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Spiel: Was fällt dir ein zu...

  • Ersteller Ersteller Salem
  • Erstellt am Erstellt am
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....."Arnim & Brentano... zweideutig, zweideutig!".....
:tanzen:
1811 heiratete Bettina Brentano Achim von Arnim, den sie bereits in Frankfurt als Freund und literarischen Arbeitskollegen ihres Bruders Clemens Brentano kennengelernt hatte. Die Arnims waren bis zu seinem plötzlichen Tod 1831 zwanzig Jahre verheiratet. Das Paar lebte überwiegend getrennt – während Bettina in Berlin lebte, bewirtschaftete Achim das Gut Wiepersdorf. Der Ehe entstammten sieben Kinder ...

 
Zuletzt bearbeitet:
Ah so "zweideutig" ... 👾
Ein Gegenstand anhaltender Diskussion in der Arnim-Forschung ist der Zusammenhang von nationalem Engagement und antisemitischer Denunziation. Mehrfach, etwa in der Erzählung Die Versöhnung in der Sommerfrische von 1811, benutzt Arnim die traditionelle Gegenüberstellung von Christen und Juden, um ein konstruiertes „deutsches Wesen“ in der Opposition zu einem vermeintlichen „jüdischen Wesen“ zu profilieren. In der Tischrede Über die Kennzeichen des Judentums, die Arnim vor der Deutsch-christlichen Tischgesellschaft hielt, drückt sich – laut Micha Brumlik – „klassischer Antisemitismus aus, wie ihn 100 Jahre später Julius Streichers Hetzblatt Der Stürmer verbreiten sollte“.
 
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