaters in irgendeiner weise rechtfertigen.

aber meint ihr wirklich das der vater es tat mit der einstellung.... jetzt möchte ich aber richtig böse zu meiner tochter sein ?
er war mit sicherheit krank und nicht in der lage seine emtionen und taten unter kontrolle zu halten und er gejhört auch mit sicherheit in- na ja gesonderter behandlung...... aber böse ? von seiner sicht her hat er seiner tochter gutes getan - ebenso her vom subsystem vater-tochter

...und das ist gerade mal die Spitze vom Eisberg, denn das Böse ist bei 95 Prozent der Bevölkerung so heimisch, daß alle unschuldig vorm Fernseher sitzen und angewidert für dieses Monster von Vater eine "gesonderte Behandlung" verlangen. Aber wer behandelt diejenigen, die vorm Fernseher sitzen? Wird es eines Tages wieder "Nürnberger Prozesse" geben, mit Leuten, die keinen Schimmer haben, warum sie nun inhaftiert und angeklagt sind?

Der Rote Baron
 
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AW: Das Böse in unserer Welt

es war nicht in meiner absicht zynisch zu sein !

... hatte aktivFreidenker gemeinst, er motze gegen den Threaderöffner.

Ja, ja Böse = sexueller Missbrauch, das ist auch s/w Malerei.
Könnte jetzt eine Vortrag von 2 Stunden halten über die Psyche eines Vaters
der seine Tochter sexuell missbraucht. Mit böse hat das nicht mehr zu tun
wie jemand der Kinder anlügt weil er sie nicht für voll nimmt. Es sind psychische
und neurotische Störungen.

Eher ist redbaron ein gutes Beispiel wie sich das Böse in einem Menschen
konzentriert, als virtuelle Darstellung der Abgrund des Bösen, ein Psychopath.
Er weiß es ganz genau und kokettiert damit. Da bleibt nur zu Lächeln.

gruß fluuu
 
AW: Das Böse in unserer Welt

Eher ist redbaron ein gutes Beispiel wie sich das Böse in einem Menschen
konzentriert, als virtuelle Darstellung der Abgrund des Bösen, ein Psychopath.
Er weiß es ganz genau und kokettiert damit. Da bleibt nur zu Lächeln.


ich seh' dich gern vorm Spiegel lächeln... probier' doch mal aus, dabei fünfmal redbaron zu rufen...

Der Rote Baron
 
AW: Das Böse in unserer Welt

nur ist für mich die eiteilung der welt in gut und böse eine reichlich naive sichtweise.

mag es vielleicht füe einen selber als momentane arbeitshypothese zweckmässig sein so ist es jedoch ziemlich unsinnig diese kategorien auf ander menschen und situationen zu übertragen-

das böse ist das gute zur verkehrten zeit..!
das ist zu einfach gedacht.
um nicht zu sagen: naiv.

oder noch besser ausgedrückt: es ist falsch.

das böse ist das, was der einfältige mensch nicht erwartet, oder nicht will.....vom blickwinkel dessen, der das böse erlebt.
das böse ist das, was der einfältige mensch nicht verhindern kann oder will, obwohl es ihm/ihr dämmert, dass es anders "richtiger" (= stimmiger für alle beteiligten) wäre.....vom blickwinkel dessen, der das böse tut.

aus einem sehr hohen blickwinkel gibt es gar nichts böses.....denn alles und jedes will "erfahren" werden.

aus dem subjektiv erlebten blickwinkel aber schon.
denn da ist immer das gewissen, das vom menschen entscheidungen fordert und dabei in "richtig und falsch" "einteilt".
und deshalb sind wir menschen immerzu aufgefordert, unser gewissen zu befragen, ob das passt, was wir machen - oder nicht.

so jemand wie josef fritzl hat genau gewusst, dass das nicht in ordnung ist, was er da mit seiner tochter tut. da bin ich mir ganz sicher.
und dennoch konnte er seinem machtrausch nicht widerstehen.
der wunsch, einen menschen total zu beherrschen, war stärker als sein gewissen als vater seinem kind gegenüber.

sowas kommt nicht so selten vor, dass die macht über den anderen zu verlockend ist.
die geschichtsbücher über den 2. weltkrieg sind voll davon.

die seele aber weiß genau, dass das nicht stimmen kann, wenn der andere betroffene mensch dabei gebrochen wird.
einen anderen menschen zu brechen ist aus sicht des gewissens in jedem fall "böse"...sobald der täter nicht im affekt handelt und in kontakt mit seinem gefühl ist.
und ein teil des täters fühlt sich dabei auch unendlich schuldig.

um diese schuld im außen zu vertuschen und sogar vor sich selbst zu verleugnen, wird ein noch größeres lügengebäude aufgebaut.
und so reitet sich dieser mensch noch mehr in das schlamassel rein.....treibt es auf die spitze......damit es irgendwann mal von außen zerbrochen werden muss.
ein ziemlich arger teufelskreis.
das schuldeingeständnis bei der anklage kann dann letztlich wie eine befreiung wirken.
und auch die in kauf genommene strafe.

wenn der täter aber ganz von seinen gefühlen abgeschnitten ist, was nicht zu selten vorkommt (serientäter), kann es sein, dass er das ausmaß seiner handlungen gar nicht erkennt. er hat dann als vollstrecker einer kranken ideologie gehandelt und empfindet sein tun als recht und ordnung.
dann muss erSie erst mit seinen gefühlen in verbindung gebracht werden, um sein opfer auch zu spüren....falls das überhaupt möglich ist.
und dann wird dem täter vielleicht auch klar, was er getan hat. vorher wird sein tun von ihm selbst nicht als "böse" angesehen.

das wesentliche bei der beurteilung von "gut und schlecht" ist das erkennen der verschiedenen betrachtungsebenen.
dass es im grunde "nichts böses" gibt, weil es sich immer nur um "fehlgeleitete seelen" handelt, ändert nichts daran, dass im täglichen erleben das, was für einen schlecht ist und schaden anrichtet als falsch/böse/unpassend abgelehnt werden soll.

und dennoch werden menschen immer wieder wie von selbst ins messer laufen wollen.
manche müssen arge grenzen ausprobieren. die fordern das "böse" geradezu heraus.

auch das gibt es.
das darf nicht vergessen werden.

in jedem fall handelt es sich bei "bösen" handlungen um zwischenmenschliche beziehungen, bei denen ein teil über den anderen dominiert und diesen machtvorsprung ausnützt, um die macht noch zu verstärken.
und das ist ganz sicher nicht im sinne einer ausgwogenheit für BEIDE seiten.
 
AW: Das Böse in unserer Welt

wenn der täter aber ganz von seinen gefühlen abgeschnitten ist, was nicht zu selten vorkommt (serientäter), kann es sein, dass er das ausmaß seiner handlungen gar nicht erkennt. er hat dann als vollstrecker einer kranken ideologie gehandelt und empfindet sein tun als recht und ordnung.

da sind sie wieder, diese 95 Pozent der Bevölkerung. Gut, über das eine oder andere Prozent hin oder her kann man streiten, aber Kathi bestätigt hier die Grundaussage: alle Menschen sind auch böse, und die allermeisten so böse und gleichzeitig verlogen, daß sie ihre Bösartigkeit zur Norm erheben, mit aller Macht durchsetzen und auch andere Menschen damit anstecken...

Das ist die Gegenwart. Und wirklich sichtbar wird das erst geschichtlich im nachhinein. Wird das dann gerichtlich aufgearbeitet wie z.B. in den Nürnberger Prozessen, dann will natürlich keiner etwas "gewußt" oder "mitgemacht" haben...


in jedem fall handelt es sich bei "bösen" handlungen um zwischenmenschliche beziehungen, bei denen ein teil über den anderen dominiert und diesen machtvorsprung ausnützt, um die macht noch zu verstärken.

was man besonders in staatlich organisierten Überwachungs- und Beherrschungsstrukturen beobachten kann... Deutschland liegt da, was die Einhaltung der Menschenrechte betrifft, inzwischen ziemlich weit hinten auf der Weltrangliste...


Der Rote Baron
 
AW: Das Böse in unserer Welt

..........
das wesentliche bei der beurteilung von "gut und schlecht" ist das erkennen der verschiedenen betrachtungsebenen.
dass es im grunde "nichts böses" gibt, weil es sich immer nur um "fehlgeleitete seelen" handelt, ändert nichts daran, dass im täglichen erleben das, was für einen schlecht ist und schaden anrichtet als falsch/böse/unpassend abgelehnt werden soll.
...........

ich denke das wir hier nicht soweit auseinanderliegen
ich werde makl dazu einen neuien thread starten um eine umfangreichere definition der unterschiedlichen moralebenen darzustellen..
http://www.youtube.com/watch?v=pt93vU24mz8
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Das Böse in unserer Welt

Hm, ich denke, gut und böse sind Wertungen. Ein Organismus - also auch ein Mensch - MUSS einfach alles, was eine Wirkung auf ihn ausübt, bewerten, denn es geht ja ums Überleben, aber auch um das Wohlbefinden.
Zunächst wird wohl jeder Mensch, dem etwas widerfährt oder angetan wird, danach beurteilen, ob er sich dabei gut oder schlecht fühlt. Und er wird Taten, die ihn nicht selbst betreffen, danach bewerten, wie sie auf ihn wirken würden. Da aber dummerweise das, was Mensch braucht, oft einem Wandel unterliegt - also, wenn man z.B. satt ist, möchte man nicht noch gemästet werden - kann die scheinbar gleiche Tat je nach Kontext als gut oder böse empfunden werden.
Wenn es sich um Grundbedürfnisse handelt, kann man wohl einen Konsens finden, jeder Mensch braucht eben Luft, Nahrung, Wasser und Licht/Wärme zum Überleben. Anders wird es, wenn es sich um seelisch/geistige Bedürfnisse handelt, weil die individuell sehr stark variieren können.
 
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