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Was tut Ihr eigentlich für den Umweltschutz?

Ja, so funktioniert Leben. Und dennoch hat sich Cholera offensichtlich doch nicht selbst ausgerottet. Schön, dass du dich lustig findest :)
 
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Einige Eckpunkte:
1.) Zum Beispiel können in der Gegenwart über 7 Milliarden Menschen gleichzeitig leben. Das war zu früheren Zeiten nicht möglich.
2.) Die Säuglings- und Kindersterblichkeit ist (auch global) so gering wie nie zuvor.
3.) Die Lebenserwartung ist (auch global) so hoch wie nie zuvor.
4.) Der technologische Stand ist hoch entwickelt wie nie zuvor.

Klar, der Dauersuderant wird diese Fakten ignorieren wollen und mit diversen Szenarien (Kriege, Hungersnöte, Epidemien, etc...) einreden wollen, dass ja alles so schlimm sei.
Aber, es hat auch niemand behauptet, wie Welt wäre perfekt (was immer "perfekt" hier bedeuten solle).
1.), 2.), 3.) und 4.) sind aber Fakten - und das sogar, OBWOHL es Kriege, Hungersnöte und Epidemien, etc.... gibt.

Fazit: die Menschheit gedeiht momentan wie nie zuvor.
Ohhje, für mich natürlich wieder einmal 'grauslich-schrecklich', Deine ja wieder einmal 'rein materialistisch-mechanistische', allein 'körperliche Denke' hier! Sowie auch 'schon' 'fürchterlich' für mich ist, dass Du "menschliche Bedürfnisse Wohlstand, Unterhaltung, Anerkennung, Selbstverwirklichung, Sicherheit, etc.." für rein "physische Grundbedürfnisse" hältst und ausgibst!...
Aber auch, dass Du offenbar selbst gar nicht merkst, dass Du letztlich nichts anderes bestätigst als, dass 'Mensch' selbst, als dieser, sich ganz und gar nicht "immer weiter und immer positiver entwickelt hat"!
Und 'insgesamt' als solcher, als der, alles andere als "gedeiht"! Auch und gerade angesichts seines "wie nie zuvor hoch entwickelten technologischen Standes"!...
Und natürlich kann es für mich auch 'nur' weiterhin... 'sehr betrüblich' sein, dass Du offenbar auch immer noch nicht 'merkst', dass 'Mensch' sie sich immer ganz und gar selbst 'macht', 'seine' nicht "perfekte" 'Welt'!...
:(
 
Fazit: die Menschheit gedeiht momentan wie nie zuvor.

Ja, für viele Abertausend-Millionen ist das so (geworden)
Aber "dafür" eben für Millionen schlechter bis furchtbarer!

Deine Kritik verstehe ich so, dass Du
die Unmöglichkeit
einer schnellen-globalen Veränderung (schnellen-positiven Entwicklung) ansprichst.
Aber damit werden Dir so alle beipflichten.

*Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei*
wäre eine 'glücklichere' Überschrift für dieses Thema gewesen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
(-auch in Bezug auf Deine 4 erwähnten Punkte-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, für viele Abertausend-Millionen ist das so (geworden)
Aber "dafür" eben für Millionen schlechter bis furchtbarer!

Das mag man meinen, wenn man die Inhalte von Nachrichten als representative Stichprobe des Weltgeschehens sieht. Nur, genau das sind sie nicht ! Nachrichtenwert haben 1. ungewöhnliche und 2. besonders negative Sachverhalte. Eine besonders reichhaltige Ernte in Uganda findet keinen Weg in die Gazetten, eine besonders schlechte hingegen sehr wohl. So ziemlich jedes Elend, das es heute gibt, war früher auch schon da und betraf relativ mehr Menschen - und dass es heute Millionen schlecht gehen kann liegt auch daran, dass es überhaupt ausreichend Menschen gibt ! Gäbe es nur 100000 Menschen und alle gingen es schlecht, ginge es eben "nur 100000 Menschen" schlecht anstatt Millionen so wie heute. Sollten wir und also die Alternative herbeisehnen ?
Und ja, in jedem realen Szenario gibt es "Verlierer". Daran lässt sich nichts ändern, und diese in den Mittelpunkt zu rücken, hilft niemandem. Aber, genau das ist der Weg von Dauersuderanten. Da geht es uns nicht gut, weil wir jederzeit ausreichend Nahrung haben, sondern uns geht es so schlecht, denn so viele Übergewichtige wie heute hat es noch nie gegeben. Schlimm, schlimm.

Deine Kritik verstehe ich so, dass Du
die Unmöglichkeit
einer schnellen-globalen Veränderung (schnellen-positiven Entwicklung) ansprichst.
Aber damit werden Dir so alle beipflichten.

Ganz und gar nicht - eine globale Veränderung kann und wird durchaus sehr wahrscheinlich eines Tages eintreten. Aber, sie wird nicht durch Mahnungen, Predigten, Vorhaltungen oder gute Beispiele geschehen. Auch lässt sich nicht vorhersagen, welcher Art die Veränderung sein wird - lediglich panta rhei.

*Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei*
wäre eine 'glücklichere' Überschrift für dieses Thema gewesen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
(-auch in Bezug auf Deine 4 erwähnten Punkte-)

Ja, nur was jetzt das Gute ist, ist weniger eindeutig als manch einer meint.
 
Ja, so funktioniert Leben. Und dennoch hat sich Cholera offensichtlich doch nicht selbst ausgerottet. Schön, dass du dich lustig findest :)
Cholera- Bakterien können auf diese Art agieren. Bevor sie sich selbst und ihren Wirt vernichtet haben, finden etliche von ihnen den Absprung auf andere Wirte, die zahlreich vorhanden sind. Der Mensch übt zwar auch schon ein paar Jahre lang diesen Absprung aber die Aussichten darauf, einen anderen Planeten befallen zu können sind ... Ich muss schon wieder :lachen: ... gering.

Ich bezweifle, dass alle Lebewesen so drauf sind, ungebremste Kopfzahlvermehrung als Erfolg zu verbuchen, manche scheinen zurückhaltender zu sein.
 
Zum - geistigen - Umweltschutz zählt auch die Bekämpfung der Hirnseuchen von Menschen wie
  • Napoleon,
  • Hitler und
  • Stalin
sowie die
  • aller gegenwärtigen, größenwahnsinnig-blutrünstigen Diktatoren.
 
In der Tat ist eine schnelle, tödliche Wirkung eines Parasiten auf den Wirten eine für die Ausbreitung hinderliche Eigenschaft. Ist sie zu stark ausgeprägt, kann das tatsächlich das Ende des Parasiten bedeuten. Aber, es reicht schon, wenn nur einzelne Individuen der Population bis zum Tod des Wirtes (oder auch danach) weiterleben und den Kreislauf fortsetzen. Viele Wege führen nach Rom, und so gibt es sowohl Ebola wie auch Herpes simplex in der Welt. Der Mensch übt weniger den Absprung als die Ausbreitung.

Das, was du "Zurückhaltung" nennst, ist entweder ein Ergebnis der Umstände (z.B. Nahrungs- oder Platzmangel bremst die Ausbreitung) oder aber der für unsere Maßstäbe langsame Lebenszyklus. "Ungebremste Kopfzahlvermehrung" gibt es überall dort, wo gerade nichts ebendiese bremst. Je nach Spezies verdoppelt sich die Kopfzahl binnen Minuten oder aber binnen Jahrzehnten oder auch Jahrhunderten.

Überall in der lebenden Welt werden Ressourcen nicht nur schnellstmöglich, sondern auch so vollständig wie möglich verwertet. Ein Tier frisst, bis es satt ist - gibst du einem Hund täglich eine Dose Futter, teilt er sich das Futter auch nicht über den Tag ein - er wird zunächst mal fressen bis er satt ist. Wenn dann noch was übrig bleibt, frisst er den Rest, wenn er wieder Hunger bzw Appetit bekommt. Denn (ähnlich wie bei anderen natürlichen Ressourcen) was man nicht selbst jetzt verwertet, hat man in der Regel nicht später zur Verfügung, sondern wird davor von jemand Anderem verwertet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da geht es uns nicht gut, weil wir jederzeit ausreichend Nahrung haben, sondern uns geht es so schlecht, denn so viele Übergewichtige wie heute hat es noch nie gegeben. Schlimm, schlimm.
.....Jep! Glaubt man den Zahlen der "WHO", starben im "Jahr 2015" mehr Menschen an "Überernährung", als im selben Zeitraum Menschen mangels "Unterernährung" verhungerten. Auch starben "Weltweit" mehr Menschen an "Altersschwäche", als an "ansteckenden Krankheiten oder Seuchen"!.....

plotin
 
Richtig, und würde heute der Krebs besiegt, liest man morgen in den Gazetten "Sterblichkeit bei Allem außer Krebs gestiegen !" und die Stammtische würden sich über die bösen Pharmakonzerne, Misswirtschaften bei den Krankenkassen, Versagen der Politik, etc.....das Maul zerreißen. Und Verschwörungstheoretiker würden ihre Theorien bestätigt sehen.
 
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Dauersuderanten. Da geht es uns nicht gut, weil wir jederzeit ausreichend Nahrung haben, sondern uns geht es so schlecht, denn so viele Übergewichtige wie heute hat es noch nie gegeben. Schlimm, schlimm.

Zustimmung: volle!

eine globale Veränderung kann und wird durchaus sehr wahrscheinlich eines Tages eintreten. Aber, sie wird nicht durch Mahnungen, Predigten, Vorhaltungen

Zustimmung!


Du hast zwar 4 Beispiele gegeben, welche unsere Welt -global gesehen- erträglicher gemacht haben -
Es gibt Menschen,
(wie in diesem thread!)
welche nicht nur daran glauben, sondern tag-täglich gute Vorbilder sind - welche also daran glauben, dass Vorbilder sehrwohl Veränderungen in positive Richtung bewirken.
(also, nicht spontan-global)
 
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