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Wann kennen wir einen Menschen ?

Einen Menschen ertasten, erfühlen. Erfordert hohe Sensibilität,
aber man erfährt so einiges. Ohne dass er was sagt oder tut.
Aber er muß visavis sein.
 
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Frage: Wann kennen wir einen (anderen) Menschen?
Antwort: nie! Nicht einmal eine(n) langjährige(n) Lebenspartner/in. Tja - nicht einmal uns selbst.

Wie soll ich einen anderen Menschen kennen, wenn ich nichtmal mich selbst kenne ? ;-). Wage zu behaupten, jeder kennt sich selber in größten prozentualen Anteilen n i c h t. (Es sei denn, er ist Psychoanalytiker, dann wesenetlich mehr.) Was die jew. Anteile des Unbewußten, der Triebe, Muster, etc ... in einem selber angeht. Die aber maßgeblich für unser Handeln verantwortlich sind.

Wie soll man sich auch seines eig. Unbewußten b e w u ß t sein ... fast ein Widerspruch in sich.
 
AW: Wann kennen wir einen Menschen ?

Frage: Wann kennen wir einen (anderen) Menschen?
Antwort: nie! Nicht einmal eine(n) langjährige(n) Lebenspartner/in. Tja - nicht einmal uns selbst.
Auch wenn es möglicherweise ein paar größenwahnsinnige Kriegspolitiker stört - der Mensch hat einen Selbsterhaltungstrieb, der ihn dazu motiviert, zuerst einmal sich selbst kennen und lieben zu lernen.

Was die jew. Anteile des Unbewußten, der Triebe, Muster, etc ... in einem selber angeht. Die aber maßgeblich für unser Handeln verantwortlich sind.
Jedesmal wenn man sich nach einem Sprechen oder Handeln fragt: "Warum habe ich das eigentlich gesagt oder getan?", war das das Unterbewusstsein, mMn ein Trieb; wir brauchen aber unsere Triebe und unsere un(ter)bewussten Sager und Handlungen müssen nicht unbedingt negative Folgen haben.

Wie soll man sich auch seines eig. Unbewußten b e w u ß t sein ... fast ein Widerspruch in sich.
Dieser Satz ist - zumindest semantisch - nicht zu widerlegen.

Liebe Grüße

Zeili
 

An ihren Früchtchen sollt ihr sie erkennen !

parlaro schrieb:
...
Was die jew. Anteile des Unbewußten, der Triebe, Muster, etc ...
in einem selber angeht.
Die aber maßgeblich für unser Handeln verantwortlich sind.

Wie soll man sich auch seines eig. Unbewußten b e w u ß t sein ...
fast ein Widerspruch in sich.
parlaro,
wie du schon richtig bemerkt hast, ist das fast ein Widerspruch in sich.

Warum es tatsächlich kein Widerspruch ist, hast du ebenfalls selbst
kurz davor erwähnt.

Weil nämlich die unbewussten Anteile

maßgeblich für unser Handeln verantwortlich sind.


Über unser Handeln können wir natürlich sehr wohl reflektieren.
Wir können also die unbewussten Anteile an ihren Wirkungen erkennen.


> Das musste auch einmal in aller Klarheit gesagt werden. <

 
AW: Wann kennen wir einen Menschen ?

Die frage ist wozu einen Menschen kennen im Sinne von alles beherrschen können, wir wissen wie schwer es ist sich selbst zu kennen um bewusst
mit Unbewussten Dingen der Persönlichkeit umgehen zu können.

Es reicht für den Umgang meistens aus wenn man gewisse Anteile der Persönlichkeit von Mitmenschen kennt um gut reagieren zu können.
Bekommt man von einem Freund eine Frage ein Defizit betreffend sollte man das Ganze im Blick haben um gut mit Rat und Tat zur Seite zu stehen
aber man muss nicht alles wissen was diesen Menschen betrifft um ein gut Freund zu sein.
Das wichtigste ist Gefühlsausdruck annehmen können so oder so, dazu muss man fast gar nichts kennen, nur tolerant sein und das eigene Gefühl
nicht in den Vordergrund schieben damit das Gefühl des Anderen eine Geltung bekommt und eine Würdigung.
Das Kennen ist für den Umgang nicht ausschlaggebend, es ändert sich sowieso laufend, wichtiger ist das spontane positive Gefühl ohne Berechnung.
Hier klingt 'kennen' nach im richtigen Moment den richtigen Knopf drücken können damit alles funktioniert, wie man eine Gebrauchsanleitung eines
Apparates kennen kann damit die Bedienung klappt aber das sollte bei einem Menschen nie das Ziel sein.
Man kann einen Handlungsablauf so trainieren, dass er in Fleisch und Blut übergeht, man kennt den Ablauf so gut, dass es unbewusst immer funktioniert
aber so ein Vorgang wäre in einer menschlichen Beziehung weil man seinen Partner kennt der Tod aller Lebendigkeit und es gäbe nur noch ein Schema F.
Ein Schema F beherrschen ist wie gesagt bei einer Technik gut aber im zwischenmenschlichen Umgang ist das spontane Gefühl im Moment gefragt
da hilft das Kennen des Menschen nicht weiter, im Gegenteil, es blockiert die Flexibilität die für seelisches Empfinden so unverzichtbar ist.
Demnach ist nicht das kennen des Menschen das Ziel sondern der flexible und spontane Umgang mit menschlichen Gefühlen egal ob vertraut oder fremd.

Man kann alles spüren wenn man die seelische Empfindung dafür sensibilisiert aber wer will schon immer alles spüren können.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Wann kennen wir einen Menschen ?

Die frage ist wozu einen Menschen kennen im Sinne von alles beherrschen können, wir wissen wie schwer es ist sich selbst zu kennen um bewusst
mit Unbewussten Dingen der Persönlichkeit umgehen zu können.

Es reicht für den Umgang meistens aus wenn man gewisse Anteile der Persönlichkeit von Mitmenschen kennt um gut reagieren zu können.
Bekommt man von einem Freund eine Frage ein Defizit betreffend sollte man das Ganze im Blick haben um gut mit Rat und Tat zur Seite zu stehen
aber man muss nicht alles wissen was diesen Menschen betrifft um ein gut Freund zu sein.
Das wichtigste ist Gefühlsausdruck annehmen können so oder so, dazu muss man fast gar nichts kennen, nur tolerant sein und das eigene Gefühl
nicht in den Vordergrund schieben damit das Gefühl des Anderen eine Geltung bekommt und eine Würdigung.
Das Kennen ist für den Umgang nicht ausschlaggebend, es ändert sich sowieso laufend, wichtiger ist das spontane positive Gefühl ohne Berechnung.
Hier klingt 'kennen' nach im richtigen Moment den richtigen Knopf drücken können damit alles funktioniert, wie man eine Gebrauchsanleitung eines
Apparates kennen kann damit die Bedienung klappt aber das sollte bei einem Menschen nie das Ziel sein.
Man kann einen Handlungsablauf so trainieren, dass er in Fleisch und Blut übergeht, man kennt den Ablauf so gut, dass es unbewusst immer funktioniert
aber so ein Vorgang wäre in einer menschlichen Beziehung weil man seinen Partner kennt der Tod aller Lebendigkeit und es gäbe nur noch ein Schema F.
Ein Schema F beherrschen ist wie gesagt bei einer Technik gut aber im zwischenmenschlichen Umgang ist das spontane Gefühl im Moment gefragt
da hilft das Kennen des Menschen nicht weiter, im Gegenteil, es blockiert die Flexibilität die für seelisches Empfinden so unverzichtbar ist.
Demnach ist nicht das kennen des Menschen das Ziel sondern der flexible und spontane Umgang mit menschlichen Gefühlen egal ob vertraut oder fremd.

Man kann alles spüren wenn man die seelische Empfindung dafür sensibilisiert aber wer will schon immer alles spüren können.
Kann man einen Menschen psychosozial beraten, ohne ihn zu kennen,

fragt Zeili
 
AW: Wann kennen wir einen Menschen ?

Ich mach es immer so.

Die meisten Menschen , die aktiv an ihrem Erscheinen mitwirken, wirken so, wie sie sich selbst gern sehen würden. Was leider bedeutet, dass sie ziemlich genau das Gegenteil von dem, was sie vorgeben...tatsächlich sind. Das sind oftmals "superfreundliche" Menschen, sie gehen aktiv auf dich zu.

Menschen, die an ihrem äußeren Wirken wenig "aktiv mitwirken"...bei denen trifft das seltener zu. Manchmal sind sie tatsächlich so, wie sie sich geben. Das sind eher unscheinbare, teils sogar abweisende Menschen.

Diese beiden Gruppen zu unterscheiden, lernt man aus meiner Sicht leicht.
Mit dem Hilfmittel der Sympathie und des menschlichen Einfühlungsvermögens.

Bernd
 
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AW: Wann kennen wir einen Menschen ?

Ich mach es immer so.

Die meisten Menschen , die aktiv an ihrem Erscheinen mitwirken, wirken so, wie sie sich selbst gern sehen würden. Was leider bedeutet, dass sie ziemlich genau das Gegenteil von dem, was sie vorgeben...tatsächlich sind. Das sind oftmals "superfreundliche" Menschen, sie gehen aktiv auf dich zu.

Menschen, die an ihrem äußeren Wirken wenig "aktiv mitwirken"...bei denen trifft das seltener zu. Manchmal sind sie tatsächlich so, wie sie sich geben. Das sind eher unscheinbare, teils sogar abweisende Menschen.

Diese beiden Gruppen zu unterscheiden, lernt man aus meiner Sicht leicht.
Mit dem Hilfmittel der Sympathie und des menschlichen Einfühlungsvermögens.

Bernd




Du meinst, Menschen, die sich "superfreundlich" geben, sind das Gegenteil - also Stinktiere ?
Wie kann man das verallgemeinern ?
 
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