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bargeldlose Zukunft: Beispiel Schweden

Dieses Thema im Forum "Wirtschaft" wurde erstellt von Desperately, 10. September 2012.

  1. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

    Registriert seit:
    21. November 2016
    Beiträge:
    589
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    Wenn ich zB musiziere, kostet das kein Geld, aber das Instrument kaufen schon.
    Bei vielen Dingen die ohne viel Geld Freude machen, braucht es Übung die keine oder wenig Freude macht, aber
    wenn man dann einigermaßen skill hat, macht es Spaß.
    jetzt wo ich nicht mehr kompletter Anfänger beim Klavier bin, macht das Üben Spaß und ich will auch noch andere Instrumente spielen.

    Lesen macht mir jetzt auch wieder mehr Spaß, wo ich keine Computerspiele mehr habe, also werden Beschäftigungen wohl attraktiver, wenn
    die übliche Alternative wegfällt.
    Grundsätzlich soll das Herbeischaffen von Geld größtenteils der Unterhaltung dienen.
    Also in beide Richtungen, es soll Spaß machen und Spaß ermöglichen.
    Aber wenn man gar keine Unannehmlichkeiten aushalten kann, wird man bald gar nichts anderes mehr spüren.
    So funktionieren wir Menschen eben.
    Geld hat viel mit Unterhaltung zu tun, die Grundversorgung lässt sich auch mit dem Tauschhandel bewältigen.
     
    Freigeist496 und FreniIshtar gefällt das.
  2. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.981
    Natürlich, einmal das Instrument anschaffen, auch da gibt es viele Möglichkeiten und die Beschäftigung des Musizierens ist für Jahre ermöglicht.
    Das weiß inzwischen jedes Kind, dass Musik harmonisiert und sich somit positiv auf die Gehirnwindungen auswirkt.
    Ich nutze nicht nur die gute alte Stereoanlage zum Hören mit Mehrweglautsprechern, Plattenspieler und CD-Player, sondern habe auch ein 'Musikzimmer' mit Keyboard, E-Gitarre, Synthesizer, Zitter, Melodica usw.
    Spielen im akademischen Sinne kann ich nichts davon aber zum Improvisieren, um die Gefühle auszudrücken, sind sie wunderbar geeignet. Mir geht es nicht um Konzerte und Applaus, sondern darum mit dem jeweiligen Instrument meine Gefühlslage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, falls es durch Beschäftigung mit Störungen aus der Mitte geraten sein sollte. Dafür ist Musizieren hervorragend geeignet, noch viel besser als im Forum seltsame Worte zu kombinieren.

    Ich würde nicht sagen Lesen ist die Alternative zum Computerspiel, Lesen ist für die Menschen schon sehr lange eine Form des Lernens und das Computerspiel wurde eine Alternative, weil es schneller und bequemer das Gehirn reizt und somit betäubt damit man nicht so viel merken muss und abgelenkt ist von der Realität. In ein Buch kann man sich auch vertiefen aber die Bilder im Kopf werden selbst kreiert und somit ist Lesen ein kreativer Prozess, Computerspiel ist eben 'nur' schnelle Reizung und Reaktion. Alles Andere ist vorgefertigt und wird aufgesogen, kein eigener Prozess im Gehirn der irgendetwas entwickelt. Vor den Programmierern von Computerspielen ziehe ich den Hut, sie haben große gestalterische Fähigkeiten.
    Es ist eben weniger das Konsumieren was im Gehirn befriedigt, sondern viel mehr das Umwälzen um etwas Eigenes daraus zu machen. Beim Musizieren ist das der Fall, es gibt ein Instrument und es gibt Noten und der Mensch schafft damit etwas, was er in der produktiven realen Erzeugung und Wahrnehmung als große Lebensqualität bezeichnet. Nichts in der virtuellen Wellt kommt auch nur annähernd an so ein Erlebnis heran.
    Es geht also nicht nur um Bargeldlos, sondern es geht um Geldlos im übertragenen Sinn überhaupt, die meiste Befriedigung im Gehirn passiert, wenn kein Geld eine Rolle spielt. Jedoch werde ich mit dieser These in der westlichen hochkapitalistischen Welt keine Mehrheit finden aber das macht nichts, meine Verantwortung ist mich zu retten und ein paar Mitmenschen aber nicht die Menschheit. Der Kapitalismus mit seinem Geld kann von mir aus untergehen und da spielt es keine Rolle ob Bar- oder Plastikgeld das System ist dasselbe.
     
  3. Hihahoppla

    Hihahoppla Active Member

    Registriert seit:
    21. November 2016
    Beiträge:
    589
    Wenn ich anderen eine Improvisation vorspiele, bekomme ich oft die Rückmeldung, wann ich denn richtiges spielen lerne.
    Aber richtig spielen kann ich bestenfalls Kinderlieder.
    Wobei richtig in diesem Zusammenhang nicht richtig im Sinne der Freude sondern richtig im Sinne des normal seins bedeutet.
    Für mich ist es so, dass ich meine Krankheit als zerbrochene Seele beschreibe, die sich permanent negativ auf meine Gefühlswelt auswirkt.
    Die Welt retten zu wollen ist für mich sinnvoll, weil ich im Falle des Erfolgs auch Hoffnungen habe, dass man für mich vernünftige Sterbehilfe Organisiert.
    Schuldgefühle werde ich den anderen schon effizient einreden können, damit sie mir helfen, aber dafür müssen sie mich respektieren...
    Wobei ich in etwas höherem Alter mich wohl mal in Länder begeben werde, wo das jetzt schon einfacher ist.
    Meine ganze psychische Resilienz, die ich im Alter von 21 hatte ist weg und mit der hätte ich gute Chancen auf Erfolg gehabt, die Welt zu retten.
    Aber heute mit meinem Zerbrochenem Selbst, will ich nur das Ende herbeisehnen.
    Wobei ich nicht Selbstmord begehen will. Das ist mir zu gefährlich.
    Das letzte was ich will ist auch noch an den Rollstuhl gebunden zu sein und nochmal Schlimmer bestraft zu werden.

    Man sagt ja es gäbe soetwas wie Karma, aber ich halte das für Unsinn.
    Aber die Leute, die das Leid nicht kennen, sind so verweichlicht, dass selbst ein Kleines Frühstück davon viel schlimmer für sie ist, als für mich das letzte Abendmahl.
    Deshalb sind sie solche Schwachköpfe.
     
  4. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.981
    Da bist Du völlig normal wie die meisten Menschen, die brauchen die Meinung der Anderen um den eigenen Wert zu erkennen. Daran krankt die Seele.
     

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